TV-Serien-Guide: Leverage

Leverage

Heute möchte ich nach längerer Pause mal wieder eine weitere Serie in meinen TV-Serien-Guide aufnehmen. Und zwar die US-Serie Leverage aus dem Bereich Drama, die vom Fernsehsender TNT seit 2008 produziert wird. 4 Staffeln mit 54 Episoden mit einer Spielzeit von je 42 Minuten sind bisher zu sichten. Eine fünfte Staffel ist angekündigt. In Deutschland läuft seit dem 07.11.2011 auf VOX die zweite Staffel. Wir hinken den US-amerikanischen Zuschauern also deutlich hinterher.

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Worum geht es in “Leverage”? Nathan Ford ist ein ehemaliger Versicherungsdetektiv, der von seiner eigenen Versicherungsgesellschaft in einer schwierigen Situation im Stich gelassen wurde. Er sucht nach einer neuen Aufgabe und findet sie. Er will Menschen helfen, die zu Unrecht und ohne eigene Schuld durch das Handeln von übermächtig scheinenden Akteuren oder Institutionen in eine aussichtslose Lage geraten, aus welcher sie sich nicht von allein befreien können. Also tut sich Nathan mit vier Kriminellen – Sophie, Eliot, Parker, Alec – zusammen, die alle ihr ganz eigenen Fähigkeiten haben und diese für die Gruppe und das Ziel zur Verfügung stellen.

Klingt doch interessant, oder? Fünf “Ganoven” nutzen ihre Künste, um andere “Ganoven” abzuzocken – immer zugunsten der Opfer. Die Vorgehensweise, die dabei von Nathan und Co. an den Tag gelegt wird, ist immer irgendwie besonders und durchaus faszinierend. Nicht alles ist immer direkt offensichtlich und letztendlich stehen die “Bösen” immer recht dumm da und wissen gar nicht wie ihnen geschieht.

Im Grunde steht da natürlich ein Gedanke an Robin Hood im Hintergrund, aber er wird ziemlich interessant interpretiert. Es ist nicht das Übliche, was hier serviert wird. Es ist schon eine Spur anders – gefällt mir. Die erste Staffel war richtig gut. Wenn mir auch das Staffelfinale nicht so wirklich zugesagt hat. Die zweite Staffel, die gerade angelaufen ist, gefällt mir bisher auch. Bin mal gespannt, wie sich das Ganze generell weiterentwickelt und was als nächstes kommt. Besonders toll finde ich die unterschiedlichen Charaktere, die sich hier zusammengeschlossen haben. Interessante Dialoge sind da vorprogrammiert. Gilt auch für die eine oder andere lustige Situation.

Also kurz zum Fazit: Ich kann “Leverage” nur jedem empfehlen. Tolle Serie. Reinschauen solltet ihr also auf jeden Fall mal. Merkt es euch!

TV-Serien-Guide: Breaking Bad

Breaking Bad

So. Es ist mal wieder Zeit für eine weitere Folge des TV-Serien-Guides. Dieses Mal geht es um “Breaking Bad” vom Produzenten Vince Gilligan mit Bryan Cranston in der Hauptrolle. Die Serie wird für den US-amerikanischen Kabelsender AMC produziert und seit 2008 dort ausgestrahlt. In Deutschland besitzt übrigens ARTE die Rechte an der Serie. Die ersten beiden Staffeln wurden 2010 ausgestrahlt. Die Ausstrahlung der dritten Staffel beginnt am kommenden Dienstag (11.10.2011) um 22:20 Uhr. Interessierte sollten sich dieses Datum samt Uhrzeit gut merken und auf jeden Fall einschalten. Insgesamt gibt es übrigens bisher 4 Staffeln mit 43 Episoden, die jeweils 45 Minuten lang sind. Dazu wird dann noch eine finale fünfte Staffel mit 16 Episoden kommen.

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Worum geht es in “Breaking Bad”? Walter White, seines Zeichens Chemielehrer an einer Highschool in Albuquerque, hat es nicht leicht. Seine Frau Skyler ist schwanger, sein Sohn Walter Jr. ist körperlich behindert und das Geld, das er als Chemielehrer verdient, reicht vorne und hinten nicht. Und dann kommt noch eine folgenschwere Diagnose hinzu. Walter hat Lungenkrebs. Um die Behandlung seiner Erkrankung zahlen und seine Familie für den Fall seines Todes finanziell absichern zu können, fängt er an mit Hilfe von Jesse Pinkman, einem seiner ehemaligen Schüler, Meth zu kochen. Dadurch gerät er immer tiefer in die Welt des organisierten Verbrechens. Und mehr verrate ich nun mal nicht.

In dieser Serie wird auf eine wunderbare Weise gezeigt, wie sich Menschen verändern können. Aus dem unscheinbaren. ruhigen und gesetzestreuen Walter White wird ein unbequemer Krimineller. Doch er ist nicht der einzige, der sich in “Breaking Bad” verändert. Auch sein Partner Jesse macht eine interessante Wandlung durch. Einfach nur sehr interessant gemacht.

