Heute Abend geht es nach Winterswijk – New Kids Turbo schauen, Junge!

Heute Abend geht es nach Winterswijk

Die kommende Nacht wird verrückt, Junge! Denn wir fahren zu dritt nach Winterswijk. Was wollen wir da? Wir wollen den Film New Kids Turbo schauen. Und da nicht sicher ist, dass der Film in den nächsten Jahren mal in den deutschen Kinos läuft, müssen wir – als echte Fans – ihn eben in den Niederlanden, dem Produktionsland des Films, schauen. Und das bietet sich für jeden Dorstener auch an, denn Winterswijk ist von hier aus nicht weiter entfernt als Bochum. Und ich wollte sowieso mal wieder über die Grenze – passt also perfekt.

New Kids Turbo

Vorher werde ich schon einmal bei einem der Kollegen vorbeischauen und wir werden uns als kleine Einstimmung die dritte Staffel der Serie zum wiederholten Male anschauen, denn mehr wurde in Deutschland ja noch nicht ausgestrahlt. Aber dafür gibt es diese immerhin seit einigen Tagen auf DVD. 19 Episoden – jede ungefähr drei Minuten lang. Das ist vorher machbar. Und dann geht die Fahrt nach Winterswijk los.

Ich bin mal gespannt, wie viel ich am Ende vom Film verstehen werde. Schließlich ist er – selbstverständlich – auf Niederländisch. Und im Grunde ist das keine Sprache, die ich beherrsche. Aber ein wenig verstehe ich dann doch – meistens zumindest. Irgendwie glaube ich ja sowieso, dass ich die Handlung des Films in jedem Falle verstehen werde – aber egal. Außerdem wird der Film sicher mega lustig – auf seine ganz eigene Art und Weise. Schon der Trailer ist einfach nur genial. Aber davon könnt ihr euch an dieser Stelle ja selbst überzeugen.

YouTube Preview Image

Pure Vorfreude, Junge! Und natürlich werde ich euch dann in den nächsten Tagen von unserem kleinen Ausflug und vor allem vom Film berichten. Euch allen wünsche ich dann nun einen schönen Freitag Abend und eine angenehme Nacht. Lass es krachen, Junge!

Odyssee – Bloggeschichte Teil 3

Elf Blogger – eine Geschichte! Und hier seht ihr nun den dritten Teil. Den ersten Teil könnt ihr bei Mike lesen. Und den zweiten Teil gibt es drüben bei Natascha.

“Nun komm schon endlich herein”, sprach eine rauchige aber freundliche Frauenstimme, bevor er überhaupt seine Füße bewegen konnte.

Einen kurzen Moment lang blieb er wie angewurzelt stehen. Doch dann sagte er sich im Gedanken: “Ich habe zwar keine Ahnung wo ich bin, warum ich hier bin und wie ich hier gelandet bin, aber letztendlich werde ich es nie erfahren, wenn ich nicht endlich den Mut aufbringe diesen Raum zu betreten… also… auf drei!”. Und er zählte im Kopf langsam bis drei, während er sich mit einem ersten Schritt zur angelehnten Tür bewegte. Dann schob er sie langsam, aber doch stetig, auf.

Seine Augen erfassten eine ältere Frau, die auf jede Ü50-Party gepasst hätte. Der Geruch von Kaffee stieg ihm abermals in die Nase. Und sein Verlangen nach Flüssigkeit trieb ihn augenblicklich um. Ein Gutes hatte dieser Umstand: Seine Kopfschmerzen waren ihm vorübergehend nicht mehr ganz so lästig. Ein Finger wies ihm den Weg zu einem alten Holzstuhl. Auf dem Tisch stand bereits eine Tasse mit dem frisch aufgebrühten Kaffee für ihn parat. Er setze sich mit zwei, drei schnellen Schritten. Nun hatte er die Zeit für die Erkundung der Umgebung. Aber vor allem sprang ihm direkt zwei Fragen über die Lippen: “Wer sind sie? Und wie bin ich hier hin gekommen?”

Die Frau schaute ihn mit ihren großen, blauen Augen an und sagte, während sie an der Küchenzeile lehnte: “Eine der Fragen kann ich ihnen beantworten. Bei der anderen hätte ich mir eher von dir eine Antwort gewünscht, denn heute Nacht hatte meine Türklingel geläutet. Als ich die Tür öffnete, da lagst du mehr oder weniger regungslos auf dem Boden. Also habe ich dich ins Bett verfrachtet – war gar nicht mal so leicht. Und weil deine Klamotten voller Matsch waren, habe ich dir einen Schlafanzug meines verstorbenen Mannes angezogen. Schließlich ist es draußen kalt. Und so warm ist es im alten Schlafzimmer auch nicht. Ach.. ich habe mich ja noch gar nicht vorstellt: Mein Name ist Renate.”

