No Country for Old Men – Die Texaco-Szene

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Gestern habe ich meine Meinung zum US-Thriller “No Country for Old Men” hier niedergeschrieben. Und dabei erwähnte ich die Tankstellen-Szene, die einfach nur genial ist. Was für ein Dialog. Und gerade habe ich sie auf Youtube ausgegraben. Und nun landet sie hier im Blog. Einfach so. Muss sein.

No Country for Old Men

No Country for Old Men

Am langen Wochenende habe ich die freie Zeit genutzt, um mir mal wieder den einen oder anderen Film anzuschauen. Mit dabei war der Thriller “No Country for Old Men” von Ethan und Joel Coen, der im Jahre 2007 in den Kinos lief. Die Hauptrollen spielen Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy und hat zahlreiche Auszeichnungen, darunter vier Oscars, abgeräumt. Wovon handelt der Film?

Cowboy und Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) entdeckt bei der Jagd in Texas die Überreste eines fehlgeschlagenen Drogendeals: Er findet mehrere tote Mexikaner, kiloweise Heroin und 2 Millionen Dollar in bar. Moss flüchtet mit dem Geld, das er für sich und seine Frau Carla (Kelly MacDonald) will. Fortan jagen ihn der Ex-Elitesoldat Wells (Woody Harrelson) und der Killer Chigurh (Javier Bardem). Nur der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hilft.

Schieben wir direkt mal einen Trailer hinterher, der mir wirklich gut gefällt, weil er nicht so aufgebaut ist, dass er direkt alles verrät. Ist bei Trailern heutzutage ja schon irgendwie selten. Naja…

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Was kann ich nun noch so zu dem Film sagen? Ich werde mich kurz fassen. “No Country for Old Men” sollte man gesehen haben. Der Plot ist spitze und absolut packend. Nach 25 Minuten ließ mich der Film nicht mehr los. Die Tankstellenszene war schuld. Wer den Film kennt, wird wissen, was ich damit meine.

Die Besetzung ist so genial, wie sie sich liest. Vor allem Javier Bardem spielt seine Rolle phänomenal. Und die Atmosphäre wirkt vollkommen stimmig. Kein Land zum Altwerden. Soviel steht fest. Ich würde da nicht unbedingt leben wollen, im Texas der 80er Jahre. Okay…

Also… der Film ist ein Knaller. Den muss man gesehen haben. Ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack, aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich verstehe auf jeden Fall, wieso an diesen Film vier Oscars vergeben wurden. Und ich muss ganz ehrlich sagen… wenn man den Film schaut, dann hat man ganz sicher 120 tolle Minuten. Yeah!

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Quelle des Zitats: kino.de

Völlig unerwartetes Geschenk

Magnum.

Seit Sonntag Abend bin ich stolzer Besitzer der ersten Staffel der TV-Serie “Magnum”, welche in den 80er Jahren mit Tom Selleck in der Hauptrolle produziert wurde. Und wie bin ich an die Staffel gekommen? Sie war ein völlig unerwartetes Geschenk. Einen wirklichen Anlass gab es nicht, denn mein Geburtstag ist noch mehr als 4 Monate hin und Weihnachten ist meines Wissens auch noch nicht in Sicht. Lag wohl wirklich schlicht und ergreifend an dem Grinsen, das Tom Selleck auf der DVD-Hülle zeigt… irgendwie zwingt einen das ja auch geradezu zum Kauf, oder?

