Geständnis: Ich singe nicht nur unter der Dusche

Jeder von uns hat sich sicherlich schon einmal beim Singen unter der Dusche erwischt. Warum man gerade immer unter der Dusche singt ist wahrscheinlich ein Mysterium unseres Seins, das nie gänzlich geklärt werden kann. Naturwissenschaften sind eben nicht alles auf dieser Welt – ups, jetzt wird es aber eine Grundsatzdiskussion.

Ich ertappe mich aber nicht nur unter der Dusche beim Singen. Insgesamt gesehen scheine ich sogar ziemlich viel bzw. fast immer zu singen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Zum Beispiel wenn ich am Notebook sitze oder blogge, Hausarbeiten schreibe oder Auto fahre, jogge oder warte, lese oder Müll rausbring… ich könnte ewig so weitermachen. Manchmal ist es wohl nicht einmal bewusst. Es geschieht einfach.

Singen ist meine Leidenschaft, die wohl oft bei anderen Leiden schafft. Meine Stimme ist nicht die Tollste – zumindest behaupten das andere. Für Deutschland sucht den Superstar oder den Eurovision Song Contest wird sie wohl einfach nicht reichen. Töne treffen kann ich aber – das wurde mir schon mehrfach von Leuten bestätigt, die Ahnung “vom Fach” haben. Aber das ist ja auch nicht das einzig Wichtige. Wobei ich echt mal schauen sollte, dass der Dieter Bohlen meine Stimme hört und mir seine Meinung geigt… vielleicht sollte ich mich bei der neuen Staffel von Deutschland sucht den Superstar anmelden. Was meint ihr? So langsam geht dieser Artikel aber in eine ganz üble Richtung. Das schreit nach einer Korrektur.

Also… ich singe viel und oft. Besonders gut merkt man das, wenn man mit mir feiern geht. Ich werde nie vergessen, wie ich zusammen mit 3 Mann nicht mehr ganz nüchtern (das ist hier eindeutig eine gute Entschuldigung für solches Verhalten) Wolfgang Petrys “Längste Single der Welt” heruntergesungen habe. Das war so ein Moment, wo meine Leidenschaft bei anderen definitiv Leiden schafft. Obwohl die auch ihren Spaß gehabt zu haben schienen. Auf Konzerten, bei Festivals und während einer Clubnacht hört man mich auch immer mal wieder trällern. Ich kann es einfach nicht lassen. Das ist sicher ein Virus oder ein Fehler in der Matrix – ganz bestimmt! Und wehe jemand von euch sagt jetzt, dass das nicht sein kann – ich warne euch!
Nun denn… ich glaube… es ist an der Zeit diesen Artikel an dieser Stelle zu beenden… sonst kommt hier noch Gott weiß was heraus…

Gedankendeponie Song Contest 2010 – Schweizer Vorentscheid – Drittes Viertelfinale

Das dritte Viertelfinale steht nun auf dem Programm. Nachdem das Duell des ersten Halbfinales nun feststeht, begeben wir uns nun auf die Suche nach den zwei Duellanten des zweiten Halbfinales. Auf das auch dieses Viertelfinale spannend wird.

Patrick Nuo ist ein bekannter Sänger aus der Schweiz, der 2003 und 2005 mehrfach auf sich aufmerksam machte. 2004 startete er beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, aber musste den Sieg Max Mutzke überlassen. Jetzt bekommt er hier die Chance sich für den Gedankendeponie Song Contest zu qualifizieren. Und zwar mit seiner Debüt-Single “5 Days” von 2003, die es in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Top 25 der Charts schaffte.

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Patrick Nuo muss sich gegen eine der erfolgreichsten Rockbands der Schweiz behaupten. Die Rede ist von “Züri West”. Der Bandname ist eine ironische Umschreibung der Stadt Bern, die westlich von Zürich liegt, und der Gründungsort der Band ist, welche sich dort 1984 formierte. Der Song “I schänke dr mis Härz” stammt aus dem Jahr 1994 und kam in der Schweiz auf Platz 4 der Charts. Noch heute gilt er als ihr größter Erfolg.

