Wenn ich heute mal nicht für die morgen anstehende Klausur lerne, schwelge ich in Erinnerungen an eine wunderbare Bundesliga-Saison

Meistersaison 2010/2011 - Saisonrückblick und Meisterfeier

Im Grunde ist mit der nicht gerade kurzen Überschrift ja schon alles gesagt, nicht wahr? Die meiste Zeit und meine kostbare Energie geht heute eindeutig fürs Lernen drauf, denn morgen wird eine Klausur geschrieben. Die Letzte im Bachelor. Aber da Lernen ohne kleinere Pausen weniger effektiv ist und auch nicht wirklich viel bringt, darf man sich natürlich auch hin und wieder mal anders beschäftigen. Mach ich auch. Ich schwelge dann in Erinnerungen, indem ich mir den BVB-Saisonrückblick zur vergangenen Meistersaison anschaue. Das längt ab, ist Balsam für die Seele und sorgt für gute Stimmung, die sich dann wiederum positiv auf die Lernphasen auswirkt. Ja… alles clever durchdacht und so.

Achja… da vor der Klausur morgen ein Artikel mehr hier erscheinen wird, kann ich es euch ja jetzt schon mal sagen: Drückt mir die Daumen! Morgen Vormittag! Danke.

The Joneses – Verraten und verkauft

The Joneses - Verraten und verkauft

Vorgestern hab ich mir mal wieder die Zeit genommen, um mir neben den unzähligen Serien einen Film anzuschauen. Die Wahl fiel auf das Erstlingswerk von Regisseur Derrick Borte aus dem Jahre 2009 mit dem Titel “The Joneses – Verraten und verkauft”. In den Hauptrollen: David Duchovny, Demi Moore, Amber Heard und Ben Hollingsworth. Worum geht’s in dem Streifen?

Steve und Kate Jones sind ein Traumpaar. Attraktiv, wohlhabend, zwei wunderschöne Kinder, ein großes Haus, das neueste Auto. Was Steve und Kate haben, das wollen bald alle Nachbarn haben. Was keiner weiß: Das ist auch genau der Plan, denn Familie Jones ist gecastet und soll die neuesten Luxus-Artikel vermarkten. Nach einiger Zeit packen Steve jedoch die ersten Zweifel, ob das, was er tut und verkauft, wirklich das ist, was er will in seinem Leben…

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Ich werde mich dieses Mal recht kurz halten. Ja, wirklich. Denn so viel gibt es zu dem Film gar nicht zu sagen. Er ist ganz nett, aber nicht wirklich besonders. Purer Durchschnitt. Was schade ist, da man aus der Story und aus den Charakteren sicherlich mehr hätte rausholen können. Und alles plätschert irgendwie dahin. Ist geradezu schrecklich seicht. Gilt auch für die Kritik, die der Film üben will. Kritik am Konsum, am Kapitalismus und an der Gesellschaft. Da fehlt es einfach an packenden Momenten, die einen dann auch “wachrütteln”, die die “Nachricht sachgerecht vermitteln”. Selbst der Höhepunkt des Films ist nicht wirklich spannend, nicht wirklich traurig – weil absolut vorhersehbar. Schade.

Neugierig wurde ich vor allem, weil mit David Duchovny einer meiner liebsten Schauspieler mit von der Partie ist. Spielt seine Rolle auch ganz gut. Jo. Gilt für die anderen Darsteller aber auch. Alle machen ihre Sache gut. Ist ja auch alles insgesamt ganz nett. Es war sicherlich keine Zeitverschwendung den Film zu schauen, aber der Bringer war’s jetzt letztendlich auch nicht so unbedingt. Sicher gut für ruhige Abende, aber ganz bestimmt auch nicht viel mehr. Und… habt ihr eine Meinung?

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Wir sind die Nacht

Wir sind die Nacht

Der deutsche Regisseur Dennis Gansel, der hinter Filmen wie “Mädchen, Mädchen” und “Die Welle” steckt, hatte 1999 eine Idee. Er wollte einen Vampir-Film drehen, der eine Liebesgeschichte enthält und in der Berliner Clubszene spielt. Doch es ließ sich kein Studio mit ausreichend Interesse finden. Die meisten Menschen würden die Idee nun verwerfen. Dennis Gansel hat dies jedoch nicht getan. Immer wieder arbeitete er am Drehbuch. Der Lohn dafür folgte Jahre später, denn – wahrscheinlich durch den von den Twilight-Filmen ausgelösten Vampir-Hype begünstigt – gab es plötzlich doch Interessenten und grünes Licht für den Start der Produktion.

