
Es ist mal wieder an der Zeit für das nächste Bild beim Projekt “zwölf2011″. Das Siebte. Der Juli. Viel hat sich nicht getan im Vergleich zum Vormonat, aber damit war ja zu rechnen. Die nächsten Bilder zeigen sicherlich wieder mehr Veränderung. Okay. Das Foto für den August vielleicht noch nicht. Aber spätestens ab September. Alle Fotos zum Projekt gibt es wie immer hier.

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(via)
Ich habe heute nix zu sagen. Naja, hätte ich sicherlich schon. Aber ich habe heute nicht so die Lust. Also gibt es nur Musik. Wünsche euch damit viel Spaß. Und bis morgen!

Paul Weston, gespielt von Gabriel Byrne, ist Psychotherapeut und die Hauptfigur in der US-amerikanischen Dramaserie “In Treatment” von Rodrigo García. Seit 2007 wird diese produziert und kommt mittlerweile auf 3 Staffeln mit insgesamt 106 Episoden. In jeder der 25 Minuten langen Episoden kann man Paul über die Schulter schauen und ihn bei der Therapie von ganz unterschiedlichen Charakteren mit völlig unterschiedlichen Problemen begleiten. Und weil der Job eines Psychotherapeuten diesem einiges abverlangt und auch das Leben eines solchen kein Kinderspiel und voller mieser Stolperfallen ist, bekommt man auch mit, wie Paul sich selbst hilfesuchend an seine Mentorin wendet.
Die Serie kommt mit einem interessanten Konzept daher, das ich mal in kurzen Zügen hoffentlich einigermaßen verständlich umreißen möchte. Wer es genau wissen will, der kann ja Google und Co. befragen. Also: In jeder Staffel wird der Verlauf von vier Therapien nachgezeichnet. Paul hat also vier Patienten, die er über mehrere Wochen betreut. Jede Woche besteht im Regelfall aus fünf Episoden. In vier davon geht es um die einzelnen Patienten, die einem festen Wochentag zugeordnet sind, und am fünften und letzten Tag geht es um Paul und seine eigenen Probleme. Diese Konzeption lädt förmlich dazu ein, dass die Serie so gesendet wird, wie sie aufgebaut ist. Sprich: Montags wird die Episode ausgestrahlt wird, die auch im Serienverlauf ein Montag ist. Dienstags folgt dann die nächste Episode und so weiter. Wurde teilweise auch so gemacht. Im deutschen Free-TV läuft die Serie bei 3sat. Und 3sat hat sich daran nicht gehalten. Momentan kann man dort die zweite Staffel verfolgen. Immer montags gegen 23:40 Uhr wird eine Episode ausgestrahlt.
“In Treatment” erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und gilt als durchaus erfolgreich. Mir gefällt sie auf jeden Fall sehr gut. Man kann die Episoden gut zwischendurch schauen, da sie nicht sonderlich lang sind. Zudem ist es wirklich ein spannendes Konzept. Und auch die einzelnen Therapien sind durchaus spannend, wenn auch manchmal vielleicht ein wenig langatmig. Und natürlich entwickelt man nach kurzer Zeit auch mehr Interesse für die Therapie eines bestimmten Patienten oder so. Was auch normal ist. Übrigens kann man durchaus reduzieren und sich auch nur auf eine Therapie konzentrieren, da man nicht mitbekommen muss, was in den anderen passiert, um der einen zu 100% zu folgen. Jo.
Mein Fazit: Ich schaue “In Treatment” sehr gern. Es ist schade, dass 3sat einen aktuell nur mit einer Episode pro Woche versorgt. Das zieht das Ganze doch arg in die Länge. Könnte besser sein, liebe Leute! Ansonsten: Interessantes Serienkonzept, interessante Idee und interessanter Verlauf. Kann und sollte man sich durchaus mal anschauen. Einen Blick drauf werfen kostet ja nichts.
bestanden. Damit ist eine riesige Last von meinen Schultern gefallen. Die letzten Wochen waren anstrengend und ziemlich lernintensiv. Und nicht zuletzt war da auch ziemlich viel Stress und Aufregung mit im Spiel. Aber letztendlich hat sich das alles, wenn auch manches eher unnötig war, natürlich gelohnt. Mit der Note bin ich zufrieden. Kann also nicht klagen. Jetzt noch das Semester zu einem guten Ende führen, die Bachelor-Arbeit schreiben und dann kann ich von einem durchweg erfolgreichen Sommersemester sprechen. Das ist gut!

