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	<title>Lordys Weblog &#187; History</title>
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	<description>Hier schreibt Lordy, Jahrgang 1986, männlich, Single, Student der Geschichtswissenschaft und kath. Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten (nördliches Ruhrgebiet), Gothic, abenteuerlustig, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Wrestling-Fan, Twitter-süchtig und BVB-Anhänger.</description>
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		<title>Das Massaker von Katyn</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 16:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei dem Massaker von Katyn handelt es sich um ein Verbrechen der Sowjetunion, das im Fr&#252;hjahr 1940 in der N&#228;he von Katyn stattfand. Mehrere Tausend polnische Offiziere wurden auf Weisung Stalins get&#246;tet &#8211; per Kopfschuss. Die Offiziere waren w&#228;hrend der Besetzung Ostpolens durch die Rote Armee nach der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes im September 1939 in [...]]]></description>
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<p>Bei dem Massaker von Katyn handelt es sich um ein Verbrechen der Sowjetunion, das im Fr&#252;hjahr 1940 in der N&#228;he von Katyn stattfand. Mehrere Tausend polnische Offiziere wurden auf Weisung Stalins get&#246;tet &#8211; per Kopfschuss. Die Offiziere waren w&#228;hrend der Besetzung Ostpolens durch die Rote Armee nach der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes im September 1939 in sowjetische Gefangenschaft geraten. Darauf folgte die Verlegung in sowjetische Lager und wenig sp&#228;ter der Massenmord. Die Leichen wurden dann in Massengr&#228;bern verscharrt. Diese Gr&#228;ber wurden 1943 von der Wehrmacht aufgefunden und zu Propagandazwecken gegen die Sowjetunion genutzt. Im besetzten Krakau wurden durch die Lautsprecher Listen mit den identifizierten Todesopfern verlesen. Die polnische Exilregierung brach die Beziehungen zur Sowjetunion ab. Stalin stritt ab, dass die Sowjetunion f&#252;r den Massenmord an den polnischen Offizieren &#8211; Polizisten und Intellektuellen &#8211; verantwortlich w&#228;re und schob diese Taten dem Dritten Reich zu. Lange Zeit war es danach in Polen bzw. im gesamten Ostblock nicht m&#246;glich die Wahrheit auszusprechen, wenn man nicht in ernste Probleme geraten wollte.</p>
<p>Aber nun kommen wir erst einmal an ein Ende dieser Geschichtsstunde. Im September 2007 wurde der Film &#8220;Das Massaker von Katyn&#8221; (im Original: &#8220;Katyń&#8221;) des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda in den deutschen Kinos gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Film &#252;ber eben das beschriebene Massaker. Zudem basiert er auf dem Buch &#8220;Post mortem &#8211; The Katyn Story&#8221; von Andrzej Mularczyk. Der Film wurde 2008 f&#252;r den Oscar in der Kategorie &#8220;Bester fremdsprachiger Film&#8221; nominiert. Und ich hatte am Wochenende das Gl&#252;ck und konnte mir den Film anschauen. Da sich der Film an die historischen Ereignisse h&#228;lt, ist nat&#252;rlich nun schon ein St&#252;ck der Handlung vorweggenommen. Aber dennoch soll nun auch noch eine kleine Einblick in den Inhalt gegeben werden, da sich der Film vor allem mit pers&#246;nlichen Schicksalen auseinandersetzt&#8230; </p>
<blockquote><p>Die Polin Anna und mit ihr zahlreiche andere Frauen fragen sich, was mit ihren im Krieg verschollenen Ehem&#228;nnern, V&#228;tern und S&#246;hnen passiert ist. 12.000 Offiziere wurden 1940 im Wald von Katyn von Sowjets hingerichtet. Die Russen bezichtigen jedoch aus Propagandagr&#252;nden die Nazis des Massakers. Anna hat noch Hoffnung, weil ihr Mann Andrzej nicht auf der Todesliste von Katyn auftaucht &#8211; wegen eines Irrtums. Denn Andrzej trug bei seinem Tod den Pullover seines Freundes Jerzy, der nach dem Krieg zur&#252;ckkehrt.</p></blockquote>
