Blog-Parade: Musik des Jahres 2010

Drüben bei cimddwc wurde vor kurzem die Blog-Parade Musik des Jahres 2010 gestartet, bei der ich unbedingt mitmachen möchte, denn es geht – wie unschwer zu erkennen ist – um eines meiner liebsten Themen: Musik. Kommt auch wie gerufen und ist eine super Sache, weil dieses Jahr eher wenig Blog-Paraden stattgefunden haben, die mein Interesse wecken konnten. Vielleicht ändert sich das ja im kommenden Jahr wieder ein wenig. Wäre schön…

Wie dem auch sei. Im Rahmen dieser Parade soll ich nun meinen persönlichen Song des Jahres, mein Album des Jahres und mein Live-Konzert des Jahres küren. Soweit, so gut. Ich tue mich immer ein bisschen schwer damit aus dem großen Fundus an toller Musik bestimmte Highlights zu benennen, aber dennoch werde ich es an dieser Stelle einfach mal versuchen.

Song des Jahres: Am häufigsten habe ich in diesem Jahr eindeutig “Geboren um zu leben” von Unheilig gehört. Der Song bedeutet mir wahnsinnig viel. Auch wenn das nun für manche kitschig klingen mag… mir gefällt er. Natürlich hätte ich nun hier auch noch ein paar andere Songs nennen können, wie zum Beispiel “TZDV” von Faderhead, “Lightbringer” von Covenant oder “Marchin’ on” von OneRepublic (alle drei waren übrigens auch Songs der Woche), aber ich denke, dass “Geboren um zu leben” in diesem Jahr diesen Titel verdient.

Album des Jahres: Beim Album des Jahres könnte ich nun auch “Große Freiheit” von Unheilig nennen, aber das tue ich nicht. Stattdessen wähle ich das Album “Solo” von Peter Heppner. Ist zwar nicht brandaktuell, weil es schon 2008 erschien, aber es beinhaltet einfach so tolle Songs, dass es für mich schon ein wenig zeitlos ist. “Alleinesein”, “Being me”, “Das geht vorbei” oder “Vorbei” sind da nur vier Beispiele. Im Grunde sind alle elf Songs einfach nur toll.

Live-Konzert des Jahres: Und beim Live-Konzert des Jahres nenne ich ein Festival. Und zwar das BlackField Festival 2010, das am 12. und 13. Juni auf dem Gelände des Amphitheaters in Gelsenkirchen stattfand. Da ich zu diesem Festival einen ausführlichen Bericht geschrieben habe, kann ich mir wohl weitere Ausführungen an dieser Stelle ersparen.

Das war es dann also auch schon. Teilnehmen könnt ihr – bei Interesse – noch bis zum 09. Januar 2011. Und sollten 20 Teilnehmer zusammenkommen, dann gibt es auch etwas zu gewinnen. Und zwar einen 10 Euro Gutschein für Amazon. Vielleicht interessant für diejenigen, die noch einen zusätzlichen Ansporn für die Teilnahme brauchen. Ich lehne mich dann nun mal zurück und warte auf die Auswertung. Vielleicht finde ich da ja die eine oder andere musikalische Perle.

Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?

Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?

Die letzte Nacht war genial. Und wir werden zweifellos noch in einigen Jahren über die Geschehnisse und die Aktion insgesamt quatschen und herzlich lachen können. Die Fahrt nach Winterswijk hat sich auf jeden Fall gelohnt, Junge! Der Film “New Kids Turbo” ist richtig klasse – auch auf Niederländisch. Aber ich beginne mal weiter vorne, um dann von 0 auf 100 in wenigen Worten zu beschleunigen.

Gegen 23:20 Uhr waren wir in Winterswijk gestrandet. Aufgrund unserer grandiosen Ortskenntnisse war das Kino schnell ausgemacht. Dass wir richtig waren, erkannten wir innerhalb einer Millisekunde, denn vor dem Kino standen ein paar Jugendliche, die sich mit einem ausgiebigen Schluck Schultenbräu mental auf den Film vorbereiteten. Angekommen. Also rein ins Kino und die vorbestellten Karten abholen – ging auch ganz gut auf Deutsch. Allerdings hielt es der Kino-Mann wohl für angebracht uns Folgendes zu fragen: “Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?” (Den Akzent eines Niederländers, der Deutsch spricht, bitte denken!) Unsere Antwort auf diese “ihr könnt noch abhauen, wenn ihr wollt”-Frage lautete schlicht und ergreifend: “Ja!” Und ab diesem Moment gab es kein zurück mehr.

Da wir noch etwas über eine halbe Stunde Zeit hatten, wollten wir den Kurzausflug nutzen und uns Winterswijk mal genauer anschauen. Viel los war da um 23:40 Uhr auf jeden Fall nicht mehr. So viel steht fest. Aber… ganz ansehnlich – wahrscheinlich. So viel konnte man nicht erkennen.

