Alice im Wunderland (in 3D)

Am Ostermontag war ich mit netter Begleitung im Essener CinemaxX. Warum? Tim Burtons “Alice im Wunderland” schauen. Seit Anfang März 2010 läuft er schon in den deutschen Kinos, aber ich kam bis Montag einfach nicht dazu ihn mir anzusehen. Ich hätte ihn zwar auch im Dorstener Kino weit eher schauen können, aber da wäre er nicht in 3D gewesen. Und ich wollte ihn unbedingt in 3D schauen, weil ich bei “Avatar – Aufbruch nach Pandora” schon notgedrungen darauf verzichten musste. Zu dem Trend, dass Filme überwiegend in 3D präsentiert werden, wollte ich aber an anderer Stelle noch einmal gesondert ein paar Worte verlieren. Daher nun nicht mehr dazu.
Es gibt wohl niemanden, der gar nichts mit “Alice” und dem “Wunderland” anfangen kann, da zumindest der Zeichentrickfilm von Disney aus den 50er Jahren jedem bekannt sein dürfte. Und auch die Romane “Alice im Wunderland” und “Alice hinter den Spiegeln”, die auch als Basis für diesen Film wie für alle anderen Filme oder die Oper dienen, von Lewis Carroll sind sicherlich nicht unbekannt. Hier dennoch – wie gewohnt – der grobe Inhalt des Films:
Die 19-jährige Alice, ein rebellischer Geist in der viktorianischen Gesellschaft, soll heiraten. Viel neugieriger als auf einen aristokratischen Langeweiler ist sie aber auf ein Kaninchen, dass sie nach Unterland lockt. Ein unterirdisches Wunderland mit seltsamen Geschöpfen, die ein Ende der Schreckensherrschaft der Roten Königin herbeisehnen. Nur Alice kann es einer Prophezeiung zur Folge herbeiführen, unterstützt von ihren neuen Freunden, wie dem verrückten Hutmacher, die wissen, was sie vergessen hat: Alices Ankunft ist eine Rückkehr.
Der Film kommt mit einer guten Besetzung daher. So wird “Alice” von Mia Wasikowska gespielt, die mir als leidenschaftlicher Fan von “In Treatment” nicht unbekannt war. Johnny Depp spielt den verrückten Hutmacher, die rote Königin wird gespielt von Helena Bonham Carter und die weiße Königin von Anne Hathaway (“Passengers“).
Die Atmosphäre, die der Film entsendet, ist einfach nur schön. Das “Wunderland” ist wunderschön gestaltet und wirkt vor allem durch die 3D-Effekte richtig toll. In die Diskussion darüber, ob der Film nun wirklich 3D ist, weil er nicht mit 3D-Kameras gedreht, sondern digital auf 3D gerechnet wurde, möchte ich mich nicht einschalten. Ich empfand die Darstellung als gelungen, die Effekte passen und insgesamt war ich total begeistert.
Auch die Geschichte – der Plot – ist spannend und durchaus interessant. Ich mag die Geschichten um Alice sowieso – irgendwie. Für mich waren die Figuren, die Orte durchaus vertraut. Das hat das Ganze nur noch besser gemacht. Schade ist irgendwie, dass die Rückkehr von Alice in ein eher düsteres “Wunderland” so Dinge wie “Viel Glück zum Nicht-Geburtstag” und die Tee-Party natürlich nicht umfasst, die im Zeichentrick-Film so genial sind, aber damit muss man ja auch rechnen und es ist ja auch nicht verkehrt hier eine andere Schiene zu fahren.
Man kann also zusammenfassend sagen: Ich fand den Film richtig klasse. Bevor ich ihn selbst gesehen habe wurde mir oft gesagt, dass er nicht besonders gut sei, aber ich wollte mich davon selbst überzeugen. Zum Glück! Ich würde ihn jederzeit noch einmal schauen. Allerdings nicht im Kino, denn einmal 13 Euro für eine Vorstellung reichen. Aber Disney hat auf jeden Fall einen tollen Film auf die Leinwand gebracht. Interessiert, aber noch nicht geschaut? Dann hier noch zum Abschluss der Trailer.
