Und da sind auch schon wieder zwei Wochen des Sommersemesters 2011 vorbei

Die ersten zwei Wochen des Sommersemesters 2011 sind für mich seit guten acht Stunden vorbei. Und ich kann nur sagen: Die sind quasi an mir vorbei gerannt – mit einem Tempo, das nicht einmal Usain Bolt auf die 100m Strecke knallen könnte. Finde ich gut.

Und jetzt habe ich Wochenende. Bringt mir aber nicht sonderlich viel, da sich noch eine Menge Unikram angesammelt hat, der unbedingt erledigt werden will. Ist die letzten Tage eigentlich durchgängig so. Zur Ruhe komme ich eigentlich nur spät abends oder während der Zugfahrten, die ich mir in den letzten Tagen mit Dexter und dem Kühllaster-Killer vertrieben habe. Aber über die TV-Serie schreibe ich wohl später mal einen eigenen Artikel.

Was habe ich denn noch so aus den letzten zwei Wochen mitgenommen? Erstens: Ich hasse unnötig komplizierte Bürokratie. Zweitens: Ich habe mich echt ganz schön verändert. Drittens: Manchmal ist es ganz klug sich früh zu informieren, denn dann erspart man sich überflüssige Nervosität. Und zu guter Letzt: Es geht voran – mit großen Schritten!

Nun ist aber mal Schluss mit der ganzen Prokrastination

Nun ist aber mal Schluss mit der ganzen Prokrastination

So! Nun ist aber mal Schluss mit der ganzen Prokrastination. Seit Anfang März schiebe ich nun das Schreiben eines Exzerpts immer weiter auf. Und dabei muss ich ja nur 70 Seiten aus dem Buch “Lernen – Gehirnforschung und die Schule des Lebens” von Manfred Spitzer zusammenfassen und meine ganz persönliche Meinung dazu niederschreiben – mehr nicht. Und der Inhalt dieses Buches ist übrigens wirklich richtig interessant und es ist auch richtig gut geschrieben. Dennoch will es einfach nicht klappen. Die Abgabefrist ist zwar noch ein wenig hin, aber ich wollte das doch nicht schon wieder “in letzter Minute” machen.

Also… Ende mit der Prokrastination und ran an die Arbeit… naja… hm… heute vielleicht doch noch nicht, aber morgen fange ich direkt damit an. Ja, ehrlich. Heute muss ich erst einmal das schöne Wetter genießen, denn Dienstag soll es schon wieder ungemütlich werden und regnen. Da hab ich dann ja eigentlich noch genug Zeit für solche Dinge… ja, ist doch so!

Ja, das zurückliegende Semester war erfolgreich!

Vor gut einem Monat habe ich hier im Blog die Frage aufgeworfen, ob das zurückliegende Semester für mich erfolgreich war. Heute kann ich glücklicherweise eine Antwort auf diese Frage geben. Und diese lautet kurz und knapp: Ja. Aber natürlich gebe ich mich mit diesem einen Wort nicht zufrieden.

Zum einen hatte ich im genannten Artikel bereits davon gesprochen, dass ich sehr viel für mich aus den Veranstaltungen, die ich in dem Semester belegt beziehungsweise besucht habe, mitgenommen habe. Der Zuwachs an Wissen war auf jeden Fall ein Gewinn und eine Bereicherung für mich. Vor allem, da es sich bei den besuchten Veranstaltungen nicht um Veranstaltungen meiner Fachrichtungen handelte. Also könnte und sollte ich unter diesem Gesichtspunkt durchaus von einem Erfolg sprechen.

Zum anderen ist der Erfolg eines Semesters auch immer davon abhängig, ob am Ende die Noten stimmen und die Klausuren bestanden wurden. Und das Korrigieren nimmt nun einmal immer eine gewisse Zeit in Anspruch. Somit hängt man erst einmal ganz schön in der Luft. Aber mit der Zeit trudeln dann nach und nach die Ergebnisse ein. Das letzte Ergebnis gab es gegen Ende der letzten Woche. Alle Klausuren mit einer guten Note bestanden. Somit habe ich die Punkte einkassiert und das Ziel des Semesters erreicht. Auch hier muss man also von einem Erfolg auf ganzer Linie sprechen. Gut so.

