BlackField Festival 2010 – Fotos und Bericht

BlackField Festival 2010

Am 12. und 13. Juni war es wieder soweit. Das BlackField Festival 2010 fand zum dritten Mal im Gelsenkirchener Amphitheater statt. Und ich war – wie berichtet – mit von der Partie. Daher gibt es nun ein paar Fotos zu sehen und meine Eindrücke zum Festival und zu den einzelnen Auftritten zu lesen. Ich werde mich allerdings insgesamt kurz fassen – denn ich möchte auf keinen Fall den Rahmen sprengen (was eigentlich schon allein durch die vielen Fotos geschieht).

BlackField Festival 2010 - Scream Silence

Der erste Auftritt des Festivals gehörte Scream Silence aus Berlin. Und er war wirklich gut. Die erste Band hat es immer besonders schwer. Aber sie haben gleich gute Stimmung verbreitet und für einen guten Start gesorgt. Obwohl das Wetter alles andere als rosig war, denn es regnete leicht in Gelsenkirchen.

BlackField Festival 2010 - Jesus On Extasy

Dann waren Jesus On Extasy an der Reihe. Dorian Deveraux und Co. sorgten mit ihren erfolgreichen Hits für ordentliche Stimmung. “Neochrome” und “Assassinate me” waren zum Beispiel solche Knaller, die dem Publikum doch einheizten. Ein toller Auftritt, den ich aber auch so erwartet hatte, denn die Auftritte der Band, welche ich in der Vergangenheit miterleben durfte, waren bisher allesamt gut – so auch auf dem BlackField 2010.

BlackField Festival 2010 - Aesthetic Perfection

Weiter ging es mit Aesthetic Perfection. Hier hatte ich mir eigentlich mehr versprochen. Aber der Auftritt gefiel mir nicht. Ich kann nicht einmal ein “Warum” angeben. Irgendwas passte nicht.

BlackField Festival 2010 - Girls Under Glass

Girls Under Glass hieß der nächste Act. Auch diese Band konnte mich nicht überzeugen. Okay… die Musikrichtung ist auch nicht so ganz meine – spielen sie doch Gothic Rock. Für mich war hier im Grunde nur Warten auf die nächste Band angesagt. Solche Zeiten gibt es immer. Vor allem auf einem Festival für unterschiedliche Geschmäcker und nur einer Bühne. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung.

BlackField Festival 2010 - Zeromancer

Wären wir auch schon bei Zeromancer angelangt. Von ihnen habe ich mir eine ganze Menge versprochen – zurecht. Die Norweger schmetterten einen Hit nach dem anderen ins Rund. Da wären zum Beispiel “Clone your lover”, “Sinners International” oder “Doppelgänger I love you” zu nennen. Einfach ein genialer Auftritt von einer tollen Band. Wiedersehen macht Freude!

BlackField Festival 2010 - Diorama

Ein Highlight für mich folgte direkt. Diorama sieht man nicht so häufig auf der Bühne. Aber wenn sie auftreten, dann wird es immer ein Fest für die Fans. Ich liebe diese Band. Seit mehreren Jahren verfolge ich deren musikalischen Werdegang. Und wieder einmal haben sie eine richtig coole Show abgeliefert. Vor allem die Songs des neuen Albums “Cubed” haben mir sehr gefallen. Richtig tolle Momente waren das. Einzigartig.

BlackField Festival 2010 - Vive La Fete

Zum Auftritt von Vive La Fete, der im Anschluss an Diorama folgte, möchte ich eigentlich gar nichts sagen. Gefiel mir überhaupt nicht. Punkt.

BlackField Festival 2010 - Deathstars

Auf das Tief folgte ein Hoch. Die Deathstars betraten die Bühne und sorgten mit einem richtig gelungenen Auftritt wieder für eine ordentliche Stimmung. Inzwischen war der Abend angebrochen. Das Wetter hatte sich immer noch nicht merklich verbessert. Es war arschkalt kühl, aber trocken – immerhin. Aber der Auftritt sorgte doch für vermehrte Bewegung und somit ließ es sich leben.

BlackField Festival 2010 - Covenant

Covenant war ein weiteres Highlight. Die Band aus Schweden sorgte für kleine und größere Euphoriewellen. Songs wie “Ritual Noise” oder “Call the ships to port” sorgten für eine tanzende Menge, die dem Headliner des Abends entgegenfieberte, der als nächstes die Bühne betreten sollte. Covenant sorgte dafür, dass die Stimmung immer besser wurde – eindeutig ein klasse Auftritt.

