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	<title>Lordys Weblog &#187; Tod</title>
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	<description>Lordy, Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, BVB-Anhänger.</description>
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		<title>Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Personenschadens kann dieser Zug vorerst nicht weiterfahren!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ärgernis]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Personenschadens kann dieser Zug vorerst nicht weiterfahren! Wir bitten um ihr Verständnis!&#8221; Diese zwei Sätze durfte ich heute auf der Rückfahrt von Essen nach Dorsten mehrfach vernehmen. Irgendwas war auf dem Streckenabschnitt vor meinem Zug geschehen. Eine Person war zu schaden gekommen und lag &#8220;bewusstlos neben einem Gleis&#8221;. Okay&#8230; kann vieles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Personenschadens kann dieser Zug vorerst nicht weiterfahren! Wir bitten um ihr Verständnis!&#8221; Diese zwei Sätze durfte ich heute auf der Rückfahrt von Essen nach Dorsten mehrfach vernehmen. Irgendwas war auf dem Streckenabschnitt vor meinem Zug geschehen. Eine Person war zu schaden gekommen und lag &#8220;bewusstlos neben einem Gleis&#8221;. Okay&#8230; kann vieles sein. Selbstmord? Unfall? WTF?</p>
<p>Ich hasse solche Situationen. Auf der einen Seite ist man tierisch genervt, weil die Fahrt nicht weiter geht, man Zeit verliert und der Tagesplan zu kippen droht, aber auf der anderen Seite ist da auch dieses Mitgefühl, dieses Trauernde, dieses Fragende, da man ja keinen Schimmer hat was da eigentlich genau passiert ist. Schrecklich&#8230;</p>
<p>Und weil ich durch diese Sache nicht gerade wenig Zeit eingebüßt habe, die ich eigentlich anders eingeplant habe, muss ich nun sehen, wie ich mir die Zeit am besten wiederhole. Und hier und jetzt fange ich damit an. Heißt im Klartext: Mehr als diese paar Zeilen gibt es heute nicht. Schönen Sonntag noch!</p>
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		<title>Eine Berührung mit dem Tod</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2011/01/21/eine-beruehrung-mit-dem-tod/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 16:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor einigen Tagen abends die Tageszeitung durchblätterte, stieß ich auf einen Artikel, dessen Inhalt man so und in ähnlicher Form &#8211; leider &#8211; sehr häufig zu lesen bekommt. Kurz und bündig zusammengefasst: Junger Dorstener verstarb bei einem Autounfall. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, denn immer wieder kommen Menschen jeden Alters bei Verkehrsunfällen ums [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor einigen Tagen abends die Tageszeitung durchblätterte, stieß ich auf einen Artikel, dessen Inhalt man so und in ähnlicher Form &#8211; leider &#8211; sehr häufig zu lesen bekommt. Kurz und bündig zusammengefasst: Junger Dorstener verstarb bei einem Autounfall. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, denn immer wieder kommen Menschen jeden Alters bei Verkehrsunfällen ums Leben. Aufgrund der Tatsache, dass im besagten Artikel kein Name genannt wurde, blieb der Tote für mich ein Mensch ohne Gesicht. Verständlicherweise waren meine Gedanken wenige Minuten später wieder woanders. </p>
<p>Wenn man dann plötzlich erfährt, dass es sich bei dem Toten um einen alten Bekannten handelt, wird einem schon ganz anders, denn in dem Moment bekommt der Tote ein Gesicht. Und damit verändert sich einiges. Als es mir erzählt wurde, wollte ich es erst einmal gar nicht glauben. &#8220;Kann doch gar nicht sein!&#8221; war mein erster Gedanke. Doch es wurde mehrfach bestätigt. Ein Schock. </p>
<p>In dem Moment musste ich daran denken, was ich mit diesem Menschen alles erlebt hatte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir gemeinsam auf dem Super Nintendo &#8220;Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time&#8221; gezockt und dem alten Shredder mächtig in den Arsch getreten haben. Oder daran, wie wir eine Zeit lang jeden Nachmittag mit einigen anderen zusammen auf einem nahe gelegenen Spielplatz Fußball gespielt haben. Oder daran, wie wir gemeinsam die ersten Pokémon-Spiele auf dem Gameboy durchzockten und uns gegenseitig Tipps gaben&#8230; eine spannende Zeit, die allerdings auch schon gut 15 Jahre und mehr zurückliegt. Ein Freund der Kindheit. </p>