Vor etwas über einer Stunde habe ich die großen Hallen von Google+ betreten und schaue mich seitdem ziemlich überfordert, aber auch recht fasziniert dort um. Die Antwort auf Facebook scheint irgendwie gelungen. Mein erster Eindruck. Wirklich sagen kann man ja noch gar nichts. Zumindest haben sich die Macher da ordentlich was einfallen lassen. Mir gefallen vor allem die Kreise. Gute Sache.
Wie und in welchem Umfang ich Google+ in der Zukunft nutzen werde, steht natürlich noch in den Sternen. Im Moment geht es mir da nämlich so, wie es mir auch anfangs bei Facebook ging. Ist mir alles irgendwie zu viel. Natürlich ist es spannend und so, aber ich muss mich da erst einmal “einleben”. Und das kann doch ein wenig dauern. Ist aber auch gar nicht schlimm, denn soziale Netzwerke machen ja auch erst dann richtig Spaß, wenn dort auch ein Großteil der eigenen Freunde und Bekannten mitmischt. Und momentan sind die Hallen verständlicherweise noch ziemlich leer. Was aber irgendwie doch gar nicht so schlecht ist, weil ich so jetzt in aller Ruhe alles austesten kann.
Wie seht ihr das denn so? Seid ihr auch schon da? Wollt ihr auch unbedingt einen Account? Oder wollt ihr da erst einmal gar nichts von wissen?

Tausende Menschen in Deutschland warten auf ein neues Herz oder ein anderes Organ, welches ihnen das Leben rettet. Und viele warten vergebens. Auf der anderen Seite sterben Tausende in Deutschland und werden mit gesunden Organen beerdigt, die an anderer Stelle Leben retten könnten. Laut einiger Umfragen würden rund 70% einer Organspende zustimmen, doch besitzen nur 20% einen Organspendeausweis und kommen somit wirklich als Spender in Frage. Eine Situation, die von Ärzten und Kliniken schon lange angeprangert wird. Und die auch im Sinne der Wartenden geändert gehört. Und die Regierung soll es nun richten.
In meinem Portemonnaie befindet sich schon seit Jahren ein Organspendeausweis. Seit 2007. Ich gestatte also, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden. Und wie fühle ich mich dabei? Durchweg gut. Warum? Weil ich damit vielleicht auch nach meinem Tod noch einem anderen Menschen ein paar tolle Lebensjahre schenken kann. Was will man mehr?
Entscheidungslösung oder Widerspruchslösung lautet momentan die Frage in der Politik. Will man die Menschen in Deutschland einmal in ihrem Leben (zum Beispiel beim Beantragen eines neuen Personalausweises) fragen, ob sie bereit sind Organe zu spenden, damit sie sich damit auseinandersetzen, oder soll man beschließen, dass erst einmal alle Menschen potentielle Organspender sind bis sie amtlich ihren Widerspruch gegen eine Organspende eingereicht haben?
Ich bin für die Entscheidungslösung, die auch mehrheitlich favorisiert und somit wahrscheinlich auch durchgesetzt wird. Denn ich kann das Tabu um das Thema Tod einfach nicht verstehen. Der Tod gehört zum Leben. Also sollte man das auch in seine Gedanken einfließen lassen und sich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Außerdem geht es bei der Frage nach der Organspende ja nicht nur um den Tod, sondern eben auch um Leben. Und die Entscheidungslösung sorgt zumindest dafür, dass diese Frage nach einer möglichen Organspende wenigstens einmal von außen an den Menschen herangetragen wird. Selbst wenn er das Thema für sich selbst und von allein nicht angeht. Es wird ihm nahe gebracht. Und das ist auch gut so. Vor allem, da die Regelung auch vorsieht, dass der Befragte sich einer Antwort verweigern kann. Dann ist er kein Organspender. Thema für die Person erledigt. Aber ich denke, dass viele zustimmen würden. Und vielleicht erreicht man irgendwann, dass von den 70%, die willens sind, auch eine große Anzahl als Organspender registriert wird. Wäre doch ein toller Erfolg.
Ungeachtet dessen, was die Politik in den nächsten Wochen verzapft: Macht euch mal Gedanken, entscheidet euch und solltet ihr bereit sein Organe nach eurem Tod zu spenden, dann holt euch so einen Ausweis (zum Beispiel hier) und füllt ihn aus. Dauert keine 3 Minuten.