Übrigens war heute die letzte Sitzung meines Blockseminars, welches mir echt eine Menge gebracht hat. Ich bin froh, dass ich daran teilnehmen durfte. Jetzt habe ich so wirklich und richtig Ferien. Also kann ich nun erst einmal die Beine hochlegen und die freie Zeit genießen. Ich muss auch unbedingt Kraft für das tanken, was im Sommersemester auf mich zukommt. Aber daran möchte ich jetzt noch gar nicht in allen Details denken. Erst einmal mache ich es mir jetzt ein paar Tage gemütlich. Und dann wollen ja auch einige Freunde mal wieder besucht werden und Aufmerksamkeit bekommen, denn in der letzten Zeit mussten viele Leute doch sehr stark auf mich verzichten. Tut mir leid, aber ging nicht anders. Nun habe ich Zeit… also meldet euch!

Und den Gedanken an das Exzerpt, das ich noch für das Blockseminar bis Mitte April anfertigen muss, habe ich doch tatsächlich geschickt verdrängt. Schön.

Achja… solltet ihr in Zukunft ein Referat, eine Unterrichtsstunde oder einen Vortrag halten, dann filmt euch mal dabei und schaut euch das nachher an. Das bringt echt ganz neue Perspektiven. Während des Blockseminars wurden insgesamt drei meiner Moderationen – darunter auch die Lehrprobe – gefilmt… sehr interessant und hilfreich. Eindeutig. Vor allem auch ganz interessant… kann ich jetzt mal meiner Familie zeigen, wie das so ist, wenn ich vor einer Gruppe stehe und eine Sitzung leite oder so. Hat was.

Und nun schiebe ich einfach mal voller Tatendrang alle Gedanken an Universität und Studium beiseite und schreie ganz laut in mich hinein: Ferien!

Lehrprobe vor der Brust

Lehrprobe vor der Brust

Gerade sitze ich hier in meinem Zimmer. Draußen wird es schon dunkel. Ein nicht gerade freundlicher Tag geht zu Ende. Regen über Regen. “Can you feel the love tonight” von Ausnahmekünstler Elton John läuft in einer Endlosschleife. Und ich genieße die innere Ruhe, die sich seit ein paar Minuten breit gemacht hat.

Ich kann nicht abstreiten, dass ich in den letzten Stunden ganz schön angespannt war. Die Vorbereitungen für die morgige Lehrprobe mussten ja noch erledigt werden. Bedeutet grob: Viele Ideen mussten zu einem stimmigen Konzept zusammengetragen werden. Gar nicht so einfach. Das Mittel der didaktischen Reduktion hat viele Ideen zurechtgestutzt, aber das war von Beginn an zu erwarten. Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Also ist erst einmal alles gut.

Neben meinem Vortrag, den ich durch eine PowerPoint-Präsentation unterstütze, wird es auch die geforderten interaktiven Sequenzen geben, welche die Kommilitonen mit einbeziehen sollen. Nun muss das Ganze morgen nur noch einigermaßen klappen. Bei Probeläufen hat sich herausgestellt, dass ich mit meiner Lehrprobe ganz knapp innerhalb des Zeitlimits liege. Mal schauen, ob ich an der einen oder anderen Stelle noch etwas kürzen muss, damit es dann letztendlich passt. Denn da gibt es ja auch noch diese Variable namens “interaktive Sequenz”. Denn es ist nicht einfach zu schätzen, wie lang die Einbeziehung der Kommilitonen letztendlich dauern wird. Aber okay… ich mache mir da jetzt keine weiteren Gedanken mehr.

Achja… thematisch geht es übrigens um den sogenannten Moderationsplan, welcher vielen auch als Unterrichtsskizze bekannt ist. Wie gut, dass ich so Pläne schon x-mal erstellt habe. Könnte da sicherlich auch noch eine Menge aus dem Nähkästchen erzählen.

Naja… so… nun noch etwas anderes. Ist es nicht einfach nur geil, dass meine Borussia aus Dortmund gestern Abend in München den FCB mit 3:1 geschlagen hat? Die Münchener sind damit wohl “weg vom Fenster”. Gut so! Hoffentlich werden auch der FC Schalke unter der Woche im DFB-Pokal und Hannover 96 am nächsten Wochenende die Bayern schlagen. Wäre super! Einen Teil meiner wirklich guten Laune führe ich auch eindeutig auf das Spiel gestern zurück – natürlich.