<p>Die letzten Jahre haben wir nichts mehr voneinander gehört. Jeder ist seinen eigenen Weg gegangen und wollte andere Ziele erreichen. Vor einigen Wochen kam von ihm eine Freundschaftsanfrage bei Facebook. Ich nahm an. Und hin und wieder kommentierten wir auch gegenseitig unsere Status-Meldungen. Irgendwie war also wieder Kontakt da &#8211; oberflächlich und klein, aber vorhanden. </p>
<p>Und nun ist er bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Traurig. Ich möchte nun nicht mehr viel schreiben. Ruhe in Frieden!</p>
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		<title>Fast vier Monate sind seit der Duisburger Tragödie bei der LoveParade 2010 vergangen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 19:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medien erinnern am heutigen Tag an den tragischen Selbstmord von Robert Enke. Genau vor einem Jahr nahm sich der Nationaltorhüter und die unumstrittene Nummer Eins von Hannover 96 das Leben. Enge Vertraute des Torhüters nahmen heute an einer Andacht teil. Für alle anderen wurde eine Trauerstätte in der Nähe des Stadions von Hannover 96 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/loveparade-2010-tragoedie2.jpg" alt="Fast vier Monate sind seit der Duisburger Tragödie bei der LoveParade 2010 vergangen" title="Fast vier Monate sind seit der Duisburger Tragödie bei der LoveParade 2010 vergangen" /></p>
<p>Die Medien erinnern am heutigen Tag an den tragischen Selbstmord von Robert Enke. Genau vor einem Jahr nahm sich der Nationaltorhüter und die unumstrittene Nummer Eins von Hannover 96 das Leben. Enge Vertraute des Torhüters nahmen heute an einer Andacht teil. Für alle anderen wurde eine Trauerstätte in der Nähe des Stadions von Hannover 96 eingerichtet. Eine tragische Geschichte &#8211; nicht zuletzt, weil Robert Enke unter Depressionen litt und kaum jemand davon wusste. Diese Tatsache rüttelte vor einem Jahr viele Menschen wach. Alle wollten sensibler sein und mehr auf ihre Mitmenschen achten. Ob sie es letztendlich auch getan haben, wird wohl von Mensch zu Mensch unterschiedlich zu bewerten sein&#8230; </p>
<p>Aber ich möchte gar nicht näher auf den Selbstmord von Robert Enke eingehen, sondern viel mehr ist es mir ein Anliegen an eine andere Tragödie zu erinnern. Vor 109 Tagen, am 24.07.2010, ereignete sich auf der LoveParade 2010 in Duisburg, die unter dem Motto &#8220;The Art of Love&#8221; stattfand, eine große Katastrophe. Bei einer Massenpanik, die am Nachmittag losbrach, kamen 21 Menschen zu Tode, über 500 verletzten sich teilweise schwer und Hunderte erlitten ein Trauma, weil sie die schrecklichen Szenen, die sich vor ihren Augen abspielten, miterleben mussten.</p>
<p><a href="http://www.lordysweblog.net/2010/07/25/die-loveparade-2010-wurde-von-einer-schrecklichen-tragoedie-ueberschattet/">Als ich einen Tag später einen Artikel über die Tragödie verfasste</a>, dachte ich noch, dass die Gründe und die Verantwortlichen in der Folgezeit beim Namen genannt werden würden. Ich habe fest daran geglaubt, dass alles lückenlos aufgeklärt würde. Heute, über drei Monate nach diesem schrecklichen Tag, muss ich allerdings leider feststellen, dass diese lückenlose Aufklärung bis heute nicht erfolgt ist &#8211; zumindest nicht von offizieller Seite. </p>
<p>Stadt, Veranstalter und Polizei geben sich gegenseitig die Schuld an dem, was dort geschehen ist. Niemand ist dafür bisher rechtlich belangt worden. Die Ermittlungen laufen weiterhin &#8220;gegen Unbekannt&#8221;. Das finde ich übrigens äußerst bemerkenswert, weil der Staatsanwaltschaft über 700 Zeugen und gar 1000 Videos für die Klärung zur Verfügung stehen. Insgesamt gesehen ist diese Tragödie wahrscheinlich so gut dokumentiert, wie keine zuvor. </p>
