SdW: HIM – Heartkiller

Song der Woche

Die Latein-Klausur habe ich hinter mir. Kann ich mich nun wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Wie das klingt… egal. Es ist wieder an der Zeit den Song der Woche zu präsentieren. Und dieses Mal handelt es sich wieder um eine sehr aktuelle Veröffentlichung. Oft grabe ich ja Songs aus, die schon Jahre existieren, aber hier liegt der Fall ein wenig anders. Der Song “Heartkiller” von der finnischen Band HIM, die sich 1995 um den charismatischen Frontmann und Sänger Ville Valo formierte, wurde am 12. Januar diesen Jahres veröffentlicht und ist der Vorbote zum am kommenden Freitag erscheinenden siebten Studio-Album “Screamworks: Love In Theory And Practice”.
Wenn ich an HIM denke, dann schießen mir sofort eine Menge Gedanken in den Kopf. Habe ich doch 1999 mit “Razorblade Romance” meinen ersten Kontakt mit “düsterer Musik” erlebt. Und wenig später wurde dieser Kontakt viel fester. Auch meinen ersten so richtigen Liebeskummer habe ich mit Songs von HIM erlebt und überstanden. Damals vor allem mit den Songs des zu der Zeit aktuellen Albums “Deep Shadows and Brilliant Highlights”. Meiner Meinung nach immer noch ein Meilenstein in der Band-Geschichte. Außerdem waren die HIM-Konzerte, die ich besucht habe, tolle Erlebnisse. Vor allem das Konzert im Frühjahr 2004 in Münster. Wirklich wahnsinnig tolle Erinnerungen kann ich mit HIM verbinden. Inzwischen gehört die Band zwar nicht mehr zu meinen Favoriten, aber ab und an kann ich mir auch heute noch die Alben rauf und runter anhören. Und das nicht nur um in nostalgischen Gedankenwelten zu schwelgen.
Aber nun genug gequatscht. Was haltet ihr denn von “Heartkiller” und generell von HIM?

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Cover vs. Original: Runde 7 – True Colors

Cover vs. Original

Nun ist die Halbzeit beendet und die “zweite Hälfte” kann angegangen werden. Noch einmal warten auf uns sechs Runden. Und eines ist sicher: Es wird kein K.O. geben. Dieser Kampf zwischen den Cover-Versionen und den Originalen geht definitiv über 12 Runden. Und da ist es auch vollkommen egal wie die Punkteverteilung am Ende aussehen mag. Dabei sein ist alles. Oder auch: Wer aufgibt, der hat keine Eier. Und wer will das schon von sich behaupten?
Der aktuelle Zwischenstand ist eindeutig: Die Originale sind auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg nach Punkten. Mit einem kleinen Blick auf den Zwischenstand geht es dann aber auch schon einmal in die siebte Runde. Dieses Mal habe nicht ich entschieden welche Songs gegeneinander antreten, sondern das Los. Denn ich habe aus allen bisher eingegangenen Duell-Vorschlägen einen gezogen. Weitere können jederzeit noch eingereicht werden. Dieses Duell wurde übrigens von Maya vorgeschlagen.

Cover vs. Original - Zwischenstand nach Runde 6

Dieses Duell ist wahrscheinlich das Duell mit den bekanntesten Künstlern seit dem Start von “Cover vs. Original”. Im Oktober 1998 veröffentlichte Phil Collins eine Cover-Version des Songs “True Colors”, die auf seiner ersten “Best of” namens “…Hits” veröffentlicht wurde.

http://www.dailymotion.com/videoxihvm

Das Original stammt von Cyndi Lauper und wurde 1986 auf dem gleichnamigen Album, das Cyndi Laupers zweites Album war, veröffentlicht. In den USA erreicht der Song den ersten Platz der Charts. In Deutschland reichte es für Platz 12.

http://www.dailymotion.com/videox37b2

Und nun liegt es wieder einmal an euch. Welcher Song gefällt euch besser? Das Cover oder doch – wie so oft – das Original? Phil Collins oder Cindy Lauper? Ihr habt die Wahl. Teilt sie mir in den Kommentaren mit. Und wenn ihr noch weitere Duell-Vorschläge für die nächsten fünf Runden habt, dann einfach hier kommentieren.

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Die siebte Runde geht bis zum 21. Februar 2010, denn dann startet bereits Runde 8. Also nicht zu lang warten mit der Meinungsäußerung per Kommentar!