<p>Grunds&#228;tzlich ist noch zu sagen, dass dies nicht der einzige Handlungsstrang ist. Aber es ist einer der Wesentlichen. Der Film zeigt meiner Meinung nach auf atemberaubende Weise was sich damals zugetragen hat. Die Geschichte wird an dieser Stelle lebendig &#8211; gar nicht mal so verkehrt im Gedenken an die Offiziere, die zu Kriegsgefangenen und Opfern wurden, obwohl sie nicht einmal gek&#228;mpft hatten. Die Atmosph&#228;re ist dr&#252;ckend, Hoffnung gibt es kaum. Ein Schlag folgt dem n&#228;chsten. So war es damals wohl auch f&#252;r die Menschen, die dies erlebten. Durchatmen konnte man nicht&#8230; und auch der Film geht in diese Richtung.<br />
Zwar ist er Anfangs, wenn der Blick vor allem auf den Frauen und Familien der Offiziere haftet, eine Spur zu &#8220;aufgebl&#228;ht&#8221;, aber das nimmt mit der Zeit doch eindeutig ab. Die Kriegsleiden werden sichtbar, sind sp&#252;rbar. Der Film rei&#223;t mit.<br />
Eine Z&#228;sur begehen die letzten 15 Minuten, die das Massaker in aller Grausamkeit noch einmal auferstehen lassen. G&#228;nsehaut ist vorprogrammiert. Der Massenmord wird nicht nur angedeutet, sondern er wird auch gezeigt. Dadurch entwickelt sich nat&#252;rlich eine ganz besondere Atmosph&#228;re, die einfach nur beklemmend ist. Es wird die Maschinerie gezeigt, die hier daf&#252;r sorgt, dass tausende Menschen den Tod finden. Schrecklich. Aber solche Bilder zeigen erst die ganze Brutalit&#228;t und das ganze Ausma&#223;. Sie wirken beeindruckend&#8230; aber sie beeindrucken im negativen Sinne. Fassungslosigkeit greift um sich. Eines ist sicher: Das Ende hat es in sich. Mehr kann ich dazu gar nicht schreiben&#8230;<br />
Meiner Meinung nach handelt es sich um einen sehr guten Film, der verdient f&#252;r einen Oscar nominiert wurde. Ich kann nur jedem empfehlen sich diesen Film einmal anzuschauen, da er wirklich einen sehr guten Einblick in diese Zeit gew&#228;hrt. Und f&#252;r alle, die nun ihr Interesse f&#252;r den Film gefunden haben, gibt es zum Abschluss dieses Artikels noch einen Trailer zum Film.</p>
<p><a href="http://www.lordysweblog.net/2010/05/12/das-massaker-von-katyn/"><em>Hier ist ein Video eingebunden!</em></a></p>
<p><small>___<br />
Quelle des Zitats: <a href="http://www.kino.de/kinofilm/das-massaker-von-katyn/101867.html">kino.de</a></small></p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 12. May 2010 um 18:52 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2010/05/12/das-massaker-von-katyn/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=6292&type=feed" alt="" />
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		<title>Spezialeinheit Werwolf</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 20:41:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich mag Filme, die sich an die Geschichte anlehnen. Daher habe ich mir den Film &#8220;Spezialeinheit Werwolf&#8221; ausgeliehen, da er bisher nur als Leih-DVD erh&#228;ltlich ist. Ab dem 09.04.2010 kann man ihn dann aber auch k&#228;uflich erwerben. Produziert wurde er vor 2 Jahren in Russland. So hei&#223;t er im Original auch &#8220;Ohota na Vervolfa&#8221;. Alle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/spezialeinheit-werwolf.jpg" alt="Spezialeinheit Werwolf" title="Spezialeinheit Werwolf" /></p>
<p>Ich mag Filme, die sich an die Geschichte anlehnen. Daher habe ich mir den Film &#8220;Spezialeinheit Werwolf&#8221; ausgeliehen, da er bisher nur als Leih-DVD erh&#228;ltlich ist. Ab dem 09.04.2010 kann man ihn dann aber auch k&#228;uflich erwerben. Produziert wurde er vor 2 Jahren in Russland. So hei&#223;t er im Original auch &#8220;Ohota na Vervolfa&#8221;. Alle, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg etwas mehr besch&#228;ftigen, werden allein bei dem Begriff &#8220;Werwolf&#8221; schon wissen worum sich der Film im Gro&#223;en und Ganzen dreht. Und zwar um das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werwolf_%28F%C3%BChrerhauptquartier%29">F&#252;hrerhauptquartier bei Winniza</a> in der Ukraine, das 1942 und 1943 von Adolf Hitler aufgesucht wurde. Aber nun erst einmal eine kurze Inhaltszusammenfassung: </p>
