Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet und nebenbei noch Herbstmeister beim Tippspiel geworden

Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet

Heute ist wahrlich ein schöner Tag! Okay… wenn ich nach draußen schaue und die neuen Schneemassen sehe, dann bekomme ich leicht die Krise, aber sonst… ein wirklich toller Tag. Denn ich habe nach wahnsinnig arbeitsintensiven Tagen mein Portfolio zum Grundschulpraktikum vollendet. So mancher wird das Ding wohl einfach “Praktikumsbericht” nennen und damit auch voll ins Schwarze treffen, aber ist ja auch total egal.

Auf jeden Fall ist dieses Ding nun fertig. 116 bedruckte Seiten umfasst es inklusive Anhang. Alle Arbeitsaufträge, die uns an die Hand gegeben wurden, habe ich gewissenhaft erfüllt. Und dafür ging nicht gerade wenig Zeit drauf. Darf man eigentlich keinem erzählen. Wie viel Seiten umfasst noch einmal eine Bachelor-Arbeit? 30 Seiten? Oh… doch so wenig?! Wie dem auch sei… ich bin froh, dass ich dieses Portfolio nun abgegeben kann.

Morgen läuft übrigens auch die Frist für die Abgabe aus. Ich bin also wieder einmal äußerst pünktlich. Ich muss vorher nur noch einen schicken Ordner besorgen und die 116 Seiten lochen. Zum Glück gibt es an der Universität so tolle Locher, die mehr als ein Blatt gleichzeitig bearbeiten können. So dauert das Ganze dann immerhin nicht ganz so lang – hoffe ich. Aber die große Last ist mir eindeutig schon heute von den schmalen Schultern gefallen. Und die Kopfschmerzen, die ich nach dem Tippen der letzten Seiten hatte, habe ich dann auch mal direkt erfolgreich bekämpft… musste sein!

Nebenbei noch Herbstmeister beim Tippspiel geworden

Und nebenbei gibt es noch etwas ganz tolles zu vermelden. Beim Nicht-spurlos Tipp habe ich die Tabellenführung, die ich am 27.11.2010 ergattert hatte, nicht mehr hergeschenkt. Und damit bin ich dann wohl der Tipp-Herbstmeister in dieser Saison. Hab es also meiner Borussia nachgemacht. Gut so. Jetzt muss ich die Tabellenführung ja nur noch 17 Spieltage lang verteidigen und bei den zusätzlichen Bonus-Tipps gut abschneiden und ich bin Meister. Hachja… mal sehen, ob das klappt… drückt mir mal die Daumen!

Geständnis: Ich friere ziemlich schnell

Gerade bei den aktuellen Bedingungen da draußen mit Minustemperaturen und Schnee merken die Leute in meiner Umgebung ganz deutlich: Ich friere recht schnell. Und ich kann mich noch so warm gegen die Kälte anziehen. Hilft nicht sonderlich viel.

Zuerst müssen immer meine Hände leiden. Ich habe sowieso ziemlich oft das Gefühl, dass meine Hände ziemlich kalt sind. Und bei diesen Temperaturen bekomme ich sehr schnell richtig kalte Finger. Echt nicht schön. Da helfen dann auch meine tollen Handschuhe meist wenig. Als nächstes sind dann immer die Ohren und die Nase dran. Wie ich es doch liebe, wenn man das Gefühl bekommt, dass die Ohren und die Nase bei der kleinsten Erschütterung im Schneematsch landen und durch den Sturz einen qualvollen Tod sterben. Jeden Sommer ärgere ich mich, dass ich dieses Gefühl nicht erleben kann.

Im letzten Jahre hatte ich immer das Problem, dass auch meine Füße sich mehr wie Eiszapfen als wie Fleischklumpen anfühlten. Doch aufgrund genialer Schneeschuhe hat sich das zum Glück erledigt. Beim Kauf der Schuhe vor einigen Wochen wurde ich von vielen noch belächelt. Tja… nun habt ihr die kalten, nassen Füße und ich kann lachen. Wer zuletzt lacht und so… ihr kennt das ja.