<p>Die Gründe, die zu diesem Geschehen führten, sind mittlerweile durch viele Experten und durch engagierte Menschen aufgedeckt worden. So hat es große Mängel bei der Planung gegeben. Das Gelände des alten Güterbahnhofs war für die zu erwartende Menschenmasse viel zu klein und darüber hinaus noch durch Mauern eingeschlossen. Der Ein- und Ausgang hätte mit Tunnel und Rampe gar nicht schlechter gewählt werden können (vor allem deshalb, weil es bessere und vor allem sichere Alternativen gab). Das Sicherheitskonzept hatte eine Vielzahl von Lücken. Durch Probleme bei der Kommunikation zwischen Einsatzzentrale und den Kräften vor Ort war meist unklar wie in den entsprechenden Situationen gehandelt werden sollte. </p>
<p>Wenn man nun lesen darf, dass diese Veranstaltung nur deshalb stattfinden konnte, weil Sicherheitsbestimmungen etc. durch Sondergenehmigungen außer Kraft gesetzt und kritische Stimmen schlichtweg von allen verantwortlichen Stellen überhört wurden, dann bekommt man doch direkt eine Gänsehaut. Auch wenn sicherlich niemand wollte, dass es zu solchen Szenen kommt, so muss doch den meisten Verantwortlichen zumindest bewusst gewesen sein, dass so etwas im Bereich des Möglichen liegt. </p>
<p>Bis heute hat niemand öffentlich die Verantwortung übernommen. Niemand wurde bisher für dieses Unglück zur Rechenschaft gezogen. Das kann es doch einfach nicht sein. Die Fehler sind offenkundig. Und jemand hat diese Fehler gemacht. Also muss nun auch Gerechtigkeit hergestellt werden &#8211; 21 Menschen sind gestorben&#8230; wenn die Ermittlungen eingestellt werden ohne eine Verurteilung und ohne Konsequenzen, dann wäre das eine Farce. </p>
<p>Ich bin übrigens der Meinung, dass es grundsätzlich falsch ist, das die LoveParade in Zukunft nicht mehr stattfinden wird. Dies geschieht zwar laut Veranstalter aus Respekt vor den Opfern, doch ich würde es genau anders herum machen. Wenn die LoveParade weiterleben würde, dann wäre sie nicht nur ein großes Fest, sondern auch ein Platz, der auch noch in einigen Jahren an diese Katastrophe erinnert. Die Schuld dafür liegt nicht bei der grundsätzlichen Idee, sondern bei denen, die die LoveParade auf Biegen und Brechen durchführen wollten und durchgeführt haben.</p>
<p>Damit habe ich erst einmal alles niedergeschrieben, was mir in diesem Moment in den Sinn gekommen ist. Kommentare und Diskussionen würde ich hier begrüßen. Und wer noch mehr wissen will, der schaut am besten mal auf dem Blog <a href="http://loveparade2010doku.wordpress.com/">Dokumentation der Ereignisse zur Loveparade 2010 in Duisburg</a> vorbei. </p>
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		<title>Die LoveParade 2010 wurde von einer schrecklichen Tragödie überschattet</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine ganze Region ist entsetzt. Das gesamte Ruhrgebiet scheint einen Tag nach dem Vorkommnissen bei der LoveParade 2010 in Duisburg unter Schock zu stehen. Es sollte die größte Party des Jahres und ein Aushängeschild für Europas Kulturhauptstadt, der Metropole Ruhr, werden. Stattdessen ereignete sich eine Tragödie. Bei einer Massenpanik am Eingang zum LoveParade-Gelände wurden, während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/loveparade-2010-tragoedie.jpg" alt="Die LoveParade 2010 wurde von einer schrecklichen Tragödie überschattet" title="Die LoveParade 2010 wurde von einer schrecklichen Tragödie überschattet" /></p>
<p>Eine ganze Region ist entsetzt. Das gesamte Ruhrgebiet scheint einen Tag nach dem Vorkommnissen bei der LoveParade 2010 in Duisburg unter Schock zu stehen. Es sollte die größte Party des Jahres und ein Aushängeschild für Europas Kulturhauptstadt, der Metropole Ruhr, werden. Stattdessen ereignete sich eine Tragödie. Bei einer Massenpanik am Eingang zum LoveParade-Gelände wurden, während über eine Million auf dem Gelände ausgelassen feierte, 19 Menschen getötet und über 342 verletzt &#8211; viele davon schwer. Der genaue Verlauf ist bisher noch ungeklärt, aber Augenzeugen-Berichte lassen ein schreckliches Bild erahnen. </p>