<blockquote><p>Ukraine 1942, die deutsche Armee arbeitet an einem neuen geheimen Bauprojekt, dem &#8220;Werwolf Bunker&#8221;, der als neues F&#252;hrerhauptquartier f&#252;r den Vormarsch in den Osten dienen soll. Eine kleine Spezialeinheit soll bis zum streng bewachten Bunker vordringen und lebenswichtige Informationen zu Truppenst&#228;rke und Standort der Feinde liefern. Unter F&#252;hrung von Major Sedev k&#228;mpft sich die Elitetruppe durch feindliche Linien und nimmt den m&#246;rderischen Kampf gegen Nazis und Verr&#228;ter auf.</p></blockquote>
<p>Eine russische Spezialeinheit erh&#228;lt den Befehl Adolf Hitler zu t&#246;ten. Wo? Im F&#252;hrerhauptquartier &#8220;Werwolf&#8221;. Doch der Auftrag ist von Beginn an in Gefahr. Denn ein Maulwurf gibt s&#228;mtliche Informationen an die Deutschen weiter, die sich somit perfekt auf die Spezialeinheit vorbereiten k&#246;nnen. Aber dennoch entstehen einige Chancen, die von den russischen Soldaten wahrgenommen werden.<br />
Ein durchweg spannender Film. Zwar ist logischerweise die ganze Zeit &#252;ber klar, dass die Operation am Ende misslingt, aber wie sich die Spezialeinheit immer n&#228;her an das unm&#246;gliche Ziel heran arbeitet ist schon interessant dargestellt. Auch die durchg&#228;ngige Suche nach dem Maulwurf in den eigenen Reihen tr&#228;gt durchaus dazu bei, dass eine Menge Spannung entsteht. Es ist ein Film aus einem anderen Blickwinkel. Russische Soldaten sind nicht so h&#228;ufig die Helden in Kriegsfilmen. Und schlecht ist er auf keinen Fall. Negativ aufgefallen sind mir einzig ein paar Spezialeffekte. Die Explosion einer Granate gegen Ende des Films sieht zum Beispiel mehr als unecht aus. Das tr&#252;gt das Bild ein wenig, aber dennoch ist der Film durchaus sehenswert. Vor allem f&#252;r diejenigen, die sich f&#252;r das Thema an sich interessieren. Viel mehr m&#246;chte ich dazu nun auch gar nicht schreiben, da ich sonst viel zu viel verraten w&#252;rde. </p>
<p><small>___<br />
Quelle des Zitats: <a href="http://www.cinefacts.de/dvd/55068/spezialeinheit-werwolf-dvd.html">Cinefacts.de</a></small></p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 19. March 2010 um 21:41 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2010/03/19/spezialeinheit-werwolf/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=5770&type=feed" alt="" />
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		<title>Mein Dorsten: Dorsten im Mittelalter</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 17:52:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der letzten Woche habe ich angek&#252;ndigt, dass ich ab nun viel mehr &#252;ber meine Heimatstadt schreiben m&#246;chte. Und zwar in der Serie &#8220;Mein Dorsten&#8221;. Und damit m&#246;chte ich nun beginnen. Da ich vor einiger Zeit in einer Veranstaltung an der Universit&#228;t &#252;ber Dorsten im Mittelalter referieren musste, habe ich mich nat&#252;rlich intensiv mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/mein-dorsten-dorsten-im-mittelalter.jpg" alt="Schematische Abbildung Dorstens um 1633" title="Schematische Abbildung Dorstens um 1633" /></p>
<p>In der letzten Woche habe ich angek&#252;ndigt, dass ich ab nun viel mehr &#252;ber meine Heimatstadt schreiben m&#246;chte. Und zwar in der <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/10/21/mein-dorsten-vorstellung-einer-neuen-serie/">Serie &#8220;Mein Dorsten&#8221;</a>. Und damit m&#246;chte ich nun beginnen. Da ich vor einiger Zeit in einer Veranstaltung an der Universit&#228;t &#252;ber Dorsten im Mittelalter referieren musste, habe ich mich nat&#252;rlich intensiv mit der Geschichte dieser doch so sch&#246;nen Stadt besch&#228;ftigt. </p>