BlackField Festival 2010 - Front 242

Die Väter des EBM, eine Best of Show und absolutes Tanzverlangen. Oder kurz: Front 242. Der Headliner war auf jeden Fall eine Bereicherung für das Festival. Mir persönlich hat der Auftritt gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass sich meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllt haben – ein Fehler meinerseits. Nichtsdestotrotz ein toller Abschluss für den ersten Festival-Tag.

BlackField Festival 2010

Der Samstag war schon ganz cool. Aber nicht allein wegen den Bands, sondern auch wegen der Begleitung. Denn an meiner Seite war die Merle, eine langjährige Freundin. Mit ihr hat es einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht. Und kurz vor dem Beginn des Deatstars-Auftritt hatte auch Wölfchen den Weg nach Gelsenkirchen gefunden. Von da an waren wir als Trio unterwegs – auch am Sonntag. Insgesamt gesehen muss ich aber sagen, dass der Samstag hätte besser sein können. Das Wetter war eher mies für ein Juni-Wochenende und auch musikalisch hätte da mehr gehen können. Die Auftritte von Diorama und Covenant waren am Samstag auf jeden Fall meine Highlights.

BlackField Festival 2010 - XP8

Der Sonntag wurde eingeleitet von XP8 und tollem Wetter, denn die Sonne schien und es waren anständige Temperaturen. So hätte es auch schon am Samstag sein dürfen. Italienische Musik-Exporte sind nicht immer sonderlich gefragt, aber hier muss man einfach zugreifen, wenn man eine Platte im Regal stehen sieht. Okay… sicherlich gilt das nicht für jeden, aber für mich auf jeden Fall. Mir hat der Auftritt total gefallen – elektronische Klänge halt und somit total mein Ding. Vorher war mir das Duo eher unbekannt. Nun bin ich auf jeden Fall von ihnen überzeugt.

BlackField Festival 2010 - Traumtänzer

Die Traumtänzer ersetzten dann die Band Sava, die eigentlich spielen sollte, aber aus Krankheitsgründen nicht auftreten konnte. Mittelalterliche Musik mit elektronischen Einflüssen wurde angekündigt. Und auch wenn ich von “mittelalterlichen Klängen” nicht viel halte, hat mir der Auftritt doch gefallen. War recht interessant und durchaus anhörbar.

BlackField Festival 2010 - Tyske Ludder

Danach ging es mit dem Panzer nach Afghanistan, denn die Jungs von Tyske Ludder betraten die Bühne. Deutscher Industrial der Extraklasse. Allerdings in der Nähe der Bühne nicht wirklich gesundheitsverträglich. Es dröhnte doch ein wenig zu sehr für meinen Geschmack. Weniger hätte es auch getan. Jetzt bin ich wahrscheinlich ein “Zuckergruftie”, aber da stehe ich zu. Dennoch fand ich den Auftritt toll und war hin und weg.

BlackField Festival 2010 - S.P.O.C.K.

Mit S.P.O.C.K. kam dann wohl eine der schrägsten Bands auf die Bühne, die ich je live bestaunen durfte. Ein erstaunlich lustiger Auftritt wurde da abgeliefert. Lachen konnte man auf jeden Fall. Am Anfang habe ich die Truppe ein wenig belächelt, aber zum Ende hin fand ich sie richtig toll – okay… richtig toll ist übertrieben. Gut gelacht habe ich aber auf jeden Fall.

BlackField Festival 2010 - Saltatio Mortis

Saltatio Mortis war dann an der Reihe. Zwar war planmäßig Sono angekündigt, aber die steckten im Stau und konnten deshalb nicht erscheinen. Somit ging es gleich wieder ins Mittelalterliche. Und auch wenn mir die Musik nicht zusagte, so muss ich doch sagen: Feiern und das Publikum mitreißen können sie. War interessant aus der Ferne zu beobachten. Und mein Fuß wippte mit. Aber mehr gab es dann auch nicht.

BlackField Festival 2010 - [:SITD:]

[:SITD:] folgten nun. Lokalmatadoren sind sie. Und das merkte man auch. Immer wieder schön, wenn eine Band eine Beziehung zu einer Stadt bzw. zum Ruhrgebiet an sich hat. Für mich war der Auftritt ein absolutes Highlight. Lange habe ich darauf gewartet sie wieder live zu sehen. Und das Warten hat sich auch gelohnt. Es war einfach toll. Beim nächsten Konzert in der Nähe bin ich dabei. Das ist jetzt schon sicher.