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Quelle des Zitats: kino.de

Am Ostermontag war ich mit netter Begleitung im Essener CinemaxX. Warum? Tim Burtons “Alice im Wunderland” schauen. Seit Anfang März 2010 läuft er schon in den deutschen Kinos, aber ich kam bis Montag einfach nicht dazu ihn mir anzusehen. Ich hätte ihn zwar auch im Dorstener Kino weit eher schauen können, aber da wäre er nicht in 3D gewesen. Und ich wollte ihn unbedingt in 3D schauen, weil ich bei “Avatar – Aufbruch nach Pandora” schon notgedrungen darauf verzichten musste. Zu dem Trend, dass Filme überwiegend in 3D präsentiert werden, wollte ich aber an anderer Stelle noch einmal gesondert ein paar Worte verlieren. Daher nun nicht mehr dazu.
Es gibt wohl niemanden, der gar nichts mit “Alice” und dem “Wunderland” anfangen kann, da zumindest der Zeichentrickfilm von Disney aus den 50er Jahren jedem bekannt sein dürfte. Und auch die Romane “Alice im Wunderland” und “Alice hinter den Spiegeln”, die auch als Basis für diesen Film wie für alle anderen Filme oder die Oper dienen, von Lewis Carroll sind sicherlich nicht unbekannt. Hier dennoch – wie gewohnt – der grobe Inhalt des Films:
Die 19-jährige Alice, ein rebellischer Geist in der viktorianischen Gesellschaft, soll heiraten. Viel neugieriger als auf einen aristokratischen Langeweiler ist sie aber auf ein Kaninchen, dass sie nach Unterland lockt. Ein unterirdisches Wunderland mit seltsamen Geschöpfen, die ein Ende der Schreckensherrschaft der Roten Königin herbeisehnen. Nur Alice kann es einer Prophezeiung zur Folge herbeiführen, unterstützt von ihren neuen Freunden, wie dem verrückten Hutmacher, die wissen, was sie vergessen hat: Alices Ankunft ist eine Rückkehr.
Der Film kommt mit einer guten Besetzung daher. So wird “Alice” von Mia Wasikowska gespielt, die mir als leidenschaftlicher Fan von “In Treatment” nicht unbekannt war. Johnny Depp spielt den verrückten Hutmacher, die rote Königin wird gespielt von Helena Bonham Carter und die weiße Königin von Anne Hathaway (“Passengers“).
Die Atmosphäre, die der Film entsendet, ist einfach nur schön. Das “Wunderland” ist wunderschön gestaltet und wirkt vor allem durch die 3D-Effekte richtig toll. In die Diskussion darüber, ob der Film nun wirklich 3D ist, weil er nicht mit 3D-Kameras gedreht, sondern digital auf 3D gerechnet wurde, möchte ich mich nicht einschalten. Ich empfand die Darstellung als gelungen, die Effekte passen und insgesamt war ich total begeistert.
Auch die Geschichte – der Plot – ist spannend und durchaus interessant. Ich mag die Geschichten um Alice sowieso – irgendwie. Für mich waren die Figuren, die Orte durchaus vertraut. Das hat das Ganze nur noch besser gemacht. Schade ist irgendwie, dass die Rückkehr von Alice in ein eher düsteres “Wunderland” so Dinge wie “Viel Glück zum Nicht-Geburtstag” und die Tee-Party natürlich nicht umfasst, die im Zeichentrick-Film so genial sind, aber damit muss man ja auch rechnen und es ist ja auch nicht verkehrt hier eine andere Schiene zu fahren.
Man kann also zusammenfassend sagen: Ich fand den Film richtig klasse. Bevor ich ihn selbst gesehen habe wurde mir oft gesagt, dass er nicht besonders gut sei, aber ich wollte mich davon selbst überzeugen. Zum Glück! Ich würde ihn jederzeit noch einmal schauen. Allerdings nicht im Kino, denn einmal 13 Euro für eine Vorstellung reichen. Aber Disney hat auf jeden Fall einen tollen Film auf die Leinwand gebracht. Interessiert, aber noch nicht geschaut? Dann hier noch zum Abschluss der Trailer.
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Quelle des Zitats: kino.de












