Little Miss Sunshine

Little Miss Sunshine

Am Wochenende habe ich mal wieder einen Film gesehen über den es sich hier zu berichten lohnt. Und zwar handelt es um “Little Miss Sunshine” aus dem Jahre 2006. Es ist eine Tragikomödie, die mit viel Satire Eigensinn daherkommt. Aber worum geht es genau?

Olives Vater ist ein auf ganzer Linie gescheiterter Motivationstrainer, ihr Onkel ist suizidgefährdet und ihr Bruder spricht nicht mehr. Der drogensüchtige Opa macht dabei noch den normalsten Eindruck. Wenigstens unterstützt er Olive leidenschaftlich beim Üben für den Little Miss Sunshine Beauty Contest. Um dem Nesthäkchen diesen Traum zu erfüllen, zwängt sich schließlich der ganz Haufen in den Wagen zum Road Trip nach Kalifornien.

“Geschieden… Bankrott… Selbstmord!” – Bei “Little Miss Sunshine” erfährt man schnell was Surrealismus ist. Und zudem ist die Geschichte nicht gerade uninteressant. Schon in den ersten Minuten bekommt man eine Familie vorgestellt, die ziemlich “kaputt” wirkt und alles andere als funktioniert. Und so wirklich verbessert sich dieser Eindruck auch nicht. Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Der VW-Bus, mit dem die Familie auf den Weg nach Kalifornien macht, ist hier als eine geniale Metapher zu verstehen. Ich habe gerade das Problem, dass ich viel mehr über den Film sagen könnte, aber dann dafür sorge, dass zu viel von der weiteren Geschichte in den Vordergrund rückt. Und ich nehme ungern viel vorweg. Auf jeden Fall ein sehr satirischer Film mit einer durchschlagenden Kritik an bestimmten Dingen. So wird vor allem der “amerikanische Zwang” des “Gewinnens um jeden Preis” abgestraft. Aber auch die Kritik an Miss-Wahlen im Kindesalter ist nicht zu übersehen. Der Film hat etwas. Und man kann ihn durchaus mehrmals anschauen. Zwar ist er sicherlich nicht “richtig großes Kino”, aber für einen DVD-Abend ist er auf jeden Fall geeignet, da man durchaus herzlich lachen kann- Interessiert? Dann einfach mal als Vorgeschmack den Trailer schauen!

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Quelle des Zitats: kino.de

Cover vs. Original: Runde 8 – Running up that Hill

Cover vs. Original

Lange Zeit war es spannend in der nun beendeten siebten Runde. Doch letztendlich hat sich wieder einmal das Original durchgesetzt. Im Kampf zwischen Cyndi Lauper und Phil Collins gewann Cyndi Laupers Original von “True Colors” mit 9 zu 5 Stimmen. Somit führen nun insgesamt im Duell der Cover-Versionen gegen die Originale letztere mit 6 zu 1. Der Sieg am Ende von 12 Runden ist den Originalen folglich nicht mehr zu nehmen. Nun geht es eigentlich nur noch darum, wie deutlich der Sieg am Ende ausfällt. Gibt es noch eine Ergebniskorrektur auf der “Zielgeraden” oder wird das hier ein Desaster für die Cover-Versionen? Das wird die spannende Frage sein, die es in den noch stattfindenden Runden zu beantworten gilt. Einen Überblick über alle bisher stattgefundenen Runden bekommt ihr hier.
Ich hätte mich übrigens für das Cover von Phil Collins entschieden. Ich schätze ihn als Musiker sehr und bin auch ein Fan seiner Musik. Und sein Cover gibt mir persönlich einfach mehr als das Original von Cyndi Lauper. Wieder einmal gehe ich also nicht mit der Mehrheit, aber gerade das ist auch ein durchaus spannender Aspekt.
Bei dem neuen Duell handelt es sich erneut um eines, das von euch vorgeschlagen wurde. Und zwar hat das Los aus den zahlreichen Vorschlägen einen Vorschlag von stoffel erwählt. Auf dieses Duell bin ich auch sehr gespannt… aber bevor wir nun dazu kommen erst einmal noch ein Blick auf den aktuellen Zwischenstand.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 7

