Der letzte Song der Woche: Die Toten Hosen – Steh auf, wenn du am Boden bist

Weihnachten ist nun wieder einmal vorbei und Silvester rückt immer näher. 2010 klingt langsam aber sicher aus, während das Jahr 2011 bereits in den Startlöchern steht. Außerdem ist heute Montag. Das bedeutet: Es gibt einen neuen Song der Woche.

Allerdings muss ich euch an dieser Stelle mitteilen, dass diese lange Artikel-Serie, die am 28. Mai 2009 ihren Anfang nahm, nach 84 Ausgaben eingestellt wird. Ich habe euch in über 18 Monaten also 84 Songs der Woche präsentiert. Mal waren es Songs aus der düsteren, schwarzen Szene, mal waren es Songs aus den Charts. Mal gab es von euch viel Feedback, mal gar keins. Mal fiel mir die Wahl sehr leicht, mal sehr schwer. Und irgendwann hat alles nun einmal ein Ende. Ich werde mir überlegen, wie ich das mir wichtige Thema “Musik” weiter kontinuierlich auf dem Blog halten kann. Aber dieses Format hat sich überlebt. Wie dem auch sei…

Den letzten Song der Woche steuert eine Band bei, die zu den größten Bands Deutschlands zählt. Und zwar meine ich damit die Toten Hosen, die sich 1982 in Düsseldorf um Sänger Campino gründeten und seitdem mehr als 23 Millionen Tonträger in Deutschland verkauft haben. In den letzten Tagen bin ich irgendwie auf einem DTH-Trip, der auch einfach nicht nachlassen will. Habe wohl zu oft die Aufnahmen vom Rock am Ring 2008 geschaut. Aber das Konzert ist so genial. Emm… ja.

2002 veröffentlichten sie den Song “Steh auf, wenn du am Boden bist” als Single. Außerdem ist er auf dem im gleichen Jahr veröffentlichten Album “Auswärtsspiel” enthalten. Ich denke, dass dieser Song aufgrund seiner tollen Botschaft ein gelungener Abschluss dieser Artikel-Serie darstellt. Und viele sollten sich diese Botschaft auch gleich mit Edding hinter die Ohren, auf die Stirn oder auf die Brüste schreiben, damit sie nie in Vergessenheit gerät. Steh auf, wenn du am Boden bist! Es wird schon irgendwie weitergeh’n!

Viel Spaß mit diesem Song…

YouTube Preview Image

Song der Woche: R. Kelly – I believe I can fly

In wenigen Tagen ist Weihnachten, eine weiße Decke aus Schnee bedeckt weiterhin große Teile des Landes und ich habe so gut wie Ferien. Von denen trennt mich nämlich nur noch eine einzige Vorlesung. Heute habe ich mein Portfolio abgegeben und nun wird die studentische Arbeit für den Rest des Jahres auf Eis gelegt. Bei den Temperaturen, die zur Zeit draußen herrschen, ist das ja mal so gar kein Problem.

Es ist wieder einmal Montag und damit Zeit für den Song der Woche. Und es ist der vorletzte Song der Woche für 2010. Nächste Woche noch einmal und dann beginnt schon quasi 2011. Das bringt mich jetzt wieder auf den Gedanken, dass ich noch einen Rückblick auf 2010 und einen Ausblick auf 2011 wagen wollte… mal sehen, ob und wann ich das noch mache. Aber wir kommen vom Thema ab…

Der Song dieser Woche ist mittlerweile schon 14 Jahre alt und damit alles andere als taufrisch. Dennoch höre ich ihn heute noch genauso gerne wie damals – als 10-Jähriger. Er stammt vom US-Amerikaner R. Kelly und heißt “I believe I can fly”. Er erschien 1996 und belegte gute Platzierungen in den Charts. In Deutschland schaffte er es auf Platz 4, in den USA auf Platz 2 und in Großbritannien gelang der Griff nach der Chartspitze. Auch das Album “R”, welches den Song enthielt und erst 2 Jahre später veröffentlicht wurde, erreichte hohe Chart-Platzierungen und machte positiv auf sich aufmerksam.