<p>Eine Stadt, die in mittelalterlichen Urkunden meist &#8220;Durstine&#8221; oder &#8220;Durstene&#8221; genannt wird. Bis in das Jahr 1251 hinein ist das als &#8220;Durstine&#8221; benannte Gebiet Eigentum des Viktorstiftes Xanten und der Graf von Kleve ist der zust&#228;ndige Vogt. Die Bedeutung des Gebietes ist extrem hoch, da wichtige Handelswege zwischen den anderen St&#228;dten der Umgebung (Essen, Bottrop, K&#246;ln, M&#252;nster, Recklinghausen) durch &#8220;Durstine&#8221; f&#252;hren. Auch die gute Lage am Fluss mit dem Namen Lippe macht &#8220;Durstine&#8221; interessant. Nicht zuletzt, weil in dem Gebiet eine der wenigen Br&#252;cken, die &#252;ber den Fluss f&#252;hren, existiert.<br />
Nachdem der Graf von Kleve und der Graf von der Mark im Jahr 1226 die Stadt Hamm und 1241 Wesel gegr&#252;ndet haben, m&#246;chte auch der dritte Gro&#223;e in dieser Region daf&#252;r sorgen, dass er eine Stadt in diesem Gebiet beherrscht. Und so will der K&#246;lner Erzbischof Konrad von Hochstaden &#8220;Durstine&#8221; zu einer Stadt ausbauen. 2 Urkunden, die eine betrifft den Vogt Graf von Kleve und die andere das Viktorstift in Xanten,  zeugen davon, dass der K&#246;lner Erzbischof im Jahr 1251 dem Gebiet das Stadtrecht verleiht. Es entsteht die Stadt Dorsten.<br />
Bis in das Jahr 1260 hinein wird f&#252;r eine erste Befestigung der Stadt gesorgt. Nicht mit Steinen, sondern mit Holz und Erde. Nach der Fertigstellung sind 3,5 Hektar Gebiet als &#8220;befestigt&#8221; anzusehen. Im Jahr 1275 wird eine M&#252;nzst&#228;tte gebaut, die fortan f&#252;r die Pr&#228;gung des &#8220;Dorstener Pfennig&#8221; verantwortlich ist. Die ersten Schritte zu einer richtigen Stadt werden also nur wenige Jahre nach der Vergabe des Stadtrechts gegangen. </p>
<p>Der Erzbischof von K&#246;ln hat dem Grafen von Kleve 1251 zugesichert, dass Dorsten im Falle von Konflikten neutralisiert werden w&#252;rde. Dies k&#252;mmert den Grafen in der Zeit von 1297 bis 1306 jedoch nicht und er nimmt die Stadt ein, zerst&#246;rt die Befestigungen und sorgt so daf&#252;r, dass der Erzbischof vorerst keine Macht mehr &#252;ber die Stadt besitzt. Dorsten ist hier Spielball zweier M&#228;chte, die sich aufgrund g&#228;nzlich anderer Gr&#252;nde bekriegen. Nachdem der Konflikt im Jahre 1306 beigelegt wird gliedert sich Dorsten aber erneut in den Machtbereich des Erzbischofs ein.<br />
Nachdem die Befestigung der Stadt mit Holz und Erde von 1260 zerst&#246;rt wurde, wird 1344 erneut eine Befestigung der Stadt fertig gestellt. Dieses Mal in Form einer Stadtmauer, die 11,8 Hektar Land &#8220;befestigt&#8221; und eine Bauzeit von 28 Jahren in Anspruch nahm.<br />
Da die Stadt bisher zum Gro&#223;teil noch Eigentum des Viktorstiftes ist beginnt sie vor allem im 14. Jahrhundert kontinuierlich selbst Grundeigent&#252;mer zu werden und bringt durch zahlreiche Ank&#228;ufe immer mehr Land in den eigenen, st&#228;dtischen Besitz. F&#252;r einen wirtschaftlichen Aufschwung sorgt dann die Mitgliedschaft in der Hanse. Auf den Hansetagen ist Dorsten allerdings nicht selbst vertreten. Die Vertretung &#252;bernimmt die Stadt Dortmund. Durch den nun stark zunehmenden Handel und durch den Schiffsbau schafft es die Stadt Dorsten ein enormes Verm&#246;gen anzuh&#228;ufen und f&#252;r H&#228;ndler und andere Gruppen immer attraktiver zu werden.<br />
Dies zeigt sich zum Beispiel auch durch die Gr&#252;ndung eines Franziskanerklosters im Jahr 1488. Zum Ausgang des Mittelalters &#8211; also im 16. Jahrhundert &#8211; ist Dorsten die reichste Stadt im Vest Recklinghausen und gilt als bedeutender Standort im Umkreis. </p>
<p>Dorsten wird also 1251 gegr&#252;ndet, zu einer kleinen Stadt ausgebaut, dann aber durch Konflikte wieder zur&#252;ckgeworfen. Nach dem vollendeten Bau der Stadtmauer, dem Erwerb von Grundbesitz im 14. Jahrhundert und durch den Eintritt in die Hanse wird Dorsten allerdings immer bedeutender und attraktiver. Meiner Meinung nach eine sehr spannende Entwicklung&#8230; es hat mir pers&#246;nlich auch richtig gut gefallen damals mal ein wenig in die Lokal-Geschichte einzusteigen und sich mit der Stadt zu besch&#228;ftigen, die man als Heimat anerkennt.<br />
