Die nackte Wahrheit

Die nackte Wahrheit

Gestern Abend ging es mehr oder weniger spontan ins Kino. Und zwar ins Kino nach Dülmen. In welchen Film war lange gar nicht klar. Aber “Die nackte Wahrheit” und “Verblendung” standen zur Auswahl. Entschieden wurde sich dann erst am Schalter für den erstgenannten Film. Eine Komödie samt Lovestory. Aber vorher ging es – da wir doch ein wenig Zeit hatten bis der Film anfing – noch über die Kirmes in Dülmen auf der man auch gleich noch interessante Leute kennen lernte. Auf der Kirmes habe ich mich mal wieder geärgert, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte. Denn immerhin gab es schönes Feuerwerk und durchaus auch die eine oder andere Situation, die man gut hätte knipsen können. Aber ich schweife ab. Komme ich zurück auf den Film. Erst einmal am besten ein bisschen zum Inhalt. Und zwar schreibt Kino.de:

TV-Produzentin Abby ist eine Powerfrau, die hohe Ansprüche an den seit langem gesuchten idealen Mann stellt. Mike, der sich mit derb-drastischen Einblicken in die Natur der Geschlechterbeziehung als neues Quoten-Wunder ihres Senders bewiesen hat, erfüllt als Supermacho nicht eines von Abbys Kriterien. Und doch nähern sich die inkompatiblen Streithähne an, als Abby mit Mikes Methoden ihren soeben entdeckten Traummann erobert. Ist das Glück also wirklich Planung oder eine Zufallsreaktion von Abstoßung und Anziehung?

Im Grunde sagt das auch schon viel über die Handlung und viel mehr mag ich auch gar nicht sagen, weil ich nicht so darauf stehe anderen den Film zu erzählen, wenn sie ihn vielleicht noch selbst sehen wollen. Aber es sei gesagt: Hier wird mit den natürlichen Klischees der Geschlechter gespielt. Mario Barth hätte durchaus das Drehbuch geschrieben haben können. Wobei… der Humor ist dann doch ein anderer. Männer denken nur mit dem Schwanz, Frauen hingegen haben das Herz im Kopf. Und da muss man ja eigentlich nur die Mitte finden. Die Sprüche sind witzig, die Situationen auch. Es ist kein hochgestochener Humor, aber Lachen kann man herzlich. Zumindest konnte ich gestern richtig gut lachen. Manchmal fühlte man sich als Mann diskriminiert und manchmal war man schadenfroh, weil Frau gerade eines über den Deckel bekommen hatte. So muss das sein. Ein Hin und Her. Der Plot ist durch seine Konstruktion sehr berechenbar. Man weiß spätestens nach 20 Minuten wie der Film enden wird. Nur ist es ja auch nicht immer wichtig wie er endet, sondern eher wie es dazu kommt, dass er so endet wie er nun endet. Ihr versteht? Mir hat der Film richtig Spaß gemacht.
Fazit: Wer was zu lachen haben will, der kann sich den Film auf jeden Fall geben. Er ist sicherlich kein Meisterwerk, aber er ist durchaus gut.
Und zum Abschluss hier noch einmal ein Trailer, der einen kleinen Einblick gibt:

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Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter und der Halbblutprinz

Heute war mal, seit langem wieder, ein Kino-Tag, den ich zusammen mit meiner Wiebke genossen habe. Der letzte Kino-Besuch war im Mai. Da habe ich damals “Illuminati” geschaut. Dieses Mal war “Harry Potter und der Halbblutprinz” an der Reihe. Von dem Film erwartet man bei dem Rummel, der um ihn gemacht wurde, natürlich eine ganze Menge. Kann ich auch gut verstehen. Ich gehöre zwar nicht zu den Personen, die die Bücher verschlingen und auf den Kinostart der Filme hinfiebern, aber dennoch freut man sich auf gute Unterhaltung.
Ich habe ein paar Minuten lang darüber gegrübelt, ob man in einen Artikel über den Film eigentlich eine Inhaltsangabe schreiben muss, da das Buch ja sicherlich sehr, sehr viele kennen, aber ich habe mich dennoch mal dafür entschieden. Bei Cinefacts steht Folgendes geschrieben:

Voldemort ist wieder da und mächtiger als je zuvor. Die Todesser machen nicht nur das Leben der Hexen und Zauberer zunehmend schwerer, auch die Welt der Muggel bleibt von ihnen nicht mehr unberührt. Für Harry beginnt nun das vorletzte Schuljahr auf Hogwarts und es wird kein leichtes Jahr.

