Gran Torino

Gran Torino

Clint Eastwood ist einer der ganz Großen. Eine Hollywood-Legende. Erfolgreich als Schauspieler und Regisseur. Während er in den letzten Jahren hinter der Kamera äußerst aktiv war, machte er vor der Kamera rar. 2008 fand er in “Gran Torino” allerdings wieder den Weg auf die Kino-Leinwand – in einer Rolle, die wie für ihn gemacht erscheint.

Ich habe den Film gestern zum ersten Mal gesehen, weil er mir empfohlen wurde. 2008 ist der irgendwie voll an mir vorbeigegangen. Weiß der Teufel warum. Egal. Jetzt habe ich ihn ja gesehen. Und ich muss sagen: Hat sich gelohnt! Aber bevor ich noch mehr zum Film sage, gebe ich euch erst einmal einen kleinen Einblick in den Inhalt des Films.

Der frustrierte Koreakrieg-Veteran Walt Kowalski lässt sich nicht zum Opfer machen. Gegen die ansteigende Gewalt in seiner Nachbarschaft geht er mit äußerster Härte und Selbstjustiz vor. Als ihm fast seine größte Leidenschaft geklaut worden wäre, sein Auto, ein 1972er Gran Torino, versucht er, anstatt den Täter, einen asiatischen Teenager, der zugleich sein Nachbar ist, zu bestrafen, diesen wieder auf den rechten Weg zu führen.

Natürlich habe ich auch wieder einen Trailer bei Youtube ausgegraben, den ihr euch noch anschauen könnt. Gibt euch auch noch einmal ein paar Eindrücke.

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So. Nun noch ein paar Worte von mir. Clint Eastwood spielt die Rolle des verbitterten Mannes, der während des Korea-Krieges viel Schuld auf seine Schultern geladen hat und der erst Jahre später mit einigen Vorurteilen brechen kann, mit Bravour. Man nimmt es ihm ab. Es passt.

Freundschaften entstehen manchmal auch zwischen Menschen, die anfänglich nicht kompatibel scheinen. Und Vorurteile sind meist unbegründet und führen zu nichts. Dies sind nur zwei Dinge, die man aus diesem Film mitnehmen kann. Mehr wird nicht verraten. Vermittelt wird dies alles ohne viel Tamtam.

Die Atmosphäre ist passend, die Hintergrunduntermalung mit Musik wird stimmig. Zwar gibt es sicherlich auch Kritikpunkte, die man finden könnte, wenn man wollte, aber naja… mir hat der Film gefallen. Und er hat einen positiven Gesamteindruck hinterlassen. Somit belasse ich es einfach mal bei netten Worten. Ist ja auch ganz gut so.

Kurz und knapp zusammengefasst: Ich fand ihn toll. Und ich würde ihn auch weiterempfehlen. Einfach anschauen und selbst ein Bild machen. Und solltet ihr schon eine Meinung zum Film haben, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diese in den Kommentaren mitteilt.

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Quelle des Zitats: moviemaze.de

Die Legende von Bagger Vance

Die Legende von Bagger Vance

Ich bin ein großer Fan von Matt Damon. Und Will Smith fand ich eh schon immer cool. Also ist “Die Legende von Bagger Vance” aus dem Jahre 2000 ein Film, der wie für mich gemacht erscheint. Regisseur Robert Redford zeichnet sich für diesen Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Steven Pressfield, welches ich leider nicht gelesen habe, verantwortlich.

Bereits mehrfach lief der Film im abendlichen TV-Programm. Und ich habe ihn auch schon mehrfach gesehen – meist aber immer nur zwischen Tür und Angel. Gerade habe ich ihn mir dann noch einmal auf DVD angesehen. Musste einfach sein… aber nun zum Film selbst. Worum geht’s?

Der Spitzen-Golfer Rannulph Junuh aus Savannah, Georgia, wird durch einen Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg aus der Bahn geworfen. Wieder zu Hause, kehrt er sowohl Gesellschaft als auch Verlobter den Rücken, bis seine einstige große Liebe 1931 ein Golfturnier organisiert. Neben zwei Profi-Golfern soll auch ein Lokalmatador antreten: Rannulph. Doch der hat seinen “authentischen Schwung” verloren. Da erscheint der charismatische Bagger Vance, der ihm als Caddie beistehen und durch Golf- sowie Charaktertraining den rechten Weg weisen will.

Und direkt noch einmal den Trailer hinterher. Da muss gesagt werden, dass ich leider keinen deutschsprachigen Trailer auf die Schnelle gefunden habe. Und zudem ist die Qualität echt mies. Aber besser als nichts, dachte ich mir so.

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Mir gefällt die Geschichte wahnsinnig gut. Ein Mann, der ein perfektes Leben führt, wird vom Krieg gezeichnet und kehrt als gebrochener Mann zurück. Doch mit etwas Hilfe scheint der rechte Weg erreichbar. Es gibt Hoffnung. Und dabei schien diese schon für immer verloren. Toll. Gefällt. So muss es sein. Das zieht einfach mit…

Will Smith und Matt Damon spielen ihre Rollen als Bagger Vance und Rannulph Junuh wirklich toll. Dies gilt aber im Großen und Ganzen auch für die gesamte Besetzung. Die Figuren gewinnen eindeutig an Tiefgang und bleiben nicht an der Oberfläche hängen, so wie es leider viel zu oft der Fall ist.

