“Operation Walküre” – nun gesehen

Wie angekündigt war ich heute mit meinem Schatz im Film “Operation Walküre”. Und nun muss ich es loswerden: Der Film ist um einiges besser als sein Ruf. Eindeutig!
Eine ziemlich detailgetreue Nachbildung des Attentats und der Handlungen davor und danach.
Natürlich sind Filmfehler enthalten, aber es gibt so gut wie keinen Film, der nicht gewisse Fehler beinhaltet. Also kann man darüber ganz gut wegsehen.
Ansonsten ist der Film eine wirklich gut gelungene Verfilmung des Attentates um Oberst Stauffenberg. Man hätte zwar früher einsetzen können um den Stauffenberg zu zeigen, der noch für Hitler kämpfte, und man hätte auch den einen oder anderen Charakter mehr herausheben können. Auffällig ist, dass für Leute, die die Personen den Namen nicht zuordnen können, eine Menge im Dunkeln bleibt, denn kaum kommt es mal zu einer direkten Vorstellung. So sieht man Goebbels zig mal, aber für jemanden, der ihn nicht erkennt, zeigt sich erst sehr spät, wer er ist.
Natürlich kann man bei einem Film, der unterhalten soll, keine Informationsflut erwarten. Hab ich auch nicht. Ich fand es nur schade, dass bestimmte Charaktere zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch aus Oberst Stauffenberg hätte man mehr machen können, wenn man die Vorgeschichte eher begonnen hätte.
Abschließend: Der Film ist gut. Er zeigt auch ein ziemlich realistisches Bild. Und er ist auf jeden Fall so anspruchsvoll, dass diese ganzen Befürchtungen, die in den Medien umher irrten, nicht berechtigt gewesen sind. Bin ganz positiv gestimmt.




Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan. 

