Blog-Studie an der Uni Mainz für Blogger und Blog-Leser

Gerade habe ich ein paar Minuten meiner Zeit für eine Studie geopfert, die mich doch sehr interessiert. Daher ist das Wort “geopfert” vielleicht auch gar nicht so passend gewählt. Egal. Am Psychologisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird momentan an einer Studie gearbeitet, die sich mit Blogs, Bloggern und Lesern auseinandersetzt. Und Blogger und Blog-Leser können über eine Internet-Umfrage an dieser Studie teilnehmen. Während der Umfrage werden eine ganze Menge Fragen an einen stellt, die man erst nach ein wenig Nachdenken beantworten kann. Ist ganz spannend. Manche Fragen habe ich mir so auch noch nie gestellt.

Am Ende der Studie kann man bei einer Auslosung unter allen Teilnehmern 50 Euro gewinnen. Und zudem ist es möglich sich eine persönliche Analyse sowie die Ergebnisse der Studie per Mail mitteilen zu lassen. Bin mal gespannt, wann die Ergebnisse der Umfrage in meinem Postfach landen und was da hinterher herausgekommen ist. Ihr da draußen könnt ja auch an der Umfrage teilnehmen. Einfach hier klicken!

Mal 2 Minuten die Seele baumeln lassen

Ein voller Terminkalender, große Pläne, ein stressiger Alltag und kaum mal ein paar Minuten Zeit für eine Pause – vom Trubel, der uns jeden Tag umgibt und uns auf Schritt und Tritt begleitet. Wir fliehen viel zu selten an ruhige Orte, die uns einfach mal ein wenig Freiraum bringen und uns ermöglichen Körper und Geist mal vorübergehend nicht an der Grenze zu belasten. Die Fähigkeit mal abschalten zu können ist heutzutage wahrscheinlich wichtiger denn je.

Ich erinnere mich gern an manche Tage des letzten Sommers – in Wilhelmshaven. Der Blick auf die Nordsee gerichtet. Das sanfte Meeresrauschen gelangt ihn die Ohren. Ein paar Regentropfen platschen ins Wasser. Die Sonne beginnt sich zu verabschieden. Ein herrlicher Moment der Stille, der Besinnung, der Ruhe.

Oder die Abende während meines Urlaubs in Travemünde beziehungsweise auf Priwall im Jahr zuvor. Das Sitzen am Strand, die Ostsee vor Augen, das Beobachten der Fähren, die sich von Travemünde nach Skandinavien aufmachen und mit der Zeit immer kleiner und kleiner werden, und das Genießen dieser tollen Momente. Zwischendurch aufstehen, die Hosenbeine bis zu den Knien hochkrempeln und ein paar Schritte ins Wasser gehen… um dort ein wenig zu verharren. Abgerundet wird dieses Erlebnis von dem einen oder anderen Schluck Rotwein. Ja, eine tolle Erinnerung.

Das Leben ist manchmal ruhelos, aber dagegen kann man etwas tun – sogar im Internet. Und dabei repräsentiert das Internet doch wie sonst kaum etwas diese Ruhelosigkeit, dieses Schnelllebige. Auf der Webseite Do nothing for 2 minutes soll man einfach mal zwei Minuten nichts tun. Nicht die Maus bewegen und nicht auf der Tastatur herumklimpern. Lediglich dem Meeresrauschen, welches aus den Boxen strömt, soll man folgen. Entspannen und abschalten ist hier das Ziel. Dem Stress entfliehen. Zur Ruhe kommen. Neue Kräfte sammeln. Vielleicht sogar mit geschlossenen Augen.

Was haltet ihr von dieser Webseite, die einfach mal zu Nichtstun einlädt? Eine gute Idee oder pure Zeitverschwendung? Empfindet ihr euer Leben als stressig, rastlos, schnelllebig?

Achja… auf diese Webseite wurde ich durch zwei Blog-Artikel aufmerksam, die ich natürlich gerne verlinken möchte. Schaut mal hier und da.

Twitter, ich bin zurück!

Vor mehr als drei Monaten hatte ich mich vom Microblogging-Dienst Twitter verabschiedet. Die Entscheidung war damals nach reiflicher Überlegung gefallen. Und die Gründe hatte ich auch im entsprechenden Blog-Artikel dargelegt. Also muss ich dazu wohl nichts mehr schreiben. Kann ja alles an anderer Stelle nachgelesen werden, wenn Interesse dazu besteht.

Heute habe ich mich dann dazu entschieden einen neuen Twitter-Account anzulegen und noch einmal “von vorn zu beginnen”. Eine Rückkehr hatte ich ja – bekanntlich – nie ganz ausgeschlossen. Und es ist eine Menge Zeit seit meinem Rückzug vergangen. Okay… es sind nur etwas mehr als drei Monate vergangen, aber wir alle wissen, wie schnelllebig das Web2.0 gemeinhin ist. Das habe ich auch direkt am eigenen Leib erfahren, denn irgendwie hat sich bei Twitter selbst schon viel verändert. Da muss ich nun erst einmal mit klarkommen. Klappt schon!

