Wie ich diese Düfte vermisst habe

Semesterferien sind immer gekennzeichnet von zwei Dingen: Chaos und Entbehrung. Der Alltag, wie man ihn kennt, existiert nicht. Man hat viel zu viel Freizeit, macht dumme Dinge und bringt sich pausenlos in Schwierigkeiten. Und obendrein fehlen einem mit der Zeit gewisse Umstände – ja, ernsthaft. Zumindest ist es bei mir so. Gott sei Dank ist das Sommersemester 2010 nun schon wieder in vollem Gange und daher hat diese schreckliche Zeit der Semesterferien zumindest vorerst ein Ende – bis Juli.
Und somit muss ich nun auch nicht mehr auf diesen ach so ekligen Gestank tollen Duft von Urin auf den Uni-Toiletten verzichten, den man doch vom ersten Tage an ins Herz geschlossen hat.
Seit sechs Semestern frage ich mich, wieso Studenten so manche einfache Tätigkeit nicht beherrschen. Manche können nach dem “Pipi machen” nicht die Toiletten-Spülung benutzen, manche strullern daneben, weil sie scheinbar absolut nicht zielen können, und wieder andere verstehen nicht, dass man in ein Pissoir nicht Unmengen an Toiletten-Papier hineinstopfen kann, ohne dass es zur totalen Verstopfung und zum Überlaufen von Wasser kommen kann. Scheint wohl alles ziemlich schwierig zu sein… oder die Leute mögen diesen Urin-Geruch wirklich so sehr, dass sie alles dafür tun, damit der ja nicht mal in geringerem Maße zu vernehmen ist… schon toll, wenn der Gestank so in der Nase “brennt”, dass man vermuten muss mit Nasenbluten ins Freie zu treten… ja, hat was!



Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan, Twitter-süchtig und BVB-Anhänger. 



