
Die beiden Halbbrüder Michael und Bruno wuchsen in den 70er Jahren bei ihren jeweiligen Großeltern auf, nachdem sie von ihrer sexuell freizügigen und unabhängigen Hippiemutter Jane dorthin abgeschoben wurden. Michael ist ein introvertierter und sexuell vollkommen desinteressierter Molekularbiologe, der in seiner ehemaligen Schulfreundin Annabelle unverhofft die Liebe seines Lebens findet. Bruno ist ein sexuell freizügiger Schriftsteller, der vor den Trümmern seiner Ehe steht und in einem esoterischen Urlaubscamp die Lehrerin Christiane kennen und lieben lernt. Als beide Frauen schwer erkranken, stehen die ungleichen Brüder vor der ultimativen Entscheidung: altbekannte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit.
Im Februar 2006 kam der Film in die deutschen Kinos und sorgte für ordentliche Aufregung auf der Berlinale. Ich habe ihn erst vor gut zwei Wochen gesehen und ich muss sagen: Bei “Elementarteilchen” handelt es sich wirklich um die Art von Film, die man unbedingt gesehen haben muss. Er ist extrem tiefgründig – auch, wenn ich das an dem Abend erst später gemerkt habe, aber da weise ich alle Schuld von mir – und geht durchaus bis an die Grenzen ohne sie auch nur eine Sekunde zu überschreiten. Die Besetzung der Rollen ist auch famos, denn es finden sich Namen wie Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss und Uwe Ochsenknecht auf der Liste. Eine Liste, die in der Hinsicht keine Wünsche offen lässt und eindeutig durch Qualität überzeugt.
Während des Filmes erlebt man die Abgründe des menschlichen Daseins auf eine ansprechende Art und Weise. Wie sich das anhört. Ich glaube mir fehlen so ein wenig die Worte um den Film richtig zu umschreiben. Daher mache ich es jetzt einfach kurz: Ich bin froh, dass ich den Film sehen durfte und würde jedem empfehlen ihn sich auch anzuschauen. Eure Meinungen zu dem Film würden mich – selbstverständlich – auch interessieren. Also kommentiert, wenn euch was dazu einfällt.
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Quelle des Zitats: Moviemaze.de

Gestern Abend habe ich mir den Film “The Machinist” aus dem Jahr 2004 angeschaut. In der Hauptrolle des Maschinenarbeiters Trevor Reznik: Christian Bale. Trevor leidet seit einem Jahr an Schlaflosigkeit, sein Körper hat darunter extrem zu leiden und besteht nur noch aus Haut und Knochen. Auch seine Psyche ist dadurch angeknackst. Ängste, Sorgen, Schuldgefühle oder Psychosen quälen ihn. “Wie kann man aus einem Alptraum erwachen, wenn man gar nicht schläft?” Das ist die große Frage dieses Films für den Christian Bale mehr als 30 Kilogramm Körpergewicht verlor, um am Ende mit 52 Kilogramm vor der Kamera zu stehen.
Ich möchte von der Geschichte selbst nicht allzu viel erzählen, da ich dann wahrscheinlich schon zu viel verraten würde. Trevor merkt, dass etwas nicht stimmt. Alles läuft aus dem Ruder. Und der neue Kollege Ivan hat damit ganz sicher zu tun. Aber in wie weit? Im Laufe des Films kommt man so langsam darauf welche Lösung hinter dem Rätsel auf Trevor und einen selbst wartet. Warum die Schlaflosigkeit? Was ist da los?
Der Film besticht nicht durch pure Action, durch perfekt inszenierte Schockmomente, sondern durch die Suche der Person nach dem eigenen Ich und der Lösung des Rätsels, das ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Es ist das Halt-Verlieren von Trevor, der immer tiefer abrutscht, was die Geschichte spannend und düster werden lässt. Ganz davon ab, dass es nicht gerade toll ist einen extrem abgemagerten Körper zu sehen. So heißt es zum Beispiel in der Kritik auf Filmstarts.de:
Wenn Trevor in der ersten Szene nur in Boxershorts auf die Waage steigt, ist sein Anblick schrecklicher als irgendwelche zerfetzten Leichen in einem Splatterfilm.
