Der Song der Woche hat nun einen Nachfolger: Musikalisches ABC

Bevor ich am 27.12.2010 den letzten von 84 Songs der Woche präsentierte (Die Toten Hosen mit “Steh auf, wenn du am Boden bist”) war mir bereits klar, dass ich einen Nachfolger für diese Artikel-Serie finden und starten wollte. Und ich hatte direkt mehrere Ideen und Konzepte entwickelt. Eine Idee ist zum Beispiel “mein musikalisches ABC”. Und diese Serie wird hier in wenigen Tagen, vielleicht schon morgen, beginnen und erst einmal eine Zeit lang ausgetestet. Die anderen Ideen habe ich alle notiert, damit ich für den Fall, dass mir die genutzte Idee nach kurzer Zeit nicht mehr zusagt, relativ zeitnah eine Alternative präsentieren kann. Aber ich gehe natürlich erst einmal von keinem Wechsel aus. Aber das tun TV-Sender in der Regel auch, wenn eine neue TV-Serie anläuft. Und wie oft werden Serien schon vorm Staffel-Ende wieder abgesetzt… also… sicher ist sicher.

Mein “musikalisches ABC” ist also der Nachfolger zum Song der Woche. Der erste Unterschied: Diese Serie wird in unregelmäßigen Abständen und nicht immer an einem bestimmten Tag, zum Beispiel montags, wie es beim Song der Woche der Fall war, fortgeführt. Außerdem soll der Fokus nicht mehr auf einem Song liegen. Es werden viel mehr die Interpreten, die Künstlerin oder Künstler oder die Band in den Vordergrund treten. So möchte ich bei A beginnend immer ein bis drei Interpreten beziehungsweise Bands pro Buchstabe präsentieren und einen Song, den ich besonders schätzte, als Hörprobe anhängen. Somit ist auch klar, dass sich das ABC nach den Interpreten richtet. Außerdem wird die Reihenfolge des Alphabets auf jeden Fall eingehalten – solang es möglich ist. Wenn ein Durchgang mit allen 26 Buchstaben erledigt ist geht es noch einmal von vorn los. So ist zumindest der Plan. Mal schauen, wie sich das dann am Ende in der Umsetzung präsentiert. Ihr dürft also gespannt sein. Und ich hoffe, dass ich euch so weiterhin interessante Songs und tolle Bands vorstellen und näherbringen kann. Noch Fragen?

Und nun noch etwas, was gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Aber dafür würde sich ein Artikel einfach nicht lohnen. Bietet sich also an, dass ich das noch hier hineinpacke. Bei meinem täglichen, virtuellen Spaziergang durch die Blogosphäre bin ich drüben bei Neoblogismus über ein tolles Slow Motion Video gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich selbst wollte schon immer eine Cola Flasche mit einem Mentos verkuppeln, aber bisher bin ich dazu irgendwie nicht gekommen. Aber was soll’s. Ist vielleicht auch gar nicht mehr nötig, denn so cool wie in dem Video, kann es in “normaler Geschwindigkeit” eh nicht aussehen, oder?

Kontaktlinsen kamen für mich nie in Frage

Kontaktlinsen kamen für mich nie in Frage

Wie beginne ich diesen Artikel nun am besten? Ich denke, dass es am sinnvollsten ist, wenn ich erst einmal die Quelle der Inspiration für die folgenden Ausführungen beim Namen nenne: Mareike berichtet auf ihrem Blog davon, dass sie gestern beim Optiker war, um einen Sehtest zu machen, den sie für ihren Führerschein braucht. Kennen wir ja alle. Dieser Sehtest zeigte, dass ihre Augen so gut sind, dass sie auf keinen Fall eine Sehhilfe braucht. Adleraugen. Und anders als die Meisten ärgerte sie sich über dieses Ergebnis, weil sie schon seit langer Zeit gerne eine Brille tragen würde. Und dann kam sie auf die Idee sich einfach so eine Brille zu kaufen – mit Gläsern ohne Sehstärke. Wunsch erfüllt! In den kommenden Tagen darf sie sich ihre Brille abholen.

In dem Artikel sagt sie auch, dass viele Brillenträger wahrscheinlich kein Verständnis für ihren Wunsch aufbringen könnten, da viele von ihnen wohl selbst gerne auf das Tragen einer Brille verzichten würden. Und auch viele Menschen, die keine Sehhilfe benötigen und somit keine Brille tragen müssen, werden sie nicht verstehen. Mich hat das Ganze ein wenig zum Nachdenken gebracht. Und ich muss sagen: Ich kann sie verstehen!

Bei mir wurde im Alter von 3 Jahren eine Sehschwäche diagnostiziert. Und seitdem trage ich eine Brille – also seit über 20 Jahren. Meine Augen haben sich in den letzten Jahren zwar verbessert, aber auch heute kann ich noch nicht auf eine Sehhilfe verzichten. Damals wurde meinen Eltern und mir gesagt, dass ich wohl nie Kontaktlinsen tragen könne, doch seit einigen Jahren ist dies durchaus möglich. Und somit kam das Thema auch immer mal wieder auf den Tisch. Immerhin ist es eine Alternative.