Rotersand & Modcom und danach Code:Karma

Modcom

Gestern Abend war es mal wieder Zeit für ein Konzert. Die Gelsenkirchener Truppe Rotersand hatte sich gemeinsam mit dem Solo-Projekt Modcom von Ronan Harris, von mir immer liebevoll Ron genannt, in der Bochumer Matrix angesagt. Also hieß es “auf ins Gefecht”. Und weil ich wusste, dass nach dem Konzert zusammen mit meiner Nicole noch die Nacht zum Tage gemacht werden würde, ging es dann mit dem Zug nach Bochum. Die Vorzüge eines Zuges im Vergleich zu einem Auto muss ich jetzt nicht erwähnen, oder? Weiter im Text.
In der Trixxe angekommen musste noch kurz gewartet werden bis es endlich in die Tube ging. Ganz schnell einen Platz recht weit vorn an der Wand gesichert und auf den Beginn gewartet. Toll fand ich ja, dass sowohl vor dem Konzert als auch während der Umbauphase zwischen den Bands der Krischan von Rotersand für gute Musik gesorgt hatte. Er ist eben ein DJ durch und durch. Modcom war gut, aber nicht berauschend. Zum Tanzen war die Stimmung einfach nicht gut genug. Aber das es sein würde wusste ich schon. Hab Modcom ja nicht zum ersten Mal live gesehen. Der Auftritt von Rotersand war genial. Die haben eingeheizt wie blöd. Rasc ist ab und an durchs Publikum gelaufen, hat Scherze gemacht und Krischan durch seine vielen Worte fast an den Abgrund der Verzweiflung getrieben. Die Jungs wissen wie sie ein Publikum mitreißen und glücklich machen können. War am Anfang des Auftritts die Stimmung noch verhalten, so war sie am Ende um so ausgelassener. Da war richtig was los. Aber mal so total. Der pure Wahnsinn. Rotersand? Immer wieder gerne. Beim nächsten Auftritt im Pott bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Und da die Jungs sich mit dem Pott verbunden fühlen wird es wohl auch nicht lange dauern bis sie wieder live zu bestaunen sein werden.

Schatz und Ich

Danach ging es raus aus der Tube. Erst einmal zusammen mit der auf mich wartenden Nicole ausruhen und ein paar Minuten Luft schnappen. War es doch am Ende des Konzertes ganz schön heiß. Jeder, der die Matrix kennt, weiß, dass Freitags Abends dort immer eine Menge los ist. So auch gestern. So wurde nach dem kurzen Ausruhen dageblieben und aus einem Konzert-Abend wurde eine Clubnacht vom Feinsten. Wir hatten richtig viel Spaß und haben ziemlich viel und ausgiebig getanzt. War wieder einmal eine wahnsinnig tolle Zeit. So toll, dass man gegen 4 Uhr hin- und hergerissen war zwischen “Die Nacht kann ewig dauern…” und “Verdammt, ich will ins Bett…”. Nachdem sich aber langsam die Reihen zu lichten begannen musste auch für uns das Motto “auf nach Hause” gelten. Vielleicht auch gar nicht mal so schlecht. Hab ich doch Mühe gehabt mich wach zu halten.

Dex und Ich

Besonders toll finde ich ja auch, dass ich in der letzten Zeit sehr viele Menschen wiedertreffe, die ich gänzlich aus den Augen verloren hatte. Letzte Woche habe ich mich mit Daniel wieder super verstanden, nachdem wir uns wegen irgendeinem Scheiß vor Jahren gestritten hatten. Und gestern hab ich ihn auch wieder gesehen und war wieder super. Aber am meisten habe ich mich gefreut den Dex mal wiederzusehen, denn ihn hatte ich zuletzt vor 4 Jahren gesehen. Da wurde dann natürlich ausgiebig gequatscht. Wobei ich zugeben muss, dass das bei der Musik alles andere als einfach war. Aber egal… ach… und wie man sieht sind wir auch direkt “Opfer eines Fotografen” geworden. So ist das Leben…
Der Tag heute zieht irgendwie gänzlich an mir vorbei… kaum geschlafen und auch sonst ein wenig neben der Spur. Aber ich bin glücklich. Und das ist alles was zählt.

