Vom Burnout und einem ausgebrannten Haus
An diesem Wochenende läuft der 7. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga. Mit bisher sehr guten Spielen. Vor allem der Sieg der Dortmunder Borussia sorgt natürlich bei mir für gute Stimmung. War nötig. War wichtig. War richtig. Und vor allem ist Lucas Barrios wieder zurück im Kader und hat sogar schon wieder einige Minuten gespielt. Wunderbar. Lange mussten die schwarz-gelben Fans auf ihn warten. Nun mal schauen, was die Spiele am heutigen Sonntag so bringen. Ich bin gespannt.
Aber auch Abseits des Platzes wurden in den letzten Tagen Schlagzeilen geschrieben. Da wäre zum einen Ralf Rangnick, der seinen Rücktritt als Cheftrainer beim FC Schalke 04 erklärte. Weil er unter einem vegetativem Erschöpfungssyndrom leidet. Burnout. Leere. Totale Erschöpfung. Keine Kraft mehr. Der Rücktritt war die einzige Möglichkeit, nachdem erste Therapiemaßnahmen, die im Sommer eingeleitet wurden, nicht fruchteten. Damit verlässt ein Großer vorübergehend die Bühne. An dieser Stelle: Gute Besserung, Ralf.
Neben allen negativen Dingen, hat diese Nachricht auch etwas Gutes: In Deutschland wird nun wieder über das Burnout-Syndrom geredet. Das Thema gelangt in den öffentlichen Diskurs. Vielleicht bringt der mutige Rücktritt von Ralf Rangnick auf andere Betroffene dazu mit dieser Krankheit offener umzugehen und vor anderen ihr Leiden zuzugeben. Denn nur so kann ihnen geholfen werden.
Auf der anderen Seite ist es – so glaube ich – von besonderer Bedeutung, dass endlich verstanden wird, dass das Burnout-Syndrom jeden erreichen kann. Vom Trainer einen Bundesliga-Vereins über Top-Manager bis hin zu Beamten, Krankenschwestern, Hausfrauen oder Studenten. Oft werden solche Krankheiten auf besonderen Druck geschoben. So hört man zum Beispiel sehr oft, dass gerade im Profifußball besondere Gefahr besteht. Die Branche wäre einfach hart und rücksichtslos. Namen werden auch angeführt. Sebastian Deisler, Ottmar Hitzfeld oder auch Robert Enke. Dabei ist es sicherlich keine Sache, die dort vermehrt auftritt. Ich halte es da mit Uli Hoeneß, der klar und deutlich dafür eintritt, dass der Profifußball eine Art Abbild der gesamten Gesellschaft ist. Bedeutet: Dieses Problem gibt es nicht nur im Fußball, sondern überall. Aber wenn es im Fußball passiert, dann bekommen es mehr Leute mit, als wenn eine Hausfrau in einem Provinznest davon betroffen ist. So ist das. Und das sollte man sich auch immer und immer wieder vor Augen halten.
Themenwechsel. Am vergangenen Dienstag brannte im Münchener Vorort Grünwald die Villa von Bayern-Verteidiger Breno gänzlich ab. Breno kam mit leichten Verletzungen davon. Seine Familie war zu der Zeit nicht im Haus. Der Sachschaden beläuft sich auf eine Million. Und zum Wochenende hin kam dann der Paukenschlag. Das Amtgericht München erließ Haftbefehl gegen Breno. Es muss wohl einige Indizien dafür geben, dass Breno für das Feuer verantwortlich ist. Nun soll er in Untersuchungshaft. Wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Gründe, die Bayern-Präsident Hoeneß gar nicht nachvollziehen kann, wie er gestern in einem Interview des ZDF-Sportstudios mitteilte.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, was einen Fußball-Profi mit einem hoch dotierten Vertrag dazu antreibt sein eigenes Haus niederzubrennen. Liegt für mich alles nicht gerade auf der Hand. Habt ihr da vielleicht eine Idee?
