WiiWare: Driift Mania

WiiWare: Driift Mania

Es ist mal wieder Zeit einen WiiWare-Titel vorzustellen, den ich mir vor einiger Zeit gekauft habe und der am 31.07.2009 erschienen ist. Der Artikel lag lange in den Entwürfen und muss nun endlich mal raus. Und zwar geht es um “Driift Mania”. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Top-Down Rennspiel – ein Rennspiel aus der Vogelperspektive – aus der Schmiede von Konami. Um den vom Hersteller “ultimativen Rennspiel-Spaß” erleben zu können muss man 800 WiiPoints (8 Euro) investieren.
Was bekommt man geboten? Eine Grafik im Cartoon-Stil, vier unterschiedliche Umgebungen (Stadt, Berg, Oase, Schnee) mit insgesamt 12 unterschiedlichen Strecken und 4 Arenen, die unterschiedliche Fahrweisen erfordern, 32 verschiedene Fahrzeuge in 4 Kategorien (Klein, Mittel, Schwer und Spezial).
Neben dem Einzelspieler-Modus, der vor allem dann interessant ist, wenn man sich zum König aller Strecken krönen lassen will, gibt es aber auch noch die Möglichkeit mit 7 Freunden auf die Piste zu gehen. Dann stehen neben einer Mehrspieler-Meisterschaft auch Team-Rennen und durchaus verrückte Spielmodi zur Verfügung, die man allerdings teils auch durch Siege in der Meisterschaft freischalten muss. So bekommt man auch eine kleine Motivationshilfe.
Gesteuert werden kann das Spiel auf unterschiedliche Arten. So kann man mit Nunchuk und Wii-Remote spielen, nur mit der Wii-Remote oder mit dem Classic Controller. Das macht es vor allem möglich viele Leute vor die Wii zu bekommen, denn nicht viele haben zum Beispiel 4 Wii-Remotes zu Hause herum fliegen. Aber wenn man dann doch 2 Stück besitzt und noch einen Nintendo Gamecube hat, dann kann man auch dessen Controller verwenden. Sehr hilfreich wie ich finde.
Was kann man sonst zu dem Spiel sagen? Also wenn man ein Fan solcher Rennspiele ist, dann sollte man sich “Driift Mania” holen, denn dann kann man mit dem Spiel sicherlich nichts falsch machen. Wenn man oft mit mehreren Leuten vor der Wii sitzt, dann ist dieses Spiel auch sehr spaßig. Wenn man es allein spielt, dann vergeht einem nach einer gewissen Zeit die Motivation. 12 Strecken kann man sehr schnell verinnerlichen und irgendwann lenkt man sich da im Schlaf durch. Wobei die höheren Schwierigkeiten und die nicht gerade netten Gegner durchaus dafür sorgen, dass man manchmal arg gefordert wird.
Falsch machen kann man also als Rennspiel-Begeisterter und Freund von Wii-Abenden eigentlich nichts.

Ich habe hier aber auch noch eine andere Frage. Und zwar: Kennt ihr Computer-Spiele, die ähnlich sind? Könnt ihr welche empfehlen? Ich kann mich daran erinnern, dass vor einigen Jahren in der Computer-Bild-Spiele ein Spiel mit dem Titel “Funk-Flitzer” oder so ähnlich enthalten war… das war klasse… kennt das vielleicht noch jemand von euch?

WiiWare: Tales of Monkey Island (Chapter 1)

WiiWare: Tales of Monkey Island

Guybrush Threepwood ist wieder da! Okay… für viele sicherlich keine Neuigkeit mehr, aber gut. So ist das. Seit gestern habe ich nun auch das erste Kapitel der “Tales of Monkey Island” für die Wii. Darauf habe ich, wie aufmerksame Leser schon so manches Mal lesen durften (hier (mit Trailer) und hier), schon eine ganze Zeit gewartet. Und gestern habe ich es mir dann auch zugelegt. Erschienen ist es schon am 31.07.2009, aber bis gestern hatte ich einfach nicht den Elan mein WiiPoints-Konto aufzuladen. Nun ist es passiert, die 1000 WiiPoints (10 Euro) wurden für das Spiel vom Hersteller Telltale Games ausgegeben.
Jeder, der ein Spiel der “Monkey Island”-Reihe schon einmal gespielt hat, wird zumindest Guybrush Threepwood, den Möchtegern-Piraten kennen. Und auch seine sture, aber durchaus liebenswürdige Herzensdame Elaine sollte bekannt sein. Diese ist vom schrecklichen LeChuck, ebenfalls ein Pirat, entführt worden. Bei seinem Rettungsversuch macht Guybrush aus dem Zombie-Piraten LeChuck einen Menschen, aber infiziert dadurch seine Hand, die von nun an verflucht und widerspenstig ist. Das ganze Ausmaß dieser Handlung wird erst später erkennbar. Mehr wird hier auch nicht verraten.

