Gast-Artikel von Svea: Traumreise

Heute gibt es mal keinen Artikel von mir zu lesen, aber dafür hat sich die Svea die Mühe gemacht und einen Artikel für meinen Blog verfasst. Morgen gibt es dann aber wieder einen Artikel von mir… aber nun: Vorhang auf für Svea und ihr Thema “Traumreise”.
Schreiben soll ich. Hier. Auf diesem Blog wo so wahnsinnig viele Menschen lesen. Viel mehr als sich auf meinen kleinen, sehr persönlichen Blog je verlaufen werden. Das weckt schon einen gewissen Erwartungsdruck. Aber nur ganz minimal ;) Tief durchatmen, Svü. Du schaffst das.
Also sitze ich hier und schreibe. Und ihr lest das, während der gute Lordy an der Nordsee ist. Nordsee! Und ich sitze hier mitten in der Großstadt an meinem Rechner. Das einzige Wasser weit und breit steht auf meinem Schreibtisch. In der Sprudelflasche. Kein Meer hier. Kein See. Oder nen Teich. Nicht mal eine verdammte Pfütze zeigt sich hier vor meinem Fenster. Ich bin neidisch. Jawohl, sehr sogar. Denn ich liebe das Meer. Speziell die Nordsee. Nein, eigentlich liebe ich nur die Nordsee.
Ich würde jeden Urlaub am Mittelmeer verschmähen, wenn man mich dafür an die Nordsee lassen würde. Jeden. Ernsthaft. Und ja, ich war auch schon mal am Mittelmeer. ;) Der Urlaub war sogar unglaublich schön, aber dennoch nicht im Ansatz mit der Nordsee vergleichbar.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr an einem Ort ankommt und sagen könnt: Hier ist alles so wie es sein soll? Hier gibt es keine Sorgen, keine Probleme und eigentlich nichts was die innere Ruhe stören kann. Gar nichts. Kennt ihr das? So geht es mir persönlich nur dort oben. Oder, wenn ich mich hin träume. So wie jetzt gerade, wo ich drüber schreiben darf.
In der Psychotherapie werden einem einige verschiedenen Arten von Entspannungsübungen näher gebracht. Zum Beispiel Autogenes Training. Oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Aber auch Traumreisen bzw. Phantasiereisen.
Es würde zu weit gehen, darauf nun detailliert einzugehen. Den meisten von euch wird aber sicher schon mal eine CD mit Entspannungsmusik in die Hände gekommen sein. Nicht gerade selten befindet sich darauf auch Meeresrauschen. Allein dem Meer zu lauschen kann schon reichen um sich zurück lehnen und entspannen zu können. Manche Menschen brauchen aber auch “geleitete” Reisen. In denen sie eine Geschichte erzählt bekommen und sich davon treiben lassen. Wieder andere entspannen am besten, wenn sie sich an einen bestimmten Ort träumen. An ihren Ort. An ihren Inneren Ort. Sich ein Bild von diesem Ort machen und dahin träumen. Wohl möglich auch mit den vorher erwähnten Methoden verbunden. Mein Ort ist die Nordsee. Mein Bild in etwa das hier gezeigte.
Das Bild stammt übrigens aus meinem letzten Urlaub. In dem ich mit der bezaubernden Igi (die auch das Bild geschossen hat) in Cuxhaven war. Übrigens der mir bisher einzig bekannte Ort an dem selbst tagelanger Regen gut zu ertragen ist.
Generell ist dort oben an der See aber einfach alles wunderbar, die Welt ist schwarz-bunt und Probleme und Sorgen hat man für gewöhnlich schon am Ortseingang abgegeben. Spätestens aber am Deich. Sie schaffen es irgendwie nicht drüber zu klettern. Selbst wenn, sie würden von der leichtesten Brise weggeweht werden. Denn nichts hat eine reinigendere Wirkung als Meeresluft und Meeresrauschen.
Nun gut, wir wissen ja wohl alle, dass Lordy es eigentlich nicht nötig hat vor irgendwelchen Problemen ans Meer zu fliehen. Möglicherweise würde er sich bei Entspannungsübungen auch eher langweilen. ;) Ihm geht es gut und gerade dieses Jahr scheint ja absolut sein Jahr zu sein. Aber auch wer auf der Überholspur lebt und damit gut klar kommt, muss hin und wieder mal zur Ruhe kommen und sich den Kopf durch rauschen lassen. Dafür ist er dort oben genau richtig und ich hoffe für ihn, dass er die Zeit genauso genießen kann wie ich es tun würde. Dass er mit vielen neuen Artikelideen wiederkommt, mit viel neuer Energie um den Rest des Jahres genauso durch zu powern. Aber natürlich hoffe ich auch, dass er danach genauso Lobeshymnen über die Nordsee verfassen möchte, wie ich es tue. Alles andere wäre doch fast schon Blasphemie. ;)







Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan, Twitter-süchtig und BVB-Anhänger. 