Darum finde ich persönlich auch den Sommer schöner. Zumindest seitdem wir wieder so strenge Winter haben. Denn ehrlich gesagt schwitzte ich lieber als zu frieren. Zwar kann man sich gegen Kälte immer wärmer anziehen und gegen Hitze nur begrenzt ausziehen, doch das ist mir – gerade jetzt – scheißegal. Natürlich ist es wunderschön durch den Schnee zu wandern,es zeigen sich tolle Motive für ein Foto und generell ist die Atmosphäre auch wunderbar… aber die Sache mit dem Frieren… die geht ja mal so gar nicht. Da muss in Zukunft echt noch dran gearbeitet werden. Und dann kann ich ganz sicher auch jeden Winter total genießen und so… ist doch klar…

Batman: Gotham Knight

Batman: Gotham Knight

Wenn man sich den Zeichentrickfilm “Batman: Gotham Knight” anschaut, bekommt man sechs kleine Kapitel rund um Gothams dunklen Ritter serviert. Jedes Kapitel ist für sich unabhängig, doch gemeinsam ergeben sie durchaus ein großes Ganzes und zeigen den Weg vom neuen Helden zum dunklen Ritter. Die gezeigte Handlung ist zwischen den Geschehnissen der beiden Filme “Batman Begins” und “The Dark Knight” von Christopher Nolan anzusiedeln.

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Zu den einzelnen Kapiteln möchte ich gar nicht so viel sagen. Batman trifft – soviel sei verraten – auf die Widersacher Killer Croc, Scarecrow und Deadshot. Der Zeichenstil wechselt von Kapitel zu Kapitel. Gleiches gilt für die Interpretation von Batman und Bruce Wayne. Das große Ganze ist nicht einheitlich, sondern facettenreich – eine eindeutige Stärke.

Für jeden, der sich für einen Batman-Fan hält, ist diese DVD-Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 meiner Meinung nach Pflicht. Wichtig ist aber, dass man schon ein paar Grundkenntnisse zum dunklen Ritter braucht, damit man die Inhalte, die hier aufgetischt werden, auch wirklich versteht. Somit ist der Film nichts für Leute, die vor 10 Jahren mal 30 Minuten in einem Film hineingeschüttelt haben.

Mir hat “Batman: Gotham Knight” auf jeden Fall zugesagt. Abwechslungsreich, durchaus in die Tiefe gehend und nicht langweilig. Außerdem erweitern diese sechs Kapitel die Handlung der beiden Nolan-Filme auf eine gelungene Art und Weise. Erinnert so ein wenig an die Animatrix-Reihe, finde ich.

Wie sieht es denn bei euch da draußen aus? Habt ihr den Zeichentrickfilm bereits gesehen? Ich muss ja gestehen, dass ich im Moment so ziemlich alles verschlinge, was mit dem dunklen Ritter zu tun hat. So versuche ich die Pause bis zum dritten Nolan-Film zu überbrücken. Klappt bisher ganz gut. Allerdings lässt mein Nachschub auch langsam ein wenig nach. Irgendwann werde ich mich sicher auch noch über die neueren Zeichentrickserien “hermachen”… und dabei fand ich die im ersten Augenblick direkt mal doof… man wird sehen…

Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ist vom Landtag in NRW gekippt worden

Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ist vom Landtag in NRW gekippt worden

Vor zwei Wochen erregte das geplante Inkrafttreten der Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) ab dem 01.01.2011 für große Aufregung im Internet und besonders innerhalb der deutschen Blogosphäre. Der Vertrag sollte dafür sorgen, dass alle Inhalte des Internets mit einer Alterskennzeichnung versehen werden müssen – somit auch private Webseiten und Blogs – oder nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stehen. Auch ich habe Anfang Dezember meine Meinung dazu niedergeschrieben.