Dem kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich sei zu sagen: Ich empfinde den Film als wirklich sehenswert. Christian Bale verkörpert den Hauptcharakter Trevor einfach nur toll, die Geschichte ist fesselnd und besitzt den nötigen Tiefgang und in sich ist alles stimmig. Meine Empfehlung lautet daher ganz klar: Anschauen! Und als Vorgeschmack hier noch ein Trailer.

Am Wochenende hatte ich die Chance mir dem Film “8mm 2″ anzusehen. Jeder, der den Film “8mm” mit Nicolas Cage und Joaquin Phoenix aus der Feder von Andrew Kevin Walker und unter der Regie von Joel Schumacher kennt, kommt bei dem Titel “8mm 2″ auf die Idee, dass es sich dabei um eine Fortsetzung handelt. So war auch mein erster Gedankengang. Doch leider hat “8mm 2″ mit “8mm” nicht das Geringste zu tun. Der Film wurde nur aus Vermarktungsgründen so genannt. Eigentlich sollte er sogar unter den Namen “Hölle aus Samt” erscheinen. Doch dieser Titel wurde kurz vor dem Release zu einem Untertitel degradiert.
Worum geht es in dem knapp 100 Minuten langen Streifen, der 2005 auf DVD erschien? Der Plot ist relativ schnell erzählt: Der Anwalt David Huxley, Emporkömmling aus der Mittelschicht, arbeitet für den US-Botschafter Harrington in der ungarischen Stadt Budapest und schickt sich an die Tochter des Botschafters, Tish, zu heiraten. Während eines ruhigen Wochenendes außerhalb der Stadt lernen sie in einem Hotel eine hübsche Frau, Risa, kennen, welche mit ihnen eine “heiße Nacht” verlebt. Wie Tish es ausdrückt:
“Der beste Junggesellen-Abschied, den es geben kann.” Wenige Tage später beginnt der Alptraum des Paares, denn ein Briefumschlag voller Fotos, welche die Drei in Aktion zeigen, erreicht Huxley. Eine Veröffentlichung kostet ihn unweigerlich seine Karriere-Chancen. Und so versucht das Paar ohne ein Einschalten der Polizei an das Originalmaterial zu gelangen und taucht immer tiefer ins Budapester Rotlicht-Milieu hinab. Dadurch handeln sie sich eine Schwierigkeit nach der anderen ein.
Soviel dazu. Mehr wird nicht verraten. Den Rest kann sich ja bei Gelegenheit jeder selbst anschauen.
Also wenn man sich erst einmal damit abgefunden hat, dass der Film nicht an “8mm” anknüpft, dann kann man ihn durchaus ertragen. Es ist kein totaler Reinfall, aber auch nichts besonderes. Die schauspielerischen Leistungen sind solide, der Plot unausgereift und oberflächlich, die Charaktere wirken nicht stimmig und das beschissene Ende wirft eine Menge Fragen auf und macht zudem jedes bis dato gewonnene Bild der Charaktere und jeden ansatzweise vorhandenen Tiefgang bei den zwischenmenschlichen Beziehungen kaputt, da es im Grunde alles über den Haufen wirft. Wenn ihr den Film schon gesehen habt, dann wisst ihr vielleicht was ich meine. Und wenn nicht, dann wird es euch beim Anschauen auch direkt auffallen. Ich würde ihn mir nicht noch einmal anschauen.
Der Film gehört in die Kategorie “Einmal reicht und war schon fast einmal zu viel”. Wenn man wirklich nichts anderes zu tun hat, dann kann man auf den Film zurückgreifen. Ansonsten lieber zum X. Mal “8mm” anschauen, denn der gehört sicherlich nicht in die Kategorie, in welcher “8mm 2″ meiner Meinung nach zu Hause ist.
