Der seit der Katastrophe bei der LoveParade 2010, über die ich hier und hier schrieb, in der Kritik stehende Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland wurde durch ein Abwahlverfahren am heutigen Sonntag abgewählt. 130.000 Personen stimmten gegen Sauerland und für seine Abwahl. Eindeutig mehr als die 91.000 erforderlichen Stimmen für das Gelingen der Abwahlinitiative. Ich muss schon sagen: Habe ich mit gerechnet und finde ich angesichts der besonderen Umstände auch richtig und wichtig. Ein guter Schritt für die Demokratie und sicherlich auch eine Genugtuung für viele LoveParade-Besucher und Angehörige, die einfach nicht verstehen können, wieso niemand die Verantwortung für das übernimmt, was sich am 24. Juli 2010 ereignete. Ich hoffe ja immer noch auf eine juristische Klärung und darauf, dass da jemand offen und ehrlich Verantwortung übernimmt.
Ein paar Worte zu: Oberbürgermeister Adolf Sauerland in Duisburg abgewählt
Last Train Home
Es ist manchmal schon ein wenig komisch, wenn man ganz plötzlich einen Song im Kopf hat, den man zuvor jahrelang nicht mehr gehört hatte. Gestern erst mit mit “Last Train Home” von den Lostprophets wieder einmal erlebt. Im Jahr 2004 habe ich diesen Song rauf und runter gehört und konnte ihn quasi im Schlaf mitsingen. Doch dann: Aus den Ohren, aus dem Sinn. Und nun ist er “wieder da”. Wollte ich einfach mal mit einem Artikel festhalten.
Letterboxd: 3 Invites zu vergeben
Hey Leute. Viele von euch werden sicherlich schon von Letterboxd, dem sozialen Netzwerk in Sachen Film, gehört haben. Befindet sich gerade in der Beta-Phase. Und ich hätte 3 Invites zu vergeben. Also: Bei Interesse einfach mit gültiger E-Mail-Adresse kommentieren und dann landet der Invite in eurem Postfach. Natürlich nur solang der Vorrat reicht und so. Einen ausführlichen Artikel zu Letterboxd (und wie ich das Netzwerk nutzen will) gibt es, wenn ich mehr Zeit habe. Sprich: Mitte der Woche.
Ein paar Worte zu: Bundesregierung legt ACTA offenbar auf Eis
Deutschland will die Unterzeichnung des umstrittenen ACTA-Vertragswerks zur Durchsetzung des Urheberrechts offenbar vorerst aufschieben. Das Auswärtige Amt habe eine bereits erteilte Weisung zum Signieren des Vertragswerks wieder zurückgezogen, meldet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Regierungskreise.
Mit dieser Wendung habe ich ja ehrlich gesagt nicht gerechnet. Ich habe schon gestaunt, als in der vergangenen Woche die Ratifizierung in Polen gestoppt wurde, doch dass Deutschland die Unterzeichnung erst einmal aufschiebt, haut mich fast um. Ehrlich. Ich werte das mal als ein gutes Zeichen und als angemessene Reaktion auf die öffentliche Debatte. Hätte ich der FDP gar nicht zugetraut. Respekt.
Freunde mit gewissen Vorzügen

Nachdem ich heute morgen eine Klausur geschrieben hatte, konnte ich mich, als ich wieder zu Hause war, nicht direkt mit dem Lernen für die nächste Klausur auseinandersetzen, sondern brauchte erst einmal eine kleinere Pause. Also habe ich erst eine Runde NBA 2K12 gezockt und danach einen Film geschaut. Leichte Kost war gewünscht und wurde mit “Freunde mit gewissen Vorzügen” auch gefunden. Der Film lief im Sommer 2011 im Kino und ist mittlerweile auf DVD und Bluray im Handel erhältlich. In den Hauptrollen: Justin Timberlake und Mila Kunis. Regisseur: Will Gluck.
Dylan ist neu in New York, doch Jamie, die ihn aus Kalifornien für einen Traumjob nach Manhattan und aus seiner Reserve gelockt hat, sorgt für schnelle Akklimatisation. Der aufstrebende Art Director und die quirlige Headhunterin landen schnell zusammen im Bett, wollen aber trotz gelegentlichem Spaßsex nur beste Freunde bleiben. Beider Bindungsphobien machen sie blind dafür, wie perfekt sie tatsächlich zusammenpassen, und bewirken schließlich, dass auseinanderbricht, was eigentlich zusammengehört.
Ist ein ganz netter Film. Ehrlich. Zwar wird nichts erzählt oder geboten, was man nicht schon einmal irgendwo anders in ähnlicher Art und Weise gesehen hat, aber dennoch ist er irgendwie ganz in Ordnung. Vielleicht wegen Justin Timberlake und Mila Kunis, die ihre Rollen ganz putzig spielen. Ist durchaus positiv gemeint, auch wenn das vielleicht nicht so rüberkommen mag. Oder wegen der Drehorte – New York und Los Angeles. Tolle Städte. Naja, auf jeden Fall kann ich es nicht so wirklich begründen. Eine romantische Komödie eben. Wie man sie sich vorstellt. Durchaus nett für ruhige Abende. Reißt einen nicht aus dem Sessel. Zum berieseln lassen auf jeden Fall zu gebrauchen.
Also: Netter Film, den man sich durchaus anschauen kann. Leichte Kost. Ganz okay.
Hin und wieder braucht man auch mal eine Pause

NBA 2K12. Perfekt geeignet für kleinere Pausen zwischen intensiven Lernphasen. Kommt super, macht Spaß und lässt echtes Basketball-Feeling aufkommen. Vor allem in der Schlussphase eines Spiels, wenn alles möglich ist und jede Aktion zählt, geht’s richtig ab. Klasse Spiel.
Ein paar Worte zu: Hoppenheim schmeißt Stani raus
Die TSG 1899 Hoffenheim hat Trainer Holger Stanislawski entlassen. Nach dem Pokal-Aus gegen Greuther Fürth. Meiner Meinung nach eine klare Fehlentscheidung der Vereinsführung, denn zwischen Trainer und Mannschaft schien alles in Ordnung zu sein. Nicht in Ordnung sind allerdings die Ansprüche in Sinsheim und Umgebung. Wer einen guten Spieler nach dem anderen abgibt und eine Art Winterschlussverkauf zelebriert, der kann nicht vom internationalen Geschäft oder oberen Tabellenregionen träumen. Da bleibt dann halt maximal Mittelmaß. Und mit Stani haben sie nun eine Kultfigur geopfert, die diesem recht traditionslosen Verein eigentlich recht gut zu Gesicht stand und wenigstens bei manchen für eine Art Identifikation sorgte. Wie doof.