Einerseits ist da natürlich der bevorstehende Kampf gegen Lord Voldemort, der ihn verunsichert. Gleichzeitig beobachtet er mit zunehmendem Argwohn seinen Erzfeind Draco Malfoy, der nichts Gutes im Schilde zu führen scheint. Und als wäre das noch nicht genug, gibt es da auch noch Ginny, Rons bezaubernde kleine Schwester, die Harry mehr und mehr den Kopf verdreht. Nicht besser ergeht es Ron, der gleich mit zwei Verehrerinnen konfrontiert wird.

Doch noch während die pubertierenden Zauberschüler den Aufruhr ihrer neuen Gefühle zu bändigen versuchen, bahnt sich eine Katastrophe an, die das Leben in Hogwarts und die Zukunft der Zauberwelt für immer verändern wird.

Nun wissen auch die Nicht-Leser der Bücher was ungefähr im sechsten Buch und Film abgeht. Nach meinem Eindruck nach dem Anschauen des Filmes geht im Grunde nicht viel ab, wenn ich das so sagen darf. Ich war von dem Film auch insgesamt enttäuscht. Meine Erwartungen bezüglich guter Unterhaltung konnte er nicht erfüllen. Man bekommt das Gefühl, dass Harry Potter älter, aber bei weitem nicht besser wird. Für mich war der Film nur Durchschnitt. Mittendrin habe ich Wiebke gefragt, wann es denn mal richtig los geht… die Antwort war schon nicht sonderlich zufriedenstellend… und als dann der Abspann lief, da war es traurige Gewissheit: Es geht gar nicht richtig los. Der Film war langweiliges “Blabla” auf mittlerem Niveau. Aber vielleicht fehlt mir auch einfach nur die Begeisterung für den Zauberer Harry. Ich weiß nicht. Am Anfang lebt der Film von den Charakteren und den pubertären Geschehnissen, aber irgendwann wird das eindeutig zu langweilig. Ich habe auch gelesen, dass die Handlung des Buches mehrmals schlecht abgeändert wurde. Nun… dann ist immerhin das Buch besser. Tröstend.
Viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen. Ich bin einfach nur enttäuscht. Ein zweites Mal würde ich ihn mir wohl nur anschauen, wenn ich eine Art Potterthon veranstalten würde. Also das Schauen aller Filme in einem hintereinander weg. Das wäre noch was. Alleinstehend ist er mir einfach zu fad. Aber wie gesagt… vielleicht fehlt mir einfach die Begeisterung dafür.
Wie ist denn eure Meinung zu dem Film? Erwartungen erfüllt? Positiv überrascht? Oder eher mit einer negativen Meinung aus dem Kinosaal gekommen?

Illuminati – Der Film

Illuminati - Der Film

Auf den Film “Illuminati” habe ich lange, lange gewartet. Das Buch habe ich vor gut 3 Jahren gelesen und fand es mehr als nur super. Am Mittwoch bin ich dann zusammen mit meiner Wiebke ins Coesfelder Kino gestapft, um mir dem Film anzusehen. Bevor ich jetzt meine Meinung wiedergebe möchte ich kurz eine kleine Inhaltsangabe geben und auch einmal auf den Trailer verweisen.

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Robert Langdon, gespielt von Tom Hanks, wird durch die vatikanische Polizei heimgesucht und gebeten dem Vatikan zu helfen. Denn es gibt neue Beweise für die Existenz des Geheimbundes der Illuminati. Und dieser Geheimbund, neu erstarkt, bedroht die katholische Kirche. Die Bedrohung ist so groß, dass ihre Existenz in Gefahr geraten ist. Und alles ausgerechnet während eines Konklaves, welches einen Nachfolger für den vor wenigen Tagen verstorbenen Papst sucht. Eine unaufhaltbare Zeitbombe, ein Behälter mit Antimaterie, die in CERN hergestellt wurde, tickt irgendwo im Vatikan, die vier Preferiti, die “Spitzenkandidaten” beim Konklave, wurden entführt und Langdon macht sich auf den Weg durch sein Wissen die Katastrophe abzuwenden. In Rom trifft er auf die Wissenschaftlerin Vittoria Vetra, gespielt von Ayelet Zurer. Zusammen begeben sie sich auf eine Jagd durch Rom und folgen einer Spur nach der anderen, damit sie die Katastrophe doch noch abwenden können.

