Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Personenschadens kann dieser Zug vorerst nicht weiterfahren!

“Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Personenschadens kann dieser Zug vorerst nicht weiterfahren! Wir bitten um ihr Verständnis!” Diese zwei Sätze durfte ich heute auf der Rückfahrt von Essen nach Dorsten mehrfach vernehmen. Irgendwas war auf dem Streckenabschnitt vor meinem Zug geschehen. Eine Person war zu schaden gekommen und lag “bewusstlos neben einem Gleis”. Okay… kann vieles sein. Selbstmord? Unfall? WTF?

Ich hasse solche Situationen. Auf der einen Seite ist man tierisch genervt, weil die Fahrt nicht weiter geht, man Zeit verliert und der Tagesplan zu kippen droht, aber auf der anderen Seite ist da auch dieses Mitgefühl, dieses Trauernde, dieses Fragende, da man ja keinen Schimmer hat was da eigentlich genau passiert ist. Schrecklich…

Und weil ich durch diese Sache nicht gerade wenig Zeit eingebüßt habe, die ich eigentlich anders eingeplant habe, muss ich nun sehen, wie ich mir die Zeit am besten wiederhole. Und hier und jetzt fange ich damit an. Heißt im Klartext: Mehr als diese paar Zeilen gibt es heute nicht. Schönen Sonntag noch!

Wieder eine Gelegenheit für ein tolles Foto verpasst

Vorweg möchte ich erst einmal meine Freude über den Wahlsieg der SPD bei der Bürgerschaftswahl 2011 im Stadtstaat Hamburg kundtun. Die SPD hat die alleinige Mehrheit inne und braucht nicht einmal die Grünen als Koalitionspartner – super. Das Ergebnis hat mich aber doch deutlich überrascht, da ich nicht annähernd mit einer so derben Schlappe der CDU gerechnet hatte. Aber: Ich als SPD-Mitglied habe mich darüber natürlich um so mehr gefreut. Nun muss mal geschaut werden, was Olaf Scholz in der Hansestadt in den kommenden Jahren erreichen kann. Ihm wünsche ich für die kommenden Aufgaben alles Gute und viel Erfolg.

So. Nun aber zum Thema dieses Artikels. Heute war der dritte Termin meines Blockseminars. Und nach dem Vormittagsprogramm, das immerhin von 9 bis 13 Uhr ging, musste ich in der Mittagspause unbedingt an die frische Luft, um neue Kraft für das Nachmittagsprogramm zu tanken, denn es ist gar nicht so einfach über 6 bis 8 Stunden kontinuierlich die Konzentration hoch zu halten. Also bin ich einfach in einem recht lockeren Tempo über den doch recht weitläufigen Campus gelaufen. Und ich muss schon sagen… da fallen einem immer wieder neue und spannende Motive auf, die sich wunderbar auf einem Foto machen und vielleicht auch gut zu manchen Artikeln hier im Blog passen würden. Aber leider hatte ich heute – wie so oft – meine Kamera nicht dabei. Somit wurde dann aus dem Fotografieren dieses tollen Motivs leider nichts. Und auf die Handycam wollte ich einfach nicht zurückgreifen, denn die Qualität des Bildes wäre dann einfach dem Motiv nicht gerecht geworden.

Solche Momente gibt es häufiger. Ich sehe ein tolles Motiv, das einfach fotografiert gehört, aber habe dann die Kamera nicht dabei. Natürlich schwöre ich mir dann jedes Mal auf ein Neues, dass ich die Kamera fortan öfters mitnehme, um sie in solchen Momenten dann auch einsetzen zu können – doch nach wenigen Minuten ist dieser Schwur dann meist schon wieder in Vergessenheit geraten, weil andere – dann wieder wichtigere – Dinge in den Vordergrund rücken und die letzten Gedanken erfolgreich verdrängen und in den Schatten stellen.

Und so verpasse ich immer wieder tolle Gelegenheiten, die einen dann auch durchaus ärgern. So auch heute. Auf das Motiv selbst möchte ich jetzt nicht eingehen. Ich könnte zwar eine tolle Beschreibung abliefern, aber das tut dann irgendwie doch noch mal auf ein Neues weh. Am besten denke ich nun gar nicht mehr darüber nach und packe die Kamera einfach mal direkt in die Tasche, die ich meist mit mir herumtrage. Vielleicht gelingt es mir ja so das nächste tolle Motiv auf Foto mit nach Hause zu nehmen. Wer weiß…

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr das? Geht es euch ähnlich? Und wie geht ihr da vor? Tipps parat? Viele Fragen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Antworten für mich. Wäre schön.

Ohne Armbanduhr ist alles doof!

Ohne Armbanduhr ist alles doof!