Habt ihr euch auch schon einmal mit eurer Stadt, der Gr&#252;ndung oder bestimmten geschichtlichen Epochen dieser besch&#228;ftigt? Also: Seid ihr auch interessiert an der Geschichte eurer Stadt?<br />
Und ich hoffe doch mal, dass ich euch da drau&#223;en nicht zu sehr gelangweilt habe. </p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 29. October 2009 um 18:52 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/10/29/mein-dorsten-dorsten-im-mittelalter/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=4244&type=feed" alt="" />
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen wurde auf ARTE das neue dokumentarische Werk von Grimmepreis-Tr&#228;ger Ullrich H. Kasten ausgestrahlt. Eine (klassische) Dokumentation, die sich von dem, was man inzwischen gewohnt ist, abhebt. Denn allein Fakten und Archivaufnahmen sind das Mittel zur Wissensvermittlung, zur Darstellung der Beziehungen von Adolf Hitler und Josef Stalin. Verzichtet wird auf Zeitzeugen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/hitler-stalin-portraeteinerfeindschaft.jpg" alt="Hitler und Stalin - Portr&#228;t einer Feindschaft" title="Hitler und Stalin - Portr&#228;t einer Feindschaft" /></p>
<p>In den letzten Tagen wurde auf ARTE das neue dokumentarische Werk von Grimmepreis-Tr&#228;ger Ullrich H. Kasten ausgestrahlt. Eine (klassische) Dokumentation, die sich von dem, was man inzwischen gewohnt ist, abhebt. Denn allein Fakten und Archivaufnahmen sind das Mittel zur Wissensvermittlung, zur Darstellung der Beziehungen von Adolf Hitler und Josef Stalin. Verzichtet wird auf Zeitzeugen oder die Aussagen von Experten. Genauso, wie man auf aufwendige Computeranimationen verzichtet. Das allein bereitet der Dokumentation einen in dieser Zeit so besonderen Charme.<br />
Adolf Hitler und Josef Stalin stehen f&#252;r zwei unterschiedliche Systeme. Rassenwahn und Klassenkampf. Und obwohl ihr Kampf gegeneinander die Welt f&#252;r mehrere Jahre bestimmt, treffen sich Hitler und Stalin nie pers&#246;nlich. Die Dokumentation schafft es dennoch die Sicht des einen auf den jeweils anderen zu verdeutlichen, denn Schriftzeugnisse und Aussagen &#252;ber den Gegner gibt es genug. Und diese sind wahnsinnig interessant.<br />
Die Dokumentation beginnt mit dem  22. Juni 1941, dem Datum der ersten deutschen Angriffe auf die Sowjetunion und zeigt nun die voranrollende Offensive mit ihren Erfolgen. Hitler &#8220;jubelt&#8221; und Stalin f&#228;llt in eine tiefe Depression. Er hatte, wie man gezeigt bekommt, nicht mit einem Angriff gerechnet und war auch nicht auf selbigen vorbereitet. So gelingt den Deutschen auch der Sieg in so gut wie jeder Schlacht.<br />
Danach dreht sich bekanntlich die Gunst, denn mit der Kapitulation der Deutschen in Stalingrad im Jahr 1943 findet der sogenannte &#8220;Seitenwechsel der Depression&#8221; statt. Nun &#8220;jubelt&#8221; Stalin und Hitler verliert das so wichtige Band zur Realit&#228;t.<br />
Wenn jemand Interesse an dieser Zeit hat und sich gerne damit besch&#228;ftigt, dann sollte diese Dokumentation auf jeden Fall gesehen werden. Vor allem, weil sie ein wirklich gutes Bild &#252;ber die Beziehungen der beiden zueinander und &#252;ber deren eigene Selbstsicht zeigt. Und hinzu kommt dann noch, dass sie einfach anders ist als das, was man gewohnt ist. Was auch ziemlich erfrischend sein kann. Wobei ich gestehen muss, dass ich da auch kurze Zeit brauchte, um mich auf diese Art einzustellen.</p>
<p><small>___<br />
Mehr Informationen: Ein interessanter Artikel mit Bildmaterial findet sich auf <a href="http://www.monstersandcritics.de/artikel/200910/article_127976.php/Hitler-und-Stalin-Portr%C3%A4t-einer-Feindschaft-08-04-2009-21-00-ARTE">m&#038;c</a>; Ab dem 24.04.2009 ist die Dokumentation auch als DVD zu erwerben.</small> </p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 13. April 2009 um 11:04 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/04/13/hitlerstalin-portraet-einer-feindschaft/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=2524&type=feed" alt="" />