<p>Die LoveParade fand dieses Jahr im alten Güterbahnhof der Stadt Duisburg statt. Ein sehr hübsches Gelände, das sich sicherlich auch gut für so eine Party anbietet. Zum Erreichen des Geländes musste eine Unterführung (an der Karl-Lehr-Straße) durchschritten werden. Aus dieser Unterführung wurde ein enger Tunnel ohne Entkommen &#8211; eine Falle. Ich möchte über die Ursache nicht spekulieren, denn die Untersuchungen, die bereits angelaufen sind, werden sicherlich ein eindeutiges Bild ohne Zweifel zeichnen. </p>
<p>Ob eine Kettenreaktion durch einige Besucher, die über Sicherheitszäune klettern wollten, um auf das Gelände zu kommen, ausgelöst wurde oder ob diese Tragödie eine andere Ursache hatte, wird in den nächsten Tagen sicherlich abschließend geklärt werden können. Ebenfalls wird man dann wissen, ob dieses Ereignis hätte verhindert werden können. </p>
<p>Und auch mögliche Schuldige werden dann beim Namen genannt werden können. Aber bis dahin sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen. Auch wenn dies sicherlich nicht leicht fällt.</p>
<p>Mehr Informationen findet ihr zum Beispiel <a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/19-Tote-und-342-Verletzte-bei-Loveparade-id3279571.html">hier</a> und <a href="http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall07/loveparade/uebersicht.jhtml">hier</a>. Dort sind auch Fotos, Videos und vieles mehr zu sehen. </p>
<p>Auf der Pressekonferenz von heute Mittag hat der Veranstalter Rainer Schaller mitgeteilt, dass es zu keiner neuen LoveParade mehr kommen wird &#8211; aus Respekt vor den Verstorbenen. </p>
<p>Ich wollte übrigens auch zur LoveParade gehen. Erst gestern Mittag hatte ich mich spontan dagegen entschieden, da ich morgens eine Klausur zu schreiben hatte und danach einfach nur müde war. Hinzu kam dann noch, dass ich irgendwie gefroren habe&#8230; warum auch immer. Somit bin ich von Bochum nicht weiter nach Duisburg, sondern wieder nach Hause gefahren. Und selbst als mich dann noch ein alten Kollege überreden wollte, bin ich standhaft geblieben. Im Nachhinein sicher eine gute Entscheidung. </p>
<p>Und so kann ich Entwarnung geben&#8230; ich war nicht in Duisburg und mir ist nichts passiert. Gab ja gestern Abend oder im Laufe der Nacht noch die eine oder andere Nachfrage. Ich bin wohlauf. Geschockt war ich gestern Abend dennoch über die Nachricht. Und zwar nicht wenig.</p>
<p>So etwas darf nicht passieren &#8211; eine Tragödie. An dieser Stelle möchte ich mein Mitgefühl für die Opfer und die Angehörigen, aber auch an alle, die diese schrecklichen Minuten/Stunden überstehen mussten, aussprechen.<br />
Und viel mehr kann ich dazu nicht mehr äußern&#8230; was sagt ihr denn dazu?</p>
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		<title>Wenn Raben meinen vom Regal fallen zu müssen</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2010/06/08/wenn-raben-meinen-vom-regal-fallen-zu-muessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Raben meinen vom Regal fallen zu müssen, gibt es manchmal Tote. Daraus könnte man doch glatt ein Sprichwort machen, oder? In diesem Falle hat es den Raben selbst erwischt&#8230; glatter, zweifacher Durchbruch. Stehen ist nun nicht mehr drin &#8211; armes Tier. Und Blut ist im Inneren auch nicht mehr vorhanden, denn irgendwie ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/wenn-raben-meinen-vom-schrank-fallen-zu-muessen.jpg" alt="Wenn Raben meinen vom Regal fallen zu müssen" title="Wenn Raben meinen vom Regal fallen zu müssen" /></p>
<p>Wenn Raben meinen vom Regal fallen zu müssen, gibt es manchmal Tote. Daraus könnte man doch glatt ein Sprichwort machen, oder? In diesem Falle hat es den Raben selbst erwischt&#8230; glatter, zweifacher Durchbruch. </p>
<p>Stehen ist nun nicht mehr drin &#8211; armes Tier. Und Blut ist im Inneren auch nicht mehr vorhanden, denn irgendwie ist der ziemlich hohl &#8211; leblos. Nun denn&#8230; so muss ich wohl gleich mal eine Tüte holen und ihn dann zu seiner letzten Ruhestätte geleiten. Vor Jahren kam er in meinen Besitz&#8230; wie und warum kann ich nicht einmal mehr sagen&#8230; und lange blieb er ein stummer und treuer Begleiter. Heute hat er sich einen total dämlichen Fehltritt geleistet. So schnell kann es gehen. Und wieder eine Lehre des Lebens: Das Leben kann jederzeit zu Ende sein. </p>