BlackField Festival 2010 - Oomph!

Das BlackField Festival 2009 endete mit der Ankündigung, dass es 2010 erneut ein BlackField Festival geben wird. Und es wurde auch eine hochkarätige Band bekannt gegeben. Damals stand für mich fest, dass ich wieder hin muss. Allein schon wegen der angekündigten Band. Oomph! darf man einfach nicht verpassen, wenn man sich als Fan bezeichnet. Und das tue ich mit Leidenschaft. “Labyrinth”, “Augen auf”, “Wer schön sein will muss leiden”, “Gott ist ein Popstar” oder “Fieber” sind nur ein paar der Songs, die gespielt wurden. Die Menge war in einer grandiosen Stimmung. Dero, Crap und Flux sorgten für eine Party der Superlative. Und hier lasse ich einfach mal ein Video sprechen, welches das gut dokumentiert.

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BlackField Festival 2010 - Subway To Sally

Vom nächsten Auftritt habe ich so gut wie nichts mitbekommen. Ich habe es vorgezogen auf den Rängen Platz zu nehmen und Kraft zu tanken für den letzten Akt. Daher kann ich hier eigentlich gar nichts zu Subway To Sally sagen und gehe direkt zum nächsten Auftritt über – zum Headliner des Abends.

BlackField Festival 2010 - Unheilig

Der Graf hatte sich angesagt. Unheilig ist momentan wahnsinnig erfolgreich und nun auch über die Gothic-Szene hinweg so ziemlich jedem ein Begriff. Seit dem Album “Große Freiheit” hat man sogar in Zügen öfter mal das Vergnügen Songs wie “Für immer” oder “Geboren um zu leben” aus den Handys der Teenies dröhnen zu hören, aber darum soll es hier nicht gehen. Ich habe mir von dem Auftritt eine Menge versprochen, denn ich bin schon jahrelang ein Fan des Grafen. Und er hat mich nicht enttäuscht. Fast alle genialen Songs hat er gespielt. Das Publikum hat er mitreißen können. Tolle Augenblicke konnte ich erleben. Ich habe mitgesungen, mitgefeiert, aber auch Tränen vergossen (bei “An deiner Seite”). Neben den Songs vom neuen Album spielte er auch Klassiker wie “Sage ja”, “Freiheit”, “Astronaut” oder “Mein Stern”. Ein rundum gelungener Auftritt, der besser nicht hätte sein können – ein würdiges Ende eines tollen Festivals. Auf der nächsten Tour werde ich auf jeden Fall ein Konzert besuchen – immer vorausgesetzt natürlich, dass sich der Graf in meiner Nähe sehen lässt.

BlackField Festival 2010

Habe ich nicht geschrieben, dass ich mich kurz fassen will? Mist. 1500 Wörter sind es nun. Kurz ist anders. Aber egal… nun noch ein kleines Fazit zum Abschluss.
Der Sonntag war genial. Unheilig, [:SITD:] und Oomph! haben vor allem dafür gesorgt, dass ich richtig gute Stimmung hatte. Und das Wetter hat mit viel Sonnenschein das Übrige getan. Der Samstag wurde eindeutig übertrumpft, aber damit kann man rückblickend gut leben. Wenn man beide Tage zusammennimmt, dann war es ein geniales BlackField Festival 2010. Und 2011 wird es erneut eines geben – ich bin dabei. Das weiß ich jetzt schon. Es hat eine Menge Spaß gemacht. Und vielleicht habe ich ja das große Glück nächstes Jahr wieder mit Merle und Wölfchen gemeinsam das BlackField Festival zu genießen. Es wäre auf jeden Fall toll. Außerdem sei noch erwähnt, dass ich mich total gefreut habe die Svü nach langer Zeit mal wieder zu sehen… war glaube ich auch wahnsinnig wichtig. Und jetzt mache ich aber einfach mal einen Punkt. Sonst höre ich gar nicht mehr auf.

Das Wochenende steht im Zeichen des BlackField Festivals 2010

Das Wochenende steht im Zeichen des BlackField Festivals 2010

Während dieser Artikel erscheint wird meine Wenigkeit bereits in Gelsenkirchen verweilen. Das BlackField Festival 2010 steht nämlich auf dem Plan. Ich freue mich schon seit Dezember 2009 auf dieses Wochenende. Und endlich ist es da. Ein Wochenende voller Spaß und guter Musik erwartet mich. Das nächste Highlight nach der Wien-Fahrt also.