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		<title>Das gro&#223;e Spiel von Rom im Jahr 1990</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich mit diesem Artikel bei der Blog-Parade von a blog about nothing mitgemacht. Es ging darum die Aufstellung der deutschen Fussball-Nationalmannschaft f&#252;r die WM 2010 in S&#252;dafrika zu tippen. Nun gibt es auch eine Auswertung, die ganz spannend ist. Hier kurz die Aufstellung, wie sie von den Teilnehmern gesehen wurde: Adler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/jubelnachderwm1990.jpg" alt="Der Jubel nach dem WM Sieg 1990" title="Der Jubel nach dem WM Sieg 1990" /></p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich mit <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/02/08/blog-parade-wm-2010-die-deutsche-elf/">diesem Artikel</a> bei der Blog-Parade von <a href="http://blog.d-krauss.de/">a blog about nothing</a> mitgemacht. Es ging darum die Aufstellung der deutschen Fussball-Nationalmannschaft f&#252;r die WM 2010 in S&#252;dafrika zu tippen. Nun gibt es auch eine <a href="http://blog.d-krauss.de/2009/02/23/blogparade-wm-2010-deutsche-startaufstellung-tippen-die-auswertung/">Auswertung</a>, die ganz spannend ist.<br />
Hier kurz die Aufstellung, wie sie von den Teilnehmern gesehen wurde: Adler &#8211; Friedrich, Mertesacker, Westermann, Lahm &#8211; Rolfes, Schweinsteiger, &#214;zil/Trochowski, Ballack &#8211; Klose, Gomez. Und ich bin auch nicht weiter &#252;berrascht, dass diese Aufstellung nahe an das herankommt, was ich mir gedacht hatte.<br />
Und im Zuge dieser Auswertung wurde bekanntgegeben, dass ich eine DVD mit dem Endspiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1990">WM 1990</a> gewonnen habe. So erkl&#228;rt sich auch das Foto da oben, das n&#228;mlich den Jubel nach dem Endspiel und dem 1:0 Erfolg &#252;ber Argentinien zeigt.<br />
Und gestern muss wirklich mein Gl&#252;ckstag gewesen sein, denn das Los in einem anderen Gewinnspiel hat ebenfalls meinen Namen verraten und so habe ich auch noch die EP &#8220;Maschinenkind&#8221; von Caputt (<a href="http://www.schwarze-news.de/2009/01/06/caputt-maschinenkind-ep-review-kurzkritik/">Review</a>) bei einem Gewinnspiel von <a href="http://www.schwarze-news.de/">Schwarze News</a> ergattert.<br />
So k&#246;nnte eigentlich jeder Tag sein, oder? </p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 24. February 2009 um 09:09 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/02/24/das-grose-spiel-von-rom-im-jahr-1990/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=2004&type=feed" alt="" />
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		<title>Gerade gesehen: Ian Kershaw, ein Idol</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 00:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>
		<category><![CDATA[Idol]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einer Stunde wollte ich den Fernseher eigentlich schon ausschalten, aber dann blieb ich bei der Sat.1-Produktion &#8220;News and Stories&#8221; h&#228;ngen, wo eines meiner gr&#246;&#223;ten Idole, der englische Historiker Ian Kershaw, interviewt wurde. Es ging in dem Interview um sein 2008 erschienenes Werk &#8220;Wendepunkte. Schl&#252;sselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg&#8221;. In diesem beleuchtet er vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/ian-kershaw.jpg" alt="Ian Kershaw" title="Ian Kershaw" /></p>
