Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?

Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?

Die letzte Nacht war genial. Und wir werden zweifellos noch in einigen Jahren über die Geschehnisse und die Aktion insgesamt quatschen und herzlich lachen können. Die Fahrt nach Winterswijk hat sich auf jeden Fall gelohnt, Junge! Der Film “New Kids Turbo” ist richtig klasse – auch auf Niederländisch. Aber ich beginne mal weiter vorne, um dann von 0 auf 100 in wenigen Worten zu beschleunigen.

Gegen 23:20 Uhr waren wir in Winterswijk gestrandet. Aufgrund unserer grandiosen Ortskenntnisse war das Kino schnell ausgemacht. Dass wir richtig waren, erkannten wir innerhalb einer Millisekunde, denn vor dem Kino standen ein paar Jugendliche, die sich mit einem ausgiebigen Schluck Schultenbräu mental auf den Film vorbereiteten. Angekommen. Also rein ins Kino und die vorbestellten Karten abholen – ging auch ganz gut auf Deutsch. Allerdings hielt es der Kino-Mann wohl für angebracht uns Folgendes zu fragen: “Euch ist aber schon klar, dass der Film auf Niederländisch ist?” (Den Akzent eines Niederländers, der Deutsch spricht, bitte denken!) Unsere Antwort auf diese “ihr könnt noch abhauen, wenn ihr wollt”-Frage lautete schlicht und ergreifend: “Ja!” Und ab diesem Moment gab es kein zurück mehr.

Da wir noch etwas über eine halbe Stunde Zeit hatten, wollten wir den Kurzausflug nutzen und uns Winterswijk mal genauer anschauen. Viel los war da um 23:40 Uhr auf jeden Fall nicht mehr. So viel steht fest. Aber… ganz ansehnlich – wahrscheinlich. So viel konnte man nicht erkennen.

Die Grunderkenntnis kam uns dann nach Mitternacht: Kino in den Niederlanden ist anders. Das Bier und andere wichtige Utensilien werden einem an den Platz gebracht. Statt auf Popcorn schwören die Niederländer auf Pringles. Es gibt immer eine Pause zwischendurch, auch wenn der Film nicht durch eine lange Laufzeit besticht. Und einen anderen Humor haben sie auch – okay. War eine echt coole Erfahrung… gerne wieder!

Zum Film: “New Kids Turbo” kann sich echt sehen lassen. Und ich habe mehr verstanden als ich mir vorher gedacht hatte – gut so! Zur Handlung gibt es nicht viel zu sagen. Ist im Grunde aber auch pure Nebensache. Lustig war er auf voller Linie. Und wenn er irgendwann doch noch in die deutschen Kinos kommen sollte, dann gibt es nur ein Wort: Pflichtprogramm. Und die DVD, die es bestimmt geben wird, wird auch fester Bestandteil meiner DVD-Sammlung. Beschlossene Sache. Ich kann jedem nur den Weg über die Grenze empfehlen. Es lohnt sich!

Heute Abend geht es dann noch auf eine Geburtstagsparty. Da wird die letzte Nacht sicherlich auch ein Thema sein. Kann auch nur genial werden. Und dann ist schon fast wieder Montag. Igitt! Pfui! Aber wie dem auch sei… dieser Artikel endet nun. Schönes Wochenende noch!

Heute Abend geht es nach Winterswijk – New Kids Turbo schauen, Junge!

Heute Abend geht es nach Winterswijk

Die kommende Nacht wird verrückt, Junge! Denn wir fahren zu dritt nach Winterswijk. Was wollen wir da? Wir wollen den Film New Kids Turbo schauen. Und da nicht sicher ist, dass der Film in den nächsten Jahren mal in den deutschen Kinos läuft, müssen wir – als echte Fans – ihn eben in den Niederlanden, dem Produktionsland des Films, schauen. Und das bietet sich für jeden Dorstener auch an, denn Winterswijk ist von hier aus nicht weiter entfernt als Bochum. Und ich wollte sowieso mal wieder über die Grenze – passt also perfekt.

New Kids Turbo

Vorher werde ich schon einmal bei einem der Kollegen vorbeischauen und wir werden uns als kleine Einstimmung die dritte Staffel der Serie zum wiederholten Male anschauen, denn mehr wurde in Deutschland ja noch nicht ausgestrahlt. Aber dafür gibt es diese immerhin seit einigen Tagen auf DVD. 19 Episoden – jede ungefähr drei Minuten lang. Das ist vorher machbar. Und dann geht die Fahrt nach Winterswijk los.

Ich bin mal gespannt, wie viel ich am Ende vom Film verstehen werde. Schließlich ist er – selbstverständlich – auf Niederländisch. Und im Grunde ist das keine Sprache, die ich beherrsche. Aber ein wenig verstehe ich dann doch – meistens zumindest. Irgendwie glaube ich ja sowieso, dass ich die Handlung des Films in jedem Falle verstehen werde – aber egal. Außerdem wird der Film sicher mega lustig – auf seine ganz eigene Art und Weise. Schon der Trailer ist einfach nur genial. Aber davon könnt ihr euch an dieser Stelle ja selbst überzeugen.

