Janne Teller – Nichts. Was im Leben wichtig ist.

Janne Teller - Nichts. Was im Leben wichtig ist.

Sonntag Abend las ich den Roman “Nichts. Was im Leben wichtig ist.”, geschrieben von der dänischen Schriftstellerin Janne Teller. Das Jugendbuch, welches im Jahre 2000 in Dänemark veröffentlicht wurde, erschien 2010 in Deutschland und hat für einige Diskussionen gesorgt. Aber dazu später mehr. Nun gibt es erst einmal einen Einblick ins Buch anhand des Klappentextes. Ihr sollt ja auch wissen, worum es eigentlich geht.

“Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.” Mit diesen Worten verlässt Pierre eines Tages den Unterricht. Seine Mitschüler beschließen daraufhin, ihrem nihilistischen Klassenkameraden das Gegenteil zu beweisen: In einem alten Sägewerk sammeln sie alles, was Bedeutung hat. Doch außer alten Fotos, einer kopflosen Puppe und einem Gesangbuch kommt nichts zusammen. Daher fordern die Schüler, dass jeder etwas Bestimmtes, ihm besonders Wichtiges abgeben muss: Ole die Handschuhe, Hans sein neues Rennrad, Hussein den Gebetsteppich, Frederik die dänische Flagge. Je größer das Opfer, desto größer seine Bedeutung.

Junge Menschen auf der Suche nach Bedeutung, nach Lebenssinn, nach einer Möglichkeit dem Nichts zu entkommen. Bei “Nichts. Was im Leben wichtig ist.” handelt es sich um ein Buch, das zum Nachdenken anregt und auch Menschen außerhalb der eigentlichen Zielgruppe bewegt und mitnimmt. Mittlerweile ist es in den Lehrplänen von vielen deutschen Schulen zu finden und wird vermehrt in der 7. oder 8. Klasse gelesen. Von manchen Köpfen wird dies nicht gern gesehen, da das Buch durchaus als umstritten gilt. Kann man Jugendlichen dieses Buch, gefüllt mit einer Menge Nihilismus, zumuten? Sing Jugendliche diesem Inhalt gewachsen? Können sie damit ordentlich umgehen? Oder setzt dieses Buch Gedanken und Handlungen frei, die es zu vermeiden gilt? Spannende und wichtige Fragen, die eindeutig diskutiert gehören – allerdings nicht in diesem Artikel, da dies dann doch viel zu weit führen würde.

Ich muss sagen, dass mir das Buch persönlich sehr gut gefallen hat. Mit 140 Seiten vom Umfang her leicht bekömmlich und schnell gelesen, doch aufgrund des Inhalts fesselt es einen auch im Nachhinein noch einige Zeit mit den darin aufgeworfenen Fragen, mit der Suche nach dem ganz eigenen Lebenssinn, nach Bedeutung. Janne Teller schreibt diese Geschichte in einem wahnsinnig packenden, weil doch recht nüchternen Stil. Alles, was im Buch passiert, ist eben einfach so, muss so sein. Eine ganz besondere Perspektive auf eine sich immer höher schaukelnden Handlung, die erst harmlos beginnt, dann aber doch zu eskalieren droht. Mehr mag ich dazu aber nicht sagen, weil ich euch ja nicht den Spaß am Lesen nehmen will.

Fazit: Ein interessantes und sehr gutes Buch, das auf jeden Fall gelesen gehört, weil es sich mit einem existentiellen Thema auseinandersetzt und eindeutig zum Nachdenken anregt. Es hebt sich aus der Masse ab und ist auf jeden Fall besonders. Außerdem ist es wahnsinnig gut geschrieben und wartet mit einem tollen Stil auf.

Agatha Christie – Die Schattenhand

Agatha Christie - Die Schattenhand

Die Kriminalromane und Kurzgeschichten von Agatha Christie (1890-1976) werden von vielen Menschen geradezu geliebt. Dies hat sich auch 34 Jahre nach ihrem Tod nicht verändert. So manche Geschichte wurde verfilmt und war überaus erfolgreich. Und in der jüngeren Vergangenheit gab es auch so manches Videospiel zum Nachspielen der Romane.

Durch einen Zufall bin ich vor mehreren Wochen in den Besitz von mehreren Romanen aus der Feder von Agatha Christie gekommen. Und wenn ich die schon habe, dann werden die natürlich auch nach und nach gelesen – ist ja klar.