Am Donnerstag kommt die Verfilmung von Dan Browns Roman “Illuminati” in die deutschen Kinos. Alle Augen sind darauf gerichtet. Und ich muss auch ins Kino um diesen Film zu sehen, weil ich das Buch richtig klasse fand. Aber im Schatten dieses Ereignisses bahnt sich auch ein sicherlich nennenswerter DVD-Release an. Und zwar die Verfilmung von Raymond Khourys Welt-Bestseller “Scriptum”. Am 25. Mai 2009 wird die DVD im Handel zu kaufen sein. Vorbestellen kann man sie schon jetzt. Und ab diesem Mittwoch kann man sie auch schon in den Videotheken ausleihen, wenn man den Release-Termin nicht abwarten kann. “Scriptum – Der letzte Tempelritter” ist eine kanadische Produktion mit Schauspielern wie Mina Sorvino, Victor Garber, Scott Foley, Kenneth Welsh und Omar Sharif. In den 170 Minuten dieses Films geht es um Folgendes:
Im Metropolitan Museum in New York wird eine neue Ausstellung kostbarer Vatikan-Schätze eröffnet. Während der Feier dringen 4 Personen, die wie Tempelritter aussehen, in das Museum ein und rauben ein historisches Holzkästchen, dass unmessbar wertvoll ist. Eine Archäologin, die an der Feier teilnimmt, informiert umgehend einen FBI-Agenten über den Vorfall. Nun nehmen beide gemeinsam die Jagd nach dem gestohlenen Gegenstand auf und somit geraten sie mitten hinein in eine Verschwörung rund um das Geheimnis der Tempelritter. Nach einiger Zeit merken die beiden allerdings, dass sie nicht die nur jagen, sondern auch gejagt werden…
Soweit, so gut. Man will ja auch nicht zu viel verraten, nicht wahr? Ich fand das Buch spitze. Zurecht ein Bestseller. Meiner Meinung nach. Und so wundert es mich auch nicht, dass dieses Buch den Weg auf eine DVD in Form einer filmischen Umsetzung findet beziehungsweise gefunden hat. Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Und dann werde ich auch darüber berichten. Ich bin schon gespannt.
In den letzten Tagen wurde auf ARTE das neue dokumentarische Werk von Grimmepreis-Träger Ullrich H. Kasten ausgestrahlt. Eine (klassische) Dokumentation, die sich von dem, was man inzwischen gewohnt ist, abhebt. Denn allein Fakten und Archivaufnahmen sind das Mittel zur Wissensvermittlung, zur Darstellung der Beziehungen von Adolf Hitler und Josef Stalin. Verzichtet wird auf Zeitzeugen oder die Aussagen von Experten. Genauso, wie man auf aufwendige Computeranimationen verzichtet. Das allein bereitet der Dokumentation einen in dieser Zeit so besonderen Charme.
Adolf Hitler und Josef Stalin stehen für zwei unterschiedliche Systeme. Rassenwahn und Klassenkampf. Und obwohl ihr Kampf gegeneinander die Welt für mehrere Jahre bestimmt, treffen sich Hitler und Stalin nie persönlich. Die Dokumentation schafft es dennoch die Sicht des einen auf den jeweils anderen zu verdeutlichen, denn Schriftzeugnisse und Aussagen über den Gegner gibt es genug. Und diese sind wahnsinnig interessant.
Die Dokumentation beginnt mit dem 22. Juni 1941, dem Datum der ersten deutschen Angriffe auf die Sowjetunion und zeigt nun die voranrollende Offensive mit ihren Erfolgen. Hitler “jubelt” und Stalin fällt in eine tiefe Depression. Er hatte, wie man gezeigt bekommt, nicht mit einem Angriff gerechnet und war auch nicht auf selbigen vorbereitet. So gelingt den Deutschen auch der Sieg in so gut wie jeder Schlacht.