Ich habe mich sehr auf dieses Spiel gefreut und der Inhalt beziehungsweise die Story rechtfertigt diese Vorfreude auf jeden Fall. Der Humor innerhalb des Spiels ist göttlich. Selten so viel gelacht in den 3 bis 4 Stunden, die ich für die Vollendung des ersten Kapitels gebraucht habe. Die Rätsel um voran zu kommen sind schwer, aber nicht zu schwer. Manchmal ist die Antwort zu banal um auf Anhieb darauf zu kommen und manchmal muss man die Gehirnzellen wirklich ordentlich fordern. Aber so schwer, dass man gleich in Depressionen verfällt, wird es eigentlich nie. Vor allem, weil der gute Guybrush je nach gemachten Einstellungen durchaus mal den einen oder anderen hilfreichen Kommentar abgibt. Kaum zu glauben, aber Guybrush kann sogar manchmal eine echte Leuchte sein.
Aber das Spiel hat leider auch eine zweite, weniger erfreuliche Seite über die man aber durchaus hinwegsehen kann. Sie muss nur erwähnt werden. Das Spiel kommt ohne deutsche Sprachausgabe oder Bildschirmtext daher. Ist also komplett auf Englisch. Für Leute, die der englischen Sprache nicht wohlgesonnen gegenüberstehen ist das Spiel daher eher nicht zu empfehlen. Wenn man das Englische aber gut beherrscht, dann kommt der oft angewandte Wortwitz um Längen besser herüber als man es sich auf Deutsch vorstellen könnte. Dann sei noch zu erwähnen, dass das Spiel technisch eher nicht gut gelungen ist. Hier und da stockt es, die Untertitel sind nicht sehr gut zu lesen und man merkt die Lieblosigkeit in der Portierung vom PC auf die Wii eindeutig. Das hätte besser werden können und wird hoffentlich im zweiten der fünf Kapitel besser. Der letzte Manko kommt damit auch noch auf den Tisch: Der Preis. Wenn man alle 5 Kapitel spielen will, dann zahlt man als Wii-Nutzer 50 Euro. Für den PC bekommt man die gesamte Geschichte für 33 Euro. Also um einiges günstiger und dazu noch in einem technisch besseren Zustand.
Aber wenn man von den nicht gerade positiven Dingen mal absieht, die man auch wirklich übersehen kann, wenn man sich erst einmal in die Geschichte hineingedacht und Guybrush Threepwood und die Art des Spiels lieb gewonnen hat, dann ist dieses Spiel auf jeden Fall eine richtige Empfehlung. Das muss man einfach spielen. Der Hammer. Also unbedingt holen, wenn ihr auf Adventures steht.

Ach und noch ein Tipp für alle, die sich das Spiel holen, aber mit der Serie selbst nicht vertraut sind: Ihr müsst alles einsammeln was irgendwie möglich ist. Und immer mit allen Leuten reden und alle Fragen stellen. Manchmal auch 2 oder 3 Mal. Ganz wichtig. Das Spiel ist eben ein “Alles-mitnehmen-und-mit-jedem-quatschen-bis-zum-Umfallen”-Spiel.

WiiWare: Texas Hold’em Poker

WiiWare: Texas Hold'em Poker

Nachdem ich im August schon 4 WiiWare-Titel aus meinem Besitz vorgestellt habe (Gehirntraining; Midnight Pool; LostWinds; TV Show King) gibt es nun einen weiteren Titel in meiner Sammlung. Und es handelt sich noch nicht um die Geschichten von der Affeninsel, sondern um “Texas Hold’em Poker”.
Als Poker-Fan wollte ich einfach mal schauen wie das Pokern auf der Wii so ist. Und da das Spiel nur 600 WiiPoints (6 Euro) gekostet hat (interessanterweise wird es auf der Homepage von Nintendo für 800 WiiPoints, also 8 Euro, angeschlagen) habe ich zugeschlagen.
Die Frage ist: Was bekommt man für sein Geld? Man bekommt die Möglichkeit Turniere zu spielen und die eigene beziehungsweise die Poker-Karriere des eigenen Miis anzukurbeln, kann das sogenannte “Cash Game” spielen oder in einem “Heads-Up” antreten. Gesteuert wird das Ganze – natürlich – mit der Wii-Remote, also der Fernbedienung. Neulinge können das Poker-Spielen auch in einem Tutorial erlernen oder ihre Spielweise verbessern, da nicht nur die Regeln, sondern auch Strategien erlernt werden können. Interessant ist auch die Online-Variante, denn man kann auch mit bis zu 5 Freunden zusammen an einem Poker-Tisch sitzen, Turniere spielen und so eine Menge Spaß haben. Gut finde ich, dass alle Computerspieler, die gegen einen antreten, eine eigene Spielweise haben, die sie auszeichnet. Das merkt man nicht direkt, aber nach einigen Minuten fällt es schon auf. Das macht die Sache spannend und nicht so leicht zu durchschauen.
Abschließend kann ich sagen: Das Spiel ist sicherlich interessant, wenn man gerne pokert und auch gerne an der Wii sitzt, denn so lassen sich beide Sachen verbinden. Wenn man es gewohnt ist am PC online zu pokern, dann ist zwar der Online-Modus nicht sonderlich spannend, aber es kann auf jeden Fall auch mal spannend sein gegen einen Computergegner zu spielen, der einen durchaus herausfordern kann. Mir haben die Minuten, die ich da bisher vor gesessen habe, durchaus Freude bereitet. Witzige Grafik, die den eigenen Mii umgibt, ist vorhanden, Kleinigkeiten wurden beachtet (man sieht zum Beispiel nur was für Karten man auf der Hand hat, wenn man den B-Knopf drückt oder mit dem “Cursor” darüberfährt) und man entwickelt auch hier durchaus den Ehrgeiz den Computer zu schlagen. Sorgt zwar nicht für eine Langzeitmotivation wie viele andere Titel, aber immerhin ist einem für die 600/800 WiiPoints auch nicht gerade langweilig.
Das Spiel wurde übrigens von Gameloft entwickelt und erschien am 28.08.2009. Ist also noch relativ neu. Wer jetzt interessiert ist sollte es sich einfach mal selbst anschauen.
Der nächste Artikel dieser Reihe wird sich dann wahrscheinlich mit dem ersten Teil der “Tales of Monkey Island” beschäftigen und noch diesen Monat erscheinen. Man darf also gespannt sein. Auf den Titel freue ich mich riesig, aber mehr dazu dann später.

