Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Auf der Jagd nach dem Mädchenfänger

Nachdem nun die vorlesungsfreie Zeit für mich begonnen hat, habe ich wieder etwas mehr Zeit mich Dingen zu widmen, die sonst zu kurz kommen. Da wären zum Beispiel gute Bücher. In meinem Kopf schwirrt immer eine Liste mit Büchern, die ich lesen mag. Aber anstatt kürzer zu werden wird sie immer länger. Warum? Weil ich es in der Vorlesungszeit kaum schaffe Bücher zu lesen… irgendwie fehlt mir meist auch nach etlichen Seiten wissenschaftlicher Lektüre die Lust. Das ist ja nun vorerst mal anders. An die erste Hausarbeit mache ich mich erst in 9 Tagen. So sieht es mein Plan vor. Also habe ich ein wenig Zeit für das eine oder andere Buch.

Und als erstes geht es mit Jilliane Hoffman auf die Jagd nach dem Mädchenfänger. Nachdem ich ihre drei Bestseller “Cupido”, “Morpheus” und “Vater unser” verschlugen habe, wartet nun also mit “Mädchenfänger” der vierte Thriller aus ihrer Feder. Meiner Meinung nach ist die Dame eine der besten Schriftstellerinnen dieser Jahre. Nun kann ich nur hoffen, dass auch ihr neues Werk an die Qualität der Vorgänger anknüpft. Immerhin klingt der Klappentext schon sehr interessant. Schaut selbst…

“P.S. pink steht dir gut :)”
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren.
Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört.
Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy…

Ich bin richtig gespannt. Und wahnsinnig lange werde ich für das Buch wohl nicht brauchen… dazu habe ich zu lange auf einen neuen Thriller von ihr gewartet. Natürlich werde ich euch von meinen Eindrücken und meiner Meinung berichten, wenn ich das Buch durchgelesen habe. Ich will dann ganz viel Tolles schreiben. Mal sehen…
Und nebenbei werde ich einfach mal die vorlesungsfreie Zeit genießen… war doch ein ganz schön anstrengendes Semester, dass ich aber letztendlich gar nicht missen mag, weil es mir einfach auch wahnsinnig viel gebracht und gegeben hat. Toll… aber jetzt erst einmal ein wenig Ruhe ist nicht verkehrt… nein… gar nicht verkehrt.

Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray

Ich bin richtig stolz auf mich, denn zum ersten Mal seit langer Zeit ist es mir mal gelungen einen Film, dessen Kinostart ich herbeigesehnt habe, auch in den ersten Tagen zu schauen. So geschehen bei “Das Bildnis des Dorian Gray”, dessen englischer Originaltitel einfach nur “Dorian Gray” lautet, Er basiert auf dem Roman “Das Bildnis des Dorian Gray” des irischen Schriftstellers Oscar Wilde, der erstmals 1890 erschien.

Seit dem 09.09.2009 konnten die Briten sich diesen Film schon ansehen. Am vergangenen Donnerstag, also am 15.04.2010, war dann der deutsche Kinostart. Die Regie bei diesem Film hat Oliver Parker übernommen. Die Hauptrollen des “Dorian Gray” und des “Lord Henry Wotton” werden von Ben Barnes und Colin Firth gespielt. Nun aber kurz zu einem kurzen Einblick in den Plot des Films, der ab 16 freigegeben ist.

Dorian Gray kommt Ende des 19. Jahrhunderts nach London. Sein makelloses Aussehen öffnet ihm nicht nur die Türen der Gesellschaft, ihm liegen auch die Frauen und die aristokratische Welt zu Füßen. Unter den Fittichen des maliziösen Lord Henry Wotton lernt das Unschuldslamm bald hedonistische Freuden schätzen. Der homosexuelle Maler Basil Hallward hält in einem außergewöhnlichen Gemälde seine physische Ausstrahlung fest. Aus Angst vor Vergänglichkeit wünscht sich Gray, nur das Abbild möge altern, aber nicht er. Der Wunsch wird grauenvolle Wirklichkeit.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich es bedauere, dass ich meinen Plan den Roman vor dem Schauen des Films zu lesen nicht einhalten konnte. Ich hatte einfach zu viel um die Ohren. Das ist auf der einen Seite schade, aber auf der anderen Seite vielleicht auch ganz gut. So behandele ich den Film nun immerhin nicht wirklich wie eine Buchverfilmung und habe daher vielleicht eine andere Meinung als viele andere. Aber eines ist sicher: Das Buch werde ich auch noch lesen.

Der Film lädt einen ein in das London des 19. Jahrhunderts, das sowohl schöne als auch negative Seiten hat. Beide Seiten werden im Film sehr schön gezeigt und spielen immer wieder in die Handlung hinein. Der Aufstieg und der Verfall… zwei wichtige Schlagworte, die sich durch den Film ziehen. “Dorian Gray” ist ein Mensch, dem das London dieser Zeit zu Füßen liegt, da er zwei Dinge besitzt, die sich viele ersehnen: Jugend und Schönheit. Alle Türen öffnen sich, keine bleibt für ihn verschlossen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn der Aufstieg ist nicht preiswert – vor allem nicht für “Dorian Gray”.

