Cowboys & Aliens

Cowboys and Aliens

Es gibt Filme, da steht für mich sofort fest, dass ich sie mir nicht im Kino, aber ganz sicher später auf DVD anschaue. Einer dieser Filme: “Cowboys & Aliens” von Regisseur Jon Favreau mit Daniel Craig, Harrison Ford und Olivia Wilde in den Hauptrollen. Im Sommer 2011 in den deutschen Kinos gelaufen, vor wenigen Wochen auf DVD erschienen und letztendlich dann heute geschaut.

Jake Lonergan wacht mitten in der Prärie auf, ohne sich an etwas zu erinnern: Weder an seinen Namen noch wie er an diesen Ort kam und erst recht nicht, warum er dieses seltsame Metallarmband trägt. Im nächsten Ort sorgt er erst einmal für Unruhe, als er den verzogenen Sohn des lokalen Viehgroßhändlers vermöbelt. Der Sheriff erkennt in ihm schließlich einen gesuchten Verbrecher und sperrt ihn ein. Als aber eine Horde von Außerirdischen plötzlich das Dorf angreift und mehrere Bewohner entführt, bietet sich für Lonergan die Chance zur Rehabilitierung, denn das Armband entpuppt sich als mächtige Waffe. Zusammen mit den restlichen Bewohnern begibt er sich auf die Jagd nach den Aliens.

Quelle: kino.de

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Eine durchaus interessante Geschichte mit ein paar spannenden Ideen und ein doch recht nettes Treffen von Western und SciFi. So könnte man den Film wohl am besten umschreiben. Reißt einen nicht vom Hocker, aber unterhält mit einer Spiellänge von knappen 120 Minuten dennoch ganz gut. Zumindest die meiste Zeit, denn der Story-Verlauf wirkte an manchen Stellen zu holprig, zu gekünstelt, zu “gewollt”. So manche Szene war mir auch einfach zu kitschig oder zu vorhersehbar. Nun denn.

Manche wissen: Ich bin kein großer Fan von Daniel Craig. Wobei er mich immer mal wieder positiv überrascht. Zum Beispiel finde ich, dass er einen sehr guten und modernen James Bond gibt. In “Cowboys & Aliens” liefert er eine sehr solide Leistung ab. Gleiches gilt übrigens auch für Harrison Ford, den ich immer wieder gerne in Filmen sehe. Bei Olivia Wilde bin ich mir nicht wirklich sicher, wie ich ihr Arrangement bewerten soll. Liegt wohl auch daran, dass ich sie immer mit ihrer Rolle in der TV-Serie “Dr. House” verbinde.

Hachja… irgendwie hat der Film mein Fernweh geweckt. Kein Wunder… dort warme Prärie, hier eiskalte Temperaturen. Einen kleinen wetterbedingten Bonus gibt es also mal eben obendrauf. Das Fazit: Man kann ihn sich ansehen, wird unterhalten, aber wenn man ihn nicht gesehen hat, dann hat man eigentlich auch nix verpasst.

Das Kartell

Das Kartell

Gerade mal wieder einen tollen Film aus den 90er Jahren gesehen. Stand schon lang auf meiner Liste und nun bot sich mal die Gelegenheit mir “Das Kartell” (Englischer Originaltitel “Clear and Present Danger”) aus dem Jahre 1994 von Regisseur Phillip Noyce mit Harrison Ford und Willem Dafoe in den Hauptrollen anzuschauen. Der Film basiert übrigens auf dem Roman “Der Schattenkrieg” von Tom Clancy. Worum es geht erfahrt ihr kurz und knackig in einer kleinen inhaltlichen Zusammenfassung und im Trailer.

Der Mord an einem Freund bewegt den US-Präsidenten gegen das Cali-Drogenkartell vorzugehen und eine Guerillatruppe nach Kolumbien zu schicken. CIA-Direktor Jack Ryan wird von der militärischen Aktion nicht informiert. Erst als er nur knapp einem Anschlag in Bogota entgeht, wird ihm bewusst, dass das Weiße Haus ein doppeltes Spiel spielt.