Besonders erfreut bin ich darüber, dass mich mit der Merle eine sehr gute Freundin begleitet, die ich auch schon seit gut 6 Jahren kenne. Kann also eigentlich nur wirklich cool und absolut lustig werden. Es wird sicherlich anders als das letzte BlackField im Jahre 2009. Und das ist auch gut so. Veränderungen sind ja nicht immer negativ. Wenn ihr versteht…

Ich freue mich auf die Auftritte von Jesus on Extacy, Aesthetic Perfection, Zeromancer, Diorama, Deathstars, Front 242, Tyske Ludder und XP8. Aber damit habe ich noch lange nicht meine Highlights aufgezählt, denn vor allem von den Auftritten von :SITD:, Covernant, Unheilig und Oomph! erhoffe ich mir eine Menge. Die anderen Bands, die dort noch auftreten werden, schaue ich mir mal an… vielleicht gefällt mir deren Musik ja auch. Nur bei den Bands, die sich im Mittelalter-Segment ansiedeln lassen (Subway to Sally, Saltatio Mortis, Sava) bin ich mir relativ sicher, dass ich mir die nicht geben muss. Ist halt einfach nicht mein Ding.

Ich werde einige Fotos machen und nach dem Wochenende vom Festival berichten. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und wir nicht in Regenmassen ersaufen werden.

Das dritte Viertelfinale des Schweizer Vorentscheids zum Gedankendeponie Song Contest startet übrigens dennoch pünktlich heute Nachmittag um 16 Uhr. Und auch morgen wird in meiner Abwesenheit ein Artikel erscheinen. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Blog-Parade: Musik des Jahres 2009

Blog-Parade: Musik des Jahres 2009

Bei cimddwc gibt es dieses Jahr erneut die Blog-Parade zur Musik des Jahres. Er fragt nach dem persönlichen Song des Jahres, dem Album des Jahres und dem Live-Konzert des Jahres. Drei Fragen, die Antworten verlangen. Für mich ist das nicht sonderlich schwer, da ich mir sicher bin, was mein Song des Jahres 2009 war und ist. Da kann es nämlich nur einen geben. Oh… jetzt rutsche ich schon in den Film-Bereich ab. Lassen wir das. Mein Song des Jahres stammt von VNV Nation und lautet “Sentinel”.

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Beim Album des Jahres wird es dann schon wieder eine Nummer schwieriger. Gab es doch letztes Jahr so tolle neue Alben. Da entscheide ich mich aber für das Jubiläums-Album von Blutengel namens “Schwarzes Eis”.
Und beim Live-Konzert des Jahres fällt die Wahl nicht auf ein Konzert, sondern auf ein Festival. Und zwar auf das BlackField-Festival 2009 auf dem Gelände des Gelsenkirchener Amphitheaters.
2010 wird musikalisch sicherlich wieder hochinteressant oder ist es gar schon. Da kann man eigentlich nur abwarten, was noch so kommt…

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Bild © Lily1989 / PIXELIO

Jahresrückblick 2009: Mein Leben

Jahresrückblick 2009: Mein Leben

Nachdem ich Vorgestern schon einen blobbezogenen Jahresrückblick vollzogen habe, möchte ich nun auch noch ein wenig persönlicher über dieses Jahr schreiben und noch einmal darauf zurückschauen. Allerdings ist mir relativ schnell bewusst geworden, dass ich keine Lust habe im Detail an dieses Jahr zurück zu denken und alles noch einmal an mir vorbeiziehen zu lassen. Das Jahr 2009 gehört eher zu den Jahren, die man am Ende zur Kenntnis nimmt und als geschehen abhakt. Sicherlich möchte ich die Ereignisse dieses Jahres nicht vergessen, denn sie gehören zu meinem Leben, aber ich möchte mich auch nicht an jede Sekunde erinnern. Daher wird das hier doch eher oberflächlicher Natur werden, aber erst einmal schauen.

Das Jahr 2009 begann sehr vielversprechend. Im Januar und Februar war ich mit dem Abschluss des dritten Semesters an der Uni beschäftigt und sorgte dafür, dass ich das Semester mit guten Noten überdurchschnittlich beendete. Im Privatleben lief alles bestens. Mit Wiebke war ich nach wie vor glücklich. Einzig der viele Schnee war in der Lage ein paar Pläne zu zerstören, aber darüber konnte man – angesichts der sonstigen Situation – richtig gut wegsehen. Ansonsten waren die ersten zwei Monate leicht zu überstehen. Vor allem, da ja im Februar auch erst einmal Semesterferien an standen, die ich genießen konnte.

