TV-Serien-Guide: Entourage

Entourage

Kommen wir beim TV-Serien-Guide nun mit “Entourage” zu einer meiner absoluten Lieblingsserien. Produziert für den US-Sender HBO. Und zwar von 2004 bis 2011. Nach dem Konzept von Doug Ellin. Die Serie kommt in 8 Staffeln insgesamt 96 Episoden, die jeweils 28 Minuten lang sind. Einer der Produzenten ist übrigens Mark Wahlberg, der Schauspieler. Und interessant ist dieses Detail, weil viele Ereignisse in der Serie auf Wahlbergs Erfahrungen beruhen.

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In der Serie geht es um den jungen Schauspieler Vincent “Vince” Chase, der sich nach einem ersten Filmerfolg seiner weiteren Karriere in Hollywood widmet. Und dies tut er nicht allein, sondern mit seinem Gefolge, seiner Entourage. Da wären zum nennen: Sein bester Freund und Manager Eric “E” Murphy, dem langjährigen Freund Turtle und seinem älteren Halbbruder Johnny “Drama” Chase, der sich ebenfalls als Schauspieler versucht, aber damit wenig Erfolg hat und sich auf dem absteigenden Ast befindet. Komplettiert wird die Truppe dann noch durch Vince’ Agenten Ari Gold.

Ich muss sagen, dass mir die Serie echt super gefällt. Einfach nur großartig. Eben ein absoluter Liebling. Warum? Naja, die Handlungsstränge sind durchaus interessant, die Charaktere sind über weite Strecken hinweg einfach nur genial (gilt vor allem für Eric Murphy und Ari Gold) und die Dialoge und Ereignisse sparen nicht an witzigen Momenten, so dass man eigentlich immer lächeln oder lachen muss.

Vor allem aufgrund der Spiellänge von 28 Minuten pro Episode eignet sich die Serie ideal für zwischendurch. Außerdem ist sie doch recht leichte Kost ist. Da der Handlungsverlauf allerdings einem roten Faden folgt, der sich durch jede Episode zieht, ist “Entourage” keine Serie, in die mal eben mittendrin reinschaut. Nein, man sollte schon am Anfang beginnen und sich dann Episode für Episode geben. Lohnt sich auch.

Ich selbst warte sehnsüchtig auf die achte und letzte Staffel, die in Deutschland noch nicht gelaufen ist. Wird sicher ein großartiges Ende nehmen. Hoffe ich zumindest.

TV-Serien-Guide: True Blood

True Blood

Der TV-Serien-Guide geht in die nächste Runde. Blutig wird es dieses Mal. Mit “True Blood”. Die Serie wird seit September 2008 auf dem US-amerikanischen Pay-TV-Sender HBO ausgestrahlt. In Deutschland war sie zuerst auf den Pay-TV-Sendern 13th Street und SyFy zu sehen, bevor der Weg ins Free-TV durch RTL II gelang. Interessierte ohne Pay-TV wird es übrigens freuen, dass am Mittwoch, den 14.09.2011, die Ausstrahlung der dritten Staffel auf RTL II beginnt. Gibt es übrigens auch schon auf DVD – für Leute, die keine Lust haben jeden Mittwoch Abend vor der Glotze zu hocken.

Jaja… da HBO vor wenigen Wochen bekannt gab, dass die Serie um eine fünfte Staffel verlängert wurde, gibt es also mindestens 60 Episoden mit einer Spielzeit von je 55 Minuten zu bestaunen. Übrigens basiert das Buch auf Charlaine Harris’ Buchreihe “Sookie Stackhouse”. Auch da können Interessierte natürlich mal reinschauen. Ich werde dies wohl nicht tun. Doch bevor es jetzt gleich weitergeht, mag ich euch erst einmal noch das Intro nahe bringen, das mit “Bad Things” von Jace Everett musikalisch eindrucksvoll untermalt ist.

So. Nun weiter. Worum geht es denn im Groben in dieser Serie? Über Jahrhunderte hinweg mussten Vampire im Schatten leben. Im Dunkeln. Der Mensch durfte ihre Existenz nicht bemerken und ein friedliches Zusammenleben war einfach nicht möglich. Mussten sich die Vampire doch gewaltsam vom Menschen ernähren. Doch dies ändert sich als japanische Wissenschaftler in der Gegenwart ein künstliches Blut entwickeln, welches dafür sorgt, dass die Vampire nun nicht mehr auf die Menschen als Nahrungsquelle zurückgreifen müssen. Nun wird die Existenz der Vampire bekannt und sie drängen in die Gesellschaft. Vampirgesetze werden verabschiedet und eine friedliche Koexistenz wird angestrebt. Allerdings gibt es Querdenker – auf beiden Seiten.

