Warum ist die Luftfahrtindustrie eine zukunftsorientierte Branche?

Am Montag durfte ich – wie berichtet – ein Referat halten. Der Titel des Referats: “Strukturpolitik in Hamburg”. Es ging also um Maßnahmen, welche von der Politik in Hamburg ergriffen werden, um die Struktur der Volkswirtschaft zu gestaltet. Im Stadtstaat Hamburg ist dafür die Behörde für Wirtschaft und Arbeit mit ihrer Abteilung für Wirtschafts- und Strukturpolitik verantwortlich.

In den letzten Jahren wurden mehrere Initiativen und Programme geplant und durchgeführt. Die Schwerpunkte: Logistik, Luftfahrtindustrie und erneuerbare Energien. Alle drei Branchen gelten als zukunftsorientiert. Im Jahr 2000 wurde beschlossen, dass der Airbus A380 unter anderem in Hamburg gebaut werden soll. Diese Entscheidung führte zu Planungen einer Qualifizierungsoffensive, die für einen ausreichenden und guten Bestand an Fachkräften sorgen sollte. Eine Erfolgsgeschichte.

Insgesamt gesehen sind alle Initiativen aktuell erfolgreich und sorgen für Arbeitsplätze und gute Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Hamburg ist attraktiv, vielleicht sogar sexy. Alles super! Und auch durchaus verdient.

Als ich mich auf dieses Referat vorbereitete, musste ich mich allerdings immer fragen, ob die Branchen Logistik und Luftfahrtindustrie wirklich zukunftsorientiert sind. Was bedeutet hier Zukunft? Wie viele Jahre werden da abgedeckt? Geht es um 10 Jahre oder doch um 50 bis 100 Jahre? Wie weit reichen die Planungen eigentlich?

In den 60er Jahren wurde die Automobilindustrie als zukunftsorientiert beschrieben. Eine Menge Städte buhlten um die Gunst der Auto-Hersteller, um einer der wenigen Werk-Standorte sein zu dürfen. In Bochum ging es gut. Opel setzte sich hier nieder und eine Menge Arbeitsplätze wurden geschaffen. Heute steht dieses Werk immer wieder zur Diskussion, denn es ist klar, dass der Automobilindustrie nicht die Zukunft gehören wird. Und ewig wird es sich sicherlich – leider – nicht mehr halten können. Für die Region wird das ein herber Schlag. Soviel steht fest.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Luftfahrtindustrie wirklich eine zukunftsorientierte Branche ist. Aktuell schreibt sie zwar hervorragende Zahlen und sorgt für sichere Arbeitskräfte, doch bleibt dies noch lang so? Skeptisch bin ich vor allem aufgrund der Verknappung fossiler Energieträger. Ein Flugzeug fliegt schließlich auch nur mit Kerosin. Und wenn man davon ausgeht, dass wir den Zeitpunkt des globalen Ölfördermaximums schon vor Jahren überschritten haben, dann stellt sich doch die Frage, wie lang das alles noch so weitergehen kann.

Die gleiche Frage stelle ich mir auch immer dann, wenn an Flughäfen neue Start- und Landebahnen gebaut werden. Wie lang werden die überhaupt genutzt? Macht diese ganze Sache wirklich Sinn? Kurzzeitig mag dies durchaus so sein, doch auf lange Sicht gesehen halte ich das alles für total unsinnig.

Ist es wirklich richtig von einer zukunftsorientierten Branche zu sprechen, weil sie aktuell von einem wahren Boom lebt, der in wenigen Jahren allerdings auch schnell wieder dahin sein kann? Ist es richtig, wenn man weiß, dass das Ende der Ära der fossilen Energieträger so langsam aber sicher ins Blickfeld gerät? Ich weiß ja nicht…

Was meint ihr? Wie denkt ihr über dieses Thema? Ist die Luftfahrtindustrie eurer Meinung nach zukunftsorientiert?

Musikalisches ABC: A

Gestern habe ich die neue Artikel-Serie namens “Musikalisches ABC” als Nachfolger des Songs der Woche angekündigt, heute folgt dann auch gleich direkt der erste Artikel. Natürlich mit dem ersten Buchstabe des Alphabets. Da gibt es dann gleich das Problem, dass ich eine Menge toller Bands kenne, deren Name mit einem A beginnt. Ich hatte also direkt die Qual der Wahl. Und schön ist auch, dass es beim Buchstaben B sicherlich nicht besser wird. Aber da mache ich mir erst in ein paar Tagen meine Gedanken drüber. Also zurück zum A.

