TV-Serien-Guide: Hawaii Five-0

Hawaii Five-0

Beim TV-Serien-Guide geht es mit einem Remake weiter, das mir sehr gut gefällt. Und zwar handelt es sich dabei um “Hawaii Five-0″ mit Alex O’Loughlin, Scott Caan, Daniel Dae Kim und Grace Park in den Hauptrollen. Produziert wird das Ganze von Peter M. Lenkov, Alex Kurtzman und Roberto Orci. Seit 2010. Ich weiß nicht, ob ihr das Original mit dem deutschen Titel “Hawaii Fünf-Null” kennt, das von 1968 bis 1980 produziert wurde und auch jahrelang im deutschen Fernsehen lief. 12 Staffeln gab es vom Original. Das Remake kommt momentan auf eine Staffel mit 24 Episoden. Aber der US-amerikanische TV-Sender CBS hat die Serie bereits bestätigt, dass die Serie um eine zweite Staffel verlängert wird.

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Worum geht es in der Serie? Die Spezialeinheit “Five-0″, die aus vier Mitgliedern besteht, soll auf Geheiß der Gouverneurin dem organisierten Verbrechen auf Hawaii den Garaus machen. Für die Bildung dieser Spezialeinheit ist der ehemalige Marineoffizier Steve McGarrett zuständig, der sich den Polizisten Danny “Danno” Williams, den ehemaligen Polizisten Chin Ho Kelly und die junge Polizistin Kona “Kono” Kalakaua ins Boot. Um ihre Ziele zu erreichen, hat die Spezialeinheit freie Hand. So kommt es manchmal auch zu durchaus interessanten Verhören und nicht gerade typischen Manövern.

In jeder Episode geht es um einen Fall. Somit ist jede Episode für sich stehend und abgeschlossen. Jedoch zeigen die ersten Episoden, dass es – wie öfter üblich – in den späteren Episoden durchaus einen roten Faden geben kann, der sich durch mehrere Episoden beziehungsweise Staffeln zieht. Die erste Staffel ist ja meist eh nur zur groben Vorstellung der Charaktere da, während in den weiteren Staffeln mehr in die Tiefe gegangen wird. Schade wäre es, wenn die Serie gar nicht lang genug läuft, um sich in diese Richtung zu entwickeln. Man kann nur hoffen, dass sie es schafft. Vielen anderen Serien ist dies ja leider nicht gelungen. Aber zurück zu “Five-0″.

Ich bin ein großer Fan von Alex O’Loughlin, der die Hauptfigur des Steve McGarrett spielt. Er passt da rein. Ihm kauft man seine Rolle auf jeden Fall ab. Auch das Zusammenspiel mit Scott Caan, der für seine Rolle als Danny “Danno” Williams für einen Golden Globe nominiert wurde, ist stimmig. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Besetzung echt gut gefällt.

Die Serie glänzt durch recht coole Dialoge, interessante Fälle und durch Hawaii. Ein wirklich fantastisches Plätzchen auf dieser Welt. Da würde ich sofort hin, wenn man mir ein Flugticket spendieren würde. Keine Frage. Der Serienstart war auf jeden Fall vielversprechend. Bin gespannt, ob sich die Serie auch positiv weiterentwickelt.

Die ersten 13 Episoden strahlte Sat.1 immer sonntags um 22:10 Uhr aus. Momentan scheint Sommerpause zu sein. Es wird also noch ein wenig dauern bis es weitergeht. Was schade ist. Ich hasse Unterbrechungen mitten in einer Staffel. Muss doch echt nicht sein. Naja…

Gerne würde ich euch an dieser Stelle auch noch einen Vergleich zum Original geben, aber da ich das Original nicht so wirklich kenne, kann ich damit leider nicht dienen. Würde alles auf Hörensagen und so basieren und wäre somit wohl nicht sonderlich hilfreich. Solltet ihr euch einfach selbst ein Bild machen.

Mein Fazit: Die Serie macht einen sehr guten Eindruck. Wohin sie sich letztendlich entwickelt, bleibt abzuwarten. Man kann nur die Daumen drücken und hoffen. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall ganz gut. Tolle Besetzung, tolle Location, tolle Geschichten, tolle Dialoge und wenig bis gar keine Langeweile. Wer auf Crime-Serien steht, wird auf jeden Fall seinen Spaß mit der Serie haben. Auch wenn es sicherlich hier und da ein paar Schwächen gibt, aber ohne wäre es ja blöde.

