Drama, Drama, Drama und nicht an die Zuschauer denken!

Ich schaue gerne TV-Serien. Ich schaue gerne Fußball. Aber ansonsten ist die Glotze bei mir eher selten in Betrieb. Und das hat auch Gründe. So manche habe ich ja auch hier im Blog schon mehrfach thematisiert. Da wären zum Beispiel diese Pseudo-Doku-Soaps oder diese Quiz-Shows mit ihren mehr als nur dämlich Fragen zu nennen.

Nun denn. Dennoch lässt sich der Kontakt mit komischen Formaten manchmal nicht verhindern. So habe ich am Wochenende eher nebenbei ein paar Minuten von einer wohl sehr bekannten Casting-Show mitbekommen. Und irgendwie hatte ich hinterher Kopfschmerzen. Nicht etwa, weil der Inhalt dieser Sendung mich zu stark forderte, sondern weil das ganze Kopfschütteln einfach nicht spurlos an mir vorbeiging. Schrecklich, was da mittlerweile so abgeht. Damals, als die ersten Casting-Shows im TV liefen, konnte man sich das ja alles noch ansehen. So irgendwie. Da wurde vorgesungen, bewertet und schon ging es mit der nächsten Person weiter. Heute hat sich das allerdings grundlegend geändert. Da steht ein Wort im Vordergrund: Drama. Und das geht ungefähr so, wie im folgenden auf geniale Art und Weise präsentiert und vorgeführt.

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Jeder Teilnehmer wird unter die Lupe genommen. Mit einem eigenen, kleinen Beitrag, in dem eine Geschichte erzählt wird. Eine tragische, schreckliche, tränenfördernde, mitleiderregende, kitschige Geschichte, die einen dazu anregen soll, später, wenn es zum Tele-Voting geht, für die Person abzustimmen, weil sie es ganz schlimm mit dem eigenen Leben getroffen hat. Wobei das am Ende bei 10 von 10 Teilnehmern der Fall ist. Und man sich dann zwischen Not und Elend entscheiden darf. Eine WinWin-Situation. Nicht. Denn wer will das alles wissen? Was bringt einem das? Richtig… NIX. So wird maximal richtiges Elend abgewertet. Punkt.

Also… ich bewundere jeden, der das länger aushält. Ich für meinen Teil… gehöre eindeutig nicht zu dieser Gruppe. Ich könnte da meist nach wenigen Minuten kotzen. Und weil kotzen blöd ist, schalte ich dann lieber ab. Und ihr?

Streckensperrung! Wie ich solche Dinge hasse…

Streckensperrung!

Vier Tage lang ist eine Zugstrecke gesperrt, die ich so gut wie jeden Tag zwei Mal nutze. Somit muss ich jetzt auf den Schienenersatzverkehr umsteigen. Busfahren. Hasse ich. Echt. So richtig. Geht mir richtig gegen den Strich. Dauert länger und ist bei weiten nicht so bequem wie das Fahren mit dem Zug. Zum Glück sind zwei der vier Tage am Wochenende. Da werde ich die Route voraussichtlich nicht brauchen. Das macht es noch erträglich. Ein wenig. Und ich hab echt noch mal Glück gehabt. Hab erst vor wenigen Stunden überhaupt Wind davon bekommen. Hachja…

Ded ist das neue Dem

Ded ist das neue Dem

Als rechtschaffener Bürger, Anhänger von Borussia Dortmund und angehender Lehrer verkneife ich mir wohl besser einen ausschweifenden Kommentar dazu.

Ich habe euch etwas wahrlich Geniales zu erzählen und ihr werdet es einfach nicht glauben! Voll krass, ey!

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Aufgrund des Diebstahls einiger Kabel ist ein Teil der Bahnstrecke nicht befahrbar!

Ich nutze seit mehr als 5 Jahren regelmäßig den öffentlichen Personennahverkehr beziehungsweise die Bahn. Busfahren missfällt mir nämlich. Und ich habe in dieser Zeit echt schon eine ganze Menge erlebt. Spielende Kinder auf der Bahnstrecke, Personenschäden, kaputte Signale, Weichenstörungen, wetterbedingte Ausfälle und so weiter. Aber es gibt ja erfahrungsgemäß immer irgendwas, das man noch nicht erlebt habt.

Heute am frühen Morgen (also so gegen 6:30 Uhr) gab es dann mal wieder einen Vorfall, der mich doch ein wenig überrascht hat. Ist meiner Meinung nach nicht so alltäglich. Zuerst konnte der Zug, in dem ich saß, nicht weiterfahren, weil auf einen verspäteten Gegenzug gewartet werden musste. Okay, dies kommt noch recht häufig vor und nach einigen Minuten ging es auch weiter. Aber dann folgte eine Ansage des Triebfahrzeugführers, die ich so noch nie gehört hatte. Er teilte mit, dass ein Teil der vor uns liegenden Bahnstrecke nicht befahrbar sei, weil wohl über Nacht ein paar Kabel geklaut wurden, die für die Schaltung der Signale gebraucht werden. Daher müsse zum Teil eine andere Strecke gefahren werden und einige Stationen würden ausfallen. Mich hat das Ganze zum Glück nicht wirklich getroffen, weil mein Bahnhof noch planmäßig angefahren werden konnte.

Aber… wer macht denn so etwas? Und warum macht man so etwas? Was will man denn mit ein paar Kabeln? Hat man denn in der Nacht von Sonntag auf Montag nichts besseres zu tun? Naja, ich muss das gar nicht verstehen. Ist nur irgendwie ziemlich daneben, finde ich zumindest…


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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