Zusätzlich habe ich noch bei Twitter und Facebook dazu eingeladen, mir ein paar weitere tolle Bands mit dem Anfangsbuchstaben A zu nennen. Diese werde ich im Anschluss an meine drei “Favoriten” mit Links zu den passenden Wikipedia-Artikeln auflisten. So kann jeder Interessierte noch mehr über die Bands erfahren. Ich werde auch in Zukunft immer einige Zeit vor dem Erscheinen des nächsten Artikels dort nachfragen. Wenn ihr also Tipps geben wollt, dann folgt mir doch einfach oder fügt mich als Freund hinzu.

Jetzt habe ich aber erst einmal genug erzählt… also: Los geht’s!

Die erste Band kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Apoptygma Berzerk gibt es seit 1989. Die Formation stammt aus Norwegen und formierte sich um Sänger Stephan L. Groth. Einordnen kann man ihre Musik in den Bereich des Future Pop oder Synth Rock.

1991 veröffentlichte die Band ihr erstes Demo-Tape mit dem Titel ” Victims of Mutilation”. Daraufhin folgten mehrere Studio-Alben und Singles. Als bedeutendste Alben würde ich eindeutig “Welcome to earth” (2000), “Harmonizer” (2002) und “You and me against the world” (2005) ansehen. Wobei ich auch sagen muss, dass die danach erschienenen Alben “Sonic Diary” (2006) und “Rocket Science” (2009) eher an mir vorbeigezogen sind. Beide habe ich nicht wirklich intensiv gehört.

Im August 2009 gaben mehrere Mitglieder bekannt, dass sie die Band verlassen würden. Stephan L. Groth wollte allerdings weitermachen und suchte somit neue Bandmitglieder zusammen. So konnten auch 2010 Live-Auftritte über die Bühne gebracht werden.

Als exemplarischen Song zum unverbindlichen Reinhören habe ich “Shine on” aus dem Jahre 2006 ausgewählt. Ich hoffe doch mal, dass er euch gefällt.

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Weiter geht es mit ASP. Gegründet wurde die Band 1999 in Frankfurt am Main. Somit hat sie nun auch schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel. Seit ihrem musikalischen Debüt im Jahre 2000 hat die Band acht Studio-Alben veröffentlicht.

Besonderes Aufsehen hat ASP durch den Zyklus um den Schwarzen Schmetterling erregt, der die ersten fünf Studio-Alben “Hast du mich vermisst?” (2000), “Duett” (2001), “Weltunter” (2003), “Aus der Tiefe” (2005) und “Requiembryo” (2007) umfasst. Außerdem kennen viele die Band durch ihren Krabat-Liederzyklus.

Der von mir ausgewählte Song stammt aus der Anfangszeit der Band – genauer gesagt aus dem Jahr 2000. Und er trägt den Titel: “Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe)”. Auch damit wünsche ich euch viel Freude.

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Zum Abschluss gibt es noch ein Solo-Projekt einer Frau aus Toronto – Jennifer Parkin ist Ayria. Ihre Musik kann man in den Bereich des Future Pop oder Synth Pop einordnen. Seit 2003 existiert das Projekt. In diesem Zeitraum sind vier Alben erschienen. “Debris” (2003), “Flicker” (2005), “Hearts for bullets” (2008) und “Plastic makes perfect” (2011). Zusätzlich brachte sie noch zwei EPs heraus: “My revenge on the world” (2005) und “The gun song” (2008).

In die neuste Veröffentlichung habe ich allerdings noch nicht hineinhören können. Bin aber gespannt. Bisher gefällt mir das Album “Flicker” am besten. Und von diesem Album stammt auch der Song “My Device”, den ich euch hier noch zusätzlich präsentieren möchte.

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Per Facebook und Twitter erreichten mich zusätzlich noch folgende Tipps, die ich euch nun kurz und knapp auflisten möchte. Ganz interessanter Mix – meiner Meinung nach. Und allen ein “Danke” für die Tipps. Hoffentlich macht ihr die ganze Zeit so mit!

Amon Amarth, A Day to remember, Die Ärzte, And One, Agonoize, Apokalyptische Reiter, Alpa Gun, Alarmsignal, Allerseelen, Alien Sex Fiend, Angina Pectoris, Amduscia, Aesthetic Perfection, Anathema, After Forever, Ashbury Heights, Angels & Airwaves, Adam and the Ants, AFI, AC/DC, Andy McKee, Absolute Beginner, Arch Enemy, Angelspit, Anberlin und Angus & Julia Stone.