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Meine Meinung zum Film kann ich kurz und knapp darlegen, denn es braucht nicht viele Worte, um zu sagen, dass dieser Film wirklich absolut großartig ist. 141 Minuten vollgepackt mit toller Unterhaltung warten auf jeden, der sich diesen Film genehmigt. Lohnt sich zu 100%. Einfach toll. Die hier erzählte Geschichte ist spannend bis zum Ende, die Konflikte, in welchen die unterschiedlichen Charaktere stehen, werden auf geniale Art und Weise behandelt, Harrison Ford und Willem Dafoe spielen ihren Rollen einfach nur super und am Ende hat man das Gefühl, dass der Film gern auch noch länger hätte laufen können. Ich werde ihn mir auf jeden Fall bei Zeiten noch einmal anschauen. Ganz sicher. Auf einer Skala von 1 bis 10 eindeutig ein Film, der eine 12 bekommen würde. Hachja… so lieb ich das.

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Quelle des Zitats: kino.de

Batman: Year One

Batman: Year One

Gestern hatte ich nun endlich die langersehnte Möglichkeit mir den animierten Film “Batman: Year One” anzuschauen, der vor wenigen Tagen (am 21.10.2011) auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht wurde. Lange hatte ich drauf gewartet. Seit dem ersten Trailer war ich von dem Film fasziniert. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch jetzt schon sage, dass die Faszination auch nach dem Schauen des Streifens nach wie vor Bestand hat.

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Der Film thematisiert die ersten Schritte von Bruce Wayne als Batman. Die ersten Schritte, die der dunkle Ritter geht, um Gothams Held zu werden. Ein rasanter Aufstieg, der nicht allen hohen Persönlichkeiten der Stadt gefällt. Und dann trifft man noch auf Jim Gordon, der nach Gotham versetzt wird und das Polizei-Department aufmischt.

Ich bin nach wie vor begeistert. Der Film ist super. Ich mag den Zeichenstil. Und den Inhalt sowieso. Die 60 Minuten Spielzeit haben sich so richtig gelohnt. Kann ich jedem nur empfehlen. Für Batman-Fans ist der Film ohnehin Pflicht. Finde ich. Also… schaut ihn euch an. Ich bin auf jeden Fall immer noch begeistert. Und werde ihn mir wohl auch noch ein zweites Mal ansehen.

Public Enemies

Public Enemies

Am vergangenen Wochenende nutzte ich das nicht gerade tolle Wetter, um mir mal wieder einen Film anzuschauen, der auf meiner elendig langen “To-Watch”-Liste stand. “Public Enemies” von Michael Mann. Mit Johnny Depp, Christian Bale, Marion Cotillard, Jason Clarke, Stephen Dorff, Stephen Graham und so weiter. Wahnsinnig gute Besetzung, wie ich finde. Der Film feierte im August 2009 Premiere und basiert auf einer wahren Begebenheit. Großer Pluspunkt. Zudem ist er eine Adaptation des Buches “Public Enemies: America’s Greatest Crime Wave and the Birth of the FBI, 1933–34″ von Bryan Burrough. Sollte ich mal lesen…

Fast neun Jahre verbrachte John Dillinger in Haft. Nach seiner Entlassung im Mai 1933 holt er das Leben mit großen Atemzügen nach. Überfällt Banken, genießt Alkohol, Geld und Frauen, findet in Billie Frechette seine große Liebe, die ihm trotz erzwungener Trennungen die Treue hält. In 13 Monaten wird Dillinger zum Helden der Bevölkerung, weil er in der Zeit der Großen Depression die verhassten Banken bluten lässt. Und zu einer Reizfigur, die die Agenten des FBI und auch die mächtigen Syndikate am liebsten tot sehen würden.

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So. Nun also zu meiner Meinung: Großes Actionkino. Gefällt, ist spannend, macht Spaß. Ich hab mich richtig gut unterhalten gefühlt. Und bin generell ein totaler Fan solcher Geschichten. Wahre Begebenheit ordentlich verfilmt. Pluspunkt. Klasse Besetzung. Tolle Atmosphäre. Pluspunkt. Anständige musikalische Untermalung. Pluspunkt. So könnte ich jetzt sicherlich noch eine ganze Zeit weitermachen. Soll ich? Hm… weiß nicht. Na, vielleicht.