Das Ergebnis namens “Wir sind die Nacht” kam dann im Oktober 2010 in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen: Nina Hoss, Karoloine Herfurth, Jennifer Ulrich und Max Riemelt. Der Film erhielt im Durchschnitt meist positive Kritik und lobende Worte. Okay. Nun kommen wir aber erst einmal zum Inhalt. Worum geht’s?

Vampire machen die Hauptstadt unsicher: Louisa, Nora und Charlotte sind immer auf der Suche, ihren Blutdurst zu stillen. Als Louisa in einer Bar Lena entdeckt und mit ihrem Biss selbst zum Nachtwesen macht, löst sie eine ungeahnte Kette von Ereignissen aus: Nun sucht die Polizei, darunter der von Lena faszinierte Tom, nach den Vampirladys. Als Tom die Geliebte findet, entdeckt er die wahre Größe seiner Gefühle für das Mädchen – und weckt damit die Eifersucht von Louisa, die sich ebenfalls in Lena verliebt hat.

Als der Film im Kino lief, ging er vollkommen an mir vorbei. Hat mich so gar nicht interessiert. Aber seit guten 2 Monaten ist er als DVD draußen und ich bin mehr oder weniger einfach drüber gestolpert. Und dann fand ich es doch ganz spannend. Ein Vampir-Film aus Deutschland. Kann doch eigentlich nur schlecht sein, dachte ich mir. Denn: Deutschland und solche Filme funktionierte in der jüngeren Vergangenheit eher selten. Um so beachtlicher, dass dieser Streifen überhaupt produziert wurde.

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Die Besetzung ist okay. Sie ist meiner Meinung nach nicht herausragend, aber sie ist okay. Ich mag Jennifer Ulrich und Max Riemelt. Ganz besonders toll ist natürlich der Ort der Handlung – die Hauptstadt Berlin. Wunderbar. Passt auch super.

Die Geschichte ist auch ganz in Ordnung, aber meiner Meinung nach ein wenig zu oberflächlich. Die hier skizzierte Liebesbeziehung bekommt kaum Tiefe, kaum Gehalt. Sie schwimmt mehr an der Wasseroberfläche. Schade, da wäre mehr möglich gewesen. Ansonsten konnte ich mir ein Schmunzeln irgendwie nicht verkneifen. Die deutsche Polizei gegen ein Vampirlady-Quartett, naja. Dennoch ergeben sich da tolle Actionszenen, die auch aufgrund des schnellen Schnitts richtig gut zur Geltung kommen. Langweilig ist der Film eindeutig nicht. Ach, und bevor ich es vergesse. Das Ende des Films hätte auch noch Potential nach oben gehabt.

Wenn man über einen Vampir-Film schreibt, dann muss man auch kurz ansprechen, wie hier Vampire gesehen werden. Ich kann mir ja nicht so wirklich helfen, aber die Vampire aus “Twilight” finde ich doof. Die Darstellung der Vampire in der TV-Serie “Moonlight” fand ich hingegen genial. Wie sind Vampire hier drauf? In jedem Falle haben sie viel Durst und es fließt massenhaft Blut. Interessant ist hier, dass es nur weibliche Vampire gibt, da die männlichen Vampire ausgerottet wurden. Nette Facette. Ansonsten verbrennen sie im Sonnenlicht, sind zahlenmäßig stark limitiert und ziemlich unsterblich. Mit diesem Vampir-Bild kann man eigentlich ziemlich gut leben.

Mein Fazit: Es ist kein Meisterwerk, aber gutes Popcornkino. Man wird unterhalten, man bekommt etwas geboten – von einem deutschen Vampir-Film. Für einen DVD-Abend ganz gut zu gebrauchen und mit 90 Minuten Spielzeit auch recht bekömmlich. Kurz: Man kann ihn sich in jedem Falle anschauen, nur sollte man halt auch nicht viel zu viel erwarten.

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Quelle des Zitats: kino.de

The Tourist

The Tourist

Als der Thriller “The Tourist” des deutschen Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck vor einem halben Jahr in den Kinos lief, ging das irgendwie an mir vorbei. Doch seit ein paar Tagen kann man den Film auf DVD erstehen und somit konnte ich mir nun auch ein Urteil über den Film bilden. Das Remake zu “Anthony Zimmer” (aus dem Jahre 2005) kommt mit Johnny Depp und Angelina Jolie in den Hauptrollen daher und setzt damit auf zwei der aktuell erfolgreichsten Hollywood-Größen.

Aber worum geht es eigentlich in “The Tourist”? Einen kleinen Einblick geben dieser kurze Infotext und der offizielle Trailer.