Die Atmosphäre des Filmes ist einfach nur passend. Das Erzählte und Gezeigte kommt toll herüber. Es fesselt den Zuschauer, der immer mehr erkennt wie schlimm es um den Hauptcharakter gerade steht und wie dunkel doch seine Zukunft aussehen mag. Die richtigen Klänge ertönen in den richtigen Momenten. Alles arbeitet Hand in Hand.

Ich könnte noch so viel zum Film sagen, aber dann müsste ich noch weiter vorgreifen und alle, die den Film nicht gesehen haben, aber hier schon gelesen haben, wüssten dann einfach schon zu viel. Daher spare ich mir das und fasse meine Meinung zum Film mal schnell zusammen… bevor mir das eine oder andere Detail herausrutscht, das lieber von jedem selbst entdeckt werden sollte.

Die Geschichte, der Plot, hat mich eh auch schon vorher begeistert. Denn auch, wenn man den Roman von Oscar Wilde selbst nicht gelesen habt, bekommt man doch zumindest die Grundzüge durchaus auch so mal mit. Die Umsetzung ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Die Schauspieler waren mir jetzt nicht gerade die Geläufigsten, aber das war vielleicht auch ganz gut so. So ist man nicht geneigt den Film gut zu reden, weil zum Beispiel Johnny Depp mal wieder eine phänomenale Leistung abgeliefert hat. Anschauen werde ich ihn mir auf jeden Fall erneut. Und er wird auch in meine DVD-Sammlung aufgenommen. Das steht schon einmal fest. Ich kann nur empfehlen: Geht in den Film und schaut ihn euch an… er ist wirklich gut.
Und für alle, deren Interesse ich wecken konnte, hier noch der offizielle Trailer zum Film, der auch einen kurzen Einblick erlaubt.

YouTube Preview Image

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Quelle des Zitats: kino.de

Einfach wieder etwas lesen wäre mal schön

Einfach wieder etwas lesen wäre mal schön

Ich kann mich noch an manche Abende und Nächte erinnern, die ich auf dem Bett liegend, mit einer leckeren Tasse Kaffee auf dem Nachttisch und mit einem Buch in der Hand verbracht habe. Manchmal habe ich bis spät in die Nacht gelesen, obwohl ich am nächsten Morgen früh raus musste. Die Zeit flog an einem vorbei, doch schlafen ging nicht, weil die beschriebene Geschichte so spannend war. Ein Buch nach dem anderen wurde gekauft oder ausgeliehen und nur wenige Tage später wurde schon wieder Nachschub benötigt.

Leider ist das heutzutage nicht mehr so. Und das liegt meiner Meinung nach eindeutig am Studium. Während der Vorlesungszeit hänge ich mit dem Kopf durchgängig über Büchern, aber meist sind das natürlich dann Bücher, die ich für die Seminare lesen muss, damit das Wissen “wächst”. Also alles “wissenschaftlich”.

Studiere ich doch sogenannte “Lesefächer”. Für den Bereich Belletristik bleibt mir meist so gut wie keine Zeit. Immer sind andere Dinge wichtiger. Und wenn man sich schon durch die ganze Literatur für die Universität gebüffelt hat, dann fehlt manchmal auch einfach die Lust noch etwas anderes zu lesen. Da nutzt man lieber andere Dinge zum abschalten.

Und nun – während der vorlesungsfreien Zeit – sollte ich eigentlich die Zeit zum lesen finden, denn insgesamt gesehen kann ich mir nun meine Zeit selbst einteilen und somit vermeiden, dass ich von “wissenschaftlicher Lektüre” erschlagen werde. Aber gerade jetzt bin ich eigentlich froh überhaupt keine Bücher sehen zu müssen, obwohl ich eigentlich Lust habe mal wieder einen guten Roman zu lesen. Vor allem, weil ich noch drei angefangene Bücher hier liegen habe, die auch allesamt recht spannend waren. Aber dennoch… wenn ich ein Buch in die Hand nehme, dann schlage ich es meist nach wenigen Seiten wieder zu, weil mein Kopf dann einfach nicht mehr will.

Ich bin aber nicht allein mit dem Problem, denn ich weiß von ein paar Kommilitonen, dass sie “privat” auch so gut wie gar nicht mehr lesen, obwohl sie das früher viel und gerne gemacht haben. Irgendwie ist das schade. Und ich versuche ja auch was zu ändern, aber irgendwie gelingt mir das nicht.

Kennt ihr das auch? Vielleicht Tipps parat?

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Bild © deeerDanny / PIXELIO

Stöckchen: Bücher-Stöckchen

Stöckchen: Bücher-Stöckchen

Da ich heute nur auf der Durchreise bin bediene ich mich mal bei der Sibel und hebe das Bücher-Stöckchen auf, das sie vor ein paar Tagen liegen gelassen hat.