Besonders toll an dem Film fand ich, dass ich mich danach sofort mehr in die Materie einlesen wollte. Hab ich dann auch getan. Und hab so wieder einiges gelernt, was ich vorher noch nicht wusste. So muss das sein. Die Ungereimtheiten, die einem dann im Nachhinein auffallen (was die historische Korrektheit angeht), kann man dann sogar unter den Tisch fallen lassen.

Alles in allem würde ich den Film jedem empfehlen. Ist eben tolles Popcorn-Kino. Und mit Johnny Depp. Und mit Christian Bale. Jo…

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Quelle des Zitats: kino.de

Black Hawk Down

Black Hawk Down

Heute geht es um den US-amerikanischen Kriegsfilm “Black Hawk Down” von Regisseur Ridley Scott aus dem Jahre 2001, der sich mit einem kleinen Ausschnitt aus dem Bürgerkrieg in Somalia beschäftigt. Genauer mit der Schlacht von Mogadischu am 3. und 4. Oktober 1993. Als Basis für den Film diente das Buch “Buch Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück” von Mark Bowden, welcher vom Pentagon Zugang zu allen Unterlagen bekam. Bevor es gleich um den Inhalt geht (samt Trailer), noch kurz ein Blick auf die Besetzung, die sich mit Josh Hartnett, Ewan McGregor, Tom Sizemore, William Fichtner und Eric Bana durchaus sehen lassen kann.

In den frühen 90er Jahren verhindern in Somalia verfeindete Bürgerkriegsmilizen, dass von der UNO gelieferte Nahrungsmittelhilfen ihre tatsächlichen Adressaten in der hungernden Bevölkerung erreichen. Beim Versuch, einen der Warlords dingfest zu machen, gerät ein Einsatzkommando der US-Streitkräfte mitten in der Hauptstadt Mogadischu in einen Hinterhalt. Fast 24 Stunden muss ein Häuflein von knapp 40 Männern einer tausendfachen Übermacht schwerbewaffneter Milizionäre stand halten.

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Hier wird realitätsnah eine Geschichte erzählt, die sich wirklich zugetragen hat. Und dabei handelt es sich wohl um das größte Desaster der jüngeren US-Militärgeschichte, das somit erneut ins Gedächtnis gerufen wird. Doch für viele war das Geschehen 1993 nicht mehr als eine Randnotiz. Ein Jahr nach der hier behandelten Schlacht, also 1994, wurden die letzten US-Truppen aus Somalia abgezogen. Auch die UN zog bis 1995 alle Truppen aus Somalia ab. Eine politische Lösung gab es damals nicht. Und bis heute dauert der Bürgerkrieg an. Naja, bei solchen Themen fehlen mir häufig die Worte, um das Tragische daran wirklich auszudrücken. Daher lasse ich es und komme zurück zum Film.

Wo fange ich denn am besten an? Bei den Schauspielern? Okay. Die Besetzung ist vollkommen in Ordnung und wirkt stimmig. Die Figuren, die anfangs nur spärlich eingeführt werden, bekommen im Laufe des Films doch eine recht ordentliche Tiefe und versauern so nicht in purer Oberflächlichkeit. Ihnen setzt das Chaos, die Angst, das Leid, die Not sichtbar zu. Sie kämpfen. Mit sich. Mit dem Gegner. Mit der Situation.

Die Atmosphäre ist durchweg angespannt. Zur Ruhe kommt man nicht. Ein Feuergefecht nach dem anderen. Keine Pause. Chaos. Durchaus mitreißend für den Zuschauer. Ein unwohles Gefühl in der Magengegend gibt es gleich noch mit dazu. Zumindest war das bei mir der Fall. Ein Kritikpunkt ist auf jeden Fall die musikalische Untermalung, die mir persönlich gar nicht gefiel. Die wirkte einfach gar nicht passend in den meisten Szenen.

Und weil ich jetzt gerade nicht noch viel mehr Worte über den Film verlieren mag, ein kleines Fazit: Der Film ist gut, gibt das Geschehen sehr realitätsnah wieder und sollte auf jeden Fall mal gesehen werden.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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