Um über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen, reist der Amerikaner Frank nach Europa. Immer wieder kreuzen sich seine Wege mit der mysteriösen Elise, die mit Frank alsbald zu flirten beginnt. Doch die Romanze hat unerwartete Nebeneffekte: Mit einem Mal heften sich Polizei, Geheimdienste und das organisierte Verbrechen an die Fersen des ahnungslosen Mannes: Frank wird wegen seiner Kontakte zu Elise für einen europaweit gesuchten Verbrecher gehalten, und verliebt sich in Venedig zu allem Überfluss in die geheimnisvolle Schöne.

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Zur Besetzung muss man wohl nicht sonderlich viel sagen, oder? Naja, vielleicht doch. Johnny Depp und Angelina Jolie geben hier ein ganz gutes Pärchen ab, auch wenn die Charaktere etwas oberflächlich bleiben. Passt, sitzt, aber hat durchaus Luft nach oben! Da hätte mehr kommen können. Wobei ich erst einmal davon ausgehen möchte, dass die Beiden das Maximum aus den Möglichkeiten, die ihnen die Geschichte bot, herausgeholt haben.

Und da wären wir auch gleich beim nächsten Punkt. Die Geschichte. Geht in Ordnung, aber ist auch nicht wirklich fesseln. Spannung kommt manchmal auf, aber bleibt dann nicht so wirklich lang haften. Und vorhersehbar ist sie auch, denn das Ende wusste ich schon nach nur wenigen Minuten. Zu offensichtlich. Zu einfach.

Toll sind hingegen die gezeigten Bilder. Paris und Venedig eignen sich aber auch hervorragend. Die Orte spenden eine tolle Kulisse und somit eine angenehme Atmosphäre. Gut finde ich auch, dass hier nicht nur auf Special Effects gebaut wird. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Gefällt mir so auf jeden Fall ganz gut.

Unterhalten wird man, aber leider nicht auf dem höchsten Niveau. Es kann auch sein, dass an meinem gerade nicht gänzlich positiven Bild vor allem meine Erwartungen schuld sind, die ich an den Film gestellt hatte, denn immerhin gilt Florian Henckel von Donnersmarck als ein echter Kenner seines Fachs. Und auch die Besetzung sorgte im Vorfeld für hohe Erwartungen. Schließlich bin ich ein Fan von Johnny Depp und seinen Filmen, die ich fast alle richtig gut fand. Nun ja… dieser ist nicht richtig gut, aber er ist okay. Und was meint ihr?

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Quelle des Zitats: kino.de

The Rock – Fels der Entscheidung

The Rock - Fels der Entscheidung

Vor einigen Tagen habe ich mir den US-amerikanischen Thriller “The Rock – Fels der Entscheidung” angeschaut. Und da ich gerade nicht viel zu erzählen habe, teile ich euch einfach mal recht kurz meine Meinung mit. Der Film stammt aus dem Jahre 1996 und ist von Michael Bay. Die Hauptrollen werden besetzt von Sean Connery, Nicolas Cage und Ed Harris.

Worum geht es in dem Film? Einen kleine Einblick gibt euch das folgende Zitat. Außerdem hab ich noch einen Trailer bei Youtube rausgesucht, der allerdings auf Englisch ist. Aber damit kommt ihr ja sicher ganz gut klar.

Brigadegeneral Hummel (Ed Harris) verschanzt sich auf der Gefängnisinsel Alcatraz und droht, die Bevölkerung San Franciscos mittels Giftgas auszulöschen. Seine Forderung: Die US-Regierung muss ihm innerhalb weniger Stunden 100 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Nachdem die Erstürmung durch die Marines in einem Fiasko endet, können nur noch zwei Männer die Katastrophe verhindern: Stanley Goodspeed (Nicolas Cage), ein Bomben-Spezialist des FBI und Patrick Mason (Sean Connery), ein legendärer Alcatraz-Flüchtling.

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Die Besetzung des Films ist top. Sean Connery und Nicolas Cage stehen für viele gute Filme. In “The Rock” bleiben sie meiner Meinung nach aber eindeutig hinter ihren Möglichkeiten zurück, denn die Charaktere gewinnen im Laufe des Films kaum an Tiefe. Dennoch kauft man ihnen ihre Rollen meist ganz gut ab. Interessant sind auf jeden Fall die Dialoge, die an manchen Stellen durchaus ganz witzig sind.

Der Plot ist nicht wirklich besonders, aber auch nicht der übliche Einheitsbrei. Eher eine Mischung aus beidem. Kann man sich durchaus antun. Wer auf Action-Szenen und Verfolgungsjagden steht, der hat auf jeden Fall seinen Spaß, denn die reihen sich zahlreich aneinander. Musikalisch ist der Film ordentlich untermauert.

So… Fazit: Popcorn-Kino der angenehmen Sorte. Kann man sich durchaus anschauen. Wenn man ihn bisher aber noch nicht gesehen hat, dann hat man auch nicht sonderlich viel verpasst.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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