Der Song der Woche hat nun einen Nachfolger: Musikalisches ABC

Bevor ich am 27.12.2010 den letzten von 84 Songs der Woche präsentierte (Die Toten Hosen mit “Steh auf, wenn du am Boden bist”) war mir bereits klar, dass ich einen Nachfolger für diese Artikel-Serie finden und starten wollte. Und ich hatte direkt mehrere Ideen und Konzepte entwickelt. Eine Idee ist zum Beispiel “mein musikalisches ABC”. Und diese Serie wird hier in wenigen Tagen, vielleicht schon morgen, beginnen und erst einmal eine Zeit lang ausgetestet. Die anderen Ideen habe ich alle notiert, damit ich für den Fall, dass mir die genutzte Idee nach kurzer Zeit nicht mehr zusagt, relativ zeitnah eine Alternative präsentieren kann. Aber ich gehe natürlich erst einmal von keinem Wechsel aus. Aber das tun TV-Sender in der Regel auch, wenn eine neue TV-Serie anläuft. Und wie oft werden Serien schon vorm Staffel-Ende wieder abgesetzt… also… sicher ist sicher.

Mein “musikalisches ABC” ist also der Nachfolger zum Song der Woche. Der erste Unterschied: Diese Serie wird in unregelmäßigen Abständen und nicht immer an einem bestimmten Tag, zum Beispiel montags, wie es beim Song der Woche der Fall war, fortgeführt. Außerdem soll der Fokus nicht mehr auf einem Song liegen. Es werden viel mehr die Interpreten, die Künstlerin oder Künstler oder die Band in den Vordergrund treten. So möchte ich bei A beginnend immer ein bis drei Interpreten beziehungsweise Bands pro Buchstabe präsentieren und einen Song, den ich besonders schätzte, als Hörprobe anhängen. Somit ist auch klar, dass sich das ABC nach den Interpreten richtet. Außerdem wird die Reihenfolge des Alphabets auf jeden Fall eingehalten – solang es möglich ist. Wenn ein Durchgang mit allen 26 Buchstaben erledigt ist geht es noch einmal von vorn los. So ist zumindest der Plan. Mal schauen, wie sich das dann am Ende in der Umsetzung präsentiert. Ihr dürft also gespannt sein. Und ich hoffe, dass ich euch so weiterhin interessante Songs und tolle Bands vorstellen und näherbringen kann. Noch Fragen?

Und nun noch etwas, was gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Aber dafür würde sich ein Artikel einfach nicht lohnen. Bietet sich also an, dass ich das noch hier hineinpacke. Bei meinem täglichen, virtuellen Spaziergang durch die Blogosphäre bin ich drüben bei Neoblogismus über ein tolles Slow Motion Video gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich selbst wollte schon immer eine Cola Flasche mit einem Mentos verkuppeln, aber bisher bin ich dazu irgendwie nicht gekommen. Aber was soll’s. Ist vielleicht auch gar nicht mehr nötig, denn so cool wie in dem Video, kann es in “normaler Geschwindigkeit” eh nicht aussehen, oder?

Kontaktlinsen kamen für mich nie in Frage

Kontaktlinsen kamen für mich nie in Frage

Wie beginne ich diesen Artikel nun am besten? Ich denke, dass es am sinnvollsten ist, wenn ich erst einmal die Quelle der Inspiration für die folgenden Ausführungen beim Namen nenne: Mareike berichtet auf ihrem Blog davon, dass sie gestern beim Optiker war, um einen Sehtest zu machen, den sie für ihren Führerschein braucht. Kennen wir ja alle. Dieser Sehtest zeigte, dass ihre Augen so gut sind, dass sie auf keinen Fall eine Sehhilfe braucht. Adleraugen. Und anders als die Meisten ärgerte sie sich über dieses Ergebnis, weil sie schon seit langer Zeit gerne eine Brille tragen würde. Und dann kam sie auf die Idee sich einfach so eine Brille zu kaufen – mit Gläsern ohne Sehstärke. Wunsch erfüllt! In den kommenden Tagen darf sie sich ihre Brille abholen.

In dem Artikel sagt sie auch, dass viele Brillenträger wahrscheinlich kein Verständnis für ihren Wunsch aufbringen könnten, da viele von ihnen wohl selbst gerne auf das Tragen einer Brille verzichten würden. Und auch viele Menschen, die keine Sehhilfe benötigen und somit keine Brille tragen müssen, werden sie nicht verstehen. Mich hat das Ganze ein wenig zum Nachdenken gebracht. Und ich muss sagen: Ich kann sie verstehen!