Für mich kamen Kontaktlinsen allerdings nie in Frage, denn ich trage gerne eine Brille. Ich habe mich einfach daran gewöhnt. Und sie stört mich nicht. Kontaktlinsen hätten sicherlich neben eindeutigen Nachteilen auch ihre Vorteile, aber meine Reaktion war stets: “Nein, danke. Ich bleibe Brillenträger!” Zwar kann ich nicht generell auf eine Sehhilfe verzichten, aber ich kann wählen. Und daher ist meine Situation ja gar nicht so anders als die von Mareike. Auch wenn wir vielleicht andere Motive besitzen. Egal…

Viele wissen, dass ich mir erst im Dezember 2010, also vor gut einem Monat, eine neue Brille anschaffen musste, da die alte leider “nicht mehr wollte”. Auch da hatte ich erneut die Möglichkeit auf Kontaktlinsen umzusteigen. Habe ich nicht gemacht. Und im Moment bin ich mit meiner Brille auch absolut zufrieden. Sie gefällt mir wahnsinnig gut. Meiner Meinung nach steht sie mir auch. Und auch die Reaktionen meines sozialen Umfeldes waren grundsätzlich positiv. Also habe ich wohl eindeutig die richtige Entscheidung getroffen.

Und auch für die Zukunft steht fest: Kontaktlinsen? Nein, danke! Ich bleibe aus voller Überzeugung Brillenträger!

Hundemüde

Geschafft! Der erste Tag an der Universität im Jahr 2011 und nach den Weihnachtferien liegt nun hinter mir. 13 Stunden war ich insgesamt unterwegs. Und das Referat über die Strukturpolitik in Hamburg habe ich auch gehalten. Hier sei direkt gesagt: Hat ganz gut geklappt. Es war zwar sicher keines meiner besten Referate, aber es war durchschnittlich und meiner Meinung nach auch den Umständen angemessen. Ich bin zufrieden – die Hauptsache. Die Vorbereitung war wirklich okay. Nur auf die Notizen hätte ich verzichten können. Habe am Ende ja eh alles frei vorgetragen. Und nach dem ganzen Unterrichten in der Schule war die Begleitung durch eine PowerPoint-Präsentation auch wieder irgendwie gewöhnungsbedürftig. Aber egal… ist geschafft und somit Geschichte.

Ansonsten bin ich gerade irgendwie hundemüde. Liegt wohl daran, dass ich mich erst wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen muss. Aber ihr kennt das ja sicherlich auch. Ferien und Urlaub verändern die Schlafrhythmus meist so, dass man Probleme bekommt, wenn man wieder “zeitig schlafen” und vor allem “früh raus” muss. Ich konnte vergangene Nacht nicht vor 3 Uhr einschlafen. Und um 6:30 Uhr ging der Wecker. Kein Wunder also, dass mich der Tag so geschlaucht hat. Dabei war er eigentlich nur langwierig, aber nicht einmal sonderlich stressig oder anstrengend.

Wie dem auch sei… jetzt werde ich mir erst einmal eine Tasse Kaffee gönnen, mich ein wenig zurücklehnen, noch den einen oder anderen Blog durchforsten und mit Kommentaren um mich werfen. Habe ich mir auch verdient. Der “erste Tag” ist doch immer eine ganz besondere Qual. Ich hoffe doch mal, dass ihr diesen Montag auch ganz gut über die Bühne bekommen habt.

Ist übrigens irgendwie schon komisch. Monatelang habe ich montags den Song der Woche präsentiert. Und nun mache ich das nicht mehr… irgendwie… ein seltsames Gefühl. Und daher klatsche ich euch hier nun einfach mal einen Song ans Ende des Artikels. Ohne viele Worte. Einfach so. Weil mir danach ist. The Bangles mit “Manic Monday”.

http://www.dailymotion.com/video/x6u2o

Morgen werde ich über Strukturpolitik in Hamburg referieren

Morgen werde ich über Strukturpolitik in Hamburg referieren

Morgen geht es wieder los. Dann sind die Weihnachtsferien, Winterferien oder wie auch immer mal diese Aneinanderreihung von freien Tagen nennen will auch schon vorbei. Und der stressige Universitätsalltag hat mich wieder. Ist der bestimmt ganz geil drauf. Ich freue mich eher weniger, denn ein paar weitere freie Tage hätten Leib und Seele sicherlich nicht geschadet. Aber egal. Da muss ich wohl durch. Aber klappt schon!

