Die Geschichte der verschollenen Klausuren

Ruhr-Universität Bochum

Am Ende des letzten Sommersemesters habe ich lange auf eine Klausur gewartet, die mir per Post zugeschickt werden sollte. Doch sie kam nie an. Ein Nachfragen per Mail erbrachte, dass niemand wusste, wo die Klausur gelandet war. Selbst das Ergebnis konnte man mir unerklärlicherweise nicht mitteilen. Ich musste also die angesetzte Nachschreib-Klausur mitschreiben, die dann aufgrund der nicht vorhandenen Vorbereitung nicht sonderlich gut lief. Als ich später meinen Mitkommilitonen von den Vorkommnissen erzählte, da wollte mir das niemand so recht glauben.
Dieses Semester war es wieder so, dass ich mir die Klausur zuschicken lassen musste. Wir müssen der Klausur also einen Din-A4 Umschlag beilegen, der mit einer 1-45€-Briefmarke frankiert und mit unserer Adresse versehen ist. Und meine Klausur kam auch an. Ich habe mich ja an anderer Stelle schon über die bestandene Latein-Klausur ausgelassen. Und genau diese kam eben per Post. Ich habe daraufhin einem Mitkommilitonen, der ebenfalls diese Klausur geschrieben hat, mitgeteilt, dass ich meine Klausur bekommen habe. Er hat von seiner Klausur bis heute nichts gesehen. Ein Nachfragen ergab bei ihm selbiges, wie bei mir vor einem Semester. Auch er darf jetzt an der Nachschreib-Klausur teilnehmen ohne sich seine geschriebene Klausur anschauen zu können. “Aus Fehlern kann man lernen” trifft hier also nicht wirklich zu.
Und ich denke nicht, dass die Post dafür verantwortlich ist. Wenn es einmal passiert, dann kann man vielleicht davon ausgehen, aber wenn es dann schon ein zweites Mal passiert, dann ist das doch eher unwahrscheinlich. Ich kenne die Post nämlich als sehr zuverlässig. Wobei sicher auch da viele anderer Meinung sein werden. Aber im Grunde ist es auch nicht so wichtig, wer den schwarzen Peter hat. Ob es nun die Post ist oder der Dozent… es sorgt auf jeden Fall für suboptimale Zustände. Ich könnte mich darüber noch Stunden aufregen…

Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben,…

Ruhr-Universität Bochum

Wozu überhaupt eine Mail-Adresse angeben, wenn auf geschriebene Mails eh nicht geantwortet wird? Das ist eine Frage, die ich mir im Moment von Woche zu Woche auf ein Neues stellen muss. Heutzutage ist es im Grunde so leicht wie noch nie zu einer Person einen Kontakt herzustellen. Und natürlich gehen auch die Universitäten und die Dozenten mit der Zeit. So hat jeder Dozent neben einer Telefonnummer auch eine Mail-Adresse, damit man schnell und unkompliziert Dinge fragen und abklären kann ohne in die Sprechstunden zu müssen. Vor allem durch diese Art der zeitversetzten Kommunikation wird vieles leichter, da man nicht mehr an bestimmte Zeiten gebunden ist, sondern man einfach Fragen kann, wann man gerade die Zeit hat. Jetzt gibt es die Dozenten, die einem innerhalb von kurzer Zeit eine ausführliche Antwort auf die eigene Mail schreiben. Hier kann man absolut zufrieden sein – und glücklich ebenso. Insgesamt bin ich immer froh, wenn ich eine Antwort erhalte – egal, ob nach 3 Stunden oder 2 Tagen. Meist geschieht das auch. Aber manchmal gibt es auch Spezialisten Dozenten, die antworten auf keine einzige Mail. Sei sie noch so dringend. Da schreibt man seine Frage, seine Beweggründe und seine Probleme aufgrund von Fristen etc. in diese Mail und hofft auf eine schnelle Klärung, damit man endlich weiterkommt, aber die Antwort bleibt gänzlich aus. Es kommt nichts. Nicht einmal ein kurzer Satz. Die Mail bleibt einfach unbeantwortet… man bleibt quasi im Regen stehen. Ich will ja nicht meckern, aber warum sagen Dozenten, die ihre Mails eh nicht beantworten, dass nicht direkt am Anfang des Semesters? Oder warum lassen sie die Mail-Adresse nicht direkt an allen Stellen streichen? Dann würde man sich eine Enttäuschung sparen. Vor allem bei Dozenten, die gar keine richtige Sprechstunde haben, weil sie kaum an der Universität anzutreffen sind, ist so etwas besonders ärgerlich. Es gibt ja nicht viele Dinge, die mich ärgern, aber diese Sache… schrecklich.