Bei mir wurde im Alter von 3 Jahren eine Sehschwäche diagnostiziert. Und seitdem trage ich eine Brille – also seit über 20 Jahren. Meine Augen haben sich in den letzten Jahren zwar verbessert, aber auch heute kann ich noch nicht auf eine Sehhilfe verzichten. Damals wurde meinen Eltern und mir gesagt, dass ich wohl nie Kontaktlinsen tragen könne, doch seit einigen Jahren ist dies durchaus möglich. Und somit kam das Thema auch immer mal wieder auf den Tisch. Immerhin ist es eine Alternative.

Für mich kamen Kontaktlinsen allerdings nie in Frage, denn ich trage gerne eine Brille. Ich habe mich einfach daran gewöhnt. Und sie stört mich nicht. Kontaktlinsen hätten sicherlich neben eindeutigen Nachteilen auch ihre Vorteile, aber meine Reaktion war stets: “Nein, danke. Ich bleibe Brillenträger!” Zwar kann ich nicht generell auf eine Sehhilfe verzichten, aber ich kann wählen. Und daher ist meine Situation ja gar nicht so anders als die von Mareike. Auch wenn wir vielleicht andere Motive besitzen. Egal…

Viele wissen, dass ich mir erst im Dezember 2010, also vor gut einem Monat, eine neue Brille anschaffen musste, da die alte leider “nicht mehr wollte”. Auch da hatte ich erneut die Möglichkeit auf Kontaktlinsen umzusteigen. Habe ich nicht gemacht. Und im Moment bin ich mit meiner Brille auch absolut zufrieden. Sie gefällt mir wahnsinnig gut. Meiner Meinung nach steht sie mir auch. Und auch die Reaktionen meines sozialen Umfeldes waren grundsätzlich positiv. Also habe ich wohl eindeutig die richtige Entscheidung getroffen.

Und auch für die Zukunft steht fest: Kontaktlinsen? Nein, danke! Ich bleibe aus voller Überzeugung Brillenträger!

Hundemüde

Geschafft! Der erste Tag an der Universität im Jahr 2011 und nach den Weihnachtferien liegt nun hinter mir. 13 Stunden war ich insgesamt unterwegs. Und das Referat über die Strukturpolitik in Hamburg habe ich auch gehalten. Hier sei direkt gesagt: Hat ganz gut geklappt. Es war zwar sicher keines meiner besten Referate, aber es war durchschnittlich und meiner Meinung nach auch den Umständen angemessen. Ich bin zufrieden – die Hauptsache. Die Vorbereitung war wirklich okay. Nur auf die Notizen hätte ich verzichten können. Habe am Ende ja eh alles frei vorgetragen. Und nach dem ganzen Unterrichten in der Schule war die Begleitung durch eine PowerPoint-Präsentation auch wieder irgendwie gewöhnungsbedürftig. Aber egal… ist geschafft und somit Geschichte.

Ansonsten bin ich gerade irgendwie hundemüde. Liegt wohl daran, dass ich mich erst wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen muss. Aber ihr kennt das ja sicherlich auch. Ferien und Urlaub verändern die Schlafrhythmus meist so, dass man Probleme bekommt, wenn man wieder “zeitig schlafen” und vor allem “früh raus” muss. Ich konnte vergangene Nacht nicht vor 3 Uhr einschlafen. Und um 6:30 Uhr ging der Wecker. Kein Wunder also, dass mich der Tag so geschlaucht hat. Dabei war er eigentlich nur langwierig, aber nicht einmal sonderlich stressig oder anstrengend.

Wie dem auch sei… jetzt werde ich mir erst einmal eine Tasse Kaffee gönnen, mich ein wenig zurücklehnen, noch den einen oder anderen Blog durchforsten und mit Kommentaren um mich werfen. Habe ich mir auch verdient. Der “erste Tag” ist doch immer eine ganz besondere Qual. Ich hoffe doch mal, dass ihr diesen Montag auch ganz gut über die Bühne bekommen habt.

Ist übrigens irgendwie schon komisch. Monatelang habe ich montags den Song der Woche präsentiert. Und nun mache ich das nicht mehr… irgendwie… ein seltsames Gefühl. Und daher klatsche ich euch hier nun einfach mal einen Song ans Ende des Artikels. Ohne viele Worte. Einfach so. Weil mir danach ist. The Bangles mit “Manic Monday”.

http://www.dailymotion.com/video/x6u2o
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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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