Seine Ohren hörten der Frau zu. Und seine Augen waren so weit aufgerissen, dass man meinen konnte er habe einen Geist gesehen. “Wie bin ich hier hin gekommen?”, fragte er sich innerlich, “Und warum habe ich hier geklingelt? Habe ich überhaupt hier geklingelt? Sagt sie die Wahrheit?”. Die Dampflokomotive war wieder in seinen Kopf zurückgekehrt und die Schmerzen waren heftiger als zuvor. Die Erlösung hatte er wohl nicht erlangt.

“Oh, ich heiße Marc”, antwortete er nach kurzem Zögern, “und ich kann mich echt nicht mehr an gestern Abend erinnern, verdammt! Oh… Entschuldigung.” Sendepause. Es herrschte ein Moment der Stimme. Die Dampflokomotive war wohl gnädig und setze zu einem Halt an – vielleicht war der nächste Bahnhof erreicht. Gut so. Er nutzte die Gelegenheit, um sich im Raum kurz zu orientieren und einen Schluck des Kaffees zu genießen. Die Wand war mit grün-weißer Mustertapete, die ihre beste Zeit vor 30 Jahren hatte, beklebt. Überall hingen Fotos mit dem Kater, den er schon im Flur mehrfach gesehen hatte. Die Möbel wirkten ebenfalls nicht sonderlich modern. Und dann war der Moment der Stille auch schon wieder vorbei…

Und die Fortsetzung gibt es in den nächsten Tagen bei Hanna. Generell werde ich versuchen die weiteren Teile nach und nach zu verlinken, wenn sie online gegangen sind. (Status: 09.12.2010)

Mittlerweile ist der vierte Teil bei Hanna erschienen. Der fünfte Teil erscheint in den nächsten Tagen. (Status: 03.01.2011)

Drei animierte Kurzfilme für zwischendurch

Manchmal hat man einfach nicht die Zeit, um sich einen Film anzuschauen, der 90 Minuten oder länger läuft. Dann schaut man meist einzelne Episoden der eigenen Lieblingsserien, denn diese sind ja kürzer. Wenn einem aber auch dafür keine Zeit bleibt, dann hat man immer noch die Möglichkeit auf Kurzfilme zurückzugreifen, denn mit einer Länge von maximal 10 Minuten kann man sie sogar zwischen Tür und Angel genießen.

Bei Gilly bin ich heute über einen animierten Kurzfilm gestolpert. Und nachdem ich ihn geschaut hatte, habe ich mich gleich weiter umgesehen und noch zwei weitere entdeckt, die ich ebenfalls ganz cool finde. Alle drei möchte ich nun hier mit euch teilen.

Los geht es mit “Meet Buck”, danach folgt “Salesman Pete” und zum Abschluss gibt es noch “Will & the Wheel” für euch. Eine kurze Beschreibung zum Video liefere ich euch auch direkt mit. Wobei ihr noch mehr Informationen findet, wenn ihr direkt auf die jeweilige Seite bei vimeo geht.

Buck is an ordinary guy. Well… if you except the “deer head” thing. And today, Buck is gonna spend this cool Sunday afternoon with his girlfriend who’s so happy to see him (she’s pretty much always happy). But when Buck find out that her father is not the sympathic and tolerant guy he excpected, the Sunday afternoon turns really bad.

Pete is a nice and clumsy salesman. But he’s also a deadly super secret agent with a microprocessor implanted into his brain by some mad scientists from the government! He has to secretly stop a bunch of badguys who stole a magic stone that can change anything into seafood!

Will, an enterprising hamster, tries building an ingenious and mysterious machinery using his beloved wheel.

Achja… bevor dieser Artikel endet, möchte ich euch noch kurz mitteilen, dass es mittlerweile der 800. Artikel auf diesem Weblog ist – ein Jubiläum. Super… und lang ist es ja auch nicht mehr hin bis zum zweiten Blog-Geburtstag. Wie doch die Zeit verrinnt.

Total Bock auf Weihnachtsferien

In gut zwei Wochen habe ich zum ersten Mal seit Ende August wieder etwas mehr Zeit, denn dann stehen die Weihnachtsferien an. Bedeutet für mich: 18 Tage am Stück und ohne Unterbrechung frei. Und darauf freue ich mich wahnsinnig.

Im September und Oktober habe ich bekanntlich mein sechswöchiges Praktikum an der Grundschule absolviert. Dieses war zwar wahnsinnig schön und toll, aber es hat auch ziemlich geschlaucht. In der Zeit habe ich eine Menge an neuer Eindrücke, neuer Gedanken und neuer Erfahrungen gewonnen. Zur Ruhe gekommen bin ich in dieser Zeit allerdings überhaupt nicht.

