Superman/Batman: Apocalypse

Superman/Batman: Apocalypse

Gestern Abend habe ich mir zum Abschluss eines tollen Tages “Superman/Batman: Apocalypse” angeschaut. Ein Zeichentrickfilm aus dem DC Universe, der dieses Jahr auf DVD erschien. “Batman: Under the Red Hood” hatte meine Erwartungen eindeutig hochgeschraubt, weil er richtig, richtig gut war. Aber bevor ich nun auf meine Meinung weiter eingehe, möchte ich erst einmal einen Einblick in den Plot des Films geben.

Ein geheimnisvolles Raumschiff vom Planeten Krypton muss auf der Erde notlanden und jeder will das hübsche Mädchen an Bord kennen lernen. Superman freut sich über diese Verbindung zu seiner Vergangenheit, Batman vermutet Verrat, Wonder Woman hofft, eine artverwandte Seele zu treffen, und Darkseid wünscht sich eine neue Komplizin. Doch die temperamentvolle Teenagerin hat ihre eigenen Pläne – und keiner davon beinhaltet geheime Identitäten, Capes oder Heldentaten. So muss das Superhelden-Duo Batman und Superman erneut seine Kräfte bündeln, um gegen Darkseid anzutreten.

Und wie gewohnt werde ich natürlich auch dieses Mal direkt einen Trailer nachschieben, damit ihr einen noch besseren Einblick bekommt.

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So… vorweg sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich von Superman nicht wirklich viel halte. Die Geschichten, die sich um ihn drehen, gefallen mir fast alle nicht. Es gibt kaum einen Helden aus dem DC Universe, den ich weniger mag. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese Superkräfte, die Superman hat, eindeutig zu heftig sind. Das sind dann zwar immer gigantische Kämpfe, aber ohne jede Grenze… doof. Sprich: Bei diesem Film lag meine Hoffnung eindeutig auf dem dunklen Ritter.

Dumm nur, wenn Batman dann eher eine Randnotiz darstellt. Im Grunde geht es in diesem Film um Superman und sein Supergirl. Der dunkle Ritter ist eher der Griesgram, der eh von seinen Möglichkeiten her nicht mithalten kann und daher auch kaum eine tragende Rolle einnimmt. Er wirkt ziemlich defizitär im Vergleich zu Superman, der mal eben eine ganze Armee in Schutt und Asche legen kann.

Natürlich war mir das auch vor dem Schauen bewusst, aber ich habe nicht gedacht, dass Batman hier so “schlecht” abschneidet. Im Grunde hätte man ihn da auch ganz raus lassen können. Hätte der Handlung sicherlich auch nicht geschadet. Schade…

Die Handlung ist zwar actionreich, aber auf einem eher niedrigen Niveau. Spannung kommt so gut wie keine auf. Und die erzeugte Atmosphäre hat mich gar nicht begeistert. Es war halt zum Beispiel kein düsteres Gotham, das in seinen Bann ziehen könnte, vorhanden.

Ich bin wohl doch einfach ein Fan der “realistischeren” Geschichten. Wenn der dunkle Ritter allein auftritt, dann ist eben alles viel bodenständiger. Daher fällt mein Fazit eher schlecht aus: Wenn man ein Fan von Superman ist, dann ist dieser Film sicherlich ein guter Tipp. Wenn man ihn nicht mag, dann darf man getrost die Finger davon lassen, weil man dann eh nichts verpasst… naja…

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Batman: Under the Red Hood

Batman: Under the Red Hood

Und wieder ein Artikel über den dunklen Ritter. Dieses Mal geht es um “Batman: Under the Red Hood”. Meiner Meinung nach ist dieser Zeichentrickfilm ein absolutes Muss für jeden Batman-Fan. Seit August 2010 ist er auf DVD im Handel erhältlich – relativ preiswert. Wagen wir erst einmal einen kurzen Blick auf die Handlung.

