Verrückter Prollo, Junge!

Im Dezember des letzten Jahres ging es nach Winterswijk ins Kino. “New Kids Turbo” auf niederländisch schauen. Ein ganz schön lustiges Erlebnis. Da denke ich gerne dran zurück. Mittlerweile ist bestätigt, das der Film auch in die deutschen Kinos kommt. Ich glaube zu wissen, dass es noch im Februar soweit sein wird. Das rechtfertigt auf jeden Fall einen weiteren Kinobesuch. Mal sehen, wie wir das organisiert bekommen. Nun denn…

Aber eigentlich geht es um das hier: Kurz vorm Jahreswechsel hatte ich mir die “New Kids Prolledition” vorbestellt. Gestern kam sie hier an. Ich liebe übrigens dieses Identifikationsprüfungen, die mittlerweile zur Gewohnheit geworden sind, wenn es keine Jugendfreigabe für das Produkt gibt. Und ich glaube, dass die Postboten diese Prüfungen auch lieben. Die tippen immer ganz vergnügt alle Informationen ab, die so ein Personalausweis hergibt. Bei Minusgraden und kalten Fingern gibt es sicherlich nichts schöneres, was sie sich vorstellen können. Aber das ist eindeutig ein anderes Thema.

Im Großen und Ganzen besteht die Prolledition aus der limitierte 2-DVD Sonderedition mit 19 Episoden plus einer ganzen Menge Bonusmaterial und einer Vokuhila Perücke für richtig hartgesottenen Fans. Mittendrin sein beim Schauen oder so. Dann sieht man das nicht nur, sondern lebt das auch irgendwie noch. Ganz schön lustig – und zudem noch ziemlich einmalig. Zumindest ist mir etwas Vergleichbares noch nicht untergekommen. Achja… und dann gibt es als kleines Schmankerl noch die Autogramme der 5 Darsteller auf dem Karton und der DVD-Hülle.

Ich finde Sondereditionen immer ganz witzig. Daher habe ich auch nicht lang gezögert als diese Edition vorbestellbar war. Vor allem wollte ich mir die DVD eh kaufen. Warum also nicht in der “Prolledition”, Junge?! Wie sieht es bei euch so aus? Greift ihr auch mal gerne zu Sonder- und Specialeditionen, wenn solche angeboten werden?

Und da ich mal davon ausgehe, dass New Kids sicherlich nicht allen da draußen, die sich hierher verirren, bekannt ist, möchte ich zum Abschluss dieses Artikels einfach mal zwei Episoden “präsentieren”. Allerdings sind sie bei Youtube nur spiegelverkehrt zu bekommen. Aber damit kann man sich doch ganz gut abfinden. Zum reinschnuppern reicht’s. “Rot ist tot” und “Boxsack” heißen sie…

YouTube Preview Image YouTube Preview Image

Das soll es dann mal von mir für heute gewesen sein. Ich habe es übrigens noch nicht geschafft mir die DVD mal komplett anzusehen. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Die Klausur habe ich übrigens heute Morgen ganz gut über die Bühne bekommen. Positives Gefühl. Nun heißt es abwarten und Tee trinken. Yeah!

Die Millennium-Trilogie: Verblendung – Verdammnis – Vergebung

Die Millennium-Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung

In den letzten Tagen habe ich die mir zu Verfügung stehende freie Zeit genutzt, um mir die Verfilmung von Stieg Larssons Millennium-Trilogie anzuschauen. Ich hatte das schon länger vor, aber bin nicht dazu gekommen. Und zudem schaue ich Filme, die zusammengehören und deren Handlung ineinander übergreift, gerne recht schnell und zeitnah hintereinander, denn irgendwie ist man dann besser dabei.

Leider habe ich die Romane nicht gelesen. Daher kann ich auch nichts zu Unterschieden zwischen Roman und Verfilmung oder ähnliches sagen. Aber darum soll es auch gar nicht gehen. Wobei ich ernsthaft überlege, ob ich mir die Bücher nicht dennoch kaufen und lesen werde – vielleicht im Sommer oder so.

Zuerst habe ich überlegt, ob ich über jeden Film der Trilogie einzeln schreiben soll. Und zweifelsohne hätte es jeder Film auch verdient. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich eh nicht so sehr auf den Inhalt der Filme eingehen möchte, um denen, die die Trilogie noch nicht gesehen haben, nicht zu viel vorwegzunehmen. Daher muss auch das folgende Zitat als kleiner Einblick reichen.