<p>Im einen Moment ist man glücklich, im nächsten vom Regal gefallen. Kann man nichts machen&#8230; nur ein wenig trauern. Und weil ich das jetzt nicht machen möchte ertränke ich meine Trauer in einer Flasche mit einem königlichen Pils aus einer Duisburger Brauerei. Rest in peace!</p>
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		<title>Was wurde aus ihnen? Wo gingen sie hin?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 12:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß, dass ich hier noch nicht sehr häufig über die schwere Zeit geschrieben habe, die ich 2006 und 2007 zu überstehen hatte. Und das ist vielleicht auch nicht einmal so verkehrt. Doch heute ist mir irgendwie ganz plötzlich ein Gedanke in den Kopf geschossen, den ich hier einfach niederschreiben muss. Meine Aufenthalte im Krankenhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, dass ich hier noch nicht sehr häufig über die schwere Zeit geschrieben habe, die ich 2006 und 2007 zu überstehen hatte. Und das ist vielleicht auch nicht einmal so verkehrt. Doch heute ist mir irgendwie ganz plötzlich ein Gedanke in den Kopf geschossen, den ich hier einfach niederschreiben muss. </p>
<p>Meine Aufenthalte im Krankenhaus haben damals meine Sicht auf viele Dinge verändert. Vieles schien auf einmal so unwichtig, so unbedeutend, so lächerlich. Aber darum soll es gar nicht gehen. </p>
<p>Nein, es soll um die wahnsinnig tollen Menschen gehen, die ich damals kennenlernte &#8211; in den schrecklichen Monaten. Es war mein großes Glück dieser Zeit. Und dabei hatten wir alle nur eine Sache so wirklich gemeinsam, die uns zusammen an jenen Ort brachte: Wir waren alle schwer krank. Der große Unterschied zwischen mir und den anderen: Meine Zukunft sollte sich nicht nur auf wenige Tage, Wochen und Monate beschränken, nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte.  </p>
<p>Heute waren sie auf einmal wieder gegenwärtig &#8211; diese Gedanken, diese Fragen: Was wurde aus ihnen? Wo gingen sie hin? Sind sie nun an einem besseren Ort? </p>
<p>Von einer Dame weiß ich, dass sie den Lungenkrebs, der sie zu zerstören drohte, durch großen Kampf besiegt hat. Sie wohnt hier in Dorsten &#8211; sie lebt. </p>
<p>Einem Mann hingegen wurden vier Wochen gegeben. Die Diagnose wurde vor meinen Augen erteilt. &#8220;Gehen sie nach Hause und sorgen sie dafür, dass sie alles geklärt bekommen, damit ihre Frau hinterher abgesichert ist. Wir werden alles tun um die Schmerzen für sie so erträglich wie möglich zu halten, damit sie die letzten Wochen noch leben können.&#8221; Das waren &#8211; sinnbildlich &#8211; die Worte, die ich mithören durfte. Es ist also kein Wunder, dass so manche Sache, so mancher Streit, so mancher erahnter &#8220;Worst Case&#8221; plötzlich lächerlich und unwichtig wirkte. </p>
<p>Eine 36-Jährige Dame hatte ebenfalls den Tod vor Augen. Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Ihr Erbe für die Welt: Ein damals 16-Jähriger Junge, der schon keinen Vater hatte und nun wahrscheinlich auch ohne Mutter leben muss. Ich habe sie noch zweimal während ihrer Chemotherapie besucht, nachdem ich wieder gesund war. Dann antwortete sie nicht mehr auf meine SMS. Aber mir eingestehen, dass sie gestorben war, konnte ich auch nicht. Und mich vergewissern? Auf keinen Fall&#8230; das wäre mir damals viel zu nah gegangen. Ich hatte immerhin schon so an ihrem Bett mit den Tränen zu kämpfen, obwohl sie sogar lachen konnte. Mir wäre danach nicht zumute gewesen. Aber es wird ihr wohl geholfen haben. </p>
<p>Eine andere Dame kämpfte mit aller Leidenschaft, doch die Ärzte verzweifelten, weil sie nicht die richtige Chemotherapie für den Tumor fanden, der die Frau langsam aber sicher Richtung Lebensende drängte. Sie gab nicht auf&#8230; hat sie es geschafft? Lebt sie noch? Oder ist sie letztendlich doch kämpfend von uns gegangen? Eines weiß ich sicher: Aufgegeben hat sie nicht. </p>
<p>Und was ist mit dem Mann, der damals seinen rechten Lungenflügel verlor, aber sein Leben vorübergehend gewann? Weilt er noch unter uns? Kann ich ihm noch begegnen, wenn ich durch die Duisburger Innenstadt laufe? Oder war es für ihn auch nur ein kurzer Sieg für einen teuren Preis? </p>
