Warum bin ich so fröhlich?

Warum bin ich so fröhlich?

Der gestrige Abend war turbulent, denn es war wieder einmal Wahlabend. Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren beendet. Die Hochrechnungen und Prognosen flimmerten über den Bildschirm. Alle wichtigen und unwichtigen Politiker und so hatten etwas zu sagen über die Vergangenheit, die Zukunft und über ihr tägliches Geschäft. Phrase wurde an Phrase gereiht und ein Lächeln hatte sich auf meinen Lippen festgesetzt. In Rheinland-Pfalz darf Herr Beck weiter regieren – mit den Grünen als Anstandswauwau. Und in Baden-Württemberg wird es mit Winfried Kretschmann den ersten grünen Ministerpräsidenten der bundesdeutschen Geschichte geben. Eine grün-rote Koalition wird die Regierung übernehmen. Schwarz-Gelb wurde abgewählt. Stuttgart 21, Atomdebatte, Brüderle, Guttenberg und Inkompetenz sei Dank. Auf die nächsten Jahre!

Doch dann waren die Sendungen zur Wahl vorbei und der Fernseher wieder aus. Stille war im Raum. Und ganz plötzlich schien diese Stille wie weg geblasen, denn in meinem Kopf spielte ein Lied. “Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich? Bin ausgesprochen fröhlich. So fröhlich war ich nie. Ich war schon öfter fröhlich, ganz fröhlich, ganz fröhlich. Doch so verblüffend fröhlich war ich bis heut’ noch nie.” Kennt ihr?

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Stammt aus der manchem sicherlich noch bekannten Zeichentrickserie Alfred J. Kwak. Wurde von 1989 bis 1991 produziert und im Oktober 1990 das erste Mal ausgestrahlt. Da war ich vier Jahre alt. Die Serie war der Burner. Hab ich immer wieder geschaut. Hörspiele zur Serie gab es auch. Und ich hatte sie alle.

Auf jeden Fall ging es dann gestern Abend erst einmal rüber zu Youtube, wo ich dann neben dem “Warum bin ich so fröhlich?” auch gleich mal das Intro der Serie wieder ausgegraben habe. Da kommen echt tolle Erinnerungen hoch. Ich bin einfach in einer genialen Zeit groß geworden in der Kind sein einfach nur Freude bereitet hat.

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Ich muss mal sehen, dass ich noch an ein paar komplette Folgen komme. Aber ich denke, dass das kein Problem sein wird. Krasse Sache… ist schon lustig an was man sich alles erinnert, wenn man einfach mal ein paar Minuten innehält.

Generell könnte ich ja mal alle Serien vorstellen, die ich während meiner Kindheit toll fand. Wäre vor allem für jüngere Jahrgänge sicherlich interessant, weil die dann sehen würden, was sie alles vorenthalten bekommen haben. Aber naja… dafür hatten sie ja die Teletubbies. Wer will sich da schon beklagen?

Meine 90er: Eine musikalische Reise durch ein tolles Jahrzehnt (Teil 3)

Es ist schon irgendwie interessant, dass es mir immer wieder mal passiert, dass eine Artikel-Serie irgendwie in Vergessenheit gerät. Da kündige ich großspurig mehrere Teile einer Serie an und nach zwei Teilen ist sie dann erst einmal vom Tisch. So geht das aber nicht! Schande über mein Haupt! Ich gelobe Besserung. Oder auch nicht. Öhm… ja.

Im November des letzten Jahres begann die musikalische Reise durch die 90er Jahre – mit zwei Etappen. Bei der ersten Etappe haben wir Haddaway, Scatman John und Ace of Base getroffen. Und bei der zweiten Etappe liefen uns dann Fettes Brot, Jan Delay und The Fugees über den Weg.

Und heute gibt es dann also die dritte Etappe. Ist ja nicht so als wäre das musikalische ABC alles, was ich an Musik zu bieten habe. Da darf der nächste Artikel zum Buchstaben D übrigens Anfang der Woche erwartet werden. Jetzt fällt mir gerade ein, dass ich auch noch die Umfragen bei Twitter und Facebook starten muss. Ach… mache ich morgen Abend oder Sonntag. Mal sehen… schaut da auf jeden Fall immer mal wieder vorbei, damit ihr einen Teil zum nächsten Artikel beisteuern könnt. Wäre lieb. So… nun aber zum Wesentlichen.

Los geht’s mit dem italienischen Dancefloor-Act Corona. Im Jahr 1993 wurde der hier gezeigte Song “The Rhythm Of The Night” veröffentlicht und wurde europaweit ein Erfolg mit einer Vielzahl von Top-10 Platzierungen über Wochen hinweg.

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Und gleich den nächsten Dance-Hit hinterher, weil es gerade so schön ist. Und zwar stammt dieser vom deutschen Eurodance-Projekt SNAP!, das sich 1989 formierte. Ihren ersten Erfolg feierten sie mit “The Power” im Jahr 1990 – weltweit. Im Jahr 1992 erschien dann das Album “The Madman’s Return” und die Single “Rhythm Is a Dancer”, die unter anderem in Deutschland und Großbritannien den ersten Platz der Charts einnahm. Und wie ihr euch nun denken könnt, habe ich mich für genau diesen Song entschieden… übrigens folgten bis 1996 noch weitere Erfolge, doch dann verschwanden sie mehr und mehr in der Versenkung.