Schön ist da natürlich, dass ich direkt am ersten Tag ein Referat halten darf. Die Betonung liegt eindeutig auf “darf”. Das Thema: Die Strukturpolitik in Hamburg. Immerhin bin ich so direkt gefordert und habe keine lange Anlaufzeit vor mir. Vorbereitet ist auch schon alles. Ich habe sogar eine wunderschöne PowerPoint-Präsentation erstellt, die den Vortrag sehr schön unterstützen wird. Designmäßig sehr schlicht, aber inhaltlich einfach unschlagbar. Klingt das nicht nach puren Selbstvertrauen? Gut, oder?

Die Strukturpolitik in Hamburg ist übrigens ein wirklich spannendes Thema. Viele werden das jetzt nicht glauben, aber es ist wirklich so. Der Stadtstaat Hamburg ist quasi eine riesige Erfolgsgeschichte. Okay… die haben durch den Flughafen, den Hafen mit Anbindung an Nordsee und Ostsee und ihren Eisenbahn-Knotenpunkt auch mit die besten Voraussetzungen überhaupt, aber aus denen muss man auch erst einmal das Bestmögliche herausholen. Haben sie wohl geschafft. Bedeutende Stichworte im Bereich der Strukturpolitik in Hamburg und überhaupt: Clusterbildung und Qualifizierungsoffensive. Bingo! Jetzt wisst ihr Bescheid, oder?

Eingerahmt wird mein Referat von zwei anderen Referaten. Im einen wird es um die Strukturpolitik in Bremen gehen. Und im anderen tritt Berlins Strukturpolitik dann in den Vordergrund. Bin ich mal gespannt, was die anderen so gemacht haben. Interessant ist übrigens auch die Tatsache, dass das Referat gute 15 Minuten dauern soll. Bei 15 Folien ohne die Titelfolie, habe ich für jede Folie genau eine Minute Zeit. Muss ich mich wohl ganz schön sputen, denn auf Überziehen habe ich ehrlich gesagt keine Lust. So einer bin ich nämlich nicht. Überhaupt nicht. Naja… vielleicht manchmal. Ach… ist ja auch egal. Wird schon werden. Ihr dürft mir natürlich auch die Daumen drücken, wenn ihr nichts besseres zu tun habt.

Und jetzt werde ich mal meinen letzten freien Abend genießen, bevor die kommenden vier Wochen noch einmal ordentlich anstrengend werden. Schönes Rest-Wochenende noch!

Gilly und sein großes Geburtstags-Gewinnspiel

Gilly und sein großes Geburtstags-Gewinnspiel

Der Gilly ist in der deutschen Blogosphäre bekannt wie ein bunter Hund. Wobei man aufgrund des massiven Anteils an Catcontent auf seinem Blog wohl eher von “wie eine bunte Katze” sprechen sollte. Egal… weiter im Text. Er zählt zweifelsohne zu den erfolgreichsten deutschen Bloggern. Zumindest sagen das die deutschen Blogcharts. Und am gestrigen Freitag feierte er zum wiederholten Male den Geburtstag seines Blogs. Fünf Jahre existiert er nun schon – eine gefühlte Ewigkeit.

Im Zuge dieses Ereignisses hat Gilly ein – ich zitiere – “ein richtig geiles Gewinnspiel” auf die Beine gestellt. Er verlost bei diesem Gewinnspiel sage und schreibe 36 Preise mit einem Gesamtwert von über 2000 Euro. So etwas gibt es selten. Teilnehmen kann man per Kommentar, Tweet und Blog-Artikel. Alle wichtigen Informationen dazu gibt es natürlich drüben bei Gilly. Daher kann ich mir hier weitere Einzelheiten sparen. Wobei noch gesagt sei, dass das Gewinnspiel bis zum 07.02.2011 läuft. Es ist also noch massig Zeit, um mitzumachen.

Achja… es ist eines dieser Gewinnspiele, die ich eigentlich nicht sonderlich mag, da hier Lose gesammelt werden müssen. Aber was diesen Fall angeht muss ich sagen, dass hier die Handhabung eindeutig okay geht. 11 Lose kann man insgesamt ergattern. Ich komme mit diesem Artikel und einem Kommentar, den ich gestern bereits abgegeben habe, auf 8 Lose. Damit lässt sich leben. Nur in Gillys Haut möchte ich nun nicht stecken, denn die ganzen Lose zusammen zu zählen ist sicherlich keine sehr leichte Aufgabe. Wegen Überblick und so. Hm… vielleicht habe ich ja Glück und gewinne etwas. Würde mir auf jeden Fall gefallen. Zumal ich viele Preise auch durchaus gebrauchen könnte. Einfach mal abwarten. In einem Monat weiß ich dann ja mehr.

Und ihr könnt ja so nett sein und mir die Daumen drücken. Irgendwann werde ich mich dann dafür sicherlich revanchieren. Aber auch nur, wenn die ganze Sache am Ende auch erfolgreich ist. Ansonsten… ach… egal.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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