Am heutigen Tage lässt sich dann vermelden, dass der JMStV gekippt wurde. Der Landtag in NRW hat ihn nicht ratifiziert. Dadurch tritt er nicht zum 01.01.2011 in Kraft. Es ist schon interessant, wie sich das alles entwickelt hat. Vor allem die Situation in NRW selbst ist wahnsinnig spannend zu begutachten. Die frühere schwarz-gelbe Landesregierung hatte den Vertrag mit ausgehandelt. Die neue rot-grüne Minderheitenregierung sah sich lange Zeit trotz “größter inhaltlicher Bedenken” gezwungen diesen Vertrag durchzuboxen, da eine neue Regierung an den Zusagen der früheren festzuhalten habe – aus staatspolitischen Gründen. Doch da am Dienstag Abend die CDU ihr bevorstehendes “Nein” zum JMStV der Öffentlichkeit mitteilte, sah die Riege um Hannelore Kraft wohl keinen Anlass mehr zu diesem Handeln. Und somit ist der Staatsvertrag heute gekippt worden. Spannend.

Es wurde aber gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Regierung NRWs die Arbeiten an einem neuen Staatsvertrag für den Jugendschutz sehr schnell wieder aufnehmen und bei den Verhandlungen als Motor fungieren will. Okay… sind wir mal gespannt, was dann bei diesem neuen Versuch auf uns zukommt. Ob es dann am Ende besser oder schlechter wird, werden wir wohl in einigen Monaten sehen.

Im Grunde bin ich erst einmal froh… der JMStV war einfach viel zu schwammig. Und vielleicht haben die Politiker in den letzten Wochen auch gemerkt, dass sie damit vor allem dem braven Internet-Betreiber auf die Füße getreten wären. Wobei das wahrscheinlich mal wieder nur Wunschdenken ist. Ach… was soll’s. Wir haben ja erst einmal einen Grund zum Feiern. Und ich bin mal gespannt, ob und wann die ganzen Ankündigungen bezüglich der Blogschließungen etc. nun der Reihe nach wieder zurückgenommen werden. Glück auf!

Borussia Dortmund verlässt die europäische Bühne mit einem tollen Spiel in Sevilla

Die Mannschaft aus Dortmund bekam gestern in Sevilla “ihr Endspiel” um den Einzug in die nächste Runde der UEFA Europa League. Gegen den in einer sportlichen Krise befindlichen FC Sevilla konnte nur ein Sieg das Weiterkommen und “Überwintern in Europa” möglich machen. Und dieser Sieg wurde verpasst. Der Endstand war lediglich ein 2:2-Unentschieden.

Ich habe dieses Spiel mit Spannung verfolgt. Habe mich gefreut, aufgeregt, geärgert, habe gehofft und gebangt und war am Ende stolz und traurig zugleich. Wir waren kurz davor, aber sind den letzten Schritt nicht gegangen – schade, aber damit kann ich sogar ganz gut leben.

Um 21:05 Uhr wurde die Partie vom Schiedsrichtergespann aus der Sowjetunion (da waren Hansi Küppers Gedanken wohl irgendwo in der Geschichte hängen geblieben, aber er hat sich ja später verbessert) Russland angepfiffen. Vier Minuten später war der Ball dann im Tor des FC Sevilla. Täter: Shinji Kagawa. Dortmund führte – super Beginn. Bis zur 15. Minuten sah es dann so aus als hätte der BVB hier ein leichtes Los gezogen und würde sicher durchmarschieren, doch dann begannen 20 Minuten, die dem BVB die erste Halbzeit ordentlich versalzten. Bis zur 35. Minute gab es nun eine Drangphase Sevillas, die mit zwei Toren belohnt wurde. Romaric und Kanouté trafen in der 31. und 35. Minute zur 2:1 Führung des Gastgebers. Dann war auch irgendwann Halbzeit.

Nach er Pause ging es dann gleich wieder munter los, denn der BVB wollte den Sieg. Das konnte man den 11 Mann auf dem Platz deutlich ansehen. In der 49. Minute schoss Nuri Sahin einen genialen Eckball und Neven Subotic nutzte diese Gelegenheit zum Ausgleich per Kopf. Ab da war wieder alles offen und der Sieg war greifbar – zumindest in der Theorie. In der Praxis wurde aus dem bis dahin tollen Fußballspiel allerdings letztendlich eine Farce. Jürgen Klopp sagte nach dem Abpfiff folgendes:

Es gibt zwei Dinge, die man über das Spiel sagen muss. Einerseits waren die Gegentore nicht wahnsinnig notwendig, die wir uns eingebrockt haben. Auf der anderen Seite muss man auch sagen: Wenn am Donnerstag in der Presse steht, dass uns die internationale Erfahrung fehlt, kann ich das nicht verstehen. Wenn es internationale Erfahrung ist, aus fünf Minuten Nachspielzeit acht Minuten zu schinden, dann möchte ich nicht, dass meine Mannschaft so etwas lernt. Wir haben es zwar selber versäumt, das dritte Tor zu machen, und Sevilla hat sich das Unentschieden erarbeitet, insgesamt bleibt aber ein fader Beigeschmack. Es ist eine peinliche Vorstellung, wenn eine klasse Mannschaft wie Sevilla auf eine solche Art Fußball spielt.

Innenverteidiger Neven Subotic pflichtete seinem Trainer bei.

Natürlich ist die Enttäuschung groß, denn wir haben am Ende alles nach vorne geworfen. Sevilla hat das aus meiner Sicht am Ende zu abgezockt gemacht, der Schiedsrichter hätte locker noch eine Hälfte länger spielen lassen können. Nach jedem Foul hat es nämlich fast acht Minuten bis zur Ausführung gedauert. Auf der anderen Seite hatten wir nach dem 2:2-Ausgleich bis auf die Chance von Mario Götze kaum noch echte Torgelegenheiten. Es war einfach schwierig, da Sevilla mit neun Mann verteidigt hat.

“Zeitspiel” und “totale Defensive” waren nach dem Ausgleich wohl die wichtigsten Begrifflichkeiten des Spiels. 40 Minuten der regulären Spielzeit lagen nach dem Ausgleich noch vor den 22 Mann auf dem Rasen. Und als Zuschauer kam es einem so vor als wären nicht einmal 15 Minuten an effektiver Spielzeit dabei herausgesprungen. Lange Verletzungspausen ohne erkennbaren Grund, Wadenkrämpfe bei den Spielern von Sevilla nach 80 Minuten Spielzeit (was machen die eigentlich im Training?) und Verzögerungen waren an der Tagesordnung. Hinzu verteidigten die Spanier dann noch mit 9 Mann plus Torwart im eigenen Sechszehner. Wenn der FC Sevilla wirklich zu den besten Mannschaften Spaniens gehört, dann tut es mir leid um den spanischen Club-Fußball. Hoffentlich fliegen die in der nächsten Runde raus. Ich drücke die Daumen.

Aber nichtsdestotrotz kann ich mich nur beim BVB bedanken. Acht Spiele auf der europäischen Bühne waren live im Free-TV zu sehen. Mehr als geplant. Mehr als gedacht. Toll. Danke! Und zudem hat sich der Verein sicherlich neben dem Geld vor allem Respekt und Anerkennung verdient.

In Leverkusen und München werden sich gestern die Verantwortlichen der jeweiligen Clubs geärgert haben. Der BVB hat nun keine Doppelbelastung in der Rückrunde und kann sich komplett auf die 17 Partien in der Bundesliga konzentrieren. Vielleicht ist das der Vorteil, der den BVB nun wirklich zum Meisterschaftsfavoriten macht. Aber lassen wir das… darüber schreibe ich dann in 3 Monaten oder so.

Was ich allerdings noch loswerden will: Nächstes Jahr spielen wir sicher wieder europäisch. Warum? Weil der BVB nach 16 Spielen dieser Saison bereits 43 Punkte hat. In der letzten Saison hatte man 57 Punkte nach dem 34. Spieltag. Und man stand auf dem fünften Tabellenplatz. Auf gut Deutsch: In 18 Spielen muss der BVB noch 14 Punkte holen, um so erfolgreich wie im letzten Jahr zu sein. Oder auch: In dieser Saison hat man auf den ersten Tabellenplatz, der nicht nach Europa führt, bereits 17 Punkte Vorsprung. Der BVB wird also nächstes Jahr auf jeden Fall europäisch spielen. Und dann wird es auch über den Winter hinaus halten… ganz sicher.

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Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
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