Batman sieht sich der ultimativen Herausforderung ausgesetzt, als der mysteriöse Red Hood Gotham City im Sturm erobert. Gleichzeitig Gerechtigkeitskämpfer und Gangsterboss, beginnt Red Hood mit der Effizienz von Batman Gotham City aufzuräumen, jedoch ohne dessen ethischen Code zu verfolgen. Töten ist eine Option. Und als der Joker zwischen die Fronten gerät, kommen überraschende Tatsachen ans Licht und alte Wunden reißen erneut auf.

Okay… schieben wir direkt noch einen offiziellen Trailer hinterher.

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Mit “Batman: Under the Red Hood” habe ich mir zum ersten Mal nach einer halben Ewigkeit mal wieder einen Zeichentrickfilm angeschaut. Und ich habe es nicht bereut. Liegt vor allem an der grandiosen Story, die hier erzählt wird. Viele vertraute Gesichter trifft man beim Schauen wieder. Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen, denn zu viel möchte ich auch nicht vorweg nehmen. Sonst wäre ja glatt die Spannung raus. Aber da es weiter oben eh schon steht: Der Joker ist mit von der Partie – Pluspunkt.

Ich habe übrigens die Comics nicht gelesen. Kann daher also keine Vergleiche anstellen. Aber ich habe gelesen, dass es ein paar Abänderungen geben soll, damit die Story rundum geschlossen daher kommen kann – verständlich.

Die Atmosphäre ist durchgängig äußerst düster. Gotham City präsentiert sich so, wie es auch in Christopher Nolans Filmen daher kommt… als marode, dreckige, verkommen Metropole mit einem Hauch von Glanz. Tageslicht bekommt man übrigens in den 73 Minuten Spieldauer nicht zu sehen. Der Zeichenstil gefällt mir persönlich sehr. Aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache.

Immer wieder musste ich während des Films an die Geschichte zum Videospiel “Batman: Arkham Asylum” denken. Immerhin habe ich das gestern noch einige Minuten gespielt. Und natürlich sind da eine Menge Ähnlichkeiten vorhanden. Zumal die Nervenheilanstalt auch im Film vorkommt.

Nun folgt einfach mal kurz und knapp mein ganz persönliches Fazit, weil jeder, dessen Interesse ich geweckt habe, sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte: Also… toller Zeichentrickfilm, grandiose Story, viele actionreiche Szenen, schöner Zeichenstil. Bedeutet: Unbedingt schauen – gilt vor allem für Fans des dunklen Ritters.

Und allen, denen meine Ausführungen nun mal so gar nicht reichen, empfehle ich hier zu klicken.

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Quelle des Zitats: moviepilot.de

Departed – Unter Feinden

The Departed - Unter Feinden

Heute wird mal wieder über einen Film gebloggt! Und zwar über “Departed – Unter Feinden”. Verantwortlich für diesen Film, der mehrere hochrangige Auszeichnungen erhielt, zeigt sich Martin Scorsese. 2006 lief der Streifen in den Kinos. Und er ist eine Neuauflage des 2002 in Hongkong entstandenen Films mit Namen “Infernal Affairs”. Als Schauspieler sind Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg und – natürlich – Leonardo DiCaprio mit von der Partie. Es handelt sich also schon auf dem Papier um eine geniale Besetzung.

Worum geht es in dem Film? Hier ein kleiner Einblick ins Geschehen durch Text und Video:

Polizeikadett Billy (Leonardo DiCaprio) wird von seinen Vorgesetzten Captain Queenan (Martin Sheen) und Sergeant Dignam (Mark Wahlberg) offiziell als ungeeignet aussortiert, um ihn undercover in den inneren Kreis des Bostoner Mafia-Dons Frank Costello (Jack Nicholson) einzuschleusen. Der hat seinerseits mit dem Captain Ellerby (Alec Baldwin) untergeordneten Detective Colin Sullivan (Matt Damon) die Polizei infiltriert. Als Informationen davon durchsickern, beginnt ein Wettlauf, wer den jeweiligen Maulwurf zuerst aufspürt und kaltstellt.