Als ich heute morgen zur Uni wollte, ging ich – wie immer – zum Regal, um meine Armbanduhr zu holen und sie anzulegen, doch während des Anlegens riss das Armband. Also hieß es: Ohne Uhr am Handgelenk zur Uni. Und ich kann euch sagen, dass es ein sehr, sehr komisches Gefühl ist. Natürlich habe ich auch eine Uhr auf dem Handy oder auf dem iPod, aber das ist einfach nicht dasselbe.

Ich bin ein Mensch, der oft und vor allem schnell die Uhrzeit erfahren will. Handy und iPod sind dafür einfach nicht so wirklich geeignet, denn beide befinden sich meist in der Hosentasche. Und im Sitzen kommt man da nun einmal nicht so super gut ran. Zumal Studenten doch relativ viel auf ihrem Arsch sitzen. Außerdem sind beide Geräte auch noch mit Schutzhüllen versehen, die dann auch immer erst entfernt werden müssen. Umständlich. Einfach nur umständlich.

Diese Sache hat mich auch den ganzen Tag immer wieder genervt. Jedes mal, wenn ich während des Blockseminars oder während der Pause mal die Uhrzeit wissen wollte, war der Aufwand viel größer als gewohnt. Sonst war es ja immer mit einem schnellen Blick auf die Armbanduhr getan. Also… Memo an mich selbst: So schnell wie möglich dafür sorgen, dass das Armband repariert oder ersetzt wird.

Ich kenne auch einige Menschen, die dies nun gar nicht verstehen können, da sie daran gewöhnt sind ihr Handy oder so zu nutzen, wenn sie die Uhrzeit wissen wollen. Manche empfinden Armbanduhren ja auch als störend. Naja… ist wohl einfach eine Gewohnheitssache und so. Wie dem auch sei…

Ansonsten sei zum heutigen Tage gesagt. Referat überstanden. Habe schon bessere gehalten. Dennoch war es mehr oder weniger okay. Das erhaltene Feedback kann ich auf jeden Fall verwenden. Und ein herzliches Danke an alle, die mir heute die Daumen gedrückt haben. Jetzt habe ich erst einmal den zweiten Blocktag überstanden. Folgen noch vier weitere. Der nächste Termin ist allerdings erst am Montag. Und das bedeutet: Ich habe jetzt so wirklich und richtig frei und quasi kleine Ferien, denn wirklich etwas vorbereiten oder so muss ich für den nächsten Termin nicht. Und andere Sachen stehen an der Uni erst einmal nicht an.

Nun könnte ich auch noch auf die tollen Sachen zu sprechen kommen, die ich heute aus dem Seminar mitgenommen habe, aber ich denke, dass ich das Ganze erst einmal sacken lasse und dann gegebenenfalls später noch darüber berichte. Soviel sei allerdings gesagt… ich bin stolz auf mein Gedächtnis.

Achja… Katzenzungen sind aus Schokolade. Und Schokolade ist toll. Und toll ist gut. Und gut ist…

Eine ganz gewöhnliche Quiz-Frage im deutschen Fernsehen

Eine ganz gewöhnliche Quiz-Frage im deutschen Fernsehen

Dass das deutsche Fernsehprogramm doch sehr zu wünschen übrig lässt, ist – denke ich – hinlänglich bekannt. Dennoch möchte ich hier kurz einige Beispiele anreißen, die diese Behauptung zweifelsohne untermauern. Vor einiger Zeit habe ich mich über diese Pseudo-Doku-Soaps aufgeregt, die mittlerweile so zahlreich sind, dass sie quasi das Nachmittagsprogramm so manches bekannten Senders restlos füllen. Das Schlimme daran: Die Drehbücher könnte so ziemlich jeder verfassen. Und über schauspielerische Leistungen braucht man da gar nicht erst sprechen, denn das Wort “Leistung” darf man auf keinen Fall so verschwenden.

Dann gibt es da auch noch diese Casting-Shows, die darauf setzen, dass sich möglichst viele Menschen anmelden, die schlichtweg kein Talent mitbringen. Ganz nach dem Motto: “Du kannst nicht singen? Dann komm vorbei!” Okay… ist ja auch ab und an mal ganz witzig. Und es bereitet auch richtig viel Freude, wenn man am Tag nach der Sendung mit Ohrenschmerzen seinen Pflichten nachgehen darf, da das Gekreische doch eindeutig gesundheitsschädlich war.

Aktuell liegt ja diese Sendung voll im Trend bei der ein paar Möchtegern-Prominente in den Dschungel geschickt und dort dann beobachtet werden. Entkommen kann man dem Ganzen zumindest nicht. Selbst wenn man den Fernseher nicht anmacht. Internet und so. Ihr versteht? Also ich würde die ja nicht in den Dschungel, sondern eher in die Wüste schicken. Aber meine Meinung interessiert ja niemandem. Egal… ist ja vielleicht auch ganz witzig, wenn da eine Person von allen anderen niedergemacht wird. Da ist es auch völlig unwichtig, warum und wieso. Hauptsache so etwas passiert. Bingo.