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Auf jeden Fall habe ich nun schon die ersten Episoden der Staffel geschaut. Und interessanterweise kannte ich die alle nicht. Habe in den 90er Jahren wohl nur die späteren Staffeln gesehen. Gibt ja immerhin 8 Staffeln mit 162 Episoden. Nun kann ich also eine bedeutende Bildungslücke schließen. Und sind wir doch mal ehrlich… die Serie ist einfach purer Kult. Genau wie “Knight Rider”, “A-Team” oder “Airwolf”. Und sonst so? L wie Liebe. ♥

Crimson Tide – In tiefster Gefahr

Crimson Tide - In tiefster Gefahr

Ich schaue zwischendurch gerne mal Filme, die aufgrund ihres Alters schon länger aus dem Blickfeld geraten sind. Ist irgendwie immer interessant. Und die 90er bieten eine Fülle an guten Filmen, die jeder mal gesehen haben muss. Einer dieser Filme ist meiner Meinung nach “Crimson Tide – In tiefster Gefahr” aus dem Jahre 1995. Die Hauptrollen in diesem Film, der von Regisseur Tony Scott inszeniert wurde, spielen Gene Hackman und Denzel Washington. Bevor ich nun weitere Äußerungen tätige, gibt es erst einmal den gewohnten Einblick in die erzählte Geschichte.

Die Welt steht am Rande des Dritten Weltkrieges, als ein russischer Nationalistenführer einen Atomraketenstützpunkt in seine Gewalt bringt. Um notfalls einen nuklearen Gegenschlag führen zu können, wird die USS Alabama unter der Führung der gegensätzlichen Offiziere Ramsey und Hunter in russische Gewässer entsandt. Schon bald wird klar, daß die beiden überhaupt nicht miteinander können, und unter dem Druck der Ereignisse kommt es auf der USS Alabama zu Meuterei und Gegenmeuterei.

Und dann gibt es auch gleich noch einen Trailer hinterher. Und zwar in englischer Sprache. O-Ton und so.

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Ich werde es kurz und knapp machen, da ich denke, dass hier wenige Worte ausreichend sind. Die Hauptrollen sind meiner Meinung nach super besetzt. Ich mag einfach beide Schauspieler. Und sie bringen ihre Rollen auch richtig gut rüber. Und vor allem sind sie ebenbürtige Duellanten – besonders wichtig für die gesamte Geschichte, die dieser Film erzählen will.

Wo wir auch gleich schon beim Inhalt des Films wären. Hier droht der Dritte Weltkrieg – geführt mit atomaren Waffen. Dieses Szenario wünscht sich aufgrund der Patt-Situation niemand. Wenn eine Atomrakete auf den Gegner gezündet wird, dann folgt der Vergeltungsschlag. Fehler kann man sich daher nicht leisten. Und jede Entscheidung wiegt schwer, denn sie bringt Konsequenzen mit sich… dadurch wird während des Films eine Menge Spannung aufgebaut, die durch zusätzliche Ereignisse noch in die Höhe geschraubt wird. Actionreich sind die knapp 2 Stunden, die der Film dauert, in jedem Fall, wenn er denn erst einmal “Fahrt aufgenommen” hat.

Auch der Ort spielt eine wichtige Rolle. Alles spielt sich auf dem U-Boot “USS Alabama” ab. Es ist nur wenig Platz, alle sind eng beieinander. Immer mal wieder bekommt man militärische Befehle um die Ohren gehauen, die man nicht zwingend versteht. Ist aber auch gar nicht mal so wichtig. Denn insgesamt passt alles zueinander.

Vor drei Absätzen habe ich geschrieben, dass ich es kurz und knapp mache. Okay… habe mich nicht gänzlich dran gehalten. Nun bin ich aber auch schon beim Fazit: Der Film ist klasse, spannend und mit guten Schauspielern bestückt. Anschauen ist quasi Pflicht. Man muss “Crimson Tide – In tiefster Gefahr” einfach mal gesehen haben. Yeah!

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Quelle des Zitats: kino.de

The Social Network

The Social Network

“The Social Network” gilt bei vielen meiner Freunde als einer der besten Filme des letzten Jahres. Immer wieder hörte ich ausschließlich positive Meinungen. Und als der Film dann auch noch drei Oscars (bester Schnitt, beste Filmmusik und bestes adaptiertes Drehbuch) erhielt, wurde mir klar, dass ich den auf jeden Fall im Kino hätte sehen sollen. Habe ich aber leider nicht. Also musste ich den nun auf DVD schauen. Gibt Schlimmeres, aber ärgerlich war es schon.