<p>Vor gut einer Stunde wollte ich den Fernseher eigentlich schon ausschalten, aber dann blieb ich bei der Sat.1-Produktion &#8220;News and Stories&#8221; h&#228;ngen, wo eines meiner gr&#246;&#223;ten Idole, der englische Historiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Kershaw">Ian Kershaw</a>, interviewt wurde.  Es ging in dem Interview um sein 2008 erschienenes Werk &#8220;Wendepunkte. Schl&#252;sselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg&#8221;. In diesem beleuchtet er vor allem den Dezember 1941 als Wendepunkt des Krieges. Die Kriegserkl&#228;rung Hitlers an die USA, der Ostfeldzug gegen Russland, der angelaufen war, und die weiteren Konstellationen werden beleuchtet. Ian Kershaw stellt in dem Buch auch die Fragen, wie der Krieg gelaufen w&#228;re, wenn bestimmte Dinge anders entschieden und vollzogen worden w&#228;ren. Sehr interessant. Genauso, wie das Interview. Das Buch muss ich mir auch noch bei Zeiten holen, da ich es total interessant finde. Die &#8220;was w&#228;re wenn&#8221;-Frage mal historisch durchleuchtet von jemandem, der sich mit der Materie bestens auskennt und der somit ein paar Variablen weniger hat als der Otto-Normal-Mensch. Spannend.<br />
 Ebenso, wie die Hitler-Biographie, die Kershaw geschrieben hat. Denn als ich sie letztens in der Hand hatte und mir 30 Seiten aus den letzten Stunden Hitlers durchgelesen hatte, da war mir klar, dass ich auch noch den Rest lesen muss. Mal sehen wann ich dazu komme.<br />
W&#252;rde ich in der Wissenschaftsdisziplin Geschichte forschen wollen, dann w&#228;re das Dritte Reich wohl auch mein Forschungsgebiet. Und genau darum ist er eines meiner gro&#223;en Idole. Er war mal Gastprofessor an der Ruhr-Universit&#228;t. Leider vor meiner Zeit. Aber immerhin. F&#252;r mich ist Ian Kershaw neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Longerich">Peter Longerich</a>, einem deutschen Historiker, den ich auch schon mal bei einem Vortrag live und in Farbe gesehen habe, ein ganz gro&#223;er Historiker.<br />
Was man nicht alles nach Mitternacht noch erleben kann. Gut, dass ich den Fernseher nach Navy CIS nicht direkt ausgeschaltet habe. Gl&#252;ck gehabt&#8230;</p>
<p><small>___<br />
<a href="http://www.daylife.com/photo/0ftcbLM1BX2Ro">Quelle des Fotos</a></small></p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 16. February 2009 um 01:46 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/02/16/gerade-gesehen-ian-kershaw-ein-idol/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=1891&type=feed" alt="" />
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		<title>Zeitungszeugen: Ausgabe 4 wieder komplett</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/02/05/zeitungszeugen-ausgabe-4-wieder-komplett/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 17:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszeugen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am Kiosk war sie dann wieder mit vollem Inhalt zu haben. Die aktuelle Ausgabe der Zeitungszeugen. Ich habe ja hier und da schon &#252;ber die Ausgaben berichtet. Nr. 1 kommt auf den Markt und es scheint noch alles gut, Nr. 2 wird nach kurzer Zeit wieder zur&#252;ckgezogen, Nr. 3 taucht ohne Nachdrucke auf und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/zeitungszeugen-ausgabe4.jpg" alt="Zeitungszeugen: Ausgabe 4 wieder komplett" title="Zeitungszeugen: Ausgabe 4 wieder komplett" /></p>
<p>Heute am Kiosk war sie dann wieder mit vollem Inhalt zu haben. Die aktuelle Ausgabe der Zeitungszeugen. Ich habe ja <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/01/12/zeitungszeugen/">hier</a> und <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/01/27/klausur-in-kirchengeschichte-vorbei/">da</a> schon &#252;ber die Ausgaben berichtet. Nr. 1 kommt auf den Markt und es scheint noch alles gut, Nr. 2 wird nach kurzer Zeit wieder zur&#252;ckgezogen, Nr. 3 taucht ohne Nachdrucke auf und nun ist Nr. 4 wieder komplett. Das ist vielleicht ein Hin und Her.<br />
Ich bin gespannt welche Wendungen das noch so nimmt. In der 4. Ausgabe sind &#252;brigens die &#8220;Nationalzeitung&#8221; aus Essen und &#8220;der Mittag&#8221; enthalten. Thema dieses Mal: Der Boykott gegen j&#252;dische Gesch&#228;fte, Anw&#228;lte, &#196;rzte und so weiter. Wie immer interessant.</p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 5. February 2009 um 18:05 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/02/05/zeitungszeugen-ausgabe-4-wieder-komplett/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=1798&type=feed" alt="" />
