SdW: Unheilig – Freiheit

Song der Woche

Es ist ja schon wieder Montag. Und somit Zeit für Song der Woche. Dieses Mal habe ich mich für einen Song der deutschen Band Unheilig entschieden. Besonders an dieser Band ist vor allem, dass es bis auf wenige Ausnahmen nur deutsche Songs von ihnen zu hören gibt. Gibt es ja nicht wirklich oft, dass sich eine Band auf die deutsche Sprache “einschießt”. 1999 gab Unheilig mit “Sage Ja” zum ersten Mal etwas von sich. Das ist mittlerweile immerhin auch schon 10 Jahre her. Und seitdem hat sich eine ziemlich große Fan-Gemeinschaft um die Band herum entwickelt.
Der Song “Freiheit” erschien 2004 auf dem Album “Zelluloid” und wenige Zeit später auch noch auf der gleichnamigen EP. Unter den Fans gilt der Song als eine absolute Hymne. Und ich denke, dass dies auch zurecht so ist. Der Song hat immerhin ein wichtiges Thema als Mittelpunkt. Und so sagt der Graf selbst:

Der (…) Song war in der Vergangenheit wichtig. Er ist heutzutage wichtig. Und in Zukunft wird er wahrscheinlich noch viel wichtiger für uns alle. Es ist ein Wort wofür es sich zu kämpfen lohnt… und zu sterben. (…) Freiheit.

Wie? Ihr kennt ihn noch nicht? Gibt es ja nicht. Das müsst ihr ändern! Und mir dann eure Meinung sagen.

YouTube Preview Image

SdW: Goethes Erben & Heppner- Glasgarten

Song der Woche

Es ist doch wirklich schon wieder Montag. Also wieder Zeit für den Song der Woche. Und für diese Woche habe ich mal wieder in der Vergangenheit gegraben. Und gefunden habe ich einen Song, der von der deutschen Band Goethes Erben kommt. Im Jahr 1989 von Oswald Henke gegründet und bis in dieses Jahrtausend hinein aktiv. Bis 1994 waren sie Vertreter der Neuen Deutsche Todeskunst. Danach eher im Bereich von Rock und Avantgarde anzusiedeln. Insgesamt eine der prägenden Bands für die Gothic-Szene in den 90er Jahren.
Der Song, den ich hier vorstellen möchte, stammt allerdings schon aus diesem Jahrtausend. Er wurde 2001 veröffentlicht, in Zusammenarbeit mit Peter Heppner, und trägt den Titel “Glasgarten”. Für mich ist das der Song dieser Band. Einfach gefühlvoll, mit tiefgründigem Text und mit einer durchaus interessanten Atmosphäre. Vor allem auch durch die Stimme von Heppner, denn die hat einfach etwas Besonderes. Wobei man hier noch sagen muss, dass man um den Song zu mögen sicherlich auch die Art von Oswald Henke mögen muss, denn seine Texte sind nicht für jeden etwas. Sollte man sich aber dennoch einmal anhören:

YouTube Preview Image

SdW: Dreadful Shadows – A Sea of Tears

Song der Woche

Wie hier bereits angekündigt möchte ich eine Zeit lang Songs als “Song der Woche” präsentieren, die ich vor einigen Jahren mal gehört habe. Dieses Mal handelt es sich dabei um einen Song der Dreadful Shadows. Bei den Dreadful Shadows handelt es sich um eine deutsche Gothic-Rock Band, die im Jahr 1993 gegründet, im Jahr 2000 aufgelöst und 2007 auf der Bühne ein Comeback feierte und auch bis heute noch auf den Bühnen dieser Welt zu Gast ist. Außerdem handelt es sich dabei um die “Vorgänger-Band” zu Zeraphine (SdW: Zeraphine – Be my Rain).
Der Song heißt “A Sea of Tears” und ist wohl einer der emotionalsten Songs im Gothic-Rock Bereich. Zumindest soweit ich das beurteilen kann. Erschienen ist er auf dem Album “Buried again” im Jahr 1996. Früher habe ich ihn sehr gerne gehört, weil da einfach eine ungeheure Atmosphäre enthalten ist. Mittlerweile habe ich mich größtenteils von diesem Genre verabschiedet, aber nichtsdestotrotz höre ich diesen Song immer wieder gerne. Eure Meinung dazu würde mich auch interessieren. Wie findet ihr den Song? Kennt ihr ihn noch nicht, dann hört ihn euch an:

YouTube Preview Image

SdW: Zeraphine – Be my rain

Song der Woche

Mit dem Song dieser Woche möchte ich ein wenig in die Vergangenheit zurückschauen, denn er ist schon etwas älter. Er stammt von der deutschen Gothic-Rock Formation Zeraphine, die im Jahr 2000 gegründet wurde und 2002 mit ihrem Debüt-Album “Kalte Sonne” den Durchbruch schaffte.
Auf dem zweiten Album, welches auf den Namen “Traumaworld” hört und im Jahre 2003 erschien, ist der Song “Be my rain” enthalten. Und dieser Song begleitet mich nun schon seit 6 Jahren immer mal wieder durch die eine oder andere Phase des Lebens. Durch welche? Das verrät der Refrain:

Be my rain, Be my rain
To wash the pain and the truth away
Be my rain, Be my rain
Embrace my world, everlasting

Eindeutig, oder? Nun denn. Dieser Song ist und bleibt einer meiner Liebsten. Auch, wenn sich mein Musikgeschmack hin und wieder ein wenig verschoben hat. Und im Moment wird dieser Song auch mit besonderer Vorfreude auf das nächste Wochenende, das BlackField-Festival, verknüpft, denn da werde ich Zeraphine zum zweiten Mal nach 2004 live sehen. Eigentlich erstaunlich, dass sie sich so lang vor mir verstecken konnten. Aber darum soll es ja nun nicht gehen. Zum Abschluss wie gewohnt für euch die Möglichkeit den Song selbst zu hören:

YouTube Preview Image

SdW: L’Âme Immortelle – Namenlos

Song der Woche

Kommen wir nun – wie hier angekündigt – zum ersten Song der Woche.
Und dieser stammt von der österreichischen Band L’Âme Immortelle, welche aus dem Duo Thomas Rainer und Sonja Kraushofer besteht. Eine Kategorisierung der Musik fällt schwer, denn die Band blickt auf eine mehr als 10-jährige Bandgeschichte (gegründet 1996) mit neun reinen Studioalben zurück (insgesamt gibt es über 30 Veröffentlichungen). Und die Geschichte ist durchaus auch eine Geschichte des musikalischen Wandels. Konnte man 1996 noch die Black-Metal-Vergangenheit von Thomas Rainer heraushören, so merkt man in jüngster Vergangenheit den Hang zur elektronischen Musik.
Im Jahr 2008 wurde das neunte Studioalbum “Namenlos” veröffentlicht. Und den darauf enthaltenen, gleichnamigen Song möchte ich hier vorstellen, da er eine ganz interessante Geschichte erzählt. Er handelt davon, dass an einem Uferrand der Donau immer wieder namenlose Leichen angeschwemmt werden. Namenlos, weil niemand die Personen zu kennen scheint. Niemand vermisst sie. Manche sind freiwillig in die Fluten gegangen, andere wurden hinein gestoßen. Und an dieser Stelle, wo sie angeschwemmt werden, finden sie dann ihre letzte Ruhestätte. Und auf den Gräbern steht meist nur ein Kreuz, welches betitelt ist mit nur einem Wort: “Namenlos”.
Ich persönlich verbinde mit diesem Song zusätzlich noch einen tollen Abend, denn am 23.02.2008 war ich abends in der Bochumer Matrix und habe dort L’Âme Immortelle gesehen. Ein – für mich – unvergessenes Erlebnis, weil L’Âme Immortelle einfach eine super Band ist. Neugierig geworden? Dann solltet ihr euch den Song mal selbst anhören.

YouTube Preview Image
Seite 2 von 3123