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Pure Vorfreude, Junge! Und natürlich werde ich euch dann in den nächsten Tagen von unserem kleinen Ausflug und vor allem vom Film berichten. Euch allen wünsche ich dann nun einen schönen Freitag Abend und eine angenehme Nacht. Lass es krachen, Junge!

Das A-Team – Der Film

Das A-Team - Der Film

Vor einiger Zeit habe ich mir “Das A-Team – Der Film” angeschaut. Dann wollte ich über den Film einen Artikel schreiben, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Also hole ich das nun mal nach, denn heute passt es mir ganz gut in den Kram. Allein der Kult-Status der Fernsehserie aus den 1980ern verlangt meiner Meinung nach schon diesen Artikel. Denn wie viele wissen bin ich ein waschechter Fan des “A-Teams”.

Joe Carnahan hat sich diesem Stoff dann angenommen und daraus einen Kino-Film gemacht, der in diesem Sommer über die Leinwand flimmerte. Die grundsätzliche Idee hat er dabei vollständig übernommen. Auch bei den Schauspielern wurde darauf geachtet, dass sie den Serien-Figuren weitestgehend ähneln. Und damit wirklich jeder weiß, worum es in dem Film geht, gibt es nun wie gewohnt erst einmal einen kurzen Einblick in den Plot und dazu dann auch noch den Trailer.

Die Spezialeinheit von Colonel John “Hannibal” Smith steht im Irakkrieg ihren Mann. Als die vier Männer ausgebootet werden, indem man ihnen den Diebstahl von Falschgeldplatten anlastet, wandern sie in den Knast. Kraft ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt Hannibal und Co. der Ausbruch. Der Colonel, Templeton “Faceman” Peck, der durchgeknallte Technikspezialist “Howling Mad” Murdock und das Muskelpaket Baracus tauchen unter und arbeiten fiebrig daran, den Schuldigen ausfindig zu machen, der sie in den Untergrund zwang.

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Als ich zum ersten Mal von diesem Film Anfang 2010 hörte, war die Freude natürlich groß. Eine Adaption einer meiner liebsten Serien – ein Traum. Den Informationen konnte man entnehmen, dass unter anderem Liam Neeson in der Rolle des “Hannibal” Smith mit von der Partie sein würde – ein weiterer Pluspunkt. Dennoch waren meine Erwartungen nicht gerade hoch, denn wir kennen das ja: Wenn alter Stoff neu aufgewärmt wird, dann gibt es keine Erfolgs- und Qualitätsgarantie.

Nach dem Schauen des Films war ich weder enttäuscht, noch begeistert. Der Film ist – “nur” – eine Aneinanderreihung von Action-Szenen. Geballer, Explosionen, noch mehr Geballer, noch größere Explosionen, eine kleine Atempause und dann wieder Geballer und noch viel größere Explosionen. Wie der Film beginnt, so endet er letztendlich auch. Wobei man fairerweise sagen muss: Die gezeigte Action ist durchaus nicht von schlechten Eltern. Freunde solche Szene bekommen ordentlich was geboten.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen so gut, wie es der eng gesteckte Rahmen von Joe Carnahan zulässt. Allerdings wird massig Potential geradewegs zum Fenster heraus geschmissen. Schade. Und alles nur, weil das “A-Team” von einer Konfrontation in die nächste hastet. Von dem kultigen Stil der Serie ist meiner Meinung nach eher wenig geblieben.

Wenn ich meine Meinung ziemlich kurz zusammenfassen müsste, dann würde ich dies wohl wie folgt tun: “Großes Action-Kino mit wenig Tiefgang, getragen von nostalgischen Erinnerungen der Fangemeinde.”

Insgesamt gesehen hat mir der Film ganz gut gefallen. Er hat zwar eine Menge Luft nach oben, aber es hätte auch viel, viel schlimmer kommen können. Wer auf Action-Szenen am Stück steht, der kann hier eigentlich nichts falsch machen. Und Fans bekommen zumindest einen Hauch von Nostalgie zu spüren. Und sei es nur aufgrund des eingesetzten GMC als bekanntes Markenzeichen. Ich werde ihn mir in absehbarer Zukunft auf jeden Fall noch ein zweites Mal anschauen. Und ich empfehle ihn vor allem für actionlastige DVD-Abende auch gern weiter.

Was haltet ihr denn von dem Film? Fandet ihr ihn gut oder hat er euch rein gar nicht gefallen? Äußerungen erwünscht!

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Quelle des Zitats: kino.de

The Expendables

The Expendables

Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Jet Li, Jason Statham, Terry Crews, Randy Couture, Steve Austin, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis. Alle in einem Film. Unglaublich, aber wahr. Okay… Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis haben lediglich kleine Gast-Rollen – mehr nicht. Der Film läuft seit kurzem im Kino. Die Masse an guten Schauspielern hat mich geködert. Die Regie hat übrigens Stallone übernommen. Er hat mit “The Expendables” an die Actionfilme der 80er und 90er Jahre anknüpfen wollen. Naja… es ist ihm auch gelungen. Jetzt aber erstmal kurz einige Zeilen zum Plot:

The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Von dem undurchsichtigen Church, der den Mord an seinem Sohn rächen lassen will, erhalten sie den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten und den alten, demokratisch gewählten Präsidenten wieder zu installieren. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza zum einen von der CIA gedeckt wird, ihr Auftraggeber zum anderen mit falschen Karten spielt. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables.