<p>Manchmal frage ich mich, ob ich nicht wirklich mal nachforschen sollte. Aber dann frage ich mich ebenso, ob es überhaupt gut ist auf diese Fragen die Antworten zu erhalten. Diese Menschen haben mir viel bedeutet, sie haben mir viel gegeben. Sie waren der Halt in Momenten, wo ich keine Besucher vor Ort hatte, wo ich niemanden am anderen Ende der Telefonleitung um Hilfe bitten konnte. Sie haben gegeben ohne zu nehmen. Sie waren stark, mutig und hilfsbereit&#8230; sie hatten mit sich selbst zu kämpfen, aber waren dennoch herzliche Menschen. Was wurde aus ihnen? Wo gingen sie hin?</p>
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		<title>Gedanken nach dem Tode von Robert Enke</title>
		<link>http://www.lordysweblog.net/2009/11/18/gedanken-nach-dem-tode-von-robert-enke/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. November, also vor einigen Tagen, ging die Meldung &#8220;Robert Enke, Nationaltorhüter, begeht Selbstmord&#8221; durch die Medien. Robert Enke hat sich im Alter von 32 Jahren umgebracht. Ich erzähle sicherlich niemandem etwas Neues. Jeder wird es mitbekommen haben. Die Trauerfeier im Stadion zu Hannover, die Pressekonferenzen, die Stimmen der Nationalspieler und die Tränen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/gedanken-nach-dem-tode-von-robert-enke.jpg" alt="Gedanken nach dem Tode von Robert Enke" title="Gedanken nach dem Tode von Robert Enke" /> </p>
<p>Am 10. November, also vor einigen Tagen, ging die Meldung &#8220;Robert Enke, Nationaltorhüter, begeht Selbstmord&#8221; durch die Medien. Robert Enke hat sich im Alter von 32 Jahren umgebracht. Ich erzähle sicherlich niemandem etwas Neues. Jeder wird es mitbekommen haben. Die Trauerfeier im Stadion zu Hannover, die Pressekonferenzen, die Stimmen der Nationalspieler und die Tränen der Betroffenen. Ganz Fußball-Deutschland &#8211; wie es immer so schön heißt &#8211; und viele mehr haben um einen außergewöhnlichen Spieler und Menschen getrauert und tun dies immer noch, durchaus zurecht. Trauer vergeht nicht in Tagen.</p>
<p>Nun haben wir zwar <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/07/08/wann-kann-michael-jackson-in-frieden-ruhen/">keine Verhältnisse wie beim Tode von Michael Jackson</a> erlebt, aber dennoch wurde in den letzten Tagen der Tod von Robert Enke in astronomische Höhen gepusht. Ich möchte mich da nun sicherlich nicht anschließen und habe das Thema daher bisher auch stark gemieden, aber es gibt doch etwas, dass ich unbedingt zum Ausdruck bringen möchte. Und zwar:</p>
<p>Der Tod von Robert Enke ist äußerst bedauerlich für die Familie, die Freunde, die Bekannten und das gesamte soziale Umfeld. Ebenso trifft es die Fans und alle anderen Menschen, die das mitbekommen. Robert Enke litt an Depressionen, die er vor der Öffentlichkeit geheim halten konnte und wahrscheinlich auch wollte. Laut Hannover 96-Präsident 	Martin Kind hat Robert Enke es überspielt, damit niemand dahinter kam. So schien er immer ein ganz normaler Mensch zu sein. </p>
<p>Und genau da liegt mein Anliegen, da ich selbst in einer nicht gerade einfachen Situation bin. An dieser Stelle ist klar geworden oder sollte klar geworden sein, dass nach außen hin vieles oft so aussieht als wäre alles in Ordnung, aber tief unter der Oberfläche gibt es dann meistens große Probleme. Depressionen sind nicht immer offensichtlich, äußern sich nicht immer, sind nicht für jedermanns Auge erkennbar. Manche Menschen sind innerlich kalt, sind hilflos, sind &#8220;tot&#8221;, aber sie schaffen es ihrer Umgebung vorzugaukeln, dass alles super gut läuft. Sie lachen, grinsen und freuen sich &#8211; zumindest dem Anschein nach. Denn das ist längst nicht immer die Wahrheit und oft nur trügerischer Schein. Nur wenige Menschen in deren Umfeld wissen dann meist &#8211; wenn überhaupt &#8211; von starken und schweren Problemen, die wie große Lasten auf den Schultern liegen.</p>
<p>Wenn der Tod von Robert Enke eines ganz deutlich zeigen konnte, dann war es genau das. Manche Menschen zerbrechen an ihrem Schicksal. Manche verbergen es und leiden immer weiter. Dies war bei Robert Enke zwar nicht gänzlich der Fall, denn er hatte eine Frau, die ihm geholfen hat, und war in Behandlung, aber vielen anderen geht es so. Sie erzählen es nicht und bekommen somit auch keine Hilfe. Da muss man gegensteuern &#8211; finde ich.</p>