Im Zeichen der Ferien stand auch der gesamte März, den ich eher ruhig verbrachte. Was genau da alles angelegen hat weiß ich gar nicht mehr… ich glaube, dass ich da schon selbst meinen Blog nochmal lesen müsste. War also nicht sonderlich spannend dieser März.

Der April wurde dann schon wieder um einiges spannender, denn mein zweites Sommersemester stand an – also mein insgesamt viertes Semester. Und wie man das so kennt: Die ersten Wochen sind immer komisch und spannend… es ist halt doch immer jeder Kurs, jede Kurs-Besetzung etwas anders. Da muss man sich immer erst mal wieder einleben. Vor allem nach der nicht geringen freien Zeit davor. Außerdem stand im April auch noch das glorreiche Blutengel und Miss Construction-Konzert an. Und durch die Siegesserie des BVB in der Rückrunde der Bundesliga-Saison 2008/2009 wurde auch meine Fußball-Leidenschaft wieder weit mehr entflammt.

Der Mai brachte dann eine Menge Arbeit mit sich, denn das Semester forderte mehr als nur ein wenig Engagement. Und darüber hinaus ist der Mai glaube ich nicht sehr ereignisreich gewesen. Er war auch wahnsinnig schnell vorbei. Gleiches gilt glaube ich auch für den Juni. Hier ist mir der Bundesweite Bildungsstreik in Erinnerung geblieben.

Außerdem war zu dem Zeitpunkt klar, dass wir bis August 2009 umziehen müssen und die ersten Renovierungsarbeiten konnten auch schon angefangen werden. Außerdem ging es auf Möbelsuche und so. Da blieb gar nicht so viel Zeit für anderes. Aber natürlich darf ich nicht das BlackField-Festival in Gelsenkirchen vergessen, das ich zusammen mit Wiebke erlebt habe. Super Bands, tolle Tage, gute Stimmung. 2010 bin ich da wieder mit von der Partie. Aber das soll hier ja kein Ausblick werden. Könnte ich aber an anderer Stelle mal versuchen… aber nun nicht hier.

Der Juli war dann wahnsinnig stressig, denn hier hieß es “Semester zu Ende bringen und alle Klausuren bestehen” und gleichzeitig “umziehen und neu einrichten”. War alles andere als leicht. Am Ende hatte ich ja gar nur noch einen provisorischen Arbeitsplatz zur Verfügung. Aber auch hier gilt: Aufgaben an der Uni erfolgreich gelöst. Und Umgezogen sind wir immerhin auch im Zeitplan. Also alles gut. Im August ging es dann als Teil einer 12-köpfigen Gruppe nach Travemünde. Da wollten wir eine Woche Urlaub machen. War ein sehr schöner Urlaub mit wenigen Schönheitsfehlern, aber ich denke immer wieder mit Freude an diese Tage zurück.

Die Eindrücke, die ich da gewonnen habe, waren einfach nur schön. Und so steht Travemünde auch wieder auf meinem Reisezettel. Allerdings nicht so weit oben als das ich da 2010 noch hinfahren würde. Schon wieder eine Art Ausblick, aber naja… man kann wohl nicht an die Vergangenheit denken und die Zukunft gänzlich ausklammern. Ansonsten brachte der August meinen Geburtstag mit sich, den ich mir etwas schöner vorgestellt habe. Aber hier gilt: Passiert. Der September war ein eher schlechter Monat für mich. Immerhin fand in diesem Monat die Trennung von Wiebke statt. Seitdem sind wir gute Freunde – eine Tatsache, die mich wahnsinnig fröhlich stimmt. Ich hoffe mal, dass das auch so bleibt. Da im September auch wieder Semesterferien waren blieb es ansonsten recht ruhig. Zumindest bis auf diesen einen Tag, der eine mündliche Prüfung mit sich brachte, die ich aber auch überstand und vor allem bestand. Das Letztere ist ja der wichtigere Punkt.

Der Oktober war ein grässlicher Monat, der vor allem durch schlechte Tage gekennzeichnet wurde. Wobei ich eine nette Person kennen lernte, die allerdings nach kurzer Zeit wieder aus meinem Leben verschwand.