Der Film dreht sich um die Entstehungsgeschichte des wohl bedeutendsten sozialen Netzwerks aller Zeiten – Facebook. Und natürlich geht es dann auch um den Mann, der Facebook erfunden hat – Mark Zuckerberg. Angefangen hat alles im Jahr 2003. Als seine Freundin mit ihm Schluss macht, will er etwas Großes erschaffen. Sein Plan: Ein soziales Netzwerk erfinden, das das ganze soziale Leben online stellt. Ein paar Jahre später ist seine Arbeit vollendet und Mark Zuckerberg ist der jüngste Milliardär der Geschichte. Und andere wollen auch einen Teil des Kuchens auf dem eigenen Teller wissen…

So könnte man den Inhalt mehr als grob zusammenfassen. Vieles davon ist vor allem denen bekannt, die Facebook selbst regelmäßig nutzen – so wie meine Wenigkeit. Aber generell hat diese ganze Geschichte eine Menge aufsehen erregt. Somit denke ich mal nicht, dass ich viel vorweggenommen habe, zumal der Trailer auch in etwa so viel verrät.

Regisseur David Fincher, der unter anderem auch für “Fight Club” und “Der seltsame Fall des Benjamin Button” verantwortlich ist, und Drehbuch-Autor Aaron Sorkin haben diese Geschichte auf die Leinwand gebracht. Der Film basiert übrigens auf dem Buch “Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook – eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug” von Ben Mezrich – Randnotiz. Die wohl wichtigsten Schauspieler sind Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg, Andrew Garfield als Eduardo Saverin und Justin Timberlake als Napster-Erfinder Sean Parker. Mark Zuckerberg selbst hatte mit der Verfilmung nichts am Hut.

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Meine Meinung werde ich nun kurz und knapp halten. Nachdem ich den Film gesehen hatte, musste ich an die vielen positiven Meinungen meiner Freunde und Bekannten denken… und alles, was mir dazu einfiel, war: “Dem muss ich eindeutig zustimmen!” Denn mir hat dieser Film richtig gut gefallen.

“The Social Network” hat generell eine große Stärke: Es ist ein Film, der sich mit dem Hier und Jetzt beschäftigt. Und er beschäftigt sich vor allem mit etwas, das Millionen Menschen täglich nutzen. Dadurch greift er direkt in den Alltag ein. Und ganz nebenbei zeigt er dem Zuschauer ein Spiegelbild unserer modernen Gesellschaft auf.

Besonders gut gefallen mir die zeitlichen Sprünge zwischen den Anfängen von Facebook und den Verhandlungen vor Gericht, die man immer wieder mitmacht. Somit wirkt alles dynamisch und interessant. Keine pure Chronologie. Passt. Gefällt. Was die schauspielerischen Leistungen angeht, so kann ich nur sagen: Große Klasse. Und wenn es um die Atmosphäre, die Musik, die Kameraführung und so weiter geht, dann bleibt für mich nur die Umschreibung “großes Kino” übrig. Da übersieht man auch mal ganz gerne, dass die Fakten, die der Film präsentiert, wohl nicht immer 1 zu 1 der Wahrheit entsprechen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann sollen nur ca. 40% des Films wirklich der Wahrheit entsprechen, aber naja… es ist ja auch nur ein Film.

The Social Network

Ich bin ein Fan dieses Film und ich werde ihn mir sicherlich noch ein paar Mal anschauen. Muss einfach sein. Und verkehrt mache ich damit bestimmt nichts. Solltet ihr ihn noch nicht gesehen haben, dann ändert diesen Fakt. Aber schnell! Und eure Meinungen dürft ihr mir hier natürlich auch noch gerne mitteilen.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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