Cover vs. Original: Runde 9 – Summer Wine

Cover vs. Original

Es ertönt der Gong und schon ist die achte Runde vorbei. Im Duell zwischen Kate Bush und Placebo gewinnt die Cover-Version zu “Running up that Hill” von Placebo am Ende knapp mit einem Endstand von 6:5, nachdem das Original schon lange als relativ sicherer Sieger feststand.
Damit ist der endgültige Sieg der Originale vorerst gescheitert, denn bei den 12 angesetzten Runden müssen 7 für einen Sieg gewonnen werden. Durch Placebos Punkt für die Cover-Versionen bleibt aber noch ein Unentschieden möglich, wenn es auch mehr als schwierig wird, da der aktuelle Zwischenstand ein 6:2 für die Originale aufzeigt.
Ich selbst hätte mich übrigens bei diesem Duell für das Original von Kate Bush entschieden, weil ich das Cover von Placebo nicht mag. Hätte das Cover von Within Temptation zur Auswahl gestanden, dann hätte ich mich allerdings für das Cover entschieden. Ich bin auch eher überrascht, dass Placebo hier so gut weggekommen ist, aber finde es natürlich vor allem aufgrund der so etwas gehaltenen Spannung um die endgültige Entscheidung schon ganz toll wie es nun gekommen ist. Und mit diesen Worten und einem Blick auf den Zwischenstand sollten wir dann aber auch die neue Runde einläuten, die dieses Mal nicht durch ein Losentscheid zustande gekommen ist.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 8

In der neunten Runde geht es um einen Song, der 2007 monatelang unter anderen in den deutschen Charts vertreten war. Es handelt es sich dabei um “Summer Wine”, der von Ville Valo, seines Zeichens HIM-Sänger, & Natalia Avelon als Duett aufgenommen wurde. Er ist der Soundtrack zum ebenfalls 2007 erschienenen Film “Das wilde Leben”, der sich mit dem Leben von Uschi Obermaier, die übrigens im Film von Natalia Avelon gespielt wird, in den 60er Jahren beschäftigt.

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Das Original stammt aus der Feder von Lee Hazlewood und wurde 1967 von ihm gemeinsam mit Nancy Sinatra, der Tochter von Frank Sinatra, interpretiert. Auch damals war der Song international erfolgreich und stürmte weltweit die Charts.

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Nun liegt es wieder einmal an euch. Gewinnt in dieser Runde das Cover oder das Original? Sind die Originale nach dieser Runde auf jeden Fall die sicheren Sieger dieses 12-Runden-Kampfes oder bleibt es weiterhin spannend und bleibt ein Unentschieden möglich? Eure Stimme zählt… also mitmachen!

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Die neunte Runde geht bis zum 21. März 2010, denn dann startet bereits Runde 10. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

Blogseminar: Sitzung 06

Blogseminar: Sitzung 06

Es ist auch schon Zeit für die sechste Sitzung des Blogseminars, welche sich dieses Mal vor allem um den Inhalt und ebenso um die Blogosphäre an sich kümmert. Aber dieses Mal lohnt es sich gar nicht so viele Worte vornweg zu verlieren und daher geht es auch direkt zur ersten Aufgabe, die da lautet:

Startet eine Artikelserie. Dabei ist euch überlassen, ob es eine kürzere Serie wird, die nach einer festgelegten Anzahl an Artikeln zu Ende ist oder ob ihr ein offenes Ende lasst, also einfach aufhört, wenn ihr keine Lust mehr habt.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden habe ich die Artikel-Serie “Die wunderbare Musik der 80er” ins Leben gerufen. Worum es da geht kann man im ersten Teil nachlesen und zugleich verrät es quasi auch schon der Titel der Artikel-Serie. Damit haben wir auf jeden Fall etwas für den Content getan. Und jeder Blogger weiß, dass solche Artikel-Serien gerade in Zeiten der Lustlosigkeit oder in Zeiten von Stress und anderen Verpflichtungen immer gut sind, da sie nicht so viel Aufwand und zusätzliche Kreativität verlangen. So habe ich im letzten Sommer mit meiner Serie zu den lustigen Szenen aus King of Queens das so oft genannte und immer wieder präsente “Sommerloch” überbrückt.
Und nun noch eben zur Bonus-Aufgabe:

Das Blogseminar ist ja ein Projekt über das Bloggen und allen seinen Seiten und ich diktiere euch mit meinen Aufgaben quasi meine Ansicht der Dinge auf. Bestimmt gibt es aber auch etwas, das euch auf der Seele liegt. Darum: Schreibt einen Artikel über einen Aspekt des Bloggens eurer Wahl und schildert euren Standpunkt. Es kann um Inhaltliches, Technisches, Kritisches, Utopisches usw. gehen – es gibt keine Grenze, nur sollte es irgendwie mit Bloggen zu tun haben.

Im Kontext dieser Aufgabe habe ich mich mit der Kategorisierung in A-Blogger, B-Blogger und C-Blogger beschäftigt und dazu meine Meinung kundgetan. Nachlesen kann man das alles hier.
Für morgen hat Konna den Beginn der siebten Sitzung angekündigt. Ich bin gespannt was dabei herauskommt und was uns da wieder erwartet. Für heute habe ich glaube ich meinen Dienst geleistet.

Hier grüßt ein B-Blogger…

Hier grüßt ein B-Blogger...

Jeder Blogger, der sich längere Zeit mit dem Thema des Bloggens beschäftigt, stößt über kurz oder lang auf die Begrifflichkeiten A-Blogger, B-Blogger und C-Blogger. Dabei handelt es sich augenscheinlich um eine Art Kategorisierung in unterschiedliche “Güte-Klassen”. Sehr spannend.
A-Blogger sind die sogenannten Alpha-Blogger, die viele Leser anziehen, von Journalisten gelesen und als Quellen angesehen werden und somit einen hervorgehobenen Status innerhalb der Blogosphäre genießen. B-Blogger sind solche Blogger wie scheinbar meine Wenigkeit. Mit einem mittelmäßigen Besucheraufkommen bilden sie quasi die Mittelschicht, die neidisch nach oben auf die A-Blogger starrt und gleichzeitig auf die C-Blogger, die ein geringes Besucheraufkommen vorweisen, herablächelt. Laut Definition!
Als ich damals das erste Mal von dieser “Kategorisierung” Wind bekam, da gehörte ich wohl eindeutig zu den eher belächelten C-Bloggern, doch mittlerweile bin ich wohl laut Definition ein B-Blogger. Super. Aber kann ich mir dafür nun etwas kaufen? Gibt es für mich etwas umsonst? Oder bin ich jetzt eine kleine Berühmtheit im Schatten der ganz Großen?
Ich muss nun nicht sagen, dass diese ganze Kategorisierung der totale Schwachsinn schlechthin ist, oder? Ich meine: Warum etwas schreiben, das doch eigentlich jedem klar sein sollte? Ich finde vor allem die Personen witzig, die sich daran wirklich festkrallen und dies als besonders bedeutsam ansehen. Und davon gibt es gar nicht mal so wenige, wenn ich hier auf meine Erfahrungen und Beobachtungen vertraue. Wobei ich fairerweise sagen muss, dass es natürlich in jeder dieser “Gruppen” schwarze Schafe gibt, die diese Kategorisierung scheiße ernst nehmen. Es ist nicht so, dass vor allem A-Blogger darauf beharren.
Wenn ich ehrlich bin und hypothetisch diese Kategorisierung anerkenne, dann möchte ich nie in die Riege der A-Blogger aufsteigen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Alpha-Tierchen nicht mag (ich lese sogar so manchen A-Blog als stiller Leser mit), sondern damit, dass ich dann nicht mehr so ganz meine Philosophie des Bloggens ausleben könnte, denn von einem A-Blogger wird eine Menge mehr erwartet als von solchen Bloggern wie mir. Man verlangt ja von Rot-Weiß Oberhausen auch nicht ähnliche Dinge wie von Borussia Dortmund. Man muss als A-Blogger immer mit dem Trend schwimmen, immer nach den spannendsten Themen suchen, immer nach der Nase der anderen schreiben oder so anders sein und sich verbiegen, dass man irgendwie “cool” und “besonders” ist. Sonst droht der Abstieg in die “zweite Liga”.
Sprich: Im Grunde bin ich schon da, wo ich hin will. Und nun? Kann ich ja eigentlich aufhören mit dem Hobby Bloggen, denn ich habe ja alles erreicht. Aber nein, ich bin wie Michael Schumacher. Ich kann das Cockpit einfach nicht verlassen. Auf gar keinen Fall. Daher bleibe ich euch natürlich erhalten. Ich blogge ja auch nicht nur wegen den Besucherzahlen und so, sondern aus zahlreichen anderen Gründen. Zumindest rede ich mir das immer und immer wieder ein, damit ich es irgendwann auch selbst glaube. Merkt man das leicht Ironische? Ich hoffe doch! Aber ich sollte nun eindeutig aufhören hier zu tippen… sonst kommt da noch sonst was bei rum.