Als Schauplatz der Handlung wurde die fiktive Stadt Bon Temps in Louisiana erschaffen. Eine ruhige und idyllische Gegend. Bis auch dort die ersten Vampire auftauchen. Einer davon ist Bill Compton, der sich sehr schnell in die junge und hübsche Kellnerin Sookie Stackhouse verguckt, welche eine Telepatin ist. Und… nun erzähle ich nicht mehr, weil sonst braucht ihr die Serie ja gar nicht mehr zu schauen.

Mir gefällt die Serie ganz gut. Sie ist erfrischend. Sie ist anders. Und sie präsentiert ein durchaus interessantes Vampirbild. Alles in allem kommt selten Langeweile beim Schauen auf. An wenigen Stellen empfand ich die Geschichte als übertrieben und zu abgehoben, aber nun gut. Das ist Geschmackssache. Und zum Abschalten haben mich diese Stellen nun auch nicht bewegt. “True Blood” ist übrigens vor allem auf erwachsene Zuschauer ausgelegt. Sehr viel Gewalt, Blut, Sex und schwarzer Humor sind enthalten. Nicht für jedermann was. Hm…

Mein Fazit: Wer Vampire mag, der sollte in “True Blood” auf jeden Fall mal reinschauen. Schaden tut es nicht.

Und? Wer von euch da draußen kennt die Serie? Und ich will Meinungen lesen…

TV-Serien-Guide: Scrubs – Die Anfänger

Scrubs - Die Anfänger

Nach einer nun doch nicht ganz so kurzen Pause sollte es mal wieder mit meinem TV-Serien-Guide weitergehen, nicht wahr? Beginnen wir mal mit “leichter Kost”. Und zwar mit der Comedy Serie “Scrubs – Die Anfänger”, die sicherlich viele von euch schon kennen. Läuft momentan im Nachmittagsprogramm von Pro7 rauf und runter. Insgesamt gibt es 9 Staffeln mit 182 Episoden, die jeweils gute 22 Minuten lang sind.

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Ich selbst habe in den letzten Wochen ziemlich viel “Scrubs” geschaut. Bis zum Ende der siebten Staffel kenne ich nun jede Episode. Mehr werde ich mir in der nächsten Zeit allerdings nicht mehr anschauen. Sprich: Ich verzichte auf das Serienende, da mir von vielen Personen gesagt wurde, dass sich das Weiterschauen nicht lohnt und das Ende ziemlich scheiße ist. Ihr könnt das gerne bestätigen oder widerlegen.

Und weil ich oben das Intro der Serie schon eingebunden habe, muss ich nun auch unbedingt loswerden, dass ich den Song im Intro einfach total super finde. Echt. Ohrwurm-Charakter. Vor allem, wenn man mehrere Episoden an einem Tag schaut. Dann bleibt der erst einmal für eine ganze Zeit hängen. Jo.

Jeder, der ein paar Episoden gesehen hat, weiß, um was es bei “Scrubs” geht. Man begleitet junge Ärzte nach dem Medizinstudium bei ihren ersten Schritten im stressigen und nicht gerade einfachen Berufsalltag. J.D., Elliot Reid und Christopher Turk sind die drei Ärzte, die im Fokus stehen. Flankiert werden sie dann von anderen Charakteren, die es durchaus verstehen der Serie ihre ganz eigene Note zu verpassen.

Ich mag “Scrubs”. Vor allem aufgrund von Dr. Perry Cox, der irgendwie total genial, cool und awesome ist. Und auch der Hausmeister ist irgendwie klasse. Passt. Ist witzig. Und manchmal einfach nur dämlich. Aber es ist leichte Kost. Man kann gut abschalten. Man muss nicht viel nachdenken. Man kann lachen und man wird unterhalten. Was will man mehr? Richtig… nix. Ist so alles bestens und vollkommen okay und so.

Mein kleines Fazit: Kann man sich auf jeden Fall anschauen. Ich würde nicht sagen, dass ich die Serie zu den Besten zählen würde, aber sie ist in Ordnung. Man kann sie schauen. Und wenn man Krankenhausserien mag und gerne lacht, dann sollte man sie auch schauen. So!

Habt ihr dazu auch eine Meinung?

TV-Serien-Guide: Band of Brothers – Wir waren wie Brüder

Band of Brothers - Wir waren wie Brüder

Eine der besten TV-Produktionen, die ich je gesehen habe, stellt die Miniserie “Band of Brothers – Wir waren wie Brüder” dar, welche auf dem gleichnamigen Buch des US-Historikers Stephen Ambrose basiert. In den zehn Episoden, die von Tom Hanks und Steven Spielberg für den US-amerikanischen TV-Sender HBO produziert wurden, begleitet man die Soldaten der Easy Company, 2. Bataillon, 506. US-Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision von der Grundausbildung, über die Landung in der Normandie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Das erste Mal ausgestrahlt wurde die Serie im Jahre 2001 in den USA. 2003 dann auch in Deutschland.