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Den Abschluss für diese Etappe bilden die Jungs um Ville Valo aus Finnland – HIM. Viel muss ich zu ihnen sicherlich nicht schreiben, denn sie sind ja auch heute noch richtig gut dabei und ihre Veröffentlichungen in den letzten Jahren sind ja auch immer auf großes Interesse gestoßen. Der Song “Join me” oder auch “Join me in death” wurde 1999 auf ihrem zweiten Studioalbum “Razorblade Romance” veröffentlicht und hat den großen Durchbruch der Band bewirkt. In Deutschland und in Finnland landete er auf dem ersten Platz der Charts…

http://www.dailymotion.com/video/xyvr1

So… das war es dann auch schon wieder. Ein vierter Teil ist übrigens in Planung. Aber wann er erscheinen wird, kann ich nicht sagen. Ich gebe keine Garantien. Ich hoffe doch mal, dass euch der eine oder andere Song gefällt. Und wenn ihr etwas besonderes mit einem Song verbindet… dann los, raus damit!

Meine 90er: Eine musikalische Reise durch ein tolles Jahrzehnt (Teil 2)

Gestern gab es die erste Etappe der musikalischen Reise durch die 1990er mit Haddaway, Scatman John und Ace of Base zu erleben. Und heute werden wir uns dann direkt auf die zweite Etappe begeben. So kann man vielleicht ein wenig dem schrecklichen Wetter entfliehen, das vor der Haustür herrscht.

Den Anfang macht die Hamburger Formation namens Fettes Brot, die 1996 mit ihrem Song “Jein” aus dem Album “Außen Top Hits, innen Geschmack” die Charts unsicher machte. Am Ende reichte es für einen achtbaren zehnten Platz. Und der Song sorgte dafür, dass Fettes Brot 1996 den ECHO in der Kategorie “Erfolgreichste deutsche Nachwuchsband” gewann. Ich verbinde den Song vor allem mit meiner Truppe und lustigen gemeinsamen Rap-Einlagen.

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Weiter geht die Reise mit einem Cover. Der Hamburger Jan Delay brachte kurz vor dem Ende des Jahrzehnts (Ende November 1999) den Song “Irgendwie, irgendwo, irgendwann” auf den Markt. Bekanntermaßen ein Cover zu Nenas Original aus dem Jahre 1984. Im Jahr 2000 erschien dann das Album “Pop 2000″, welches den Song ebenfalls enthielt. In den deutschen Charts reichte es für den zweiten Platz. Auch gar nicht mal so schlecht, oder?

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Und zum Abschluss der zweiten Etappe gibt es dann noch einen Song von Wyclef Jean, Lauryn Hill und Pras Michel. Das Trio ist den meisten wohl eher unter dem Namen The Fugees bekannt. 1996 veröffentlichten sie das Album “The Score” und die Single “Killing me softly”. Meines Wissens nach handelt es sich dabei auch um ein Cover. Das Original stammt von Lori Lieberman aus dem Jahr 1972. Danach trennte sich die Truppe leider. Wobei ihre Karrieren ja dadurch noch lang nicht beendet waren.

http://www.dailymotion.com/video/x9hqs

Auch nach dieser Etappe mag ich euch wieder fragen: Ein Lieblingssong von euch dabei? Oder verbindet ihr mit einem davon vielleicht besondere Erinnerungen? Erzählt mir mal ein wenig…

Meine 90er: Eine musikalische Reise durch ein tolles Jahrzehnt (Teil 1)

Mit diesem Artikel kommt nun eine Artikel-Serie zurück, die ich mehrere Monate gar nicht mehr auf dem Zettel hatte – und ihr wahrscheinlich auch nicht. Zuletzt habe ich im Januar diesen Jahres einen Artikel aus dieser Serie verfasst. Und zwar handelt es sich um Meine 90er.

In der letzten Zeit höre ich mich immer wieder quer durch die Musik der 1990er Jahre. Es war eine tolle Zeit und mit den meisten Songs verbinde ich Kindheitserinnerungen und tolle Stunden. Daher ist es für mich auch immer eine Reise in die Vergangenheit, die sehr viel Freude bereitet. Und ich denke, dass es euch da draußen auch durchaus so gehen kann. Daher möchte ich euch auf eine kleine Reise, die sich über mehrere Artikel erstrecken wird, mitnehmen. In jedem Teil werde ich drei tolle Songs aus diesem Jahrzehnt kurz und knapp vorstellen. Und dann bin ich gespannt, ob ihr da draußen Geschichten, Assoziationen etc. zu den vorgestellten Songs habt. Vielleicht mögt ihr sie dann ja hier in den Kommentaren mit mir teilen. Wäre doch toll. Bei manchen Songs werde ich sicherlich auch das eine oder andere erzählen, wenn mir danach ist.

