Komplett geschaut: Stargate – Kommando SG1

Von 1999 bis 2002 habe ich mir jede Episode der ersten drei Staffeln von “Stargate – Kommando SG1″ angeschaut und beim Kampf von Jack O’Neill, Dr. Samantha Carter, Dr. Daniel Jackson und Teal’c gegen die Goa’uld ordentlich mitgefiebert. Doch dann verlor ich die Serie für mehrere Jahre aus den Augen. Die Gründe dafür kenne ich selbst nicht mehr. Ist aber auch nicht so wichtig. Nach einiger Zeit wollte ich dann wieder in die Materie eintauchen, doch dies stellte sich schnell als schwieriger dar als anfangs erwartet. Zu viel hatte sich in den zwei bis drei Staffeln, die ich verpasst hatte, verändert. Und somit habe ich es letztendlich auf sich beruhen gelassen.
Im Herbst des vergangenen Jahres kam mir dann die Idee in den Kopf, die Serie noch einmal in Gänze zu schauen. Also Staffel für Staffel – von Beginn an. Bedeutet auf deutsch: 214 Episoden in 10 Staffeln. Und da meine Recherchen zur Serie ergaben, dass die Geschichte mit dem Ende der zehnten Staffel noch nicht vollendet und abgerundet ist, musste dann auch noch der Film “Stargate: The Ark of Truth” mit auf die Liste. Denn eine Serie ohne vernünftigen Abschluss ist ja irgendwie blöd. Merkt man ja immer dann, wenn Serien auf mehrere Staffeln angelegt werden und dann aufgrund schlechter Einschaltquoten frühzeitig enden. Dann fühle ich mich immer irgendwie um das Ende betrogen. Geht euch ja vielleicht auch so. Naja, wie dem auch sei…
Letzte Nacht hieß es dann: Mission erfolgreich beendet! Jede Episode der zehn Staffeln habe ich mir gegeben. Und der Film war dann der krönende Abschluss. Gedauert hat das ganze Unternehmen fast drei Monate. Und ich würde behaupten, dass ich ziemlich schnell war. War nicht das erste Mal, dass ich auf so eine Idee gekommen bin. Bei “Criminal Intent – Verbrechern auf der Spur” habe ich auch mal sechs Staffeln in relativ kurzer Zeit geschaut. Nun werde ich mir auch noch die fünf Staffeln von “Stargate Atlantis” und die zwei Staffeln “Stargate Universe” anschauen. Wenn schon denn schon, nicht wahr?
Besonders viel zur Serie möchte ich eigentlich nicht schreiben. Eine Rezension über zehn Staffeln hinweg wäre wohl nicht wirklich sinnvoll. Und der Film ist ja auch nur für diejenigen interessant, die die Serie zum Großteil gesehen haben. Also lohnt es auch kaum dazu etwas zu sagen.
Allerdings möchte ich festhalten, dass ich es schon beachtlich finde, wie und in welche Richtung sich die Serie entwickelt hat. War doch sehr spannend zu sehen, wie die Geschichte immer irgendwie fortgeschrieben wurde. Da gehört schon einiges zu. Und es gab auch einen Moment, an dem ich ein wenig die Lust verlor – kurzfristig. Nämlich genau am Anfang der neunten Staffel. Ab da gehörte nämlich Richard Dean Anderson nicht mehr zur Stammbesetzung. Schon eine komische Sache, denn er hatte die Serie doch irgendwie so ziemlich getragen – meiner Meinung nach. Aber egal… letztendlich waren auch die letzten zwei Staffeln irgendwie ganz in Ordnung. Generell gefiel mir die ganze Serie doch sehr gut… sonst hätte ich das glaube ich auch nicht durchgehalten.
So… warum habe ich noch gleich diesen Artikel getippt? Ah, stimmt. Weil mir nichts Besseres einfallen wollte. Amen.