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Und erneut liegt es an euch. Welcher Song gefällt euch besser? Welcher Song soll ins Halbfinale einziehen? Stimmabgabe erfolgt wie gewohnt per Kommentar. Alle Kommentare, die bis Dienstag (15.06.2010) um 16 Uhr eingehen, zählen für die Abstimmung. Auf ein spannendes Voting!

Das Wochenende steht im Zeichen des BlackField Festivals 2010

Das Wochenende steht im Zeichen des BlackField Festivals 2010

Während dieser Artikel erscheint wird meine Wenigkeit bereits in Gelsenkirchen verweilen. Das BlackField Festival 2010 steht nämlich auf dem Plan. Ich freue mich schon seit Dezember 2009 auf dieses Wochenende. Und endlich ist es da. Ein Wochenende voller Spaß und guter Musik erwartet mich. Das nächste Highlight nach der Wien-Fahrt also.

Besonders erfreut bin ich darüber, dass mich mit der Merle eine sehr gute Freundin begleitet, die ich auch schon seit gut 6 Jahren kenne. Kann also eigentlich nur wirklich cool und absolut lustig werden. Es wird sicherlich anders als das letzte BlackField im Jahre 2009. Und das ist auch gut so. Veränderungen sind ja nicht immer negativ. Wenn ihr versteht…

Ich freue mich auf die Auftritte von Jesus on Extacy, Aesthetic Perfection, Zeromancer, Diorama, Deathstars, Front 242, Tyske Ludder und XP8. Aber damit habe ich noch lange nicht meine Highlights aufgezählt, denn vor allem von den Auftritten von :SITD:, Covernant, Unheilig und Oomph! erhoffe ich mir eine Menge. Die anderen Bands, die dort noch auftreten werden, schaue ich mir mal an… vielleicht gefällt mir deren Musik ja auch. Nur bei den Bands, die sich im Mittelalter-Segment ansiedeln lassen (Subway to Sally, Saltatio Mortis, Sava) bin ich mir relativ sicher, dass ich mir die nicht geben muss. Ist halt einfach nicht mein Ding.

Ich werde einige Fotos machen und nach dem Wochenende vom Festival berichten. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und wir nicht in Regenmassen ersaufen werden.

Das dritte Viertelfinale des Schweizer Vorentscheids zum Gedankendeponie Song Contest startet übrigens dennoch pünktlich heute Nachmittag um 16 Uhr. Und auch morgen wird in meiner Abwesenheit ein Artikel erscheinen. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Projekt 52: Woche 17/10 – Flower Power

Projekt 52: Woche 17/10 - Flower Power

Ich hinke schon wieder ganz schön viele Themen hinterher. Aktuell befindet sich das Projekt 52 bei Thema 23. Und hier kommt mein Beitrag zum 17. Wochenthema “Flower Power“. An dieser Stelle muss ich sagen: Scar hasst Blumen. Und Blumen hassen Scar. Daher war es gar nicht so einfach ein Foto zu machen. Aber letztendlich ist es mir dann doch noch irgendwie geglückt… ich bin halt gut im Leisten von Überzeugungsarbeit – zumindest manchmal. Und hier hat es halt doch geklappt. Aber mehr Zeit als 60 Sekunden hat er mir für ein Foto nicht gegeben… ansonsten wäre da vielleicht noch Besseres herausgekommen. Die restlichen Themen werden wir dann auch mal in naher Zukunft angehen – hoffentlich.

Eins und zwei und drei und 54, 74, 90, 2010

Eins und zwei und drei und 54,74,90,2010

Vier lange Jahre des Wartens haben morgen Nachmittag um 16 Uhr ein Ende, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber Südafrika und Mexiko beginnt. Und alle Fußball-Fans werden diesen Moment herbeisehnen und dann vier Wochen lang eine große, gemeinsame Party feiern. Wenige Großereignisse versetzen so viele Menschen in eine solche Euphorie. Und ich werde auf jeden Fall mittendrin statt nur dabei sein. Vor vier Jahren wurde mein Traum vom Feiern auf Fan-Meilen zerstört. Ab dem zweiten Spiel der deutschen Nationalelf durfte ich damals jedes Spiel der WM 2006 im Krankenhaus schauen. Die Erinnerung daran ist heute immer noch eine schmerzhafte. Die EM 2008 war dann auch nur ein kleiner Trost. Doch diese Weltmeisterschaft soll die letzten Wunden heilen.