Voll beklemmender Spannung erzählt die “Millennium-Trilogie”, wie Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist zunächst gemeinsam Licht hinter das mysteriöse Verschwinden der Industriellen-Enkelin Harriett Vanger zu bringen versuchen. Als Lisbeth infolgedessen Opfer einer Verschwörung wird, die sie weit zurück in ihre albtraumhafte Vergangenheit führt, flüchtet sie – und Mikael begibt sich auf die Suche nach ihr und der Wahrheit hinter der Verschwörung. Unweigerlich sind die beiden in ihrer Tour de Force aneinander gebunden und blicken in tiefste menschliche Abgründe.

Ich muss schon sagen, dass ich nach dem Schauen der Filme sehr gut verstehe, wieso sich die drei Romane weltweit über 15 Millionen mal verkauften und die Filme ebenfalls als großer Erfolg gelten. Und ich kann auch verstehen, dass sich Hollywood nun an dem Stoff bedient und ein Remake mit Daniel Craig in der Hauptrolle dreht.

Denn: Die Geschichte reißt mit. Und zwar von der ersten bis zur letzten Minute der 6 Stunden, die alle drei Filme zusammen in Anspruch nehmen. Auch die Charaktere überzeugen sofort und wissen zu begeistern. Die Rolle der Lisbeth Salander ist mit Noomi Rapace genauso hervorragend besetzt, wie die Rolle des Mikael Blomkvist mit Michael Nyqvist. Es passt einfach alles. Ich muss sagen, dass mich viele Momente wirklich gefesselt haben. Zwischenzeitlich wird immer wieder eine unbeschreibliche Spannung aufgebaut. Die gestatteten Atempausen sind eher kurzer Natur. Gefällt.

Die Trilogie muss man einfach gesehen haben. Ganz sicher. Hier wird einfach eine tolle Geschichte wahnsinnig spannend erzählt. Interessant ist natürlich auch, dass diese Geschichte eigentlich noch lang nicht zu Ende ist, denn Stieg Larsson hatte die Millennium-Reihe nicht nur auf drei, sondern auf zehn Bücher angelegt. Allerdings hatte er zum Zeitpunkt seines überraschenden Todes im Jahre 2004 nur drei der Bücher vollendet. Das vierte Buch hatte er begonnen, aber nicht mehr vollendet. Es müsste von einem anderen Autor weitergeschrieben werden, was allerdings als unwahrscheinlich gilt. Für das fünfte und das sechste Buch liegen Exposees vor. Über die Pläne für die restlichen Bücher hat er nichts hinterlassen.

Aber wie dem auch sei… man soll zufrieden mit dem sein, was man hat. Und diese Verfilmung ist einfach nur genial. Ich bin übrigens sehr gespannt, was Hollywood aus dem Stoff macht. Ich glaube ja nicht, dass das Remake an das Original herankommt, aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen. Mal sehen…

___
Quelle des Zitats: movieworlds.com

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Allan Quatermain, Tom Sawyer, Mina Harker, Dorian Gray, Dr. Jekyll / Mr. Hyde, Kapitän Nemo und Rodney Skinner. Alle 7 sind spannende Persönlichkeiten und Charaktere, die auch allein für tolle Geschichten sorgen können. In “Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen” treten sie allerdings zusammen an, um die Welt vor dem Bösen zu retten. 2003 kam der Film ins Kino. Vor ein paar Tagen habe ich ihn mir auf DVD angesehen. Hier nun erst einmal weitere Infos zum Film.

Allan Quatermain, der größte Abenteurer der Welt, führt eine Liga unnachahmlicher Helden an, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Sie besteht aus Captain Nemo, der Vampirsbraut Mina Harker, einem Unsichtbaren namens Rodney Skinner, dem Agenten Sawyer, dem unsterblichen Dorian Gray und Dr. Jekyll / Mr.Hyde. Die sieben Mitglieder der Liga sind Individualisten, Ausgestoßene der Gesellschaft mit einer erlebnisreichen Vergangenheit. Jeder von ihnen hat besondere Gaben, die sich bislang sowohl vernichtend als auch heilend ausgewirkt haben. Jetzt müssen sie lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und als Team zusammenzuarbeiten, denn die Hoffnung der Menschheit ruht auf ihnen.

Und direkt noch ein Trailer hinterher, der euch auch noch visuelle Eindrücke liefert. Sorry, dass die Qualität so unter aller Sau ist, aber auf die Schnelle habe ich keinen besseren Trailer gefunden. Bei weiterem Interesse könnt ihr ja auch selbst auf die Suche gehen.