“Die ist zur Zeit im Urlaub!”

Ruhr-Universität Bochum

Heute war ich nach über einem Monat mal wieder an der Universität. Zum einen um mich mit meinem Kommilitonen Phil zu treffen und zum anderen um dort ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Letzteres ist leider ein wenig erfolglos verlaufen, da die Dame, die was für mich ausfüllen muss, heute nicht zugegen war. “Die ist zur Zeit im Urlaub! Sie sollten es nächste Woche noch einmal versuchen!” hieß es dann auf die Nachfrage im Büro nebenan. Okay. Dann also nächste Woche. Ein wenig doof, weil ich das, was ausgefüllt werden sollte, bereits Montag woanders vorlegen sollte, aber dann müssen die halt warten. Es ist ja nicht so, dass ich der Dame den Urlaub nicht gönnen würde… ganz im Gegenteil… aber es ist doch irgendwie doof, wenn deshalb jetzt Sachen erst einmal ins Stocken geraten. Egal. Ich hatte mal wieder super Diskussionen und Unterhaltungen, habe eine der besten Currywurst-Buden des Ruhrgebiets aufgesucht und nebenbei noch eine Menge Neuigkeiten erfahren. Auch in der Stundenplan-Planung bin ich heute weiter gekommen. Also eigentlich ein ganz guter Tag. Trotz des Urlaubs der Dame. Nun geht es nächste Woche wieder hin.
Und ganz interessant finde ich noch die Tatsache, dass ich mich heute Morgen darüber ausgelassen habe, dass ich noch auf Klausur-Ergebnisse warte, und gerade bekam ich eines der erwarteten Ergebnisse. Und es hat mir ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert, weil ich mit der Note zufrieden bin. Zwar hätte es noch ein wenig besser sein können, aber naja… ich bin zufrieden. Ja, ich bin zufrieden. Guter Tag…

Es gibt Angebote von einem Team

Es gibt angebote von 1 Teams

Jeder, der schon einmal Pro Evolution Soccer 2009 für die Playstation 3 gespielt und den “Werde zur Legende”-Modus erforscht hat, ist früher oder später auf die oben zu sehende Einblendung gestoßen. Nämlich in der Transferphase, wenn es darum geht sich entweder für das Team, dem man gerade angehört, oder für ein neues Team, welches vielleicht bessere sportliche Perspektiven bietet, zu entscheiden. Da flattern dann mal einige Angebote herein, die aus der Wahl ganz schnell eine Qual werden lassen. Doch darum soll es hier gar nicht gehen.
Ich kann ja verstehen, wenn in einem Buch, das 500 Seiten hat, mehrere Rechtschreibfehler auftreten, die selbst beim mehrfachem Korrekturlesen nicht auffallen, aber ich kann es nicht verstehen, wenn bei einem Videospiel, das nicht gerade viel Text beinhaltet, ein solcher Satz auftaucht. Vor allem, weil man diesen eben sehr häufig über den Bildschirm flattern sieht. Sicherlich ist die deutsche Sprache nicht die einfachste Sprache der Welt, aber ein wenig sollten die Entwickler sie doch auch beherrschen, oder? Natürlich kann man das verzeihen, weil das Spiel insgesamt gesehen richtig gut ist, aber irgendwie nervt mich so etwas weit mehr als bei einem literarischen Werk. Denn diese Fehler hier sind doch schon so offensichtlich, dass es schon fast weh tut. Kontrolliert so etwas denn niemand? Ist ja echt nicht auszuhalten… und nun habe ich auch genug gemeckert.

In tiefer Trauer um Artikel 5 GG

In tiefer Trauer um Artikel 5 GG

Gefunden bei Julia. Hier noch der Download-Link für das Bild. Nutzung gewünscht.
Zwar stimme ich dem oben Geschrieben nicht in jeder Facette zu, aber den Grundgedanken trage ich mit. Noch hat sich die Demokratie nicht verabschiedet, aber wenn so weiter gemacht wird, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit.
Mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen, oder?

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