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Vertrauen kann man in dem hier gezeichneten Boston, dem Schauplatz der Handlung, niemandem. Verrat und Korruption stehen auf der Tagesordnung. So mancher führt ein Doppelleben und gibt sich für jemanden aus, der er nicht ist – und spielt Maulwurf. Dumm ist es allerdings, wenn sowohl Gut als auch Böse diesen Trick beherrschen. Dadurch kommt es zu einer durchweg spannenden Doppel-Jagd.

Es kommt zum Duell zwischen dem Undercover-Cop, welcher von Leonardo DiCaprio verkörpert wird, und dem von Matt Damon dargestellten “falschen” Detective. Beide haben vor allem ein Ziel: Sich selbst zu schützen. Dies geht allerdings nur, wenn der andere Maulwurf enttarnt wird, bevor die eigene Tarnung auffliegt. Verhängnisvolle Verstrickungen sind aufgrund der Konstellation vorprogrammiert. Beide müssen ständig agieren und reagieren. Ein Spiel mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Die Kameraführung des Films gefällt mir wirklich gut. Und immer wieder kommt Scorseses Detailverliebtheit ans Tageslicht. Der Film reißt den Zuschauer immer wieder mit… und die Spannungskurve wird mehrfach in die Höhe getrieben. Langeweile kommt sicherlich während des Schauens nicht auf.

Um nun nicht noch viel mehr zu verraten, fasse ich mich nun mal lieber kurz: Die Schauspieler liefern eine richtig gute Vorstellung ab. Martin Scorsese zeigt mit “Departed – Unter Feinden” einmal mehr, dass er wirklich gut ist. Die Atmosphäre ist genial, die Sprüche und Dialoge sind super und Spannung ist auch vorhanden. Es handelt sich also um einen Film, den man sich auf jeden Fall anschauen sollte, wenn man es bisher noch nicht getan hat. Ich kann es nur empfehlen!

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Quelle des Zitats: kino.de

Der Ghostwriter

Der Ghostwriter

Heute möchte ich euch mit wenigen Worten einen Film vorstellen, den ich für sehenswert halte. Er ist meiner Meinung nach kein geniales, aber doch ein ganz gutes Werk. Es geht um den Film “Der Ghostwriter” von Roman Polanski. Er wurde auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt und basiert auf einem Politthriller von Robert Harris. Wie immer starten wir ganz langsam mit einem kurzen Blick auf den Plot des Films und schieben dann gemächlich den Trailer hinterher.

Nach dem mysteriösen Ableben des ursprünglichen Autoren wird ein renommierter Ghostwriter engagiert, das Verfassen der Memoiren des ehemaligen britischen Premiers Adam Lang zu übernehmen. Dazu erhält er das ursprüngliche Manuskript und Sessions mit Lang, der sich mit seiner Entourage, darunter Ehefrau Ruth und Assistentin Amelia, in der Villa eines Mäzens auf Martha’s Vineyard befindet. In die angespannte Atmosphäre platzt die Nachricht, dass Lang gemeinsame Sache mit der CIA gemacht haben soll. Der Ghostwriter sticht in ein Wespennest.

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Es geht um globale Politik, um Kooperation mit der CIA, um Intrigen, um Spannung, um Verschwörung, um das “nationale Klima”, um die Bezüge zur Realität und um so einiges mehr. Aber ich will ja nicht alles verraten. Sonst lohnt es sich ja gar nicht mehr den Film selbst noch zu schauen.

Ewan McGregor und Pierce Brosnan sind in diesem Politthriller die Hauptpersonen schlechthin. Und sie spielen ihre Rollen gut. Vor allem Ewan McGregor passt meiner Meinung nach sehr gut in die Rolle des Ghostwriters. Er handelt wenig aufgrund von eigener Initiative, sondern wird den gesamten Film über mehr oder weniger nur zu Reaktionen gezwungen. Diese Tatsache sorgt von Beginn an für eine spannende Atmosphäre und lässt an eine Ratte im Käfig denken, die in einer unbeschreiblichen Abhängigkeit ihr Dasein fristet.