YouTube Preview Image

Gleich vorweg: Wenn diese 7 Charaktere aufeinander treffen, dann erwartet man – zurecht – ein grandioses Feuerwerk. Allerdings bleibt dieses dann doch aus. Aber der Film ist auf jeden Fall gutes Mittelmaß. Ich muss schon sagen, dass ich mir mehr vom Film erwartet habe, denn Sean Connery stellte für mich immer eine Art Qualitätsgarantie dar. Nun gut… letztendlich habe ich zu viel erwartet, aber richtig enttäuscht bin ich auch nicht.

Die Story hat zweifelsohne eine Menge Potential. Dieses wird allerdings nicht vollends ausgeschöpft – schade. Die unterschiedlichen Figuren kommen mal mehr, mal weniger gut zur Geltung. Der Film lebt die meiste Zeit über davon, dass man die Charaktere so oder so toll findet. Zumindest war das bei mir so.

So manche Szenen bringen einen dann aber doch zum Staunen. Sei es nun die Nemos U-Boot namens Nautilus oder sein bescheidenes Auto, welches auf folgendem Foto zu sehen ist.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Das Teil hätte ich doch auch gerne. Gibt es beim Autohändler meines Vertrauens allerdings – leider – nicht. Wie dem auch sei… zwischendurch gibt es immer ein paar Momente, in denen einem tolle Bilder vor die Augen gesetzt werden.

Also… eigentlich habe ich es ja weiter oben schon erwähnt: Der Film ist gut, aber kein Meisterwerk. Er macht Spaß, aber glänzt nicht. Für einen ruhigen DVD-Abend ist er auf jeden Fall zu gebrauchen. Und wenn man die außergewöhnlichen Gentlemen toll findet, dann sollte man ihn sich auch angesehen haben. Zeitverschwendung ist es meiner Meinung nach auf keinen Fall. Joa… damit ist wohl alles geschrieben – denke ich.

___
Quelle des Zitats: moviepilot.de | Bilder © Fox

Batman: Gotham Knight

Batman: Gotham Knight

Wenn man sich den Zeichentrickfilm “Batman: Gotham Knight” anschaut, bekommt man sechs kleine Kapitel rund um Gothams dunklen Ritter serviert. Jedes Kapitel ist für sich unabhängig, doch gemeinsam ergeben sie durchaus ein großes Ganzes und zeigen den Weg vom neuen Helden zum dunklen Ritter. Die gezeigte Handlung ist zwischen den Geschehnissen der beiden Filme “Batman Begins” und “The Dark Knight” von Christopher Nolan anzusiedeln.

YouTube Preview Image

Zu den einzelnen Kapiteln möchte ich gar nicht so viel sagen. Batman trifft – soviel sei verraten – auf die Widersacher Killer Croc, Scarecrow und Deadshot. Der Zeichenstil wechselt von Kapitel zu Kapitel. Gleiches gilt für die Interpretation von Batman und Bruce Wayne. Das große Ganze ist nicht einheitlich, sondern facettenreich – eine eindeutige Stärke.

Für jeden, der sich für einen Batman-Fan hält, ist diese DVD-Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 meiner Meinung nach Pflicht. Wichtig ist aber, dass man schon ein paar Grundkenntnisse zum dunklen Ritter braucht, damit man die Inhalte, die hier aufgetischt werden, auch wirklich versteht. Somit ist der Film nichts für Leute, die vor 10 Jahren mal 30 Minuten in einem Film hineingeschüttelt haben.

Mir hat “Batman: Gotham Knight” auf jeden Fall zugesagt. Abwechslungsreich, durchaus in die Tiefe gehend und nicht langweilig. Außerdem erweitern diese sechs Kapitel die Handlung der beiden Nolan-Filme auf eine gelungene Art und Weise. Erinnert so ein wenig an die Animatrix-Reihe, finde ich.

Wie sieht es denn bei euch da draußen aus? Habt ihr den Zeichentrickfilm bereits gesehen? Ich muss ja gestehen, dass ich im Moment so ziemlich alles verschlinge, was mit dem dunklen Ritter zu tun hat. So versuche ich die Pause bis zum dritten Nolan-Film zu überbrücken. Klappt bisher ganz gut. Allerdings lässt mein Nachschub auch langsam ein wenig nach. Irgendwann werde ich mich sicher auch noch über die neueren Zeichentrickserien “hermachen”… und dabei fand ich die im ersten Augenblick direkt mal doof… man wird sehen…

The Batman vs Dracula: The Animated Movie

The Batman vs Dracula: The Animated Movie

An diesem wunderschönen, kalten Sonntag gibt es wieder einmal einen Artikel zum dunklen Ritter. In letzter Zeit spielt Batman hier echt eine Hauptrolle auf meinem bescheidenen Blog. Nun denn. Ich habe mir heute den nächsten Zeichentrickfilm rund um den Helden von Gotham City gegönnt – und zwar den 2005 veröffentlichten “The Batman vs Dracula: The Animated Movie”, der auf der Zeichentrickserie “The Batman” (produziert von 2004 bis 2008) beruht.