Dann starten wir doch nun mal unsere musikalische Reise. Und dies tun wir mit John Paul Larkin – besser bekannt als Scatman John. Er wurde im Jahr 1995 schlagmals mit seinem Song “Scatman (Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop)” berühmt und erreichte in vielen Ländern die Spitze der Charts. Insgesamt verkaufte sich die Single über 6 Millionen mal. Auch das Album “Scatman’s World” war ein voller Erfolg. 1999 verstarbt John Paul Larkin im Alter von 56 Jahren.

http://www.dailymotion.com/video/x1mj57

Der nächste Song stammt von einem Sänger aus Trinidad und Tobago – nämlich von Haddaway. Er trägt den Titel “What is love” und stammt aus dem Jahr 1992. Mit diesem Song gelang Haddaway der internationale Durchbruch. Vor allem in Europa war der Song ein Renner, aber auch in den USA war er erfolgreich – allerdings nur mit diesem Song.

http://www.dailymotion.com/video/x2jkf

Und das Ende der ersten Etappe dieser Reise markiert die 1990 gegründete, schwedische Formation namens Ace of Base. Nachdem sie 1992 mit dem Song “All that she wants” einen Mega-Hit landeten, gelang ihnen dies ein Jahr später mit “The Sign” erneut. In mehreren Ländern landete der Song auf dem ersten Platz der Charts – darunter Deutschland und die USA. Auch das Album “Happy Nation”, das beide hier genannten Songs enthielt, schlug ein wie ein Blitz und eroberte obere Chart-Ränge.

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Damit hätten wir die erste Etappe unserer Reise hinter uns gebracht. Und? War einer eurer liebsten Songs vertreten? Kommen euch nun einige Erinnerungen hoch? Oder gefällt euch der “Sound der Zeit” so gar nicht?

Meine 90er: Panini-Sammelalben

Meine 90er: Panini-Sammelalben

Nachdem mit dem Beginn dieser Fußball-Bundesliga Saison zum 01.07.2009 feststand, dass das italienische Unternehmen Panini nicht mehr für die berühmten und beliebten Sticker-Sammelalben verantwortlich sein wird war ich schon mehr als nur geschockt. Immerhin waren diese Sammelalben eine Art Kult für Fußball-Fans – vor allem für die kleinen Fußball-Fans. Zwar wird der Kult von der us-amerikanischen Firma Topps weitergeführt, aber irgendwie ist es dennoch nicht dasselbe.

Nicht weil ich heutzutage noch diese Sammelalben erwerbe, sondern weil ich dies in meiner Kindheit überaus gerne gemacht habe. Da wurde gesammelt was das Zeug hält. Von 1993 bis 1998 hatte ich jedes Album. Und nach ausreichend langer Zeit waren die Alben auch immer prall gefüllt. Immer wieder wurden für unbeschreiblich wertvolle 70 Pfennig neue Sticker-Sätze gekauft. Danach wurde geschaut, ob neue Sticker dabei waren, die man dann einkleben konnte. War dem nicht so, dann musste am nächsten Tag mit den Freunden getauscht werden. Insgesamt konnte man sich ewig mit einem Album beschäftigen. Und wenn man es denn voll hatte, dann ließ die nächste Saison nicht lange auf sich warten und das Ganze ging von vorn los.

Ich kann mich noch an so manches tolle Erlebnis mit den Panini-Sammelalben erinnern. Die nachmittaglichen “Tausch-Börsen” im Kinderzimmer, die Verhandlungen um eine begehrte Karte, wie zum Beispiel die des Dortmunder Sturmwunders Stéphane Chapuisat, oder auch die tollen Tage, die ich damit verbracht habe meiner Oma zu erzählen wie viele Sticker mir noch fehlten, damit diese mir noch die eine oder andere Mark zusteckte, damit wieder neue Sticker gekauft werden konnten. Das war eine tolle Zeit.

Jene wurde dann irgendwann von der Hochphase der Sammelkarten à la Pokémon oder Yu-Gi-Oh! abgelöst. Und wenn ich mir heutzutage diese Alben anschaue, dann springt irgendwie nicht mehr der Funke über… so wie damals. Da war eben doch irgendwie alles besser. Zumindest was das angeht. Es kann natürlich auch sein, dass ich dem allgemeinen Phänomen unterliege die Vergangenheit zu glorifizieren. Wobei es ja mittlerweile auch schon zu irgendwie allem ein Sticker-Sammelalbum gibt. Ist alles nicht mehr wirklich besonders. Vielleicht liege ich also mit meiner Einschätzung doch richtig.

Meine alten Alben habe ich in den letzten Monaten nicht wiedergefunden. Das lässt mich schlimmes über deren Verbleib erahnen. Aber so ganz mag ich mich mit dieser negativen Ahnung nicht anfreunden – nein… gar nicht. Nur eine einzige Sammelkarte habe ich auffinden können. Und die seht ihr oben auf dem Foto. Passenderweise handelt es sich um das Wappen des BVB.

An dieser Stelle mag ich euch fragen: Habt ihr auch diese Sammelalben besessen und fleißig Sticker gesammelt oder ist das an euch gänzlich vorbeigegangen?

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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