Bezüge zur Wirklichkeit sind im Film reihenweise vorhanden. Dies macht ihn wahrscheinlich noch interessanter, weil so der Realismus Einzug erhält. Es muss nicht lang darüber gegrübelt werden für wen die Person des Adam Lang steht.

Der Film zeichnet sich nicht durch grenzenlose Spannung und Gänsehaut-Feeling auf höchstem Niveau aus, sondern eher dadurch, dass sich die Spannung ganz langsam aufbaut und irgendwann der Showdown näher rückt. Man spürt die ganze Zeit nur eine Art Beklemmung und eine grundsätzliche Anspannung – sehr interessant.

Mehr möchte ich zu “Der Ghostwriter” aber auch gar nicht sagen. Schaut ihn euch einfach selbst an. Ich kann es nur empfehlen.

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Quelle des Zitats: kino.de

The Book of Eli

The Book of Eli

“The Book of Eli” ist einer von zahlreichen postapokalyptischen Actionfilmen. Doch er ist auf seine Art besonders. Zum einen ist er nach langer Zeit mal wieder ein Gemeinschaftsprojekt der Regisseur-Brüder Albert und Allen Hughes und zum anderen kann er mit Denzel Washington, Gary Oldman und Mila Kunis auf eine richtig gute Besetzung bauen. Die Geschichte, die der Film erzählen will, scheint aus vielen anderen Streifen schon bekannt. Wirklich neuartig wirkt nur wenig. Aber schaut doch einfach mal selbst.

Nach einer durch Krieg ausgelösten nuklearen Katastrophe ist Amerika verwaist und verwüstet. Seit 30 Jahren streift Eli durch ein Land, in dem es nur noch wenige Tiere und Pflanzen gibt. Er verwahrt und beschützt ein Buch, das Hoffnung für den Wiederaufbau der Zivilisation geben, aber auch zur Manipulation der wenigen überlebenden Menschen missbraucht werden kann. Genau zu diesem Zweck sucht es der machthungrige, skrupellose Carnegie, der mit seiner Bande von Halsabschneidern zum größten Gegner von Eli werden wird.

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Ich muss schon sagen, dass ich keine hohen Erwartungen an den Film hatte, weil es eben eine Reihe von Filmen mit ähnlichem Plot gibt, die mir nicht so wirklich gefallen. Doch “The Book of Eli” fand ich richtig gut. Hier wird eine konsequente, harte Linie verfolgt, die bis zum Schluss nicht abreißt. Die schauspielerische Leistung von Denzel Washington ist meiner Meinung nach grandios. Gary Oldman fand ich in anderen Filmen irgendwie besser.

Die Atmosphäre des Films ist wahrlich postapokalyptisch. Die Welt liegt in Schutt und Asche. Letztere regnet ab und an vom Himmel. Überall sind die Zeichen der Zerstörung durch die nukleare Katastrophe sichtbar. Leben ist rar. Alles wirkt farblos. Leben möchte man so sicherlich nicht.

Wenn man sich die Handlung anschaut, dann fällt folgendes auf: “The Book of Eli” ist actiongeladen, brutal, gradlinig und nicht gerade innovativ. So kann man es eigentlich perfekt zusammenfassen. Die Nachricht, die der Film vermitteln mag, liegt auf der Hand: Das geschriebene Wort kann stärker und mächtiger sein als pure Gewalt. Okay… akzeptiert.

“The Book of Eli” ist meiner Meinung nach ein guter Film mit einigen, kleinen Schwächen. Aber diese sollten einen nicht davon abhalten, ihn anzuschauen. Denn für einen DVD-Abend eignet sich der Film auf jeden Fall. Ich muss ihn mir zwar nicht noch ein weiteres Mal anschauen, aber ich bereue es nicht, dass ich ihn mir einmal angetan habe.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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