<p>Warum jetzt genau der Artikel? Weil ich das einfach mal loswerden musste. Das sind meine Gedanken, wenn ich an den Tod des Nationaltorhüters denke. Und ich hoffe, dass so etwas ähnliches auch so manch anderer gedacht hat. </p>
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		<title>In Memory of Lissy</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag hatte ich darüber geschrieben, dass wir unsere Lissy einschläfern lassen mussten, da sie schwer an Krebs erkrankt war. Dieser Verlust hat mich und meine gesamte Familie extrem mitgenommen. Das merkt man auch jetzt noch in sehr, sehr vielen Situationen. Vor allem auch an meiner Person. Eine gute Freundin der Familie, die Lissy auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/in-memory-of-lissy.jpg" alt="In Memory of Lissy" title="In Memory of Lissy" /></p>
<p><a href="http://www.lordysweblog.net/2009/10/17/ruhe-in-frieden-mein-huendchen/">Am Samstag</a> hatte ich darüber geschrieben, dass wir unsere Lissy einschläfern lassen mussten, da sie schwer an Krebs erkrankt war. Dieser Verlust hat mich und meine gesamte Familie extrem mitgenommen. Das merkt man auch jetzt noch in sehr, sehr vielen Situationen. Vor allem auch an meiner Person. </p>
<p>Eine gute Freundin der Familie, die Lissy auch sehr gerne mochte und sie auch die 13 Jahre, die sie bei uns verweilt hat, kannte, hat sich dann etwas einfallen lassen um der Familie eine kleine Aufmunterung zu verschaffen. Sie hat unsere Lissy malen lassen. Auf einer Hundeausstellung. Und ohne ein Foto von ihr zu besitzen. Und so kommt es, dass zwar keine 100%ige Ähnlichkeit vorhanden ist, aber doch schon erkennbar ist, dass es unsere Lissy sein soll. Für mehr Ähnlichkeit gibt es ja die Fotos, die in den Jahren entstanden sind. Ich habe mich auf jeden Fall über dieses Werk gefreut und da wollte ich es einfach mal allen präsentieren. In Memory of Lissy&#8230;</p>
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		<title>Ruhe in Frieden mein Hündchen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, die sind einfach nicht so, wie man sie sich wünscht. Heute morgen musste unsere Hündin eingeschläfert werden. 15 Jahre hat sie gelebt. Mehr als 13 Jahre war sie ein Teil unserer Familie nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt haben. Mehr als die Hälfte meines Lebens hat dieser Hund also an meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lordysweblog.net/wp-images/lissy-sommer2008.jpg" alt="Lissy im Sommer 2008" title="Lissy im Sommer 2008" /></p>
<p>Es gibt Tage, die sind einfach nicht so, wie man sie sich wünscht. Heute morgen musste unsere Hündin eingeschläfert werden. 15 Jahre hat sie gelebt. Mehr als 13 Jahre war sie ein Teil unserer Familie nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt haben. Mehr als die Hälfte meines Lebens hat dieser Hund also an meiner Seite verbracht. Ein tragischer Verlust, der nicht leicht zu überstehen ist. </p>
<p>Ich konnte den ganzen Tag nicht wirklich darüber reden. Jetzt geht es ein wenig. Aber da liegt der Grund sicherlich auch eher an den jetzt leeren Flaschen. Besonders tolles Timing, weil heute meine Schwester auch noch ihre Volljährigkeit &#8220;feiert&#8221;. Wenn man da nun überhaupt noch von &#8220;feiern&#8221; sprechen kann. Die nächste Zeit wird noch ein sehr komisches Gefühl vorhanden sein. Denke ich. </p>
<p>Heute habe ich mehrfach gedacht: &#8220;Ach, du musst ja langsam mit Lissy raus&#8221;. Und erst später ist mir wieder aufgefallen, dass beim Spaziergang dann doch das Wichtigste fehlen würde. Total komisch. Jeder, der einmal einen ähnlichen Schicksalsschlag miterlebt hat, wird mitfühlen können und wissen wie komisch das doch alles ist. Sicherlich ist es das Beste für die Hündin, denn sie sollte sich ja nicht quälen müssen. Und bei dem Befund am heutigen Morgen wäre es wohl auf ein elendes Quälen hinausgelaufen, wenn es das nicht jetzt schon war.</p>