Die Grunderkenntnis kam uns dann nach Mitternacht: Kino in den Niederlanden ist anders. Das Bier und andere wichtige Utensilien werden einem an den Platz gebracht. Statt auf Popcorn schwören die Niederländer auf Pringles. Es gibt immer eine Pause zwischendurch, auch wenn der Film nicht durch eine lange Laufzeit besticht. Und einen anderen Humor haben sie auch – okay. War eine echt coole Erfahrung… gerne wieder!

Zum Film: “New Kids Turbo” kann sich echt sehen lassen. Und ich habe mehr verstanden als ich mir vorher gedacht hatte – gut so! Zur Handlung gibt es nicht viel zu sagen. Ist im Grunde aber auch pure Nebensache. Lustig war er auf voller Linie. Und wenn er irgendwann doch noch in die deutschen Kinos kommen sollte, dann gibt es nur ein Wort: Pflichtprogramm. Und die DVD, die es bestimmt geben wird, wird auch fester Bestandteil meiner DVD-Sammlung. Beschlossene Sache. Ich kann jedem nur den Weg über die Grenze empfehlen. Es lohnt sich!

Heute Abend geht es dann noch auf eine Geburtstagsparty. Da wird die letzte Nacht sicherlich auch ein Thema sein. Kann auch nur genial werden. Und dann ist schon fast wieder Montag. Igitt! Pfui! Aber wie dem auch sei… dieser Artikel endet nun. Schönes Wochenende noch!

Heute Abend geht es nach Winterswijk – New Kids Turbo schauen, Junge!

Heute Abend geht es nach Winterswijk

Die kommende Nacht wird verrückt, Junge! Denn wir fahren zu dritt nach Winterswijk. Was wollen wir da? Wir wollen den Film New Kids Turbo schauen. Und da nicht sicher ist, dass der Film in den nächsten Jahren mal in den deutschen Kinos läuft, müssen wir – als echte Fans – ihn eben in den Niederlanden, dem Produktionsland des Films, schauen. Und das bietet sich für jeden Dorstener auch an, denn Winterswijk ist von hier aus nicht weiter entfernt als Bochum. Und ich wollte sowieso mal wieder über die Grenze – passt also perfekt.

New Kids Turbo

Vorher werde ich schon einmal bei einem der Kollegen vorbeischauen und wir werden uns als kleine Einstimmung die dritte Staffel der Serie zum wiederholten Male anschauen, denn mehr wurde in Deutschland ja noch nicht ausgestrahlt. Aber dafür gibt es diese immerhin seit einigen Tagen auf DVD. 19 Episoden – jede ungefähr drei Minuten lang. Das ist vorher machbar. Und dann geht die Fahrt nach Winterswijk los.

Ich bin mal gespannt, wie viel ich am Ende vom Film verstehen werde. Schließlich ist er – selbstverständlich – auf Niederländisch. Und im Grunde ist das keine Sprache, die ich beherrsche. Aber ein wenig verstehe ich dann doch – meistens zumindest. Irgendwie glaube ich ja sowieso, dass ich die Handlung des Films in jedem Falle verstehen werde – aber egal. Außerdem wird der Film sicher mega lustig – auf seine ganz eigene Art und Weise. Schon der Trailer ist einfach nur genial. Aber davon könnt ihr euch an dieser Stelle ja selbst überzeugen.

YouTube Preview Image

Pure Vorfreude, Junge! Und natürlich werde ich euch dann in den nächsten Tagen von unserem kleinen Ausflug und vor allem vom Film berichten. Euch allen wünsche ich dann nun einen schönen Freitag Abend und eine angenehme Nacht. Lass es krachen, Junge!

Odyssee – Bloggeschichte Teil 3

Elf Blogger – eine Geschichte! Und hier seht ihr nun den dritten Teil. Den ersten Teil könnt ihr bei Mike lesen. Und den zweiten Teil gibt es drüben bei Natascha.

“Nun komm schon endlich herein”, sprach eine rauchige aber freundliche Frauenstimme, bevor er überhaupt seine Füße bewegen konnte.

Einen kurzen Moment lang blieb er wie angewurzelt stehen. Doch dann sagte er sich im Gedanken: “Ich habe zwar keine Ahnung wo ich bin, warum ich hier bin und wie ich hier gelandet bin, aber letztendlich werde ich es nie erfahren, wenn ich nicht endlich den Mut aufbringe diesen Raum zu betreten… also… auf drei!”. Und er zählte im Kopf langsam bis drei, während er sich mit einem ersten Schritt zur angelehnten Tür bewegte. Dann schob er sie langsam, aber doch stetig, auf.

Seine Augen erfassten eine ältere Frau, die auf jede Ü50-Party gepasst hätte. Der Geruch von Kaffee stieg ihm abermals in die Nase. Und sein Verlangen nach Flüssigkeit trieb ihn augenblicklich um. Ein Gutes hatte dieser Umstand: Seine Kopfschmerzen waren ihm vorübergehend nicht mehr ganz so lästig. Ein Finger wies ihm den Weg zu einem alten Holzstuhl. Auf dem Tisch stand bereits eine Tasse mit dem frisch aufgebrühten Kaffee für ihn parat. Er setze sich mit zwei, drei schnellen Schritten. Nun hatte er die Zeit für die Erkundung der Umgebung. Aber vor allem sprang ihm direkt zwei Fragen über die Lippen: “Wer sind sie? Und wie bin ich hier hin gekommen?”