Schade, aber sie wollte es so. Und ich konnte mich nun einmal nicht gänzlich verbiegen und auf meine Prinzipien scheißen. Keine Chance. Aber eigentlich muss ich dem Oktober doch ein wenig mehr würdigen, denn ich habe mich in dem Monat was manche Punkte angeht entscheidend verändert. Und dabei handelt es sich um Veränderungen, die für mich nur positiv sind und auch sicherlich für mein weiteres Leben hilfreich sein werden. Seit diesem Monat mache ich auch wieder viel mehr mit Freunden und lerne zudem auch immer mehr neue Leute kennen… es war ein Befreiungsschlag meines Inneren, ein Startschuss – sozusagen.

Der November, naja… der November war ein durchwachsener Monat. Wieder mitten im Semester, vollgepumpt mit Stress und mit super-tollen Wochenenden bestückt. Aber es gab auch den einen oder anderen schlechten Tag im November. Zumindest soweit ich mich daran noch erinnern mag. Der Dezember war dann stressig und schön, denn hier betrat eine ganz besondere Person mein Leben. Und missen möchte ich sie auf keinen Fall. Ein Traum-Abschluss für dieses Jahr. Würde ich sagen. Alles klappte, es lief rund. Tolle Wochenenden, schöne Momente mit Freunden. Es gab zwar auch zwei Schockmeldungen in diesem Monat, aber zum Glück ist bei beiden Ereignissen kein größerer Schaden entstanden. Gott sei Dank. Nicht auszudenken, wenn da mehr passiert wäre.

Das war jetzt mal ein sehr, sehr grober und oberflächlicher Blick auf den Jahresverlauf. Und wenn ich so schaue, dann habe ich doch eine ganze Menge getippt. Sicherlich habe ich viele tolle und schreckliche Dinge nicht erwähnt, aber ich muss ja auch gar nicht alles nennen. Und wenn hier so mancher, der diese Sätze ließt, merkt, dass da was fehlt, dann ist das durchaus okay.

Das Jahr war durchwachsen, begann perfekt und hielt sich lang auf einem hohen Level, sorgte dann für einen Einbruch im Spätsommer und für einen nicht schönen Herbst, brachte aber letztendlich im Dezember noch ein Happy End zustande. 2009 wird kein Jahr sein, das ich als besonders toll in Erinnerung behalten werde. Es war ein gemischtes Jahr, das an so manch richtig tolles Jahr, wie zum Beispiel 2005 oder 2008, nicht heran reichen wird. Aber muss ja auch nicht immer so sein. Nur in einem ist dieses Jahr den anderen überlegen… so gesund wie dieses Mal kam ich vor allem in den letzten Anläufen nie durch ein Jahr… das kann auf jeden Fall so weitergehen.

Mal sehen was 2010 passiert… und da das wohl mein letzter Artikel für 2009 sein wird möchte ich euch an dieser Stelle einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

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Über so manches Ereignis, das ich hier beschreibe, habe ich natürlich auch gebloggt. Aber ich verzichte bewusst darauf hier nun einen Link nach dem anderen einzubauen, da der Text dann wahnsinnig rot würde. Wer sich genauer für etwas interessiert, der kann ja danach suchen (in der Sidebar), das Archiv durchblättern oder in einem Kommentar nachfragen!

BlackField-Festival 2009: Vorschau auf Tag 2

BlackField-Festival 2009: Vorschau auf Tag 2

So. Der Samstag ist nun schon vorbei. Folgt mit dem Sonntag schon Tag 2. Das reimt sich ja sogar. Oh Gott. Nun denn.

Das Programm für heute ist auch nicht zu verachten, wie ich finde. Meine Highlights sind aber von der Anzahl her geringer als gestern. So freue ich mich wahnsinnig auf Frozen Plasma (14:30 Uhr), Suicide Commando (17:35 Uhr) und Apoptygma Berzerk (20:10 Uhr). Auch hier gibt es natürlich noch viele Bands, die mich zusätzlich interessieren. Da lasse ich mich mal überraschen.

Einen Bericht mit Fotos und mehr gibt es nach dem Festival. Und das hat auch einen ganz praktischen Grund. Im Moment ist absolut nicht die Zeit dafür vorhanden, denn gleich geht es für Schatz und mich schon wieder los, damit wir auch ja nix verpassen. Ein schönes Rest-Wochenende. Ist ja noch genügend von übrig, nicht wahr?

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