  • Gebunden oder Taschenbuch? – Ist mir vollkommen egal. Ich nehme was kommt.
  • Amazon oder Buchhandel? – Meist Amazon, selten Buchhandel.
  • Lesezeichen oder Eselsohr? – Immer ein Lesezeichen.
  • Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet? – Nach Größe. Wenn die im Regal stehen, dann sieht es einfach am besten aus.
  • Behalten, wegwerfen oder verkaufen? – Durchgängig behalten. Ab und an verleihen und nie wieder sehen, aber eher im Ausnahmefall.
  • Schutzumschlag behalten oder wegwerfen? – Kommt drauf an. Mal so, mal so.
  • Mit Schutzumschlag lesen oder ohne? – Meist ohne.
  • Kurzgeschichte oder Roman? – Roman.
  • Harry Potter oder Lemony Snicket? – Beide nicht. Auch, wenn das wohl jetzt die Mehrheit nicht glauben mag.
  • Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist? – Ich bin jemand, der so gut wie immer das aktuelle Kapitel noch zu Ende lesen will.
  • “Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”? Hm… ersteres.
  • Kaufen oder leihen? – Kaufen.
  • Neu oder gebraucht? – Neu.
  • Kaufentscheidung: Bestseller-Liste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern? – Empfehlungen und Stöbern. Ab und an gehe ich auch nach der Bestseller-Liste, aber das ist wirklich nur sehr selten der Fall.
  • Geschlossenes Ende oder Cliffhanger? – Kommt doch immer ein wenig auf den Plot an. Da kann ich pauschal nichts zu sagen.
  • Morgens, mittags oder nachts lesen? – Ich lese morgens, mittags und abends/nachts. Liegt auch daran, dass ich viel lese, wenn ich unterwegs bin.
  • Einzelband oder Serie? – Auch hier wieder: Kommt auf den Plot an. Generell tendiere ich aber zu Einzelbänden.
  • Lieblingsserie? – Habe ich eigentlich nicht.
  • Lieblingsbuch von dem noch nie jemand gehört hat? – “Die Jesus-Fälschung” von Lynn Picknett und Clive Prince. Ist aber sehr wissenschaftlich geschrieben…
  • Lieblingsbuch das du letztes Jahr gelesen hast? – Also 2008. Da würde ich zu “Vater unser” von Jilliane Hoffman tendieren.
  • Welches Buch liest du gegenwärtig? – “Vögelfrei” von Sophie Andresky.
  • Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten? – “Sakrileg” von Dan Brown.
  • Lieblingsautoren? – Dan Brown, Jilliane Hoffman, Emily Maguire, Bertolt Brecht, Gotthold Ephraim Lessing, Raymond Khoury.

Diesmal schaffe ich es leider nicht das Stöckchen weiter zu werfen, aber ich würde mich freuen, wenn es dennoch jemand mitnimmt und dann dafür sorgt, dass es wieder einige Meter durch die Luft fliegt.

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Bild © BirgitH / PIXELIO

Auf Bücher-Suche – Eure Tipps sind gefragt

Auf Bücher-Suche - Eure Tipps sind gefragt

Heute möchte ich euch um Mithilfe bitten, denn ich bin schon seit langem wieder auf der Suche nach richtig guten Büchern. Aber wie das so ist kann ich mich einfach nicht so wirklich für ein Buch entscheiden, wenn ich vor den bis unter die Decke gefüllten Regalen in den Buchhandlungen stehe.

Und daher wollte ich mal schauen, ob ihr mir nicht vielleicht Lese-Tipps geben könnt. Natürlich nicht einfach ins Blaue hinein. Ich gebe schon ein paar kleinere Details über das, was mich interessiert. Wenn euch dann dazu etwas einfällt, dann doch bitte einfach kommentieren und mir somit helfen. (Wenn mir jemand ein Buch schenken, schicken oder ausleihen will, dann freue ich mich ebenso.)

Also: Ich bin ein Fan von Büchern, die vor allem im Thriller-Bereich beheimatet sind. Was mich aber nicht davon abhält auch andere gute Bücher zu lesen, wenn sie denn ausreichend Spannung bieten. Jilliane Hoffmann ist da als Autorin zum Beispiel bei mir ganz weit vorn. Auch den Büchern von Dan Brown kann ich eine Menge abgewinnen, aber da kommt das Neue ja erst im Herbst. Ebenso bin ich aber auch ein Fan von Dramen, humorvollen Werken und nicht zuletzt auch von Büchern in den Bereichen Fantasy und Sci-Fi. So hat es mir zum Beispiel auch Terry Pratchett angetan, aber auf Dauer nur die Scheibenwelt-Romane zu lesen ist ein wenig ermüdend.

Von wissenschaftlicher Literatur habe ich im Moment noch die Nase voll, da ich diese während der Vorlesungszeit in Massen verschlingen muss. Wäre also ganz gut, wenn solche Titel ausgespart würden.
Wie ich gerade merke habe ich nur sehr geringfügig eingegrenzt. Aber was soll’s? Ihr bekommt das schon hin. Empfiehlt mir einfach was euch gefällt. Ich bin gespannt und hoffe darauf, dass ihr mir helfen möchtet und könnt.

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Bild © BirgitH / PIXELIO

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