Wir haben eine tolle Mannschaft, die auch nach der Verletzungsserie noch alle Chancen hat ein tolles Turnier zu spielen. Ich bin sogar der Meinung, dass wir Weltmeister werden können. Und damit stehe ich nicht einmal alleine da.

Ab Sonntag zählt für die deutsche Nationalmannschaft nur die Leistung. Dann verstummen vorerst die Diskussionen über Verletzungen, Aufstellungen, Nachnominierungen, Problemfälle und so weiter. Ein Sieg gegen Australien, der möglichst so überzeugend wie der Sieg im letzten Test gegen Bosnien-Herzegowina sein sollte, würde der Mannschaft Auftrieb geben. Dann ist vieles möglich. Wir haben eine Turniermannschaft, die häufig über sich hinauswächst. Hoffentlich auch bei diesem Turnier. Der deutsche Fußball kann es gebrauchen, dass die Mannschaft für den Erfolg kämpft. Ich habe mir in der letzten Zeit sehr häufig Gedanken über die Aufstellung und die Kader-Nominierung gemacht. Natürlich auch bei dem Kader, den Joachim Löw am Ende mit ans Kap genommen hat. Wie sollten wir spielen? Ich denke mal, dass folgende Aufstellung ganz gut wäre:

Meine Wunsch-Aufstellung mit dem vorhandenen Kader

Ich würde mir wünschen, dass Löw nicht auf Miroslav Klose setzt. Ich schätze ihn, aber er kann im Moment die Leistung nicht bringen, die das Team braucht. Außerdem spielt die Auswahl des DFB mit einer Formation, die nicht unbedingt für Kopfballspieler und Stürmer, die Bälle von außen brauchen, geeignet ist. Schnelles Kurzpassspiel ist eben nicht ganz das Spiel eines Klose – zumindest dann nicht, wenn er wie aktuell in einem Formtief ist. Cacau ist agiler – er kann es richten. Lange habe ich mich gegen Cacau gesträubt, doch mittlerweile hat er mich überzeugt. Das offensive Mittelfeld wäre vor allem mit Thomas Müller und Marko Marin sehr stark. Sie sind schnell, technisch stark und gehen dahin “wo es weh tut”. Um Mesut Özil führt für mich eh kein Weg vorbei. Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira haben gezeigt, dass sie eine tolle Doppel-Sechs bilden können. Holger Badstuber sollte auch spielen. Wer sich im Meisterkader der Bayern aus München so toll durchsetzt (dieses Argument gilt auch für Müller), der hat auch eine Chance verdient. Kapitän Lahm ist auf Rechts mittlerweile richtig gefährlich… daher für mich dort auch klar einzusetzen. Arne Friedrich und Per Mertesacker könnten eine super Innenverteidigung bilden. Und Manuel Neuer im Tor… dazu muss ich nichts sagen, denn vom Schalker bin ich wahnsinnig überzeugt.

Unsere Mannschaft ist jung (im Durchschnitt gute 25 Jahre alt), dynamisch und spielstark. Der Teamgeist scheint zu stimmen. Ob dies auch für den Kampfgeist gilt wird sich zeigen.

Ich glaube auf jeden Fall an die Möglichkeit den Titel nach Deutschland zu holen. Und ich drücke dafür die Daumen. Meine fünfte Jahreszeit fängt morgen an. Ich freue mich auf eine tolle Feier über vier Wochen hinweg. Ich werde euch hin und wieder mit meiner Sicht auf die WM hier nerven. Aber damit kommt ihr schon klar! Abschließend möchte ich auch noch Werbung machen – für das WM-Tipp-Spiel von Nicht-Spurlos. Tippt mit mir und vielen anderen und versucht Wettkönig der WM zu werden!

Und nun… Eins und zwei und drei und 54, 74, 90, 2010…

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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