Fangen wir wie üblich mit der Cover-Version an, die sich nun zum Duell stellt. Diese stammt aus dem Jahr 2003 und machte eigentlich gar nicht so sonderlich auf sich aufmerksam. Die 1994 um Sänger Brian Molko gegründete Band Placebo sorgte für eine Menge Aufregung durch das Erscheinen ihres vierten Albums “Sleeping with Ghosts”. Dieses Album erschien in einer Special Edition mit beigelegter Bonus-CD, die gefüllt war mit Cover-Versionen, die die Band bis zu diesem Zeitpunkt aufgenommen hatte. Der Song “Running up that Hill” stach besonders hervor und wurde auch live von der Band häufig gespielt. Vor allem während der Tour zu “Sleeping with Ghosts”. Im Jahr 2007 wurde das Cover sogar als Single in Großbritannien veröffentlicht. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wie Platz 44 in den Charts untermauert. Und nun hören wir doch einfach mal rein:

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Und nun noch einige Worte zum Original. Dieses stammt von der englischen Sängerin Kate Bush, die den Song im Jahre 1985 als Single und auf dem Album “Hounds Of Love” veröffentlichte. Er war durchaus erfolgreich und zählt heute zu einem ihrer bekanntesten Songs. In Großbritannien und Deutschland erreichte sie mit dem Song jeweils den dritten Platz in den Charts. In den USA reichte es lediglich für Platz 30. Das Album erreichte in Großbritannien sogar den ersten Platz der Charts.

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Meine Arbeit für diese Runde ist dann ja schon so gut wie getan. Nun liegt es an euch. Placebo oder Kate Bush? Cover oder Original? Ich bin gespannt… wie immer wäre es toll, wenn ihr eurer Stimme auch eine Begründung beifügt.

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Die achte Runde geht bis zum 07. März 2010, denn dann startet bereits Runde 9. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

Projekt 52: Woche 7/10 – All you need is love

Projekt 52: Woche 7/10 - All you need is love

Das aktuelle Thema “All you need is love” lässt sich wieder einmal auf viele unterschiedliche Weisen angehen. Da ich dieses mal etwas spät dran bin hatte ich die Chance schon eine Menge anderer Beiträge zu dem Thema zu sehen. Es waren teilweise wirklich wunderschöne und geradezu geniale Ideen dabei. Wie eigentlich jedes Mal.
Beim Thema Liebe sind mir auch eine Menge Ideen gekommen. Letztendlich habe ich mich für eine entschieden, die vielleicht nicht so viele hatten. Das Christentum ist eine Religion, die sehr viel Wert auf die Liebe legt. Und so finden sich auch in der Bibel, der Heiligen Schrift, unzählige Textpassagen, die perfekt zu diesem Thema hier passen. So auch die Stelle Markus 12,28ff.

Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Ich denke, dass ich mit diesem Beitrag einen etwas anderen Weg als viele andere gegangen bin. Der gute, alte Scar hatte übrigens eine Menge Spaß beim Durchblättern der Bibel. Wobei ich ihm wohl noch so einiges erklären muss…