Die ganze Geschichte, die hier erzählt wird, fesselt. Es gibt eine ganze Menge Action, viel Spannung und tolle Entwicklungen. Auch die Schauspieler überzeugen. Und zudem bringt die Serie eine wahnsinnig interessante Atmosphäre mit. Hat was. “Breaking Bad” kann ich also nur empfehlen. Solltet ihr auf jeden Fall reinschauen.

Am kommenden Dienstag habt ihr ja – wie bereits oben geschrieben – auf ARTE um 22:20 Uhr die Chance dazu. Da werden übrigens direkt zwei Episoden hintereinander ausgestrahlt. Nicht verpassen. Und zum Abschluss dieses Artikels mag ich mal in die Runde fragen… wer von euch kennt die Serie? Und wie findet ihr sie?

TV-Serien-Guide: Entourage

Entourage

Kommen wir beim TV-Serien-Guide nun mit “Entourage” zu einer meiner absoluten Lieblingsserien. Produziert für den US-Sender HBO. Und zwar von 2004 bis 2011. Nach dem Konzept von Doug Ellin. Die Serie kommt in 8 Staffeln insgesamt 96 Episoden, die jeweils 28 Minuten lang sind. Einer der Produzenten ist übrigens Mark Wahlberg, der Schauspieler. Und interessant ist dieses Detail, weil viele Ereignisse in der Serie auf Wahlbergs Erfahrungen beruhen.

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In der Serie geht es um den jungen Schauspieler Vincent “Vince” Chase, der sich nach einem ersten Filmerfolg seiner weiteren Karriere in Hollywood widmet. Und dies tut er nicht allein, sondern mit seinem Gefolge, seiner Entourage. Da wären zum nennen: Sein bester Freund und Manager Eric “E” Murphy, dem langjährigen Freund Turtle und seinem älteren Halbbruder Johnny “Drama” Chase, der sich ebenfalls als Schauspieler versucht, aber damit wenig Erfolg hat und sich auf dem absteigenden Ast befindet. Komplettiert wird die Truppe dann noch durch Vince’ Agenten Ari Gold.

Ich muss sagen, dass mir die Serie echt super gefällt. Einfach nur großartig. Eben ein absoluter Liebling. Warum? Naja, die Handlungsstränge sind durchaus interessant, die Charaktere sind über weite Strecken hinweg einfach nur genial (gilt vor allem für Eric Murphy und Ari Gold) und die Dialoge und Ereignisse sparen nicht an witzigen Momenten, so dass man eigentlich immer lächeln oder lachen muss.

Vor allem aufgrund der Spiellänge von 28 Minuten pro Episode eignet sich die Serie ideal für zwischendurch. Außerdem ist sie doch recht leichte Kost ist. Da der Handlungsverlauf allerdings einem roten Faden folgt, der sich durch jede Episode zieht, ist “Entourage” keine Serie, in die mal eben mittendrin reinschaut. Nein, man sollte schon am Anfang beginnen und sich dann Episode für Episode geben. Lohnt sich auch.

Ich selbst warte sehnsüchtig auf die achte und letzte Staffel, die in Deutschland noch nicht gelaufen ist. Wird sicher ein großartiges Ende nehmen. Hoffe ich zumindest.

TV-Serien-Guide: True Blood

True Blood

Der TV-Serien-Guide geht in die nächste Runde. Blutig wird es dieses Mal. Mit “True Blood”. Die Serie wird seit September 2008 auf dem US-amerikanischen Pay-TV-Sender HBO ausgestrahlt. In Deutschland war sie zuerst auf den Pay-TV-Sendern 13th Street und SyFy zu sehen, bevor der Weg ins Free-TV durch RTL II gelang. Interessierte ohne Pay-TV wird es übrigens freuen, dass am Mittwoch, den 14.09.2011, die Ausstrahlung der dritten Staffel auf RTL II beginnt. Gibt es übrigens auch schon auf DVD – für Leute, die keine Lust haben jeden Mittwoch Abend vor der Glotze zu hocken.

Jaja… da HBO vor wenigen Wochen bekannt gab, dass die Serie um eine fünfte Staffel verlängert wurde, gibt es also mindestens 60 Episoden mit einer Spielzeit von je 55 Minuten zu bestaunen. Übrigens basiert das Buch auf Charlaine Harris’ Buchreihe “Sookie Stackhouse”. Auch da können Interessierte natürlich mal reinschauen. Ich werde dies wohl nicht tun. Doch bevor es jetzt gleich weitergeht, mag ich euch erst einmal noch das Intro nahe bringen, das mit “Bad Things” von Jace Everett musikalisch eindrucksvoll untermalt ist.

