
Da sich der Zeitrahmen für die Aufgaben der vierten Sitzung von Konnas Blogseminar langsam aber sicher dem Ende zuneigt, ist es nun an der Zeit meinen Senf zu der Sitzung, die unter dem Motto “Content is King” steht, abzugeben. Die Haupt-Aufgabe lautet:
Schaut euch die Besucher-, Zugriffs- und Kommentarzahlen eurer letzten (durchschnittlichen) Blogwoche an. Nun versucht einmal, eine Woche lang jeden Tag mindestens einen Beitrag zu schreiben. Der muss nicht immer lang, aber natürlich irgendwie lesenswert sein. Schaut am Ende der Woche erneut auf eure Statistiken und vergleicht sie mit der Vorwoche. Wie signifikant ist die Veränderung?
Diese Aufgabe kann ich nicht wirklich bearbeiten, da ich seit dem 01.01.2009 jeden Tag mindestens einen Artikel auf meinem Blog veröffentliche. Ich habe aber zwischenzeitlich über Alternativen nachgedacht. So fiel mir ein zum Beispiel jeden Tag zwei Artikel zu veröffentlichen und dann nach Veränderungen zu schauen, aber die Klausurenphase und der Stress an der Uni haben das rein gar nicht zugelassen. Und auch nicht jeden Tag einen Artikel zu verfassen kam mir in den Sinn. Also quasi die Aufgabe rückwärts. Aber das wollte ich dann auch nicht. Denn irgendwie habe ich in letzter Zeit tierische Lust am Bloggen. Und die für eine Aufgabe unterdrücken, die eigentlich eh anders lautet? Nein, danke. Ich kann aber aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass es schon Unterschiede macht, ob man täglich oder nur wöchentlich bloggt. Wenn ein Blog nicht ständig aktualisiert wird, dann zieht er weniger Leser an.
Zwar bleibt der Teil der Leser, der über Suchmaschinen kommt, meist ungerührt von der Frequenz der Artikel-Veröffentlichungen, aber gerade die Abonnenten der RSS-Feeds und die Leser, die den Blog auch wegen der Person dahinter und nicht nur wegen einem spannenden Artikel besuchen, kommen natürlich nicht vorbei, wenn nichts Neues zu lesen ist. So macht das insgesamt durchaus Unterschiede. Bei mir kam es in der letzten Zeit zu einem klaren Besucheranstieg. Aber das führe ich einfach darauf zurück, dass durch die vielen Aktionen etc. mein Blog bekannter geworden ist.
Und da ich eh jeden Tag blogge, bekommen die Leser auch immer neue Artikel vor die Linse. Soviel zu der Aufgabe. Wie ich sehe habe ich mich tierisch “verquatscht” und im Grunde nichts “gesagt”. Auf zur Bonus-Aufgabe dieser Sitzung:
Experimentiert einmal ein wenig und schreibt einen ganz anderen Blogeintrag als sonst. Ob ihr nun ein euch eigentlich fremdes Thema wählt, einen Audiobeitrag oder ein Video aufnehmt, ein Interview führt oder eine Fotogeschichte macht, ist ganz euch überlassen. Hauptsache es ist irgendwie etwas anderes als sonst.
Auch bei dieser Aufgabe kam ich tierisch ins Grübeln. Hier muss ich sagen, dass ich durch den ganzen Stress nicht wirklich für einen “ganz anderen Artikel” sorgen konnte. Aber wenn ich ehrlich bin ist das auch gar nicht so einfach, wenn man sich eh keine Grenzen setzt und viel probiert. Ich habe eine Idee entwickelt, die man hier bald lesen wird, aber die kann ich nicht im Rahmen des Blogseminars präsentieren, da ich noch nicht soweit bin. Und über gänzlich andere Themen mag ich eigentlich gar nicht bloggen.
Ich habe mir vorgenommen mehr über religiöse Themen zu schreiben und habe es bisher im neuen Jahr noch nicht getan, aber ich kann sicher sagen: Das kommt noch. Ich bin sicherlich nicht der kreativste Blogger, aber bin dennoch der Meinung, dass mein Blog ganz schön viel Abwechslung beinhaltet. Daher denke ich, dass ich diese Aufgabe gar nicht mal so offensiv angehen muss. Das wäre mir auch ein wenig zu viel Zwang gewesen. Also zwangsweise anders sein gefällt mir nicht. Aber das ist keine Kritik an der Aufgabenstellung, denn diese finde ich durchaus interessant… nur umsetzen mag ich sie persönlich einfach nicht.
Und mit diesen Worten beende ich für mich diese Sitzung und bin gespannt was sich der Konna für die fünfte Sitzung so einfallen lässt. Und er wird sicherlich nicht zufrieden mit meiner Leistung sein. Hoffentlich höre ich kein “Setzen, 6!” von ihm.