Unheilig – Grosse Freiheit (Limited Edition)

Unheilig - Grosse Freiheit (Limited Edition)

Ich habe einige Tage gebraucht um mir das neue Album der deutschen Band Unheilig anzuhören, aber nun habe ich es doch so oft angehört, dass ich meine mir eine Meinung erlauben zu können. Und es sei gesagt: Wenn ich hier über das Album rede, dann rede ich über die Limited Edition, die als Digipack mit zwei zusätzlichen Songs im Vergleich zur “normalen Version” daherkommt und somit insgesamt 16 Songs zu bieten hat. Die limitierte Fan Box unterscheidet sich von der Limited Edition durch zusätzliche Beigaben. Bei Konna kann man zum Beispiel mehr über die Fan Box lesen.

Das Album ist am 19.02.2010 erschienen und wurde vor allem aufgrund des durchschlagenden Erfolgs der Single-Auskopplung “Geboren um zu leben”, die am 29.01.2010 erschien, heiß erwartet – nicht nur von eingefleischten Fans. “Geboren um zu leben” war hier, wie mancher sicher weiß, auch schon einmal der Song der Woche.
Wenn man sich “Grosse Freiheit” in aller Ruhe anhört, dann bekommt man sehr schnell mit, dass es einen roten Faden gibt, der sich durch das gesamte Album zieht. Fernweh und Sehnsucht sind die wichtigen Begriffe, die man hier nennen muss. Das Meer dient als Metapher für Freiheit, Ferne und Ungewisses. Das Schiff als Mittel der Reise und des zu gehenden Weges. Zumindest gedanklich kann man mit dem Grafen hier auf eine textlich höchst ansprechende Reise gehen.

Härtere Klänge und ruhige Balladen wechseln sich ab und geben sich “gegenseitig die Klinke in die Hand”. Dadurch wird es nicht langweilig den Songs zu lauschen, da es genügend Variationen gibt. Hier stimmt eindeutig das Verhältnis – meiner Meinung nach. Aber für sein gutes Händchen ist der Graf innerhalb der schwarzen Szene ja eh schon einige Jahre bekannt. Oft wird man ja nach sogenannten Anspieltipps gefragt. Und so habe ich mir natürlich auch darüber meine Gedanken gemacht. Ich würde jedem empfehlen neben der tollen Single “Geboren um zu leben” auch die Songs “Grosse Freiheit”, “Für immer”, “Ich gehöre mir”, “Unter deiner Flagge” und “Schenk mir ein Wunder” anzuhören, wobei letzterer nicht auf der “normalen Version” vorhanden ist (gilt auch für den Song “Auf Kurs”).

Kurz und knapp: Ein geniales Album legt der Graf mit “Grosse Freiheit” vor, aber damit konnte man eigentlich rechnen. Tiefsinnig, poetisch, herzerfrischend, gedankenvoll und umwerfend. Auf die Tour zum Album kann man auf jeden Fall auch gespannt sein. Ich überlege noch, ob ich mir ein Konzert anschauen werde, da ich jetzt schon weiß, dass ich Unheilig eh auf dem BlackField-Festival sehen werde.

Abschließend würde mich auch noch eure Meinung zu dem Album interessieren, wenn ihr euch denn schon eine Meinung gebildet habt. Aber auch Erwartungen etc. sind erwünscht…

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Diskussion/Anmerkungen: 4 Kommentare

  1. Konna
    schrieb am 26. Februar 2010

    Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen, da hat der Graf wieder ein exzellentes Album hingelegt. Aber das war auch nicht anders von ihm zu erwarten. :)

    Antworten
  2. Lordy
    schrieb am 1. März 2010

    @Konna: Wir sind uns ja wieder einmal einig. Aber hier hatte ich es nach deiner Kritik auf deinem Blog auch kein bissle anders erwartet :D.

    Antworten
  3. biotechpunk Podcast Folge 002: Vom Irak bis Dänemark | biotechpunk
    schrieb am 24. März 2010

    [...] Unheilig – Grosse Freiheit Review in Lordys Weblog [...]

  4. Review: Unheilig - Grosse Freiheit | biotechpunk
    schrieb am 30. März 2010

    [...] und im dortigen Beitrag weise ich auch auf zwei etwas ausführlichere Besprechungen der Platte von Lordy und von Konna [...]

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Über Lordy

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