TV-Serien-Guide: Californication

Californication

Machen wir weiter mit meinem nächsten Serien-Tipp beim TV-Serien-Guide, denn viel mehr werde ich heute nicht mehr hinbekommen. Ausgesucht habe ich mir für dieses Mal die US-Serie “Californication”, die seit 2007 produziert wird und mit David Duchovny in der Hauptrolle des Hank Moody besetzt ist. In Deutschland wird die Serie seit 2008 gesendet – erst im Pay-TV, dann im Free-TV. Aktuell muss auf die vierte Staffel gewartet werden, die wahrscheinlich im September auf RTL2 anlaufen wird. Jede Staffel besteht auf 12 Episoden zu je 25 Minuten. Eine fünfte Staffel wurde bereits in Auftrag gegeben. Bis wir in den Genuss dieser Staffel kommen können, wird aber noch weit über ein Jahr vergehen.

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Die Serie dreht sich um den Schriftsteller Hank Moody, der versucht sein Leben “in den Griff zu bekommen”. Immer wieder stürzt er sich in Probleme, bringt zwischenmenschliche Beziehungen an den Rand der Existenz, aber im tiefsten Inneren ist er ein feiner Kerl, der eigentlich nichts lieber will als eine glückliche Familie um sich zu haben.

Der Schauplatz der Serie ist Los Angeles, die Stadt der Engel. Allerdings ist es dort weniger engelhaft als man denkt. Sex, Drogen, Alkohol, wilde Parties, Moralverlust sind an der Tagesordnung und spielen auch in “Californication” die wahre Hauptrolle. Keine Stadt ist so schön, wie der erste Blick verrät. Und dies wird hier schonungslos gezeigt – mit einer ordentlichen Portion an schwarzem Humor. Überzeugen kann man sich ganz schnell. Im Jahre 2009 – also vor einer halben Ewigkeit – habe ich mal meine Lieblingszitate zur ersten Staffel hier im Blog veröffentlicht. Könnt ihr euch gerne mal hier (ACHTUNG: Spoilergefahr!!!) anschauen. Viel mehr möchte ich zum Inhalt beziehungsweise zur Handlung gar nicht sagen, denn ich würde viel zu viel verraten.

Also komme ich nun am besten einfach zu meinem persönlichen Fazit: Ich liebe diese Serie. Verfolgt habe ich sie von Beginn an. (Lustigerweise bin ich durch eine Werbung in einem NewYorker drauf aufmerksam geworden.) Und ich freue mich jeden Tag mehr darüber, dass die Ausstrahlung von Staffel 4 näher rückt. Zweifelsohne hat die Serie ein paar Schönheitsfehler, hin und wieder wirkt sie dann doch zu konzipiert, zu überzogen, zu krass. Und hin und wieder gibt es auch mal kleinere Durchhänger. Aber dann gibt es auch wieder diese Momente, die einfach alles verzeihen lassen, weil sie so unendlich wunderbar sind. Zudem muss ich sagen, dass mir David Duchovny in seiner Rolle total gefällt. Das passt einfach.Auch innerhalb meines Freundeskreises ist die Serie sehr beliebt. Und sie hat auch schon für ein paar tolle Frasen gesorgt, die bei uns schon fast Kult-Status erreicht haben. Im Grunde kann ich nur eine absolute Empfehlung aussprechen. Unbedingt schauen. Und dann auch einfach toll finden.

TV-Serien-Guide: Blue Mountain State

Blue Mountain State

Es ist mal wieder Zeit für eine weitere Folge aus meinem TV-Serien-Guide. Dieses Mal geht es um die Comedy-Serie “Blue Mountain State”, die seit 2009 produziert wird. Momentan gibt es zwei Staffeln mit je 13 Episoden, aber eine dritte Staffel soll wohl folgen. In Deutschland wurde bisher lediglich die erste Staffel auf MTV ausgestrahlt. Wo und wann die zweite Staffel im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, weiß ich leider nicht. (Vielleicht weiß das ja jemand von euch?) Aber das wird schon. Nun kümmern wir uns doch erst einmal um den Inhalt der Serie. Und vorab gibt es mal als kleinen Einstieg das Intro. Rev Theory haben übrigens mit ihren Song “Hell Yeah” für das Theme gesorgt.

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In “Blue Mountain State” geht es um American Football, ausschweifende Parties, eine ganze Menge Alkohol und Drogen, viel Sex und ordentlich Spaß. Alex Moran, Sammy Cacciatore, Craig Shilo und Thad Castle sind Studenten an der Blue Mountain State und gleichzeitig gehören sie zum American Football-Team. Jeder geht die Sache auf seine ganz eigene Art und Weise an und allein diese Tatsache erweist sich neben vielen weiteren schnell als ein perfekter Nährboden für Konflikte und Absurditäten aller Art.