Hier wird nicht durch ein großes Maß an Spannung geglänzt, sondern durch Emotion und Atmosphäre. Anfangs plätschert der Film ein wenig dahin, doch mit der Zeit fiebert man mit Junuh und Vance mit und wird wirklich in den Bann der Geschichte gezogen. Zudem sei an dieser Stelle gesagt, dass die präsentierten Bilder, die wirklich atemberaubend schön anmuten, ihr übriges dazu tun, dass man durchaus hin und weg sein kann.

Also ich finde, dass man diesen Film einfach mal gesehen haben muss. Vor allem dann, wenn man sich selbst als Fan von Will Smith oder Matt Damon bezeichnet. Einfach nur tolles Kino. Kein Schießfilm, sondern ein Film für’s Herz. Gefällt!

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Quelle des Zitats: kino.de

Adams Äpfel

Adams Äpfel

Im August 2006 kam der dänische Film “Adams Äpfel” in die deutschen Kinos. Ich sah den Film zum ersten Mal im Jahr 2010. Und heute habe ich ihn mir erneut angeschaut. Nun lasse ich mir die Gelegenheit nicht nehmen ein paar Worte zu diesem Film zu schreiben. Aber ich belasse es auch wirklich nur bei ein paar Worten, da man diesen Film einfach gesehen haben sollte. Somit möchte ich natürlich nicht zu viel erzählen. Hier erst einmal ein kurzer Einblick in die Geschichte, die der Film erzählt:

Ausgerechnet der naive Pfarrer Ivan, der schon an leichteren Fällen kläglich gescheitert ist, soll dem ultrabrutalen Adam als Bewährungshelfer den Weg zurück in die Gesellschaft ebnen. Adam wiederum wird seiner Freude über soviel Glück kaum Herr, staunt aber nicht schlecht, als das weltfremde Weichei sich als veritables Stehaufmännchen entpuppt und auch durch roheste Gewalt nicht vom Pfad der Tugend abzubringen ist.

Für weitere Eindrücke empfehle ich euch dann auch gleich noch den Trailer zum Film.

http://www.dailymotion.com/video/x3t7gq

Man vermische den Kampf zwischen Gut und Böse, das Leugnen von Schicksalsschlägen als Mittel zur Verklärung der Realität und zum Selbstschutz, eine Gemeinschaft von Straftätern, die von einem Pfarrer auf den rechten Weg geführt werden sollen, und einen Apfelkuchen, der gebacken gehört, und man erhalte “Adams Äpfel”.

Die erzählte Geschichte ist wirklich außergewöhnlich. Grotesk. Komisch. Absurd. Ein bissle genial. Gefüllt mit großartig dargestellten Charakteren, die diesen Film zu einem Erlebnis der besonderen Art machen. Gefällt!

Anders Thomas Jensen hat einen Film geschaffen, der vieles bietet. Im einen Moment kann man sich vor Lachen kaum noch halten und im nächsten kommt man ins Grübeln – über Gott und die Welt. Es geht hin und her. Und genau das macht den Film irgendwie aus. Zumindest kommt es mir so vor.

Und damit habe ich im Grunde schon zu viel gesagt. Mein Fazit: Der Film muss geschaut werden, denn es lohnt sich wirklich zu 100%. Falsch machen kann man nichts, wenn man sich für diesen Film entscheidet. Vor allem für einen entspannten Abend auf der Couch ist er blendend geeignet.

Eure Meinungen würden mich natürlich auch interessieren… also raus damit. Einen längeren Kommentar habe ich auf jeden Fall schon eingeplant.

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Quelle des Zitats: kino.de

Zombieland

Zombieland

Es ist immer wieder toll, wenn man mal zwei bis drei Tage den Akku wieder aufladen kann. Nicht weg müssen, nicht lernen müssen, nicht gestresst sein – wunderbar. Einfach alles auf sich zukommen lassen, den Tag genießen und den Abend ruhig hinter sich bringen. So muss es doch zwischendurch mal sein. Und zu ruhigen Abenden gehört meistens auch ein Film – oder am besten gleich mehrere. Gestern Abend habe ich mir “Zombieland” angeschaut. Mir wurde ja in den letzten Wochen auch immer wieder gesagt, dass der Film wirklich sehenswert wäre. Und ja… stimmt! Toller Film!

Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone und Abigail Breslin spielen die vier Hauptrollen in dieser Zombie-Komödie von Regisseur Ruben Fleischer. Ende 2009 kam der Film in die deutschen Kinos. Und ich schäme mich nun mal ganz öffentlich dafür, dass ich ihn mir erst gestern angeschaut habe, obwohl ich schon einmal die Chance dazu hatte. Aber da wollte ich ja lieber pennen… egal. Hab’s ja nachgeholt.