Einfach wieder etwas lesen wäre mal schön

Einfach wieder etwas lesen wäre mal schön

Ich kann mich noch an manche Abende und Nächte erinnern, die ich auf dem Bett liegend, mit einer leckeren Tasse Kaffee auf dem Nachttisch und mit einem Buch in der Hand verbracht habe. Manchmal habe ich bis spät in die Nacht gelesen, obwohl ich am nächsten Morgen früh raus musste. Die Zeit flog an einem vorbei, doch schlafen ging nicht, weil die beschriebene Geschichte so spannend war. Ein Buch nach dem anderen wurde gekauft oder ausgeliehen und nur wenige Tage später wurde schon wieder Nachschub benötigt.
Leider ist das heutzutage nicht mehr so. Und das liegt meiner Meinung nach eindeutig am Studium. Während der Vorlesungszeit hänge ich mit dem Kopf durchgängig über Büchern, aber meist sind das natürlich dann Bücher, die ich für die Seminare lesen muss, damit das Wissen “wächst”. Also alles “wissenschaftlich”. Studiere ich doch sogenannte “Lesefächer”. Für den Bereich Belletristik bleibt mir meist so gut wie keine Zeit. Immer sind andere Dinge wichtiger. Und wenn man sich schon durch die ganze Literatur für die Universität gebüffelt hat, dann fehlt manchmal auch einfach die Lust noch etwas anderes zu lesen. Da nutzt man lieber andere Dinge zum abschalten.
Und nun – während der vorlesungsfreien Zeit – sollte ich eigentlich die Zeit zum lesen finden, denn insgesamt gesehen kann ich mir nun meine Zeit selbst einteilen und somit vermeiden, dass ich von “wissenschaftlicher Lektüre” erschlagen werde. Aber gerade jetzt bin ich eigentlich froh überhaupt keine Bücher sehen zu müssen, obwohl ich eigentlich Lust habe mal wieder einen guten Roman zu lesen. Vor allem, weil ich noch drei angefangene Bücher hier liegen habe, die auch allesamt recht spannend waren. Aber dennoch… wenn ich ein Buch in die Hand nehme, dann schlage ich es meist nach wenigen Seiten wieder zu, weil mein Kopf dann einfach nicht mehr will.
Ich bin aber nicht allein mit dem Problem, denn ich weiß von ein paar Kommilitonen, dass sie “privat” auch so gut wie gar nicht mehr lesen, obwohl sie das früher viel und gerne gemacht haben. Irgendwie ist das schade. Und ich versuche ja auch was zu ändern, aber irgendwie gelingt mir das nicht.
Kennt ihr das auch? Vielleicht Tipps parat?

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Bild © deeerDanny / PIXELIO

Wenn dann die Noten langsam eintrudeln

Ruhr-Universität Bochum

Die letzten Tage musste ich nicht zur Universität, denn schließlich hat die vorlesungsfreie Zeit, die auch gerne mal mit dem Wort “Semesterferien” belegt wird, begonnen. Das Wintersemester 2009/2010, mein fünftes Semester, ist so gut wie vorüber. Manche Hausarbeit muss noch abgegeben werden, aber die Klausuren sind geschrieben und die ersten Noten trudeln nach und nach ein.
In den letzten 3 Tagen habe ich eine Menge Noten erhalten. Und insgesamt gesehen bin ich sehr zufrieden. Ich habe die besonders wichtige Latein-Klausur bestanden und auch sonst durchaus gute Ergebnisse erzielt. Bei einer Klausur bin ich minimal enttäuscht gewesen, aber auch nur deshalb, weil ich mir eine 1,0 erhofft hatte. Und bei einem benoteten Referat hätte ich mir selbst sogar eine schlechtere Note gegeben, weil es meinen eigenen Ansprüchen nicht genügte, aber scheinbar dennoch für eine gute Note reichte.
Nebenbei beginnt schon die Planung für das sechste Semester. Ich muss den nächsten Latein-Kurs angehen, ein Seminar in Vorbereitung auf ein Schulpraktikum absolvieren, einige Punkte im Optionalbereich sammeln und noch die letzten übrig gebliebenen Veranstaltungen in meinen beiden Fächern belegen. Zum Großteil handelt es sich dabei um sogenannte “Sitzscheine”, denn ich werde allein 3 Vorlesungen besuchen müssen, die ich ohne Prüfungsleistung quasi durch die Anwesenheit bestehe. Und dann steht ja auch schon irgendwie die Planung der Bachelor-Prüfungen im Raum, denn schließlich möchte ich mein Studium, wenn möglich, in der Regelstudienzeit beenden. Wobei da vieles von den Zeiten der Veranstaltungen abhängt. Wenn es da eine Überlappung gibt, dann brauche ich ein Semester mehr. Gewissheit werde ich in den kommenden Tagen erlangen. Ich bin auf jeden Fall mehr als gespannt.
Im Moment ist es sowieso ein Mix aus Nervosität aufgrund der noch ausstehenden Hausarbeiten des Wintersemesters und Freude auf das nächste Sommersemester, dass sicher interessant, aber auch arbeitsintensiv wird. Außerdem ist es schön wieder im Sommer zu studieren, denn da kann man so viele schöne Stunden auch an der Universität erleben, wobei ich sagen muss, dass ich dieses Wintersemester auch irgendwie toll fand. Vor allem ab Mitte Dezember. Aber… jetzt habe ich irgendwie den Faden verloren. Wollte ich noch etwas loswerden? Nein, ich glaube nicht.

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