Wie der Titel es schon verrät, stellt sich dem dunklen Ritter in diesem Zeichentrickfilm ein besonderer Gegner entgegen, denn der Fürst der Vampire, Graf Dracula, treibt wieder sein Unwesen. Mehr zum Inhalt verrät der folgende Ausblick.

Der Fürst aller Vampire, Dracula, erwacht in Gotham zu schrecklichem neuen Leben, rekrutiert den Pinguin als willenlosen Sklaven, erschafft neue Vampire, die sich wie bei der “Schachbrett-Legende” vermehren und will sogar die TV-Reporterin Vicki Vale, Bruce Waynes neue Freundin, opfern, damit seine eigene Gefährtin Carmilla an seiner Seite weiter existieren kann.

Batman bekommt es nicht nur mit dem gnadenlosen Untoten zu tun sondern steht zudem auch in dem Verdacht, für die gruseligen Vorkommnisse in Gotham City verantwortlich zu sein. Erst mit der unfreiwilligen Hilfe des Jokers, der mit dem Vampir-Virus infiziert ist, gelingt es Batman nicht nur, sich zu rehabilitieren, sondern auch die Menschen von Gotham zu retten und Dracula zu vernichten.

Natürlich habe ich auch wieder einen Trailer für euch herausgesucht. Dieser zeigt zwar nicht wirklich etwas zum Plot, aber ihr könnt euch dank dem Trailer immerhin ein Bild vom Zeichenstil machen. Denn der ist ja nicht gerade unbedeutend.

YouTube Preview Image

Meine Meinung möchte ich nun wirklich nur kurz und knapp darlegen. Generell kann ich sagen, dass ich den Zeichenstil der Zeichentrickserie nicht gut finde. In diesem Film allerdings sind einige Makel ausgebügelt worden. Zwar bin ich immer noch nicht begeistert, aber damit kann ich doch ganz gut leben.

Die Geschichte ist durchaus interessant. Und Dracula ist auf jeden Fall ein interessanter Gegner. Und immerhin spielen Joker und Pinguin auch noch mit. Für Spannung und so manche coole Situation innerhalb der Geschichte ist also gesorgt. Ab und an spielt der Plot zwar Geisterfahrer auf der Logik-Autobahn, aber darüber kann man durchaus hinwegsehen. Muss ja nicht immer alles immer gänzlich logisch sein… ist ja schließlich ein Zeichentrickfilm. Actionreich geht es auf jeden Fall zu.

Und die Figur des Dracula finde ich wirklich gelungen. Da scheinen die Hausaufgaben auf jeden Fall gemacht zu sein. So stellen sich wahrscheinlich viele den Fürst der Vampire vor.

Also: Meiner Meinung nach ist dieser Film mit einer Spiellänge von 83 Minuten auf jeden Fall für jeden Fan ein Muss. Und allen, die einen Film für zwischendurch suchen, kann ich ihn auch nur empfehlen. Wenn jemand von dem dunklen Ritter so gar nicht begeistert ist, dann gilt wohl eher: Finger weg und wenn überhaupt einen der Nolan-Filme (Batman Begins oder The Dark Knight) schauen.

Für mich war es das dann wohl erst einmal mit den animierten Batman-Filmen, denn mehr habe ich aktuell nicht zur Verfügung. Muss mal schauen… irgendwann gibt es bestimmt wieder Nachschub.

___
Quelle des Zitats: batmans.de

«45678 »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    ArchivImpressumCC-Lizenz
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • maloney: "Trashig bis ins Mark! Mondnazis FTW!"
  • Sonja: "Seh ich ganz genauso. Ich glaube da haben sie sich von der vergangenen Saison doch zu..."
  • Bomel: "Reines Bauernopfer. Absolut unnötig. Wir sprechen von einem Verein, welcher erst seit..."
  • Lordy: "@Symm: Ich habe auch schon einige Aktionen, die so ähnlich waren, scheitern sehen. Ist..."

Facebook