Ich habe bisher lediglich die erste Staffel gesehen und ich finde die Serie wirklich genial. Sie bietet einfach wahnsinnig viel Humor und lustige Dialoge. Lachen kann man am laufenden Band. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Immer wieder manövrieren sich die Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes in die Scheiße. Und es wird letztendlich jedes halbwegs auffindbare Klischee bedingt. Für mich ist die Serie zudem ein ganz guter Ausgleich zu den anderen Serien, die ich so verfolge. Passt einfach.

Die Episoden bauen auf einander auf. Zwar hat jede 21-minütige Episode ihre eigene Handlung, die auch als abgeschlossen gelten kann, aber es zieht sich auch ein roter Faden durch die gesamte Staffel. Allerdings ist es wohl nicht so tragisch, wenn man mal eine Episode verpasst, denn zu viel Handlung geht dann sicherlich nicht verloren.

Mein Fazit: Wer etwas zum Lachen haben will und auf Sport-Comedy steht, der ist mit “Blue Mountain State” bestens bedient. Wenn man sich dabei noch ein schönes Bierchen trinkt und sich in Gesellschaft befindet, ist der Abend in jedem Falle absolut gerettet. Dann kann quasi nichts mehr schief gehen. Woher ist das weiß? Pure Erfahrung!

TV-Serien-Guide: Lie to Me

Lie to Me

Nachdem ich vor ein paar Tagen die TV-Serie “Dexter” vorgestellt habe, geht es beim TV-Serien-Guide nun mit der US-amerikanischen Serien “Lie to Me” weiter. Tim Roth spielt in der Serie die Hauptrolle des Dr. Cal Lightman, der zusammen mit seinen Kollegen darauf spezialisiert ist Lügen zu erkennen und die Wahrheit herauszufinden. Engagiert wird das Team der Lightman Group meist von den Strafverfolgungsbehörden oder größeren Unternehmen, die einfach nicht mehr mit den eigenen Ermittlungen weiterkommen. Durch die Analyse von Mikroausdrücken im Gesicht (unwillkürliche Bewegungen, die auf die wahre Gefühlslage hindeuten) und der Körpersprache enttarnt das Team jede Lüge, egal wie gut sich der Lügner angestellt hat.

http://www.dailymotion.com/video/xe8jlt

Die in der Serie dargestellten Methoden basieren auf den Forschungen des Psychologen Paul Ekman. Auf den ersten Blick hat mich die Serie ein wenig an die Serie “The Mentalist” erinnert, die ich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch im Rahmen des TV-Serien-Guides vorstellen möchte. Insgesamt gibt es 48 Episoden in 3 Staffeln. Weitere Episoden werden nicht mehr dazukommen, da sich der US-Sender FOX am 10. Mai 2011 dazu entschlossen hat die Serie abzusetzen. In Deutschland läuft aktuell die zweite Staffel auf VOX. Wer also Interesse hat, der sollte mittwochs um 21:15 Uhr den Fernseher einschalten.

Die Episoden zeigen meist in sich geschlossene Handlungen. Handlungsfäden, die sich durch mehrere Episoden ziehen, sind die Seltenheit und kaum relevant. Zumindest bis zur Mitte der zweiten Staffel. Das macht den Einstieg sehr leicht, wenn man bisher noch keine Episode gesehen hat.

Mein Fazit: Die Serie gehört sicherlich nicht zu den besten Serien, die ich kenne. Aber sie ist irgendwie besonders. Und das macht sie wiederum interessant. Es ist ein wenig schade, dass die Serie nur 3 Staffeln spendiert bekommt, aber wenn man das Prozedere in den USA kennt, dann kann man wohl froh sein, wenn eine Serie überhaupt auf 3 Staffeln kommt. Da jede Episode quasi für sich allein steht, kann man sich einfach berieseln lassen. Und wenn man mal eine Episode verpasst, dann ist das auch nicht so tragisch. Man wird auf jeden Fall unterhalten – auf einem guten Niveau. Angucken schadet also nicht.

Fill in the Hank – How Moody are you?

Ihr seid ein großer Fan der TV-Serie “Californication” und wolltet schon immer mal wissen, wie viel Hank Moody in euch steckt? Dann solltet ihr euch “Fill in the Hank” nicht entgehen lassen. Wow, der Satz könnte auch aus einer sehr schlechten Werbung kommen. Öhm, ja. Also… “Fill in the Hank” ist ein kleines Spielchen bei Youtube. Beendet die Sätze des Meisters! Neugierig? Hier geht es zu Level 1.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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