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Ich muss sagen, dass es mir schwer fällt, nun einen wirklich langen Text zu der Serie zu verfassen. Warum? Weil ich so ziemlich alles loben müsste. Und weil ich durch meine Begeisterung sicherlich viel zu viel verraten würde. Was ja gerade für die schlecht wäre, die die Serie noch nicht gesehen haben. Wollen wir ja nicht, oder? Daher halte ich mich mal möglichst zurück und sage nur ein paar sehr, sehr oberflächliche Dinge.

Mit Schauspielern wie Damian Lewis, den ich einfach nur richtig klasse finde, und Ron Livingston kann die Serie mit einer richtig guten Besetzung aufwarten. Und die Geschehnisse vom D-Day bis zum Kriegsende werden auf eine überwältigende Art und Weise erzählt. Man wird mitgerissen, ob man will oder nicht. Nicht zuletzt auch durch die in der Gegenwart aufgenommenen Kommentare der Veteranen der Easy Company, welche meist zu Beginn der jeweiligen Episode ihren Platz finden, oder durch die eindrücklichen, einprägsamen Bilder, die gezeigt werden.

Die Serie sollte man mal gesehen haben. Momentan läuft sie leider nicht im TV. Daher muss man wohl auf die DVD-Version zurückgreifen. Oder einfach warten. Zuletzt lief die Serie 2008 auf RTL2. Gut möglich, dass sie bald wieder im Abendprogramm ausgestrahlt wird. Ich kann sie auf jeden Fall nur empfehlen. Solltet ihr mehr Infos wollen, so sei Google euer Freund.

Und ich habe mir für die nächste Zeit die Miniserie “The Pacific” auf die To-Watch-Liste geschrieben. Gilt ja immerhin als indirekte Fortsetzung und Tom Hanks und Steven Spielberg saßen auch da auf dem Regie-Stuhl. Bin gespannt.

TV-Serien-Guide: In Treatment

In Treatment

Paul Weston, gespielt von Gabriel Byrne, ist Psychotherapeut und die Hauptfigur in der US-amerikanischen Dramaserie “In Treatment” von Rodrigo García. Seit 2007 wird diese produziert und kommt mittlerweile auf 3 Staffeln mit insgesamt 106 Episoden. In jeder der 25 Minuten langen Episoden kann man Paul über die Schulter schauen und ihn bei der Therapie von ganz unterschiedlichen Charakteren mit völlig unterschiedlichen Problemen begleiten. Und weil der Job eines Psychotherapeuten diesem einiges abverlangt und auch das Leben eines solchen kein Kinderspiel und voller mieser Stolperfallen ist, bekommt man auch mit, wie Paul sich selbst hilfesuchend an seine Mentorin wendet.

Die Serie kommt mit einem interessanten Konzept daher, das ich mal in kurzen Zügen hoffentlich einigermaßen verständlich umreißen möchte. Wer es genau wissen will, der kann ja Google und Co. befragen. Also: In jeder Staffel wird der Verlauf von vier Therapien nachgezeichnet. Paul hat also vier Patienten, die er über mehrere Wochen betreut. Jede Woche besteht im Regelfall aus fünf Episoden. In vier davon geht es um die einzelnen Patienten, die einem festen Wochentag zugeordnet sind, und am fünften und letzten Tag geht es um Paul und seine eigenen Probleme. Diese Konzeption lädt förmlich dazu ein, dass die Serie so gesendet wird, wie sie aufgebaut ist. Sprich: Montags wird die Episode ausgestrahlt wird, die auch im Serienverlauf ein Montag ist. Dienstags folgt dann die nächste Episode und so weiter. Wurde teilweise auch so gemacht. Im deutschen Free-TV läuft die Serie bei 3sat. Und 3sat hat sich daran nicht gehalten. Momentan kann man dort die zweite Staffel verfolgen. Immer montags gegen 23:40 Uhr wird eine Episode ausgestrahlt.

“In Treatment” erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und gilt als durchaus erfolgreich. Mir gefällt sie auf jeden Fall sehr gut. Man kann die Episoden gut zwischendurch schauen, da sie nicht sonderlich lang sind. Zudem ist es wirklich ein spannendes Konzept. Und auch die einzelnen Therapien sind durchaus spannend, wenn auch manchmal vielleicht ein wenig langatmig. Und natürlich entwickelt man nach kurzer Zeit auch mehr Interesse für die Therapie eines bestimmten Patienten oder so. Was auch normal ist. Übrigens kann man durchaus reduzieren und sich auch nur auf eine Therapie konzentrieren, da man nicht mitbekommen muss, was in den anderen passiert, um der einen zu 100% zu folgen. Jo.

Mein Fazit: Ich schaue “In Treatment” sehr gern. Es ist schade, dass 3sat einen aktuell nur mit einer Episode pro Woche versorgt. Das zieht das Ganze doch arg in die Länge. Könnte besser sein, liebe Leute! Ansonsten: Interessantes Serienkonzept, interessante Idee und interessanter Verlauf. Kann und sollte man sich durchaus mal anschauen. Einen Blick drauf werfen kostet ja nichts.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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