Aber all das ist nichts im Vergleich zu dem, was ich vor einigen Tagen gesehen habe. Voll im Trend sind ja auch Gewinnspiele. Die TV-Zuschauer werden dazu aufgefordert eine überteuerte Telefonnummer zu wählen und eine Frage zu beantworten. Als Preis winken tolle Beträge im vierstelligen Bereich – vor dem Komma, versteht sich. Die Fragen sind auch nicht sonderlich anspruchsvoll. Mein absolutes Highlight seht ihr ja bereits auf dem Bild oben. Der Knaller. Wie kommt man auf so etwas? Und für wie doof müssen einen die Leute erst halten, die sich solche Fragen ausdenken? Mir ist schon klar, dass die Fragen so leicht sind, damit die jeder Depp beantworten kann und somit mehr Anrufe zustande kommen, die mehr Geld in die Kassen spülen, aber trotzdem… haben die TV-Sender nicht auch ein gewisses Maß an Stolz? Einfach nur peinlich.

Hier möchte ich übrigens mal eine Lanze für die öffentlich-rechtlichen Sender brechen, denn die haben den Dreh da besser raus. Da war letztens eine Frage zum Thema Sport, die ich echt nicht auf Anhieb beantworten konnte. Und ich kenne mich wahrhaftig gut in dem Bereich aus. Mein Lob! Da musste ich echt mal nachdenken. Gefällt.

Aber das ist natürlich nur ein Strohfeuer und nicht mehr. Ich glaube, dass wir uns mittlerweile in einer derben Abwärtsspirale befinden. Zuerst sorgt das Fernsehprogramm für eine Volksverblödung erster Güte und muss dann das Niveau noch weiter senken. Führt natürlich zu einer noch krasseren Verblödung… und zu einem weiteren Sinken des Niveaus… und so weiter und so weiter. Schade und vor allem… peinlich.

Ideen-Schredder – Manchmal verschwinden Ideen einfach spurlos

Jeder Person, die bloggt, wird dieses Phänomen kennen. Im einen Moment hat man Ideen für mindestens drei vollkommen unterschiedliche Artikel… und im nächsten Moment sind sie einfach weg. Wie vom Erdboden verschluckt, wie aus dem Gedächtnis gestrichen – als hätte es sie nie gegeben.

Gestern Abend hatte ich eine gute Idee nach der anderen… aber ich habe sie nicht direkt als Entwurf im Backend gespeichert und Notizen habe ich mir auch keine gemacht. Ein klassischer Fehler, denn heute Morgen waren die Ideen weg. Auch längeres Nachdenken brachte sie nicht zurück. Bis jetzt ist mir noch keine der Ideen wieder eingefallen. Schade, sehr schade. Aber so etwas kommt immer wieder vor. Und ich habe eigentlich ein ausgezeichnetes Kurzzeitgedächtnis.

Manchmal verliert man eine Formulierung, die man einfach nur toll gefunden hat. Oder man kann sich nicht mehr an eine Strophe eines Gedichtes erinnern, welches einem viel bedeutet. Namen kann man auch schnell mal vergessen. Und Ideen für Blog-Artikel sowieso. Immer wieder geht etwas verloren – im Stress des Alltags. Manchmal ist das durchaus tragisch. Allerdings sind diese Erinnerungen ja nicht für immer futsch. Viele kommen mit der Zeit wieder zurück. Nein, fast alle kommen wieder zurück – irgendwann. Mal dauert es länger, aber irgendwann macht es dann doch wieder “Klick”.

Da erzähle ich nun sicherlich niemandem etwas Neues. Jeder kennt solche Situationen. Und sie sind immer irgendwie doof. Aber im Grunde kann man sich damit trösten, dass man sich doch irgendwann wieder erinnert. Ich hoffe einfach mal, dass ich mich in den nächsten Tagen auch wieder an meine Ideen erinnere, denn ich möchte sie euch nicht vorenthalten. Und immerhin hatte das Ganze auch was Gutes, denn ich schreibe ja gerade immerhin einen Artikel… wenn auch mit einem Thema, das ich gestern Abend sicherlich nicht im Kopf hatte…

Wie dem auch sei… nun muss ich mich mal mit meiner DVD-Sammlung auseinandersetzen. Heute Abend bin ich nämlich für die Film-Auswahl bei einem DVD-Abend verantwortlich… was für ein Druck… aber naja… ich schaffe das schon – ganz sicher. Lordy Out!


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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