<p>Ich bin auf jeden Fall am Boden zerstört und ordentlich fertig. Und irgendwie fehlt mir in solchen Momenten auch etwas, aber naja&#8230; so ist das Leben. Ich will nun auch gar nicht mehr viel schreiben, da die Tränen wieder Anlauf nehmen. Nur noch so viel: Ruhe in Frieden Lissy.  </p>
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		<title>Wann kann Michael Jackson in Frieden ruhen?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lordy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben heute den 08.07.2009 und der durchaus tragische Tod des &#8220;King of Pop&#8221; ist nun schon fast 2 Wochen her. Als ich am 26.06.2009 von seinem Tod berichtete war ich mir durchaus bewusst, dass dieses Ereignis eine Menge nach sich ziehen wird. Und genau so ist es ja auch gekommen. Kein Tag ist seitdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben heute den 08.07.2009 und der durchaus tragische Tod des &#8220;King of Pop&#8221; ist nun schon fast 2 Wochen her. Als ich am <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/06/26/michael-jackson-ist-tot/">26.06.2009 von seinem Tod berichtete</a> war ich mir durchaus bewusst, dass dieses Ereignis eine Menge nach sich ziehen wird. Und genau so ist es ja auch gekommen.</p>
<p>Kein Tag ist seitdem vergangen ohne eine Schlagzeile zum Thema &#8220;Michael Jackson&#8221; in den Zeitungen. Und auch in den Nachrichten nimmt der Tod des &#8220;King of Pop&#8221; immer wieder einen Platz ein. Spekulationen zu Leben und Tod des &#8211; wenn es nach Hip-Hop-Diva Latifah geht &#8211; &#8220;größten Stars auf Erden&#8221; kursieren und sind gefragt wie nie zuvor. Der Tod hat Michael Jackson ein Comeback beschert, wie es die anstehende Tour nie hätte schaffen können. Wieso? Ganz einfach. Hier mal zwei Beispiele: </p>
<p>Die Trauerfeier am gestrigen Abend (mitteleuropäischer Zeit) im Staple Center in Los Angeles. 20.000 Menschen waren in der Halle um Abschied zu nehmen und um mit anderen Stars und Sternchen über Michael Jackson nachzudenken und an ihn zu erinnern. Zu den 20.000 Menschen im Staple Center gesellten sich auch noch Millionen vor den Fernsehschirmen. Die Veranstalter rechneten mit einer Milliarde Zuschauer weltweit. In Deutschland scheinen die Feier nach aktuellen Auswertungen über 10 Millionen gesehen zu haben. Genaueres weiß man in einigen Tagen. Aber: Absolut rekordverdächtig. Über die Feier an sich mag ich nicht allzu viel sagen. Hat mich nicht wirklich interessiert und so habe ich sie auch nicht verfolgt. Das, was ich heute darüber gelesen habe, ist allerdings nicht nach meinem Geschmack. Aber nun gut. Geschenkt. Sieht jeder anders. Interessant fand ich aber die Meinung von Elizabeth Taylor, die eine enge Vertraute Michael Jacksons war, zur Trauerfeier. Hat sie doch bei <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> verlauten lassen:</p>
<blockquote><p>Ich bin gebeten worden, im Staple Center zu sprechen. Ich kann nicht ein Teil dieses öffentlichen Traras sein.</p></blockquote>
<p>Und das zweite Beispiel wirft nun einen Blick auf die Charts. Neun Alben und 24 Singles sind momentan in den aktuellen, deutschen Top100 vertreten. Auch hier: Rekord. Das zeigt, dass Tote in der Lage sind eine Menge Geld zu verdienen. Bin mal auf das Jahresgehalt gespannt. Elvis Presley hat zum Beispiel im vergangenen Jahr 52 Millionen Dollar verdient. Und das ist doch beachtlich, denn immerhin ist das Todesjahr 1977 schon lang her. Ähnlich wird es auch wohl Michael Jackson gehen. Zumindest in den nächsten Jahren. Und so kommt man ganz schnell zu der Aussage: Der König ist tot &#8211; hoch lebe der König!</p>
<p>So langsam stelle ich mir aber die Frage wie lang dieser Hype nun noch anhalten wird? Wann kann Michael Jackson in Frieden ruhen? So habe ich ja diesen Artikel überschrieben. Wann hören die Schlagzeilen und die Spekulationen auf? Sicherlich erst dann, wenn es &#8220;kein Schwein&#8221; mehr lesen will. Aber die Nachfrage scheint wohl nicht nachzulassen. Oder doch? Wie seht ihr das? Findet ihr das noch normal? Kommt es euch schon zu den Ohren raus? Also ich bin ehrlich&#8230; so langsam könnte das &#8211; wenn es nach mir geht &#8211; ruhig mal enden. Bin auf eure Meinung gespannt. </p>
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