Danach dreht sich bekanntlich die Gunst, denn mit der Kapitulation der Deutschen in Stalingrad im Jahr 1943 findet der sogenannte “Seitenwechsel der Depression” statt. Nun “jubelt” Stalin und Hitler verliert das so wichtige Band zur Realität.
Wenn jemand Interesse an dieser Zeit hat und sich gerne damit beschäftigt, dann sollte diese Dokumentation auf jeden Fall gesehen werden. Vor allem, weil sie ein wirklich gutes Bild über die Beziehungen der beiden zueinander und über deren eigene Selbstsicht zeigt. Und hinzu kommt dann noch, dass sie einfach anders ist als das, was man gewohnt ist. Was auch ziemlich erfrischend sein kann. Wobei ich gestehen muss, dass ich da auch kurze Zeit brauchte, um mich auf diese Art einzustellen.
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Mehr Informationen: Ein interessanter Artikel mit Bildmaterial findet sich auf m&c; Ab dem 24.04.2009 ist die Dokumentation auch als DVD zu erwerben.

Im Jahr 2000 erschien der Thriller The Watcher. Ich hab ihn vorgestern aufgegabelt und dachte mir: “Hey, du kannst wenig falsch machen, denn die Besetzung ist ja ganz gut. Du hast zwar noch nie was von dem Film gehört, aber das muss ja nix bedeuten.” Und so habe ich ihn mir dann gestern angesehen. Die 3 wichtigsten Rollen werden besetzt von James Spader, Keanu Reeves und Marisa Tomei. Gerade Keanu Reeves war für mich die Hoffnung in Person für einen guten Film. Da wusste ich aber noch nicht, dass er 2001 für die Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechtester Nebendarsteller aufgrund seiner Rolle in diesem Film nominiert wurde.
Machen wir es kurz und schmerzlos: Der Film ist einer der Schlechtesten, die ich mir in den letzten Monaten angetan habe. Wenn nicht sogar der Schlechteste. Er ist langweilig, die Story (siehe hier) ist irgendwie stumpf, aber hat Potential. Doch was hilft Potential, wenn es nicht ausgenutzt wird? Nun denn. Egal. Ich war nur irgendwie enttäuscht. Keanu Reeves als Serienkiller kann sicher funktionieren, aber in diesem Film ist irgendwas falsch gelaufen. Da funktioniert gar nichts.
Also sollte jemand mal vor einem Regal in einem Geschäft oder einer Videothek stehen und diesen Film in die Hand nehmen, dann bitte schnell, schnell wieder weglegen. Bevor man Geld für den Film ausgibt sollte man es lieber im Klo runterspülen. Oder man macht damit etwas für einen guten Zweck. Das hätte wenigstens Sinn.

Auf dem Geburtstag eines Freundes hab ich zum ersten Mal von dem Film “Prinzessinnenbad” gehört. Und nun, heute, habe ich es auch endlich mal geschafft ihn mir anzuschauen. Der Film ist eine Dokumentation, die 2008 mit dem deutschen Filmpreis als “bester Dokumentarfilm 2008″ ausgezeichnet wurde.
Der Film zeigt einen Einblick in das Leben von drei 15-jährigen Mädels namens Klara, Mina und Tanutscha, die in Berlin Kreuzberg aufgewachsen sind und dort ihre Zeit verbringen.
Durch den Film bekommt man einen Einblick in das, was die Drei bewegt, was sie interessiert und wie sich ihr persönliches Erwachsen-Werden äußert. Zum einen sind es Dinge, wie Jungs, Sex, Drogen, und zum Anderen stehen dann auch Nationalitäten oder Zukunftspläne für sie auf dem Programm.
Für mich ist der Film ganz interessant, weil er ein anderes soziales Milieu zeigt. Eines, das mir nicht so bekannt ist. Auf jeden Fall ein sehenswerter Film. Weitere Informationen könnt auf der unten angegebenen Webseite einholen.
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Quelle für das Bild und weitere Informationen: Offizielle Webseite des Films