WiiWare: Gehirntraining

WiiWare: Gehirntraining

Im November 2008 erschien dann mit “Gehirntraining” ein WiiWare-Titel, der ein wenig an “Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging” erinnert. Letzteres habe ich für den Nintendo DS. Und davon bin ich immer noch begeistert. Auch, wenn ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr damit “gespielt” habe.
Mit “Gehirntraining” soll man nun sein Gehirn in Schwung bringen und gleichzeitig Stress abbauen. Wie? In 25 Mini-Spielen in den Kategorien “Merken”, “Logik”, “Mathe”, “Fokus” und “Visuell”. Persönliche Trainingseinheiten sorgen für detaillierte Bewertungen und für eine Darstellung der verbesserten Gehirnaktivität.
Außerdem kann man auch bis zu 3 Mitspielern zu einem kleinen Gehirn-Wettkampf herausfordern. Den Titel bekommt man für 1000 WiiPoints (10 Euro). Entwickelt wurde er von Gameloft (auch “TV Show King” und “Midnight Pool”).
Für mich persönlich war das Spiel eine Enttäuschung. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich den ständigen Vergleich zu “Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging” gezogen habe. Oder es liegt an dem Gedanken, dass es solche Spiele für den PC an jedem Grabbeltisch für einen Euro gibt. Ich weiß es nicht. Überzeugt hat mich das Spiel auf keinen Fall. Es ist wohl auch das Schlechteste, das ich bisher besitze. Aber diesen Titel muss dieses Spiel natürlich nicht behalten. Kann ja immer noch schlimmer kommen. Auch, wenn ich das nicht hoffe.
Und damit habe ich die erste Runde meines WiiWare-Specials erfolgreich abgeschlossen. Den nächsten Beitrag zu dieser Serie gibt es wohl auch erst in wenigen Wochen, denn noch warte ich darauf, dass wieder etwas richtig Interessantes im Bereich WiiWare erscheint. Zum Beispiel auf die “Tales of Monkey Island“.

WiiWare: Midnight Pool

WiiWare: Midnight Pool

Weiter geht es heute mit dem Titel “Midnight Pool”, der im September 2008 erschien. Im Grunde sagt der Name schon worum es in dem Spiel geht. Richtig… um Pool-Billard. In diesem Spiel von Gameloft kann man allein oder zu zweit eine Reise durch die Schuppen der USA antreten und an verschiedenen Billard-Turnieren teilnehmen.
Das Spiel kostet 800 WiiPoints (8 Euro) und wurde von Gameloft (auch “TV Show King”) entwickelt. Man besucht die nicht gerade aufwändig gestalteten Bars und tritt dort gegen einen von sieben Spielern an. Zum Beispiel gegen den Country-Music-Star Travis, Biologin Alison und Sheriff John. Gespielt werden alle 3 Regelvarianten. Und auch Trick-Challenges in denen man sein Können unter Beweis stellen kann sind möglich.
Ich empfinde den Kauf dieses WiiWare-Titels als einen Fehlkauf. Mir hat das Spiel nicht wirklich gefallen. Der Grund: Die Aufmachung. Hätte man mit dem eigenen Mii gegen andere Miis spielen können, dann hätte mir das besser gefallen als diese oberflächlichen, klischee-behafteten Charaktere. Die Steuerung hingegen lässt durchaus Billard-Feeling aufkommen. Mich hat das Spiel allerdings nicht überzeugt. Fragt sich dann auch wen das überzeugen kann. Denn Billard-Freaks spielen lieber real und für Interessierte wie mich gibt es ein paar “Schönheitsfehler”, die nach ein paar Stunden den Spaß auf jeden Fall geraubt haben.

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