Den Anfang machte “Die Schattenhand”. Veröffentlicht wurde dieser Roman während der Jahre des Zweiten Weltkrieges. Genauer gesagt erschien er in den USA im Jahr 1942. Eine deutsche Ausgabe erschien ein Jahr später. Im Jahr 2004 wurde der Roman neu übersetzt und aufgelegt. Für alle Kenner der Werke: Es handelt sich bei “Die Schattenhand” um den dritten Roman mit Miss Marple.

Aber nun möchte ich euch erst einmal den Klappentext präsentieren, der einen kleinen Einblick in die Geschichte gibt. Mehr wird dazu dann aber auch schon nicht mehr gesagt, da ich auf keinen Fall etwas verraten will.

Nichts gegen Sticheleien, es sei denn, sie gehen tödlich aus. Zuerst anonyme Briefe, dann zwei mysteriöse Todesfälle – und die Polizei tappt hoffnungslos im Dunkeln. Miss Marple kombiniert mit kühlem Kopf und schreitet zur Tat.

“Die Schattenhand” ist ein toller Krimi. Soviel steht auf jeden Fall fest. Er ist nicht übermäßig spannend, aber er lebt vom Rätsel. Wer steckt hinter den Geschehnissen? Immer wieder hat man eine Ahnung. Dann verwirft man diese allerdings für eine neue. Im Kopf geht es hin und her. Mal Person A, mal Person B und ganz plötzlich war es wahrscheinlich doch eher Person C. Am Ende, wenn die Auflösung erfolgt, denkt man sich nur: “Okay… warum bin ich da nicht direkt drauf gekommen?” Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Weil Agatha Christie immer wieder geschickt für Verwirrung und für mehrere Möglichkeiten sorgt.

Der Roman bleibt bis zum Ende nicht langweilig. Zwischenzeitlich wirkt er ein wenig langatmig. Und vielleicht ist das Ende ein wenig “überhastet”, aber generell gesehen ist er einfach nur gut. Da ist es kein Wunder, dass Agatha Christie über 20 Jahre nach dem Erscheinen von “Die Schattenhand” selbst sagt, dass dieser Roman wohl einer ihrer besten ist. Ich kann ihn auf jeden Fall nur empfehlen… und ich werde mir in den nächsten Tagen gleich mal den nächsten Roman vornehmen. Da geht es dann um den belgische Detektiv Hercule Poirot. Ich bin gespannt…

Mädchenfänger von Jilliane Hoffman

Mädchenfänger von Jilliane Hoffman

Alles begann mit “Cupido”, später folgte “Morpheus”, weiter ging es mit “Vater unser” und dann grüßte der “Mädchenfänger”. Jilliane Hoffman begeistert mich seit 2004 mit ihren Werken.

Ich habe im Juli 2010 schon einmal über “Mädchenfänger” berichtet, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich es noch nicht gelesen. Nachdem ich lange nicht dazu gekommen bin, habe ich es dann in den letzten Tagen begonnen. Und gestern habe ich dann die letzte Seite erreicht – mit Tränen in den Augen. Aber ich fange am besten vorne an – beim Klappentext.

“P.S. pink steht dir gut :)”
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren.
Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört.
Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy…

Kinder und junge Teenager kommen nicht nach Hause. Sind sie Opfer eines Verbrechens geworden? Oder sind sie ausgerissen und wollen nicht gefunden werden? Manchmal dauert es Jahre bis es Antworten auf diese Fragen gibt. Und hin und wieder müssen die Eltern ewig warten – sie werden nie von der Ungewissheit erlöst. Es kommt aber auch vor, dass diese “verlorenen” Kinder gar nicht erst vermisst werden und niemand nach ihnen sucht. Dabei handelt es sich um eine große Thematik, die von Jilliane Hoffman in diesem Roman aufgegriffen wird.

Die nächste Problematik beschäftigt sich mit dem Internet. Eltern können ihre Kinder beschützen, jeden Abend die Türen und Fenster verriegeln, sie zur Schule fahren und sie beim spielen beaufsichtigen, aber durch das Internet schaffen es die “bösen Menschen” auch so ins heimische Kinderzimmer. Ohne erst mühsam ins Haus einbrechen zu müssen. Die junge Generation kennt sich mit dem Medium besser aus. Und somit sind die Eltern oft hilflos. Diese Tatsache wird von so manchem ausgenutzt… das Internet bietet viele neue Möglichkeiten… leider nicht nur für “die Guten” unter uns.