Und jetzt mache ich mir auf jeden Fall noch einen recht chilligen und entspannten Abend. Morgen wird auf jeden Fall anstrengend und wichtig und spannend und sowieso. Also drückt mir doch mal alle ganz fest die Daumen, ja? Ich bin so gegen 10 Uhr an der Reihe…

Studiengebühren in NRW ab dem Wintersemester 2011/2012 wieder abgeschafft

Studiengebühren in NRW ab dem Wintersemester 2011/2012 wieder abgeschafft

Während sich in den Medien vor allem um die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg gestritten und sein Rücktritt gefordert wird, geht der politische Alltag weiter – kaum zu glauben. Heute vermeldet die Ruhr-Nachrichten (Dorstener Zeitung) auf ihrer Titelseite folgendes: “Studiengebühren gekippt – Rot-grüne Landesregierung bringt eines ihrer wichtigsten Reformprojekte durch” – eine Meldung, die vor allem Studierende erfreuen wird.

Es ist also geschafft. Hannelore Kraft hatte vor der Landtagswahl in NRW versprochen. Bei einem Wahlsieg der SPD würden die Studiengebühren, die unter Schwarz-Gelb zum Wintersemester 2006/2007 eingeführt wurden, wieder abgeschafft. Und es hat sich bewahrheitet, denn gestern stimmten die Abgeordneten der SPD, der Linken und der Grünen für eine Abschaffung der Studiengebühren. Das dadurch entstehende Loch soll durch Ausgleichszahlungen des Landes gestopft werden. Die Rede ist aktuell von 249 Millionen Euro, die den Hochschulen zusätzlich zur Verfügung gestellt werden sollen.

Ich muss sagen, dass ich lange Zeit nicht daran geglaubt habe, dass die Studiengebühren wirklich abgeschafft würden. Sah ja auch eine ganze Zeit lang nicht wirklich gut für diese Pläne aus. Dass sie nun doch durchgesetzt wurde, freut mich natürlich. Interessant ist nun allerdings, woher die Ausgleichszahlungen genau kommen sollen. Wie wird das Ganze finanziert?

Nebenbei hat man natürlich auch ein komisches Gefühl. Ich habe im Wintersemester 2007/2008 mit meinem Studium begonnen. Ein Jahr nach der Einführung der Gebühren. Und ich werde sie bis zur Abschaffung acht Mal gezahlt haben. Und mein Geld ist weg. Ich bekomme es nicht zurück. Ich habe also wieder einmal – wenn man es genau nimmt – die Arschkarte gezogen. Und ich bin damit nicht allein. Das regt irgendwie schon ein wenig auf.

Nichtsdestotrotz habe ich an der Ruhr-Universität Bochum durchaus gemerkt, wo die Gelder gelandet sind. Ich hatte in den letzten Semestern – vor allem durch die Kontakte zum Fachschaftsrat – das Gefühl, dass das Geld nützlich eingesetzt wird. Natürlich ist das alles subjektiv und vielleicht auch gar nicht mal richtig, aber das erleichtert das Ganze doch auf jeden Fall ein wenig. Es ist doch irgendwie ganz gut zu wissen, dass die Zahlungen “keine Verschwendung” waren. Und auch zukünftige Semester werden davon zweifelsohne profitieren.

Für viele wird diese Abschaffung eine echte Erleichterung sein. Und diese Tatsache erfreut mich am meisten. Viele werden nun ruhiger studieren können und sich weniger Sorgen ums Geld machen müssen. Ein Vorteil. Natürlich lässt sich sowohl für als auch gegen die Abschaffung argumentieren. Vor- und Nachteile gibt es sicherlich ebenso viele, wie es unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gibt. Eure Meinungen würden mich übrigens auch durchaus interessieren.

Joa… viel mehr habe ich dazu auch gar nicht zu sagen… danke für eure Aufmerksamkeit!

«3456710 »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    ArchivImpressumCC-Lizenz
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • maloney: "Trashig bis ins Mark! Mondnazis FTW!"
  • Sonja: "Seh ich ganz genauso. Ich glaube da haben sie sich von der vergangenen Saison doch zu..."
  • Bomel: "Reines Bauernopfer. Absolut unnötig. Wir sprechen von einem Verein, welcher erst seit..."
  • Lordy: "@Symm: Ich habe auch schon einige Aktionen, die so ähnlich waren, scheitern sehen. Ist..."

Facebook