So. Nun weiter. Worum geht es denn im Groben in dieser Serie? Über Jahrhunderte hinweg mussten Vampire im Schatten leben. Im Dunkeln. Der Mensch durfte ihre Existenz nicht bemerken und ein friedliches Zusammenleben war einfach nicht möglich. Mussten sich die Vampire doch gewaltsam vom Menschen ernähren. Doch dies ändert sich als japanische Wissenschaftler in der Gegenwart ein künstliches Blut entwickeln, welches dafür sorgt, dass die Vampire nun nicht mehr auf die Menschen als Nahrungsquelle zurückgreifen müssen. Nun wird die Existenz der Vampire bekannt und sie drängen in die Gesellschaft. Vampirgesetze werden verabschiedet und eine friedliche Koexistenz wird angestrebt. Allerdings gibt es Querdenker – auf beiden Seiten.

Als Schauplatz der Handlung wurde die fiktive Stadt Bon Temps in Louisiana erschaffen. Eine ruhige und idyllische Gegend. Bis auch dort die ersten Vampire auftauchen. Einer davon ist Bill Compton, der sich sehr schnell in die junge und hübsche Kellnerin Sookie Stackhouse verguckt, welche eine Telepatin ist. Und… nun erzähle ich nicht mehr, weil sonst braucht ihr die Serie ja gar nicht mehr zu schauen.

Mir gefällt die Serie ganz gut. Sie ist erfrischend. Sie ist anders. Und sie präsentiert ein durchaus interessantes Vampirbild. Alles in allem kommt selten Langeweile beim Schauen auf. An wenigen Stellen empfand ich die Geschichte als übertrieben und zu abgehoben, aber nun gut. Das ist Geschmackssache. Und zum Abschalten haben mich diese Stellen nun auch nicht bewegt. “True Blood” ist übrigens vor allem auf erwachsene Zuschauer ausgelegt. Sehr viel Gewalt, Blut, Sex und schwarzer Humor sind enthalten. Nicht für jedermann was. Hm…

Mein Fazit: Wer Vampire mag, der sollte in “True Blood” auf jeden Fall mal reinschauen. Schaden tut es nicht.

Und? Wer von euch da draußen kennt die Serie? Und ich will Meinungen lesen…

TV-Serien-Guide: Scrubs – Die Anfänger

Scrubs - Die Anfänger

Nach einer nun doch nicht ganz so kurzen Pause sollte es mal wieder mit meinem TV-Serien-Guide weitergehen, nicht wahr? Beginnen wir mal mit “leichter Kost”. Und zwar mit der Comedy Serie “Scrubs – Die Anfänger”, die sicherlich viele von euch schon kennen. Läuft momentan im Nachmittagsprogramm von Pro7 rauf und runter. Insgesamt gibt es 9 Staffeln mit 182 Episoden, die jeweils gute 22 Minuten lang sind.

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Ich selbst habe in den letzten Wochen ziemlich viel “Scrubs” geschaut. Bis zum Ende der siebten Staffel kenne ich nun jede Episode. Mehr werde ich mir in der nächsten Zeit allerdings nicht mehr anschauen. Sprich: Ich verzichte auf das Serienende, da mir von vielen Personen gesagt wurde, dass sich das Weiterschauen nicht lohnt und das Ende ziemlich scheiße ist. Ihr könnt das gerne bestätigen oder widerlegen.

Und weil ich oben das Intro der Serie schon eingebunden habe, muss ich nun auch unbedingt loswerden, dass ich den Song im Intro einfach total super finde. Echt. Ohrwurm-Charakter. Vor allem, wenn man mehrere Episoden an einem Tag schaut. Dann bleibt der erst einmal für eine ganze Zeit hängen. Jo.

Jeder, der ein paar Episoden gesehen hat, weiß, um was es bei “Scrubs” geht. Man begleitet junge Ärzte nach dem Medizinstudium bei ihren ersten Schritten im stressigen und nicht gerade einfachen Berufsalltag. J.D., Elliot Reid und Christopher Turk sind die drei Ärzte, die im Fokus stehen. Flankiert werden sie dann von anderen Charakteren, die es durchaus verstehen der Serie ihre ganz eigene Note zu verpassen.

Ich mag “Scrubs”. Vor allem aufgrund von Dr. Perry Cox, der irgendwie total genial, cool und awesome ist. Und auch der Hausmeister ist irgendwie klasse. Passt. Ist witzig. Und manchmal einfach nur dämlich. Aber es ist leichte Kost. Man kann gut abschalten. Man muss nicht viel nachdenken. Man kann lachen und man wird unterhalten. Was will man mehr? Richtig… nix. Ist so alles bestens und vollkommen okay und so.

Mein kleines Fazit: Kann man sich auf jeden Fall anschauen. Ich würde nicht sagen, dass ich die Serie zu den Besten zählen würde, aber sie ist in Ordnung. Man kann sie schauen. Und wenn man Krankenhausserien mag und gerne lacht, dann sollte man sie auch schauen. So!

Habt ihr dazu auch eine Meinung?


Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.

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