Die Frau schaute ihn mit ihren großen, blauen Augen an und sagte, während sie an der Küchenzeile lehnte: “Eine der Fragen kann ich ihnen beantworten. Bei der anderen hätte ich mir eher von dir eine Antwort gewünscht, denn heute Nacht hatte meine Türklingel geläutet. Als ich die Tür öffnete, da lagst du mehr oder weniger regungslos auf dem Boden. Also habe ich dich ins Bett verfrachtet – war gar nicht mal so leicht. Und weil deine Klamotten voller Matsch waren, habe ich dir einen Schlafanzug meines verstorbenen Mannes angezogen. Schließlich ist es draußen kalt. Und so warm ist es im alten Schlafzimmer auch nicht. Ach.. ich habe mich ja noch gar nicht vorstellt: Mein Name ist Renate.”

Seine Ohren hörten der Frau zu. Und seine Augen waren so weit aufgerissen, dass man meinen konnte er habe einen Geist gesehen. “Wie bin ich hier hin gekommen?”, fragte er sich innerlich, “Und warum habe ich hier geklingelt? Habe ich überhaupt hier geklingelt? Sagt sie die Wahrheit?”. Die Dampflokomotive war wieder in seinen Kopf zurückgekehrt und die Schmerzen waren heftiger als zuvor. Die Erlösung hatte er wohl nicht erlangt.

“Oh, ich heiße Marc”, antwortete er nach kurzem Zögern, “und ich kann mich echt nicht mehr an gestern Abend erinnern, verdammt! Oh… Entschuldigung.” Sendepause. Es herrschte ein Moment der Stimme. Die Dampflokomotive war wohl gnädig und setze zu einem Halt an – vielleicht war der nächste Bahnhof erreicht. Gut so. Er nutzte die Gelegenheit, um sich im Raum kurz zu orientieren und einen Schluck des Kaffees zu genießen. Die Wand war mit grün-weißer Mustertapete, die ihre beste Zeit vor 30 Jahren hatte, beklebt. Überall hingen Fotos mit dem Kater, den er schon im Flur mehrfach gesehen hatte. Die Möbel wirkten ebenfalls nicht sonderlich modern. Und dann war der Moment der Stille auch schon wieder vorbei…

Und die Fortsetzung gibt es in den nächsten Tagen bei Hanna. Generell werde ich versuchen die weiteren Teile nach und nach zu verlinken, wenn sie online gegangen sind. (Status: 09.12.2010)

Mittlerweile ist der vierte Teil bei Hanna erschienen. Der fünfte Teil erscheint in den nächsten Tagen. (Status: 03.01.2011)

Drei animierte Kurzfilme für zwischendurch

Manchmal hat man einfach nicht die Zeit, um sich einen Film anzuschauen, der 90 Minuten oder länger läuft. Dann schaut man meist einzelne Episoden der eigenen Lieblingsserien, denn diese sind ja kürzer. Wenn einem aber auch dafür keine Zeit bleibt, dann hat man immer noch die Möglichkeit auf Kurzfilme zurückzugreifen, denn mit einer Länge von maximal 10 Minuten kann man sie sogar zwischen Tür und Angel genießen.

Bei Gilly bin ich heute über einen animierten Kurzfilm gestolpert. Und nachdem ich ihn geschaut hatte, habe ich mich gleich weiter umgesehen und noch zwei weitere entdeckt, die ich ebenfalls ganz cool finde. Alle drei möchte ich nun hier mit euch teilen.

Los geht es mit “Meet Buck”, danach folgt “Salesman Pete” und zum Abschluss gibt es noch “Will & the Wheel” für euch. Eine kurze Beschreibung zum Video liefere ich euch auch direkt mit. Wobei ihr noch mehr Informationen findet, wenn ihr direkt auf die jeweilige Seite bei vimeo geht.

Buck is an ordinary guy. Well… if you except the “deer head” thing. And today, Buck is gonna spend this cool Sunday afternoon with his girlfriend who’s so happy to see him (she’s pretty much always happy). But when Buck find out that her father is not the sympathic and tolerant guy he excpected, the Sunday afternoon turns really bad.

Pete is a nice and clumsy salesman. But he’s also a deadly super secret agent with a microprocessor implanted into his brain by some mad scientists from the government! He has to secretly stop a bunch of badguys who stole a magic stone that can change anything into seafood!

Will, an enterprising hamster, tries building an ingenious and mysterious machinery using his beloved wheel.

Achja… bevor dieser Artikel endet, möchte ich euch noch kurz mitteilen, dass es mittlerweile der 800. Artikel auf diesem Weblog ist – ein Jubiläum. Super… und lang ist es ja auch nicht mehr hin bis zum zweiten Blog-Geburtstag. Wie doch die Zeit verrinnt.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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