Ich muss sagen, dass ich im Vorfeld ziemlich negative Kritiken lesen musste. Und da stellt man sich dann schon auf einen Film ein, der einen nicht vom Hocker reißt. Das ist glaube ich normal. Wenn man viele negative Kritiken über einen Film lesen muss, dann werden die Erwartungen automatisch unbewusst zurückgeschraubt. Nachdem ich den Film nun gesehen habe kann ich so manche Kritik durchaus nachvollziehen, aber manches halte ich auch für nicht richtig. Nun gut.
Der Plot, den Dan Brown erstellt hat, ist genial. Deshalb ist das Buch ja auch ein so großer Erfolg gewesen bzw. immer noch ein Erfolg. Tom Hanks, der hier – wie in “Sakrileg” – Robert Langdon spielt, überzeugt in seiner Rolle nicht gänzlich. Zumindest nicht, wenn man den Film nur allein betrachtet. Wenn man ihn aber mit “Sakrileg” verknüpft, dann vollkommen. Ich habe oft gelesen, dass der Tiefgang fehlt, und dass auch die Charaktere keinen Tiefgang aufweisen. Das mag stimmen. In Teilen. Denn der Plot gibt bei der Filmlänge – von immerhin 138 Minuten – viel zu viel an Handlung vor, die abgearbeitet werden muss. Da bleibt wenig Zeit für Erklärungen und Tiefgang. Daher kommen sehr oft Bezüge zu “Sakrileg” vor, die im Grunde anzeigen, dass hier etwas hätte erklärt werden können. Ein Beispiel: Robert Langdon hasst Fahrstühle und enge, geschlossene Räume, wie man in “Sakrileg” erfahren kann. In “Illuminati” wird dies nun nicht vollkommen neu aufgezeigt, sondern es folgt nur eine kurze Bemerkung als Anknüpfung an das, was in “Sakrileg” geschieht. Und zwar in dem Moment, wo er das erste Mal mit dem Fahrstuhl in die Vatikanischen Archive fährt und nach dem Aussteigen aus dem Fahrstuhl erklärt, dass es nun viel besser sei. Das zieht sich so durch den gesamten Film. Immer wieder wird auf die Vorkommnisse in Frankreich Bezug genommen. Der Film steht in einer Kontinuität. Darf also gar nicht allein gesehen werden, weil er anschließt. Und wenn man “Sakrileg” mit einbezieht, dann hat der Film durchaus Tiefgang im Bereich der Charaktere. Einzig die Person Vittoria Vetra bleibt sehr, sehr blass. Der Camerlengo, der von Ewan McGregor gespielt wird, ist zum Beispiel auch so ein Charakter, der sehr, sehr gut beim Publikum ankommt und authentisch wirkt. Man nimmt ihm die Rolle ab.
Schade an dem Film ist wirklich, dass der Plot zu so vielen überhasteten Handlungen zwingt und dadurch vor allem Erklärungen rund um die Illuminati auf der Strecke bleiben. Da, wo sich “Sakrileg” noch viel Zeit nahm (man denke hier an die Erklärungen im Hause Teabings) bleibt in “Illuminati” einfach keine Zeit. Dadurch verkommt der Film zu einer wahren Hetz-Jagd, die so gut wie keine Atempausen zulässt. Ich muss aber auch sagen, dass ich natürlich viele Dinge, die nicht erklärt wurden, aus dem Buch kenne und so vielleicht gar nicht bemerken kann, wie sich jemand fühlt, der das Buch nicht gelesen hat. Ich kann die Lücken füllen, die sich auftun und daher wird meine Meinung wohl auch eindeutig positiver sein als die Meinung von jenen, die das Buch nicht gelesen haben. Das sollten sie dann aber jetzt tun, denn das wertet für sie dann den Plot in Gänze auf.
Ich war von dem Film eigentlich ganz angetan und würde ihn in Kontinuität mit “Sakrileg” gesehen auf eine Stufe mit eben diesem stellen. Ich finde auch, dass man die beiden Filme eigentlich nicht vergleichen kann und dies auch nicht tun sollte. Auch, wenn ich es hier – ich gestehe – selbst ein wenig getan habe. Aber beide Filme sind so verschieden, wie die Bücher. Für mich war das eine gelungene Verfilmung des wirklich tollen Buches. Und für mich steht auch fest, dass ich mir dem Film auf DVD erstehen werde. Ich würde auch jedem empfehlen sich den Film anzuschauen.