Der Neurotiker Columbus hat so seine eigenen Methoden, um die Zombies auszuschalten, die seit einer Viruskatastrophe die Welt bevölkern, und hält sie in einem genauen Regelwerk fest. Er trifft auf den bis an die Zähne bewaffneten Cowboy Tallahassee, der sich als noch besserer Zombie-Exterminator herausstellt. Sie schließen sich zusammen, um gemeinsam der Plage Herr zu werden bzw. weitere Überlebende zu finden. Unterwegs werden die beiden von zwei Schwestern übers Ohr gehauen, die ihnen Auto und Ausrüstung klauen.

Damit hätten wir dann schon einmal den groben Inhalt geklärt. Ergänzungen dazu wird es von mir allerdings keine mehr geben… wäre ja auch doof. Dann kann ich ja gleich eine Inhaltsangabe schreiben. Aber ich werde euch noch den Trailer auf’s Auge drücken. So… hier!

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Nun noch ein paar Worte meiner Wenigkeit. Muss ja schließlich sein. Aber ich halte mich kurz. Ich kann verstehen, wieso “Zombieland” innerhalb weniger Tage zum kommerziell erfolgreichsten Zombie-Film wurde. Tolle Schauspieler, die einfach nur sympathisch wirken, coole Sprüche, geniale Effekte und eine lustige Story machen diesen Film einfach zu einer wirklich großen Nummer mit ordentlich Stil. Gefällt.

Und dabei bin ich eigentlich gar kein großer Fan von Zombie-Filmen. Ich schaue sie hin und wieder mal ganz gerne, aber meine erste Wahl sind sie selten. Naja… “Zombieland” hat das gewisse etwas. Ich fand übrigens auch den Teil mit Bill Murray richtig cool. Da gab es noch einmal ordentlich Pluspunkte. Yeah!

Also… kurz und knapp: Ein toller Film, der alles andere als Zeitverschwendung ist. Anschauen ist Pflicht. Gut geeignet für DVD-Abende. Hat was. Punkt.

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Quelle des Zitats: kino.de

Kap der Angst

Kap der Angst

Anfang der 90er Jahre – genauer gesagt 1992 – kam der Film “Kap der Angst” von Martin Scorsese in die Kinos. Basierend auf dem Roman “Kap der Angst” von John D. MacDonald. Da J. Lee Thompson den Roman bereits 30 Jahre zuvor unter dem Titel “Ein Köder für die Bestie” verfilmt hatte, muss man Scorseses Werk als Remake ansehen. Und Remakes haben es ja bekanntlich schwer. In diesem Fall trifft es bei mir zumindest nicht zu, da ich den Film von 1962 nicht kenne. Aber ich werde ihn mir auf jeden Fall mal anschauen, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme.

In den Hauptrollen des Remakes sieht man Robert De Niro und Nick Nolte, die sich als Gegenspieler begegnen. Jessica Lange und Juliette Lewis besetzen die anderen bedeutenden Rollen. So… worum geht es eigentlich in den Film?

Der Sexualverbrecher Max Cady ist gerade nach 14 Jahren aus dem Knast entlassen worden, und in der Freiheit treibt ihn nur ein Gedanke: Rache an seinem damaligen Pfichtverteitiger Sam Bowden, der nach Cadys Meinung wichtige Beweise zurückgehalten hatte, die ihn vor einer Verurteilung bewahrt hätten. Doch Bowden hat keine Handhabe gegen Cadys Belästigungen, denn der macht sich dabei bewusst nicht strafbar, sondern geht äußerst raffiniert vor.

Okay… machen wir den kleinen Einblick doch am besten mit dem Trailer perfekt.

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Ich habe mittlerweile eine wahnsinnig lange Liste an Filmen, die mir irgendwann mal von irgendwem ans Herz gelegt wurden. Und ich versuche sie ganz, ganz langsam abzuarbeiten, denn ich habe leider im Moment eine Menge um die Ohren. Aber wie dem auch sei… jetzt noch ein paar Zeilen zum diesem Film, der natürlich auch auf der Liste stand.

Es gibt für mich eine Sache, die diesen Film zu einem richtig guten Film macht: Die schauspielerische Leistung von Robert De Niro. Er überzeugt für mich in der Rolle des Psychopathen Max Cady eindeutig. Übrigens muss ich sagen, dass die Stimme des Synchronsprechers hier wie die Faust auf’s Auge passt, da durch sie manche Szenen erst an Atmosphäre gewinnen.

Wenn ich das richtig sehe, dann ist “Kap der Angst” eigentlich kein klassischer Scorsese. Dafür geht die Action viel zu früh los und die Spannungskurve steigt viel zu schnell an, aber okay… Langeweile kommt so auf jeden Fall nicht auf. Achja… über mangelnde Brutalität kann man sich übrigens nicht beschweren, denn davon gibt es eindeutig genug zu sehen. Und das Finale des Films ist auch ganz interessant…

Also bleibt letztendlich zu sagen: Toller Film. Spannend. Mitreißend. Sollte man sich angeschaut haben. Zeitverschwendung ist wohl ausgeschlossen.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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