Die Vorlesungszeit ist wieder einmal um

Ruhr-Universität Bochum

Heute ist der letzte Tag der Vorlesungszeit im Wintersemester 2009/2010 an der Ruhr-Universität Bochum. Mein fünftes Semester ist überstanden. Doch Ruhe habe ich deshalb dennoch nicht. Denn es wollen noch drei Hausarbeiten geschrieben werden. Und am Montag steht auch noch eine Klausur an.
Aber eines steht jetzt schon fest: Erfolgreich war dieses Semester auf jeden Fall. Ganz egal wie die Hausarbeiten und die Klausur ausgehen werden. Ich habe viel erreicht, viel geschafft. Und ich komme dem Bachelor immer näher. Und auch meiner Wunsch-Note habe ich mich erfolgreich angenähert. Alles perfekt quasi.
Ich bin mal gespannt, wie sehr mich die Hausarbeiten einnehmen werden. Themen sind: “Die ökologische Umgestaltung der Wirtschaft”, “Päpstliche Legaten und ihre Aufgaben im Spätmittelalter” und “Mein persönliches Glaubensbekenntnis religionspädagogisch erklärt”. Alles sicherlich sehr spannende, aber auch nicht ganz leichte Themen. Vor allem das Letzte macht mir doch ein wenig Sorgen. Aber immerhin hat der Dozent es verstanden uns klar zu machen, dass wir alle das Zeug haben diese Aufgabe gut zu lösen. Wenn er schon an uns glaubt, dann kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Der Latein-Klausur, die ich am Montag schreibe, blicke ich gelassen entgegen. Immerhin gibt es noch eine zweite Chance Ende März, wenn ich diese nicht nutze. Das nimmt eine Menge Last von den Schultern.
Und irgendwie ist es doch immer wieder ein komisches Gefühl, wenn ein Semester zu Ende geht. Vor allem, weil man irgendwie frei hat, aber auch dennoch durchgängig “unter Strom steht”, weil man ja noch ein paar Abgabe-Fristen im Nacken hat. Während ich eine Hausarbeit am 15.02.2010, also in 10 Tagen, abgeben muss, habe ich für eine andere zum Beispiel Zeit bis “zum Ende des nächsten Wintersemesters”. Und gerade die Arbeit auf die ich am wenigsten Lust habe muss ich als erstes abgeben. Aber was soll’s. Da hilft nur Augen zu und durch. Montag nach der Klausur gönne ich mir noch einen Tag Ruhe. Danach geht es auch schon los… ganz sicher. Und dieses Wochenende verdränge ich die Uni auch gänzlich aus meinem Kopf. Wobei ich eh nur wenig Zeit hätte daran zu denken… bin eben wieder viel unterwegs.

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Irgendwie schaue ich in der letzten Zeit ziemlich viele Filme. Ist ziemlich ungewöhnlich, weil ich ja normalerweise viel lieber Serien schaue. Bin eben ein Serien-Junkie. Aber… naja… ist ja auch egal. Im Moment schaue ich ziemlich viele Filme. Basta! Heute war “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ an der Reihe. Eine Verfilmung von John Godeys Buch “Abfahrt Pelham 1 Uhr 23″. Worum geht es?

Eine Gruppe bewaffneter Männer bringt einen Zug der New Yorker U-Bahnlinie Pelham 123 in ihre Gewalt. Für das Leben der Passagiere verlangen sie eine enorme Lösegeld-Summe. Was anfangs wie eine verrückte Aktion aussieht, stellt sich bald als eine bis ins kleinste Detail durchdachte Entführung heraus. Unversehens findet sich Fahrdienstleiter Garber in einem Katz-und Mausspiel mit dem gerissenen Anführer der Bande wieder. Nur wenn er deren Plan entschlüsseln und die Gegenseite austricksen kann, besteht für die Fahrgäste eine Chance zu überleben. Und die Zeit arbeitet dabei gegen Garber…

Der Thriller, der im letzten Herbst in die Kinos kam, lebt vor allem von den beiden Hauptdarstellern und durchaus auch von dem zugrunde liegenden Plot. Denzel Washington spielt Walter Garber, den Fahrdienstleiter, und John Travolta spielt Ryder, den Anführer der bösen Buben. Beide entwickeln sich zu Konkurrenten. Und schnell wird klar, dass einer von beiden den kürzeren ziehen wird. Der Plot ist zwar nicht gänzlich neu und ähnliches gibt es häufiger, allerdings machen gerade die Charaktere die Story interessant. Die Konstellationen rund um die beiden Konkurrenten, die Rätsel um den Plan der bösen Buben und der Countdown bis das Zeitfenster sich schließt sorgen dafür, dass eine Menge Spannung aufkommt. Wie viele Geiseln müssen sterben? Greift die Polizei ein? Schafft Garber es zu Ryder durchzudringen? Und wieso zum Teufel haben sie die U-Bahn entführt? Das sind durchaus Fragen, die man sich stellt. Manche kann man sehr schnell beantworten, andere eher nicht. In 100 Minuten Spielzeit bekommt der Zuschauer einiges geboten. Und wer auf Thriller steht, der kann bei “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ eigentlich nicht sonderlich viel falsch machen. Ich würde ihn mir wohl noch einmal anschauen… ohne Zweifel. Und hier noch ein Trailer als kleiner Vorgeschmack für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben:

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Quelle des Zitats: imdb.de

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