Abschließend möchte ich noch einen kurzen Blick auf die Meinung anderer Blogger werfen, denn da sind auch ein paar ganz interessante und durchaus auch unterschiedliche Meinungen vertreten.
DerBaum findet den Film für ein Popcorn-Kino-Erlebnis gut, aber sieht ihn nicht als niveauvollen Film an. Ihn begeistert nur der Soundtrack. Außerdem ist er der Meinung, dass sich die Geschichte des Buches “irgendwie im Film verliert”.
Konna sieht im Film einige Schwächen und sieht in ihm einen “halbwegs intelligenten Thriller”. Besonders ist ihm die nicht vorhandene Charakterentwicklung ein Dorn im Auge. Da wird seiner Meinung nach viel Potential verschenkt Gleiches gilt für die, wie er sagt, “tiefergehende Hintergründe zu den Illuminati”, die “meist nur beiläufig erklärt” werden. Der Grund dafür wird durch Konna auch schnell ausgemacht. Es geschieht alles viel zu schnell. Viel zu hastig. Für ihn ist der Film in der Mittelmäßigkeit hängengeblieben.
Teo hingegen ist der Ansicht, dass der 138 Minuten lange Streifen auch mit 70 Minuten ausgekommen wäre. Er meint, dass der Film vom Hype um Dan Brown und “Sakrileg” getragen wird und selbst nicht überzeugen kann. Für ihn zog sich die Geschichte “wie ein Kaugummi” und spannend empfand er “den Film an kaum einer Stelle, obwohl viele Szenen das Potential dazu hätten”.
Ingo Jürgensmann empfand den Film als durchaus spannend mit einigen Überraschungen und verleiht ihm das Prädikat “besonders empfehlenswert!”
Und zu guter letzt mag ich noch die Meinung von Lutz wiedergeben und damit den Rundgang durch die Meinung innerhalb der Blogosphäre beenden. Es gibt noch viel, viel mehr Meinungen, aber wenn ich die alle niedertippen wollen würde, dann säße ich wohl noch morgen früh da dran. Also. Lutz sieht den Film ebenfalls in der Mittelmäßigkeit gefangen. Seiner Meinung nach ist der Film über “weite Strecken vorhersehbar und setzt teilweise mehr auf Oberflächlichkeit als auf Tiefgang.”