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Bild © RainerSturm / PIXELIO

Stöckchen: Entweder… oder…

Stöckchen: Entweder... oder...

Der Konna hat mir mal wieder ein Stöckchen zugeworfen, dass ich gerne mal eben auffange, da ich für mehr auch nicht die Zeit habe. Worum es geht erklärt sich eigentlich von selbst. Daher fange ich direkt mal an.

  • Coke oder Pepsi – Coke, denn die schmeckt einfach besser.
  • Tee oder Kaffee? – Kaffee. Ich bin ein absoluter Kaffee-Junkie. Mindestens eine Tasse am Tag muss sein.
  • Chips oder Schokolade? – Im Moment esse ich öfter Chips. Aber wechselt immer.
  • Sommer oder Winter? – Sommer. Eindeutig.
  • englisch oder amerikanisch? – Amerikanisch, aber fragt nicht nach Gründen.
  • Filme oder Serien? – Eindeutig die Serien.
  • Rosen oder Nelken? – Rosen.
  • Blau oder Grün? – Blau.
  • Rot oder Rosa? – Rot.
  • Gold oder Silberschmuck? – Silberschmuck. Alle meine Ringe und Ketten sind in Silber. Lediglich mein Glücksbringer Nr. 1 und eines der wichtigsten Erinnerungsstücke ist aus Gold.
  • Hund oder Katze? – Ich mag Hunde und Katzen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
  • Meer oder Berge? – Das Meer. Ich will wieder an den Strand und einen tollen Ausblick.
  • Norden oder Süden? – Lieber der Norden.
  • Kochen oder Backen? – Kochen. So langsam klappt’s.
  • Heimat oder Fremde? – Momentan eindeutig die Fremde. Ich müsste Bonusmeilen gutgeschrieben bekommen für die ganzen Bahn-Fahrten.
  • shoppen oder essen gehen? – Ich gehe wahnsinnig gerne shoppen. Also nehme ich doch mal das.
  • Sonne oder Regen? – Sonne. Ist gemütlicher. Aber auch Regen kann toll sein. Da muss ich gerade an ein paar Textzeilen denken.
  • Geographie oder Geschichte? – Eindeutig Geschichte. Warum? Muss ich das erklären?
  • E-Mails oder Briefe? – E-Mails, aber ich schreibe auch gerne Briefe.
  • Fisch oder Fleisch? – Fleisch, Fleisch, Fleisch.
  • Nudeln oder Kartoffel? – Nudeln.
  • schwimmen oder wandern? – Wandern. Ich gehe wahnsinnig gerne spazieren und das auch mal länger.
  • Rock- oder Popmusik? – Rockmusik.
  • Karo oder Streifen? – Öhm… Karo.
  • Elvis Presley oder Michael Jackson? – Ich wähle den King of Pop, Michael Jackson.
  • Amerika oder Kanada? – Toronto, Kanada.
  • Bloggen oder Chatten? – Bloggen.
  • Wurst oder Käse? – Wurst.
  • Laubbäume oder Palmen? – Laubbäume.