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Kurz und schmerzlos: Wer auf Geballer ohne Ende, Explosionen, Feuer und verbale Einzeiler steht, der ist bei diesem Film genau richtig. Wenn man oberflächliche Action ohne Tiefgang sehen will und das Gehirn auf Standby schalten möchte, ebenso.

Der Film gibt nicht sonderlich viel her. Kein einziger Charakter entwickelt in diesem Film Profil. Sie sind viel mehr eine Karikatur als alles andere. Der Plot ist irgendwie voller Staub und Spinnweben – wahrscheinlich, weil er in einer Kiste jahrelang verrottete und keine Beachtung fand. Neuartig ist hier nichts. “Innovation” muss man in diesem Fall mit “Fehlanzeige” übersetzen.

Action ist ausreichend vorhanden. In dieser Hinsicht ist der Film ein absolutes Feuerwerk. Nur für kleinere, meist unbedeutende Dialoge wird mal Waffenstillstand vereinbart. So kann durchaus Spannung aufkommen. Auch wenn jedem relativ schnell klar sein sollte, wer am Ende des Films die Hosen anhaben wird.

Die musikalischen Untermalungen können sich – meiner Meinung nach – durchaus hören lassen. Sie sorgen an manchen Momenten durchaus für eine interessante Atmosphäre.

Der Film ist kein “großes Kino”, aber für einen Abend, an dem man einfach nur abschalten will, kann ich ihn auf jeden Fall empfehlen… wer etwas Anspruchsvolles sucht, der sollte allerdings seine Suche fortsetzen.

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Quelle des Zitats: kino.de

Inception

Inception

Gestern Abend um 22:45 Uhr begann für mich ein filmisches Abenteuer, denn es ging seit ewigen Zeiten mal wieder in eine Spätvorstellung ins Dorstener Kino. Der Film: “Inception” von Regisseur, Produzent und Drehbuch-Autor Christopher Nolan mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio. Ich hatte fast nur positive Kritiken gelesen und mehrfach wurde mir der Film auch von Freunden empfohlen. Und ich bin ein Fan von Christopher Nolan. Also… meine Erwartungshaltung war nicht gerade gering. Dies liegt auch an der gesamten Besetzung, denn neben DiCaprio standen zum Beispiel auch noch Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Tom Hardy, Michael Caine oder Cillian Murphy vor der Kamera.

Wagen wir nun erst einmal einen kleinen Blick auf den Plot.

Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die Köpfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag des japanischen Magnaten einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die dafür sorgen soll, dass der den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschlägt. Cobb versammelt ein neues Team um sich und macht sich an die Arbeit. Als größtes Hindernis erweist sich seine Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal, die seine Pläne in der Traumwelt torpediert. Und den Verdacht nahelegt, Cobb könne das gesamte Abenteuer selbst nur träumen.

Und nun schieben wir doch noch direkt den offiziellen Trailer hinterher.

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Eines vorweg: Ich möchte mich nur kurz fassen, denn ich bin der festen Überzeugung, dass jeder diesen Film selbst erleben muss. Nach mehr als 2 1/2 Stunden war das Spektakel vorbei. Gegen 1:30 Uhr ging das Licht im Kinosaal wieder an. Und der erste Gedanke meiner Wenigkeit war: “Was für ein genialer Film!”

Die Besetzung ist schon allein aufgrund der Namen einfach nur erstklassig. Die schauspielerischen Leistungen sind – wie erwartet – grandios. Vor allem Leonardo DiCaprio spielt seine Rolle als Dom Cobb mit aller Perfektion. Die Handlung und die Idee hinter dem Film ist innovativ, spektakulär und mitreißend. Auf der visuellen Ebene ist der Film sicherlich einer der besten Filme unserer Zeit, denn was das Auge hier zu sehen bekommt, ist auf jeden Fall einzigartig gut. Die Inszenierung und die erschaffene Atmosphäre sind fabelhaft. Es scheint als sei der Terminus “ganz großes Kino” für “Inception” erfunden worden.

Immer wieder sorgt der Plot dafür, dass man zum Nachdenken gezwungen wird. Und dies gilt sowohl während des Films als auch nach dem Abspann. Durch die vielen ineinander verschlungenen Handlungsebenen wirkt der Plot wahnsinnig dynamisch und vielschichtig. Die Idee zu diesem Plot ist meiner Meinung nach einfach nur “Gold wert”.

Aber nun sind genügend Worte getippt und ich fasse in einem Satz zusammen: “Inception” ist ein genialer Film, der von jedem Film-Fan auf jeden Fall gesehen werden sollte, wenn man nicht Gefahr laufen will ein Highlight zu verpassen.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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