Aus diesem Stoff webt Jilliane Hoffman einen – meiner Meinung nach – genialen Thriller, der voller Spannung und Emotion ist. Mehrfach standen mir beim Lesen die Tränen in den Augen. Und am Ende konnte ich es nicht verhindern, dass einige über meine Wange liefen. Man fiebert über 450 Seiten lang mit. Man hofft, man bangt, man freut sich, man trauert. Es ist eine wirkliche Achterbahn der Gefühle. Und das Buch aus der Hand legen fällt jedes Mal schwer, weil einen der Gedanke an die kommenden Dinge nicht zur Ruhe kommen lässt.

Im Laufe der Geschichte versucht man natürlich auch selbst den Mädchenfänger zu identifizieren. Wer ist er? Das eine oder andere Mal wird man sicherlich falsch liegen. Aber es ist eine wahnsinnig interessante Suche – an der Seite von Detective Bobby Dees. “Der Held unter uns bringt alle Kinder nach Hause” – tot oder lebendig – er findet sie und bringt sie zurück zu ihren Eltern.

Der Fall der kleinen Lailey wird immer komplizierter, undurchsichtiger, aber es tun sich auch immer wieder neue Informationen auf. Der Plot ist wie ein Spinnennetz. Wenn man erst einmal drin ist, dann ist man buchstäblich gefangen.

Wie man sicherlich merkt: Ich finde “Mädchenfänger” total genial. Ein wahnsinnig spannender Plot, interessante Wendungen und tolle Charaktere wie Bobby Dees, Zo oder LuAnn sorgen für puren Lesegenuss. Jilliane Hoffman war schon vor diesem Werk eine meiner liebsten Autorinnen (seit dem C. J. Townsend Zyklus, also den Werken “Cupido” und “Morpheus”). Und mit diesem Werk hat sie all meine Erwartungen (und es waren nicht wenige) übertroffen. Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen. Und ich warte schon gespannt auf ihr fünftes Werk.

Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Nachdem nun die vorlesungsfreie Zeit für mich begonnen hat, habe ich wieder etwas mehr Zeit mich Dingen zu widmen, die sonst zu kurz kommen. Da wären zum Beispiel gute Bücher. In meinem Kopf schwirrt immer eine Liste mit Büchern, die ich lesen mag. Aber anstatt kürzer zu werden wird sie immer länger. Warum? Weil ich es in der Vorlesungszeit kaum schaffe Bücher zu lesen… irgendwie fehlt mir meist auch nach etlichen Seiten wissenschaftlicher Lektüre die Lust. Das ist ja nun vorerst mal anders. An die erste Hausarbeit mache ich mich erst in 9 Tagen. So sieht es mein Plan vor. Also habe ich ein wenig Zeit für das eine oder andere Buch.

Und als erstes geht es mit Jilliane Hoffman auf die Jagd nach dem Mädchenfänger. Nachdem ich ihre drei Bestseller “Cupido”, “Morpheus” und “Vater unser” verschlugen habe, wartet nun also mit “Mädchenfänger” der vierte Thriller aus ihrer Feder. Meiner Meinung nach ist die Dame eine der besten Schriftstellerinnen dieser Jahre. Nun kann ich nur hoffen, dass auch ihr neues Werk an die Qualität der Vorgänger anknüpft. Immerhin klingt der Klappentext schon sehr interessant. Schaut selbst…

“P.S. pink steht dir gut :)”
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren.
Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört.
Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy…

Ich bin richtig gespannt. Und wahnsinnig lange werde ich für das Buch wohl nicht brauchen… dazu habe ich zu lange auf einen neuen Thriller von ihr gewartet. Natürlich werde ich euch von meinen Eindrücken und meiner Meinung berichten, wenn ich das Buch durchgelesen habe. Ich will dann ganz viel Tolles schreiben. Mal sehen…
Und nebenbei werde ich einfach mal die vorlesungsfreie Zeit genießen… war doch ein ganz schön anstrengendes Semester, dass ich aber letztendlich gar nicht missen mag, weil es mir einfach auch wahnsinnig viel gebracht und gegeben hat. Toll… aber jetzt erst einmal ein wenig Ruhe ist nicht verkehrt… nein… gar nicht verkehrt.

Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray

Ich bin richtig stolz auf mich, denn zum ersten Mal seit langer Zeit ist es mir mal gelungen einen Film, dessen Kinostart ich herbeigesehnt habe, auch in den ersten Tagen zu schauen. So geschehen bei “Das Bildnis des Dorian Gray”, dessen englischer Originaltitel einfach nur “Dorian Gray” lautet, Er basiert auf dem Roman “Das Bildnis des Dorian Gray” des irischen Schriftstellers Oscar Wilde, der erstmals 1890 erschien.

Seit dem 09.09.2009 konnten die Briten sich diesen Film schon ansehen. Am vergangenen Donnerstag, also am 15.04.2010, war dann der deutsche Kinostart. Die Regie bei diesem Film hat Oliver Parker übernommen. Die Hauptrollen des “Dorian Gray” und des “Lord Henry Wotton” werden von Ben Barnes und Colin Firth gespielt. Nun aber kurz zu einem kurzen Einblick in den Plot des Films, der ab 16 freigegeben ist.

Dorian Gray kommt Ende des 19. Jahrhunderts nach London. Sein makelloses Aussehen öffnet ihm nicht nur die Türen der Gesellschaft, ihm liegen auch die Frauen und die aristokratische Welt zu Füßen. Unter den Fittichen des maliziösen Lord Henry Wotton lernt das Unschuldslamm bald hedonistische Freuden schätzen. Der homosexuelle Maler Basil Hallward hält in einem außergewöhnlichen Gemälde seine physische Ausstrahlung fest. Aus Angst vor Vergänglichkeit wünscht sich Gray, nur das Abbild möge altern, aber nicht er. Der Wunsch wird grauenvolle Wirklichkeit.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich es bedauere, dass ich meinen Plan den Roman vor dem Schauen des Films zu lesen nicht einhalten konnte. Ich hatte einfach zu viel um die Ohren. Das ist auf der einen Seite schade, aber auf der anderen Seite vielleicht auch ganz gut. So behandele ich den Film nun immerhin nicht wirklich wie eine Buchverfilmung und habe daher vielleicht eine andere Meinung als viele andere. Aber eines ist sicher: Das Buch werde ich auch noch lesen.

Der Film lädt einen ein in das London des 19. Jahrhunderts, das sowohl schöne als auch negative Seiten hat. Beide Seiten werden im Film sehr schön gezeigt und spielen immer wieder in die Handlung hinein. Der Aufstieg und der Verfall… zwei wichtige Schlagworte, die sich durch den Film ziehen. “Dorian Gray” ist ein Mensch, dem das London dieser Zeit zu Füßen liegt, da er zwei Dinge besitzt, die sich viele ersehnen: Jugend und Schönheit. Alle Türen öffnen sich, keine bleibt für ihn verschlossen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn der Aufstieg ist nicht preiswert – vor allem nicht für “Dorian Gray”.

Die Atmosphäre des Filmes ist einfach nur passend. Das Erzählte und Gezeigte kommt toll herüber. Es fesselt den Zuschauer, der immer mehr erkennt wie schlimm es um den Hauptcharakter gerade steht und wie dunkel doch seine Zukunft aussehen mag. Die richtigen Klänge ertönen in den richtigen Momenten. Alles arbeitet Hand in Hand.

Ich könnte noch so viel zum Film sagen, aber dann müsste ich noch weiter vorgreifen und alle, die den Film nicht gesehen haben, aber hier schon gelesen haben, wüssten dann einfach schon zu viel. Daher spare ich mir das und fasse meine Meinung zum Film mal schnell zusammen… bevor mir das eine oder andere Detail herausrutscht, das lieber von jedem selbst entdeckt werden sollte.

Die Geschichte, der Plot, hat mich eh auch schon vorher begeistert. Denn auch, wenn man den Roman von Oscar Wilde selbst nicht gelesen habt, bekommt man doch zumindest die Grundzüge durchaus auch so mal mit. Die Umsetzung ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Die Schauspieler waren mir jetzt nicht gerade die Geläufigsten, aber das war vielleicht auch ganz gut so. So ist man nicht geneigt den Film gut zu reden, weil zum Beispiel Johnny Depp mal wieder eine phänomenale Leistung abgeliefert hat. Anschauen werde ich ihn mir auf jeden Fall erneut. Und er wird auch in meine DVD-Sammlung aufgenommen. Das steht schon einmal fest. Ich kann nur empfehlen: Geht in den Film und schaut ihn euch an… er ist wirklich gut.
Und für alle, deren Interesse ich wecken konnte, hier noch der offizielle Trailer zum Film, der auch einen kurzen Einblick erlaubt.

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Quelle des Zitats: kino.de

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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