An diesem Wochenende läuft der 7. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga. Mit bisher sehr guten Spielen. Vor allem der Sieg der Dortmunder Borussia sorgt natürlich bei mir für gute Stimmung. War nötig. War wichtig. War richtig. Und vor allem ist Lucas Barrios wieder zurück im Kader und hat sogar schon wieder einige Minuten gespielt. Wunderbar. Lange mussten die schwarz-gelben Fans auf ihn warten. Nun mal schauen, was die Spiele am heutigen Sonntag so bringen. Ich bin gespannt.
Aber auch Abseits des Platzes wurden in den letzten Tagen Schlagzeilen geschrieben. Da wäre zum einen Ralf Rangnick, der seinen Rücktritt als Cheftrainer beim FC Schalke 04 erklärte. Weil er unter einem vegetativem Erschöpfungssyndrom leidet. Burnout. Leere. Totale Erschöpfung. Keine Kraft mehr. Der Rücktritt war die einzige Möglichkeit, nachdem erste Therapiemaßnahmen, die im Sommer eingeleitet wurden, nicht fruchteten. Damit verlässt ein Großer vorübergehend die Bühne. An dieser Stelle: Gute Besserung, Ralf.
Neben allen negativen Dingen, hat diese Nachricht auch etwas Gutes: In Deutschland wird nun wieder über das Burnout-Syndrom geredet. Das Thema gelangt in den öffentlichen Diskurs. Vielleicht bringt der mutige Rücktritt von Ralf Rangnick auf andere Betroffene dazu mit dieser Krankheit offener umzugehen und vor anderen ihr Leiden zuzugeben. Denn nur so kann ihnen geholfen werden.
Auf der anderen Seite ist es – so glaube ich – von besonderer Bedeutung, dass endlich verstanden wird, dass das Burnout-Syndrom jeden erreichen kann. Vom Trainer einen Bundesliga-Vereins über Top-Manager bis hin zu Beamten, Krankenschwestern, Hausfrauen oder Studenten. Oft werden solche Krankheiten auf besonderen Druck geschoben. So hört man zum Beispiel sehr oft, dass gerade im Profifußball besondere Gefahr besteht. Die Branche wäre einfach hart und rücksichtslos. Namen werden auch angeführt. Sebastian Deisler, Ottmar Hitzfeld oder auch Robert Enke. Dabei ist es sicherlich keine Sache, die dort vermehrt auftritt. Ich halte es da mit Uli Hoeneß, der klar und deutlich dafür eintritt, dass der Profifußball eine Art Abbild der gesamten Gesellschaft ist. Bedeutet: Dieses Problem gibt es nicht nur im Fußball, sondern überall. Aber wenn es im Fußball passiert, dann bekommen es mehr Leute mit, als wenn eine Hausfrau in einem Provinznest davon betroffen ist. So ist das. Und das sollte man sich auch immer und immer wieder vor Augen halten.
Themenwechsel. Am vergangenen Dienstag brannte im Münchener Vorort Grünwald die Villa von Bayern-Verteidiger Breno gänzlich ab. Breno kam mit leichten Verletzungen davon. Seine Familie war zu der Zeit nicht im Haus. Der Sachschaden beläuft sich auf eine Million. Und zum Wochenende hin kam dann der Paukenschlag. Das Amtgericht München erließ Haftbefehl gegen Breno. Es muss wohl einige Indizien dafür geben, dass Breno für das Feuer verantwortlich ist. Nun soll er in Untersuchungshaft. Wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Gründe, die Bayern-Präsident Hoeneß gar nicht nachvollziehen kann, wie er gestern in einem Interview des ZDF-Sportstudios mitteilte.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, was einen Fußball-Profi mit einem hoch dotierten Vertrag dazu antreibt sein eigenes Haus niederzubrennen. Liegt für mich alles nicht gerade auf der Hand. Habt ihr da vielleicht eine Idee?









