Das Leben ist Veränderung

Das Leben ist Veränderung – Menschen verändert sich – man selbst verändert sich! Selten habe ich Veränderungen bei mir und in meinem Leben so klar und so direkt wahrgenommen wie in den letzten zwei bis drei Monaten. Und auch vielen Bekannten und Freunden fällt immer mehr auf, dass ich nicht mehr der bin, der ich noch vor einem halben Jahr war. Eine Menge Dinge sind vorgefallen, die mich haben “umdenken” lassen. Ich habe mir in der Vergangenheit so manchen tollen Zustand durch die vielseitigsten Fehler verspielt und vor allem habe ich mir über lange Zeit hinweg selbst im Weg gestanden, aber es gar nicht wirklich gemerkt.
Heute bin ich glücklich, dass sich alles so ereignet hat, wie es in der Vergangenheit passiert ist. Ansonsten würde ich wahrscheinlich immer noch im Dunkeln tappen und immer noch nicht verstehen, dass es anders doch viel, viel besser geht. Dinge, die im ersten Moment negativ wirken, haben auf lange Sicht gesehen wirklich oft positive Folgen. Aber das sieht man natürlich immer erst mit Distanz und im Rückblick.
Aktuell befinde ich mich in einer absoluten Hochphase. Ich bin einfach nur glücklich, zufrieden und mit mir selbst gänzlich im Reinen. Okay… mir ist schon klar, dass sich das auch wieder ins Gegenteil verändern kann, denn so ist nun einmal das Leben. Es schmiert einem nicht immer den tollsten Honig um den gestutzten Ziegenbart. Aber trotz des Wissens um die Vergänglichkeit dieses “Zustands” geht es mir einfach blendend. Ich habe mich in den letzten Tagen auch selbst überrascht, weil ich gemerkt habe, dass ich für den Schutz dieses Glücks, dass ich momentan empfinde, ziemlich weit gehe. (So manch eine Person weiß was ich damit meine.) Und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich jahrelang mein Glück gerade in den Dingen gesehen und gesucht habe, die es aktuell eher zu verhindern scheinen. Was schon ziemlich komisch ist. Aber das sehe ich als deutliches Zeichen für die Veränderungen, die sich in der letzten Zeit zugetragen haben.
Es ist schon eine tolle Zeit, die ich gerade erlebe. Und ich hoffe auch mal, dass mich die gewonnenen Erkenntnisse vor so manchem Fehltritt in der Zukunft bewahren. Wobei ich genau weiß, dass ich natürlich auch weiterhin Fehler machen werde. Bin ja schließlich auch nur ein Mensch. Aber es werden andere sein als bisher. Zumindest hoffe ich darauf.
Und nun weiß ich gar nicht mehr was ich noch schreiben wollte. Den roten Faden beim Tippen habe ich eh schon relativ früh verloren, aber so ist das, wenn man einfach seine Gedanken niederschreibt. Ich hoffe es ist euch nicht zu verwirrend und zu unstrukturiert. Und wenn doch: Auch irgendwie egal.









Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan. 