“Twitter ist das, was man daraus macht!” – Diesen oft gelesenen und gehörten Satz habe ich mir zu Herzen genommen. Ich werde Twitter anders nutzen als beim letzten Mal. Soviel steht für mich fest. Wie genau das am Ende aussehen wird, kann nur die Zeit zeigen. Werden wir also abwarten müssen. Und viel mehr gibt es dann auch im Moment gar nicht dazu zu schreiben.

Nun kann mir also wieder gefolgt werden. Dürft ihr auch gerne tun. Hier ist dann auch der Link zum Profil. Ist schon interessant – so ein Neuanfang. Denn ich habe ja nun eine weiße Weste, die es zu beschmutzen gilt. Gleich werde ich mich mal auf die Suche nach ein paar bekannten Gesichtern begeben, damit ich mich gleich wieder ein wenig “heimisch” fühlen darf.

Ist TweetDeck eigentlich immer noch zu empfehlen? Oder gibt es da jetzt weit bessere Alternativen, die ich mir mal anschauen sollte? Bin ja nicht mehr so auf dem Laufenden, wenn es um dieses Thema geht. Also fühlt euch so frei und nennt mir Alternativen. Ihr könnt natürlich auch von TweetDeck schwärmen, wenn ihr wollt… es liegt ganz bei euch!

Jeder Tag bekommt den passenden Smiley

Jeder Tag bekommt den passenden Smiley

In den letzten Wochen des Monats Dezember reiht sich meist ein Jahresrückblick an den anderen. Es werden abendfüllende Rückblicke ins TV-Programm aufgenommen, die dann das Jahr von oben bis unten durchleuchten und jedes mehr oder wenige wichtige Ereignis beim Namen nennen. Auch in der Blogosphäre konnte man an vielen Stellen Jahresrückblicke einzelner Blogger antreffen. Auch ich habe bekanntlich einen geschrieben.

Bevor man so einen Rückblick schreibt, muss man dann erst einmal zurückdenken: Was ist eigentlich alles passiert? Wie lautet eigentlich meine Bilanz? War es ein gutes Jahr? War ich die meiste Zeit über glücklich? Okay… ich konnte diese Fragen für 2010 relativ leicht beantworten, denn wenn es kaum schlechte Tage gegeben hat, dann kann ein Jahr wohl nur gut gewesen sein. Aber natürlich ist dies nicht immer so einfach…

Kurz vor Weihnachten bin ich dann drüben beim Gökhan auf ein recht interessantes Gewinnspiel gestolpert, bei dem er einen “Wie war dein Tag?” Kalender für 2011 verloste. Für die Teilnahme musste man nur einen Kommentar verfassen. Es war keines dieser mittlerweile leider immer häufiger vertretenen Gewinnspiele, bei denen man ein Los nach dem anderen durch unterschiedliche Aktionen sammeln muss. Also machte ich mit. Und kurz vor Silvester kam eine Mail von Gökhan. Ich hatte einen Kalender gewonnen.

Heute klingelte dann die Dame von der Post und übergab mir meinen Gewinn. Ausgepackt, angeschaut und an die Wand geheftet. Aber was ist an diesem Kalender eigentlich so besonders? Naja… ganz einfach… auf diesem Kalender trägt man nicht den nächsten Zahnarzt-Termin oder die blöde Abgabefrist für die neuste Hausarbeit ein, sondern man füllt die 365 Kreise mit Smilies. Jeden Abend nimmt man einen Stift in die Hand, überlegt kurz wie der Tag eigentlich war und malt letztendlich den passenden Smiley in den zum Tag gehörenden Kreis. Sollte ich gleich für die vier schon vergangen Tage unbedingt nachholen. Noch kann ich mich ja gut an jeden einzelnen Tag erinnern. Jetzt muss ich nur noch einen passenden Stift finden…

I ♥ KEEPITINDIE Button

Außerdem bekam ich gestern einen Brief. Der Absender war Markus von KEEPITINDIE. Der Inhalt: Ein “I ♥ KEEPITINDIE” Button. Tolle Sache, denn erstens mache ich gerne Werbung für gute Blogs und zweitens passt der ganz gut in meine Button-Sammlung, die in der letzten Zeit stetig wächst und wächst… wobei die auch nur deswegen wächst, weil ich in der letzten Zeit weniger Buttons verliere als noch vor drei oder vier Jahren. Aber wie dem auch sei… gefällt mir! Ach… wenn jemand noch einen Button hat und ihn loswerden will… meine Post-Anschrift steht im Impressum.