Der Vorleser

Der Vorleser

Gestern Nachmittag ging es wieder ins Kino. Mittlerweile wird das ja schon eine feste Tätigkeit an einem Sonntag. Nun… auf dem Programm stand: Der Vorleser. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bernhard Schlink. Für mich war das sogar sowas wie eine Zeitreise in das Jahr 2007. Genauer in den Frühling des genannten Jahres. Abiturklausur, Deutsch Grundkurs, Der Vorleser. Damals hab ich über das Buch meine Abiturklausur geschrieben und die Note der Klausur freut mich noch heute.
Aber nun dann doch zum Film: Er ist toll. Eindeutig. Der Film ist richtig, richtig toll. Die Beziehung zwischen Hanna und Michael ist gut dargestellt, der Plot hält sich größtenteils an die Buch-Vorlage und das tut dem Film wirklich gut. Ich hab nicht mehr jede Kleinigkeit des Buches im Kopf, weil ich seit 2007 so viele Sachen lesen musste, aber großteilig stimmt doch alles überein. Nur kleinere Sachen gibt es zu bemängeln und so manche wichtige Stelle wurde weggelassen, wie ich finde.
Ich habe zum Beispiel noch im Kopf, dass während der Gerichtsverhandlung nicht immer alle Teilnehmer des Seminars da waren, sondern immer nur 2 oder 3, die alles protokollierten. Für das Verständnis ist das sicherlich uninteressant, aber mir fiel es auf. Oder ich täusche mich. Wer weiß. Und es fehlt meiner Meinung nach auch diese wichtige Szene während Hannas und Michaels Rad-Tour, wo sie nächtigen und er ihr, um alles für ein Frühstück einzukaufen, einen Zettel schreibt. Als er dann wiederkommt macht sie ihm eine riesen Szene. Das ist im Buch der Punkt, wo man auf jeden Fall merkt, was Sache ist. Und gerade die Stelle fehlt. Darf eigentlich nicht sein.
Aber meine Wiebke hatte das Buch nicht gelesen und empfand den Film als ein runde Geschichte. Ihr hat somit nichts wichtiges gefehlt. Was darauf hindeuten lässt, dass man wohl so manche Sache, die mir fehlte, weglassen kann und darf.
Besonders fasziniert kann man wohl von bestimmten Dingen sein. Die Alterung der Kate Winslet (an dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass der Oscar für die beste Darstellerin auf jeden Fall gerechtfertigt ist) ist einfach nur perfekt. Hanna nimmt ja in diesem Film eine ganz schöne Spanne beim Lebensalter in Anspruch. Und das wurde super dargestellt, wie ich finde. Wie meine Wiebke sagte: “Die hatte sogar alte Füße.” Das sind so Details, die zeigen, dass hinter dem Film wirklich eine Menge Arbeit gesteckt hat.
Ich könnte nun noch so viel über das Buch, den Film, die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland oder meine Schulzeit schreiben, aber das lasse ich an dieser Stelle mal.
Früher habe ich mit einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Heute mach ich das nicht mehr, weil ich darin keinen Sinn sehe. Der Film würde eine 10 bekommen, aber für mich ist nur wichtig, dass ich sagen kann: Schaut ihn euch an. Er ist auf jeden Fall sein Eintrittsgeld wert.

Underworld – Aufstand der Lykaner

Underworld - Aufstand der Lykaner

Der erste Teil der Trilogie schlug damals ein wie eine Bombe. Er war ein Highlight für die Kino-Landschaft. Der zweite Teil ließ dann sämtlichen Glanz vermissen. Heute hatte ich dann die Möglichkeit mit meiner Wiebke Teil 3 zu schauen. Der in den letzten Tagen angelaufene Film “Underworld – Aufstand der Lykaner” durchbricht die Chronologie und spielt vor dem ersten Teil der Trilogie. Setzt also bei den Wurzeln der Geschichte, dem Krieg zwischen Vampiren und Lykanern an.
Die Lykaner, erschaffen von den Vampiren als Beschützer am Tage, werden wie Sklaven gehalten. Doch Lucian, der “Anführer” der Lykaner, will nicht ewig unter der Tyrannei der Vampire leben und ein schreckliches Dasein fristen. Aufgrund mehrerer Ereignisse kommt es wenig später zur Eskalation und somit zum Aufstand der Lykaner gegen ihre unnachgiebigen Herren. Mehr verrate ich nicht, denn sonst braucht man den Film gar nicht mehr zu schauen.
Ich muss sagen, dass er mir richtig gut gefallen hat. Ich kannte zwar einen großen Teil des Plots schon aus dem ersten Teil, aber deshalb war das Puzzle noch nicht komplett vollständig, denn einzelne Teile fehlten dann doch noch. Die Umsetzung des Plots lässt sich trotz niedrigem Budget (ungefähr 35 Millionen US-Dollar) ganz gut sehen, obwohl man an manchen Stellen doch durchaus merkte, dass das Geld dann doch für mehr fehlte. Außerdem wirkte der Film sehr kurz, denn die Spielzeit beträgt nur gute 90 Minuten. Und das ist ja nicht die Welt. Im Vergleich zum zweiten Teil auf jeden Fall wieder eine Steigerung. Und auch ein Film, den man sich auf jeden Fall anschauen kann ohne hinterher um das ausgegebene Geld zu trauern. Und ich bin froh, dass die Trilogie nicht im Mittelmaß endet, sondern doch insgesamt überdurchschnittlich gut ist. Alles andere wäre auch mehr als schade für Fans gewesen.

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