Und direkt nach dem Ende des Praktikums ging das Wintersemester 2010/2011 los. Freitags noch an der Grundschule, am Montag direkt im Hörsaal und Seminarraum. Da war also auch keine Zeit zum Ausspannen vorhanden und es ging direkt weiter. Neben dem normalen Uni-Betrieb musste ich dann noch eine ein paar Altlasten abbauen. Bedeutet: Hausarbeiten aus vorherigen Semestern fertig stellen, die ich bis dato aufschieben musste. Hat alles super geklappt, aber auch eine Menge Kraft und Motivation gekostet. Aber das kennt sicherlich jeder…

Bis zum 20. Dezember muss ich noch den Bericht für das Praktikum fertig stellen. Ich habe also wieder nebenbei eine Menge zu tun. Und da wird natürlich wieder vor allem der normale Uni-Betrieb drunter leiden. Die Nachbereitung von Vorlesungen ist an keine Abgabefrist gebunden. Und die Klausuren sind erst irgendwann im Februar. Da fällt Aufschieben zur Entlastung dann natürlich leicht… naja… ist ja auch nicht ganz so tragisch. Und den Bericht werde ich schon rechtzeitig fertig bekommen – ganz sicher.

Ich brauche – glaube ich – einfach diese Weihnachtsferien, damit der Akku wieder aufgeladen wird. Im Moment komme ich mir so vor als würde ich im Energiesparmodus laufen. Und das gefällt mir so gar nicht. 18 Tage lang tun und lassen was ich möchte. Wobei… das stimmt auch nicht… viele Tage sind schon verplant. Der große Unterschied ist allerdings: Alles freiwillig und privater Natur. So muss das sein.

Aber das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Der Ausblick auf die Zeit nach den Weihnachtsferien ist auch nicht von schlechten Eltern, denn wenn ich am 10.01.2011 mein Referat im politikwissenschaftlichen Seminar gehalten habe, dann habe ich quasi bis zu den Klausuren keine Dinge mehr, die ich nebenbei und fristgerecht erledigen muss. Keine Hausarbeiten, keine Referate… nur der normale Betrieb, der dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich viel Freiraum habe und dennoch gut für die Klausuren vorbereitet bin. Was das angeht, bin ich mehr als optimistisch…

Wie sieht es denn bei euch aus? Freut ihr euch auch so sehr auf die freien Tage? Oder müsst ihr während dieser Zeit arbeiten und habt quasi kaum frei? Erzählt doch mal!

Song der Woche: Real Life – Send me an angel

Draußen ist immer noch ziemlich viel Fläche mit Schnee bedeckt. Wobei momentan doch eindeutig der Schneematsch auf den Wegen und Straßen dominiert. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Schneematsch absolut schrecklich finde? Nicht? Na… dann habe ich das hiermit nachgeholt. Ätzend. Wirklich ätzend.

Aber darum soll es natürlich nicht gehen. Der Song der Woche führt uns heute nach Australien, denn in Melbourne gründete sich Anfang der 1980er Jahre die Band Real Life. In den ersten beiden Jahren machten sie vor allem durch Live-Auftritte auf sich aufmerksam. Dann folgte ein Plattenvertrag und ihre erste Single mit dem Namen “Send me an angel” und ihr Debüt-Album “Heartland”.

In Deutschland war dieser Song wahnsinnig erfolgreich und schaffte es an die Spitze der Charts. Auch in ihrer Heimat, sowie in Großbritannien, der Schweiz und Österreich kam der Song richtig gut an. Dieses Debüt war aber auch direkt Höhepunkt der Bandgeschichte. Mit dem Song “Catch me I’m falling” konnten sie ein Jahr später allerdings noch einmal kurz auf sich aufmerksam machen. “Send me an angel” wurde übrigens Ende der 1980er Jahre auch noch in den USA veröffentlicht. Dort war der Song ebenfalls einigermaßen erfolgreich.

Obwohl ich mich sehr für die 80er Jahre interessiere und auch einen Großteil der Musik kenne, war der Song mir lange unbekannt. Erst durch ein Cover der Band ADAM wurde ich 2007 auf das Original von Real Life aufmerksam. Und ich muss sagen, dass es direkt und auf Anhieb gefallen hat. Und wie sieht es bei euch aus?

YouTube Preview Image
«10100101102103104110 »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    ArchivImpressumCC-Lizenz
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • maloney: "Trashig bis ins Mark! Mondnazis FTW!"
  • Sonja: "Seh ich ganz genauso. Ich glaube da haben sie sich von der vergangenen Saison doch zu..."
  • Bomel: "Reines Bauernopfer. Absolut unnötig. Wir sprechen von einem Verein, welcher erst seit..."
  • Lordy: "@Symm: Ich habe auch schon einige Aktionen, die so ähnlich waren, scheitern sehen. Ist..."

Facebook