Endgültiger Abschied vom Schwarzen Leben und dem SchwarzBlog

Ein paar Menschen da draußen werden es bereits wissen. Ich habe mich zum Ende des letzten Jahres endgültig von zwei meiner Projekte getrennt, die für mich lange Zeit sehr wichtig waren und in die ich in all den Monaten und Jahren sehr viel Herzblut investiert habe. Na gut… beide Projekte waren schon eine längere Zeit auf Eis gelegt und somit inaktiv, aber an den Domains habe ich wochenlang beziehungsweise monatelang festgehalten.

Zwischenzeitlich habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt einen Neustart zu probieren und die Projekte aus der Versenkung zu holen, aber letztendlich konnte sich dieser Gedanke nie lang genug halten, um in die Tat umgesetzt zu werden. Trotz den Zusprüchen vieler Personen, die sicherlich darauf gehofft hatten. Und dies hat natürlich seine Gründe. Mein Privatleben ist mir zu wichtig, um zusätzlich noch kostbare Zeit in ein anderes Projekt zu stecken. Ich habe ja schon so genug mit meinen Hobbies etc. zu tun. Und ich könnte weniger Zeit in diesen Blog investieren, denn irgendwo muss man dann ja schließlich die Zeit einsparen, die man für die anderen Projekte “verbraucht”. Aber nee… das wäre dann doch nicht in meinem Interesse gewesen. Aber was waren das eigentlich für Projekte?

Schwarzes Leben (schwarzes-leben.net) – Das Schwarze Leben war ein Diskussionsforum für die schwarze Szene, das ich von 2005 bis 2009 mit kleineren Unterbrechungen geführt habe. Durch dieses Forum habe ich wahnsinnig viele und nette Menschen kennengelernt, tolle Diskussionen geführt und mein Wissen über so manche Themen vermehrt. Nur leider ist das Dasein als Administrator eines Forums nicht nur mit positiven Effekten behaftet. So ein Forum verschlingt ab einer gewissen Größe und Bekanntheit eine ganze Menge Zeit. Und es sorgt zwangsläufig für zwischenmenschliche Konflikte. Denn man kann es nie allen Menschen recht machen – leider. Dennoch war es eine tolle Zeit. Und ich renne noch heute oft mit einer Tasche durch die Gegend, auf welcher die Domain des Forums aufgedruckt ist. Wobei ich die doch langsam mal austauschen sollte, glaube ich.

SchwarzBlog (schwarzblog.net) – Der SchwarzBlog war ein Blog über alle Themen, die die schwarze Szene betreffen. Da gibt es um Musik, um Klamotten, um Parties und Clubs, um Fotografen und Models, um Filme, um die Szene an sich und so weiter. Das Schreiben hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Vor allem die provokativen Artikel bekamen haufenweise Kommentare und es entwickelten sich geniale Diskussionen. Außerdem bekam ich hin und wieder Rezensionsexemplare zugeschickt und knüpfte Kontakte zu “Szenegrößen”. War also auch eine sehr spannende Sache. Allerdings ging auch dafür eine Menge Zeit drauf, die ich hinterher einfach nicht mehr opfern wollte – trotz all der positiven Resonanz von außen.

Wie dem auch sei. Die Domains habe ich abgestoßen. Und in den nächsten Wochen werden sie wieder für jedermann zur Verfügung stehen. Mal sehen, ob sie für jemanden von Interesse sind. Ich bin ganz froh darüber, dass ich nun endlich mit den Projekten abgeschlossen habe. Ich schreibe diesen Artikel auch vor allem deshalb, damit ich bei Nachfragen zu den Projekten einfach hierauf verweisen kann. Denn wirklich darüber sprechen möchte ich in der Zukunft eigentlich nicht mehr. Geschichte halt.

Übrigens habe ich hier noch eine Lizenz für die Forum-Software “WoltLab Burning Board 3″ herumliegen, die ich gerne für einen angemessenen Preis loswerden würde. Sie hat 50 Euro gekostet. Ich wäre schon mit 15 Euro zufrieden. Sollte also jemand Interesse haben: Einfach einen Kommentar schreiben oder mir eine E-Mail schicken (Mail-Adresse steht im Impressum).

Und wo ich gerade schon von Projekten spreche, sei noch ein weiterer Hinweis gegeben. Ich hatte vor einiger Zeit dem Lucas angeboten, dass ich ihm als Team-Mitglied bei seinem Projekt Die Welt zockt zur Seite stehen könnte. Er fand das gut und somit mische ich da nun mit. Am 01.01.2011 ist das Ganze online gegangen und befasst sich mit Video- und Computerspielen. Ich selbst werde da zwar nicht so häufig Artikel verfassen, da mir dazu eben die Zeit fehlt, aber der Rest des Teams ist eifrig bei der Sache. Vorbeischauen lohnt sich für alle Interessierten also – zweifelsohne. Kostet ja auch nichts.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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