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		<title>Zeitungszeugen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 15:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszeugen]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEITUNGSZEUGEN Sammeledition: Die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus Heute habe ich mir die erste Ausgabe der Sammeledition &#8220;Zeitungszeugen&#8221; gekauft. Die Edition wird 50 Ausgaben beinhalten, welche die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchten. Zum ersten Mal wurden die Tagesbl&#228;tter von 1933 bis 1945 vollst&#228;ndig nachgedruckt. Kein Wort wurde ge&#228;ndert. Sportteil und Kleinanzeigen inklusive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/zeitungszeugen.jpg" alt="Zeitungszeugen" title="Zeitungszeugen" /></p>
<blockquote><p>ZEITUNGSZEUGEN<br />
Sammeledition: Die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus</p></blockquote>
<p>Heute habe ich mir die erste Ausgabe der Sammeledition &#8220;Zeitungszeugen&#8221; gekauft. Die Edition wird 50 Ausgaben beinhalten, welche die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchten. Zum ersten Mal wurden die Tagesbl&#228;tter von 1933 bis 1945 vollst&#228;ndig nachgedruckt. Kein Wort wurde ge&#228;ndert. Sportteil und Kleinanzeigen inklusive. Es ist eine genaue Kopie dessen, was die Menschen damals zu lesen hatten. Und daf&#252;r bezahlt man 3,90 Euro pro Ausgabe. </p>
<p>Das Motto lautet &#8220;Nachlesen, nachdenken, verstehen&#8221;, denn es ist nicht nur eine blo&#223;e Kopie, sondern diese Kopie ist nur das Innere der Edition. Der &#228;u&#223;ere Mantel umschlie&#223;t diese Zeitschriften und beleuchtet den historischen Kontext und gibt f&#252;r weniger Wissende eine deutliche Hilfestellung, damit die damalige Presse nicht falsch verstanden werden kann. </p>
<p>Und wenn wir mal unser allgemeines Wissen abklappern, dann f&#228;llt doch eines auf: Wir kennen die Goebbels Rede vom &#8220;totalen Krieg&#8221;, wir wissen, wie Adolf Hitler seine Reden gehalten hat, wir kennen das, was in den Geschichtsb&#252;chern steht und vielleicht kennen auch einige noch die &#8220;Meldungen aus dem Reich&#8221;. Wir wissen, wie die Propaganda arbeitete, doch k&#246;nnen wir uns dennoch kein Bild &#252;ber das machen, was die Leute damals wirklich zu lesen bekamen. Und da ist diese Sammeledition doch wirklich eine interessante Sache, da sie eben mal genau das bietet.</p>
<p>Die erste Ausgabe handelt von der &#8220;Machtergreifung&#8221; Hitlers und bringt 3 Tagesbl&#228;tter mit sich. Zum einen die nationale &#8220;Deutsche Allgemeine Zeitung&#8221; mit der Ausgabe vom 31. Januar 1933, dann die nationalsozialistische Zeitung, die von Herr Goebbels herausgegeben wurde, namens &#8220;Der Angriff&#8221; und die kommunistische Zeitung &#8220;Der K&#228;mpfer&#8221;. Die beiden Zeitungen sind vom 30. Januar 1933. Sehr spannend, wenn auch durch die Schreibweise mit der damals g&#228;ngigen Fraktur ein wenig Eingew&#246;hnungszeit mitgebracht werden muss. </p>
<p>F&#252;r mich als Geschichtsstudent mit dem Schwerpunkt Neuere Geschichte und 20. Jahrhundert sicherlich ganz, ganz spannend. Ausgabe 2 ist jetzt schon so gut wie gekauft. </p>
<small><br />___________________<br />
Dieser Eintrag wurde geschrieben von <a href="http://www.lordysweblog.net" >Lordy</a> am 12. January 2009 um 16:04 Uhr. Er steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a>. <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/01/12/zeitungszeugen/" title="Erstelle einen Kommentar">Erstelle einen Kommentar!</a><br />Digitaler Fingerabdruck: 8d5c3b0b90bd0497ea366cfcbfeb423c<br /><br /></small><img src="http://www.lordysweblog.net/?ak_action=api_record_view&id=1610&type=feed" alt="" />
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