Wahlkampf zu Kommunalwahlen eröffnet

Wahlkampf zu Kommunalwahlen eröffnet

Es hängen noch einige Wahl-Plakate der vergangenen Europawahl an den Laternen, doch im Grunde ist in Nordrhein-Westfalen schon der nächste Wahlkampf entfacht, denn am 30. August finden in diesem Superwahljahr die Kommunalwahlen statt. Wir alle haben noch die teils tollen schönen informativen dämlichen Wahlplakate, die es zur Europawahl gab, im Kopf oder sehen sie noch, wenn wir umherwandern.
Auf dem Foto oben seht ihr das erste Wahlplakat, das ich im Rahmen des Wahlkampfes zu den Kommunalwahlen gesehen habe. Ein Wahlplakat des parteilosen Udo Surmann, der Landrat werden will. Minimalistisch, aber doch mit der Zeit gehend. Denn er fordert hier dazu auf seinen Namen zu googlen, damit man mehr Informationen bekommt. Fortschrittlich. Wenn er nun auch noch auf Wikipedia verweisen würde oder eine URL zu einem Blog, Twitter-Account oder zu einem Profil auf Facebook anhängen würde, dann wäre es ja schon Web2.0. Und auf jeden Fall auch besser als durchaus denkbare Sprüche auf Wahlplakaten, wie “Dumme Idioten wählen die CDU” oder “Stumpfsinn würde die SPD wählen” oder wie auch immer. Ich erinnere nur einmal an die heiße Luft, die die Linken wählen würde. Auf jeden Fall eine sehr sympatische, nette Idee, die der Herr Surmann da hatte. Fällt mal positiv auf. Auch, wenn durchaus mehr Informationen auf dem Plakat enthalten sein könnten.
An dieser Stelle wünsche ich dem Westerholter viel Erfolg. Meine Stimme gibt es nicht. Ich bin in der Sache ein wenig stumpfsinnig, wenn ihr versteht was ich meine.

Der Tag im Zeichen der Europawahl

Der Tag im Zeichen der Europawahl

Der heutige Tag steht doch eindeutig im Zeichen der Wahl des siebten Europaparlamentes. Hier und dort vernimmt man, dass eine Person nicht wählen geht, und an anderer Stelle, dass natürlich gewählt wird und alle, die nicht wählen, irgendwie nicht ganz helle zu sein scheinen. Nun denn. Aus solchen Diskussionen halte ich mich meistens raus, weil sie schlicht und ergreifend nichts zu bringen scheint. So wohl auch dieses Mal.
In meinem Umfeld ist die Wahl ein bedeutsames Ereignis, da auf europäischer Ebene viele Dinge entschieden werden, die dann in den jeweiligen Nationen ihre positiven oder negativen Konsequenzen zeigen. Obwohl das vielen Menschen gar nicht bewusst zu sein scheint. Aber das hier soll auch kein aufklärender Artikel werden. Das übernehmen schon andere. Da kann man besser Prof. Dr. Google fragen, der wie immer alles mögliche an wichtigen und nützlichen Informationen bereithält. Ich selbst sehe diese Wahl natürlicherweise auch als wichtig und bedeutend an, aber habe heute und die letzten Tage komischerweise mehrfach mit dem Gedanken gespielt nicht wählen zu gehen. Warum weiß ich auch nicht. Keine Ahnung. Letztendlich auch egal, weil ich doch noch “den Arsch hochbekommen” und das “eine Kreuzchen” gemacht habe. Meiner Meinung als Genosse nach auch bei der richtigen Partei. Nun gut. Das ist ja auch immer so eine Sache der Subjektivität.
Das Wahllokal war ätzend leer. Ich war neben den 3 Wahlhelfern die einzige Person im Raum. Das stellt man sich doch irgendwie anders vor. Wobei das bisher nie anders war, wenn ich eine Stimme abgeben durfte oder mit meinen Eltern in einem Wahllokal war. Natürlich ist das keine Aussage zur Wahlbeteiligung, aber rein subjektiv vermittelt das doch den Eindruck, dass nicht so viele Leute wählen gegangen sind. Letztendlich muss man da aber wohl bis zur Verkündung des Ergebnisses warten.
Ich bin auf jeden Fall froh mein Kreuzchen gemacht zu haben. Und auf den Ausgang bin ich auch gespannt.
Abschließend möchte ich mal in die Runde fragen: Auch wählen gegangen oder den Gang zur Wahlurne vermieden?

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Und für alle, die noch wählen wollen (sind ja noch gut 150 Minuten Zeit), aber nicht wissen für welche Partei sie ein Kreuzchen machen sollen, noch einmal der Verweis auf einen “helfenden Artikel” hier auf meinem Blog.

Was wählen für Europa? – Eine kleine Hilfe

Was wählen für Europa?

Vor einigen Tagen durfte ich meine Wahlbenachrichtigung für die siebte direkte Wahl zum Europaparlament aus dem Briefkasten fischen. Diese findet in der Zeit vom 04. bis 07. Juni 2009 statt. Und wir kennen das ja. Viele beschäftigen sich nicht mit der Politik, aber kurz vor Wahlen wird dann doch mal darüber nachgedacht, was man eigentlich wählen soll, wenn man denn den Drang verspürt wählen zu gehen. (Dieser Drang ist ja leider heutzutage viel zu wenig ausgeprägt.) Und dann beginnt meist der Informationsmarathon. Alles an Informationen unsortiert und unreflektiert aufsaugen, sich noch von den nicht so tollen Wahlplakaten berieseln lassen und sich dann entscheiden. Der falsche Weg, weil man sich in der Fülle der Themen, der Parteien und der Positionen sehr schnell verliert, wenn man nicht dauerhaft “am Ball ist” und sich mit der aktuellen Situation auskennt. Daher gibt es so gut wie immer Leute, die einem helfen wollen. Und ein Angebot dieser Hilfsbereiten ist der EU-Profiler, der einem anhand von 30 Aussagen, denen man zustimmen oder eben nicht zustimmen kann, zeigt, wo man im politischen Spektrum auf die Position trifft, die man selbst am liebsten vertreten sieht.
Ich habe das Ganze gerade mal an mir getestet und das Ergebnis deckt sich mit dem, was ich eh gewählt hätte. Leute, die mich besser kennen, wissen ja auch, was ich wählen werde. Die Aussagen, die in dem Profiler vorgelegt werden, fand ich zum Großteil wirklich bedeutend für die Zukunft der EU. Und somit ist der EU-Profiler für unentschlossene und nicht so gut informierte Wähler sicherlich mal einen Blick wert. Vor allem auch, weil er zeigt, welche Parteien eben genau das wollen, was man selbst auch will. Also: Einfach mal ausprobieren, denn schaden tut es sicherlich nicht.

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