Weiterwerfen möchte ich dieses Stöckchen dann noch an Wölfchen und an Marvin.

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Bild © Sybille Daden / PIXELIO

Das Leben ist Veränderung

Das Leben ist Veränderung

Das Leben ist Veränderung – Menschen verändert sich – man selbst verändert sich! Selten habe ich Veränderungen bei mir und in meinem Leben so klar und so direkt wahrgenommen wie in den letzten zwei bis drei Monaten. Und auch vielen Bekannten und Freunden fällt immer mehr auf, dass ich nicht mehr der bin, der ich noch vor einem halben Jahr war. Eine Menge Dinge sind vorgefallen, die mich haben “umdenken” lassen. Ich habe mir in der Vergangenheit so manchen tollen Zustand durch die vielseitigsten Fehler verspielt und vor allem habe ich mir über lange Zeit hinweg selbst im Weg gestanden, aber es gar nicht wirklich gemerkt.
Heute bin ich glücklich, dass sich alles so ereignet hat, wie es in der Vergangenheit passiert ist. Ansonsten würde ich wahrscheinlich immer noch im Dunkeln tappen und immer noch nicht verstehen, dass es anders doch viel, viel besser geht. Dinge, die im ersten Moment negativ wirken, haben auf lange Sicht gesehen wirklich oft positive Folgen. Aber das sieht man natürlich immer erst mit Distanz und im Rückblick.
Aktuell befinde ich mich in einer absoluten Hochphase. Ich bin einfach nur glücklich, zufrieden und mit mir selbst gänzlich im Reinen. Okay… mir ist schon klar, dass sich das auch wieder ins Gegenteil verändern kann, denn so ist nun einmal das Leben. Es schmiert einem nicht immer den tollsten Honig um den gestutzten Ziegenbart. Aber trotz des Wissens um die Vergänglichkeit dieses “Zustands” geht es mir einfach blendend. Ich habe mich in den letzten Tagen auch selbst überrascht, weil ich gemerkt habe, dass ich für den Schutz dieses Glücks, dass ich momentan empfinde, ziemlich weit gehe. (So manch eine Person weiß was ich damit meine.) Und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich jahrelang mein Glück gerade in den Dingen gesehen und gesucht habe, die es aktuell eher zu verhindern scheinen. Was schon ziemlich komisch ist. Aber das sehe ich als deutliches Zeichen für die Veränderungen, die sich in der letzten Zeit zugetragen haben.
Es ist schon eine tolle Zeit, die ich gerade erlebe. Und ich hoffe auch mal, dass mich die gewonnenen Erkenntnisse vor so manchem Fehltritt in der Zukunft bewahren. Wobei ich genau weiß, dass ich natürlich auch weiterhin Fehler machen werde. Bin ja schließlich auch nur ein Mensch. Aber es werden andere sein als bisher. Zumindest hoffe ich darauf.
Und nun weiß ich gar nicht mehr was ich noch schreiben wollte. Den roten Faden beim Tippen habe ich eh schon relativ früh verloren, aber so ist das, wenn man einfach seine Gedanken niederschreibt. Ich hoffe es ist euch nicht zu verwirrend und zu unstrukturiert. Und wenn doch: Auch irgendwie egal.

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Bild © Sokaeiko / PIXELIO

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