Viele von euch werden sich beim Hören des Songs wahrscheinlich auch noch an den Film Space Jam mit den Hauptakteuren Michael Jordan und Bugs Bunny erinnern. Damals war das für eine ganze Zeit einer meiner liebsten Filme. Denn zu dem Zeitpunkt habe ich selbst leidenschaftlich gerne Basketball mit ein paar Kollegen auf einem Gummiplatz in der Umgebung gespielt. Auch heute spiele ich noch gerne, aber es ergibt sich nur selten die Möglichkeit dazu. Wenn ich ehrlich bin… in den letzten drei Jahren habe ich vielleicht gerade mal zwei Körbe geworfen. Das sollte sich echt mal wieder ändern.

So… jetzt aber genug der Worte. Viel Spaß beim Hören des Songs… und vielleicht sagt ihr mir ja auch per Kommentar, ob ihr den Song gut oder schlecht findet und was ihr vom genannten Film haltet.

http://www.dailymotion.com/video/x879b

Song der Woche: Megaherz – An deinem Grab

Heute machen wir mit dem Song der Woche wieder eine Reise in meine musikalische Vergangenheit, denn den Song, den ich hier und jetzt vorstelle, habe ich vor wenigen Minuten zum ersten Mal seit ein paar Monaten gehört. In den Jahren 2003 bis 2006 gehörte er in jede Playlist. Danach geriet er mehr und mehr in Vergessenheit, da sich mein musikalischer Geschmack weiterentwickelte.

Die Band Megaherz, die man dem musikalischen Bereich namens Neue Deutsche Härte (andere bekannte Vertreter sind zum Beispiel Oomph! und Rammstein) zuordnen kann, gründete sich im Jahre 1993 in München. 1997 erschien ihr Debüt-Album. Und 2002 stand dann das Album “Herzwerk II” mit dem Song “An deinem Grab” in den Regalen. Nachdem dieses Album veröffentlicht worden war, verließ der damalige Sänger und Gründer Alexander “Alexx” Wesselsky die Band, um mit Eisbrecher sein eigenes Projekt an den Start zu bringen, und sorgte somit für einen Umbruch bei Megaherz, der sich in den Jahren darauf vollzog.

Ich muss sagen, dass ich generell nicht viele Songs der Band kenne. Dafür haben sie mich immer zu wenig interessiert. Aber das Album “Herzwerk II” mit den Songs “An deinem Grab” und “5. März” gefiel mir richtig gut. Zu ihrer aktuellen Musik kann ich rein gar nichts sagen, weil ich die Entwicklung der Band viel zu wenig verfolge. Aber für diesen Artikel ist das ja auch nicht sonderlich wichtig.

“An deinem Grab” ist meiner Meinung nach ein toller Song, der zum Nachdenken anregt. Wer wird am Ende eigentlich an meinem Grab stehen? Ich denke, dass jeder sich genau diese Frage irgendwann einmal stellt, oder? Zumindest oberflächlich.

Viel mehr bleibt mir dann für den Moment auch nicht zu sagen. Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Song. Eure Meinungen etc. sind natürlich wie immer sehr willkommen. Vielleicht habt ihr ja auch so eure ganz eigenen Gedanken zu diesem Song… wäre schön, wenn ihr sie mir mitteilen würdet.

YouTube Preview Image

Song der Woche: Real Life – Send me an angel

Draußen ist immer noch ziemlich viel Fläche mit Schnee bedeckt. Wobei momentan doch eindeutig der Schneematsch auf den Wegen und Straßen dominiert. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Schneematsch absolut schrecklich finde? Nicht? Na… dann habe ich das hiermit nachgeholt. Ätzend. Wirklich ätzend.

Aber darum soll es natürlich nicht gehen. Der Song der Woche führt uns heute nach Australien, denn in Melbourne gründete sich Anfang der 1980er Jahre die Band Real Life. In den ersten beiden Jahren machten sie vor allem durch Live-Auftritte auf sich aufmerksam. Dann folgte ein Plattenvertrag und ihre erste Single mit dem Namen “Send me an angel” und ihr Debüt-Album “Heartland”.

In Deutschland war dieser Song wahnsinnig erfolgreich und schaffte es an die Spitze der Charts. Auch in ihrer Heimat, sowie in Großbritannien, der Schweiz und Österreich kam der Song richtig gut an. Dieses Debüt war aber auch direkt Höhepunkt der Bandgeschichte. Mit dem Song “Catch me I’m falling” konnten sie ein Jahr später allerdings noch einmal kurz auf sich aufmerksam machen. “Send me an angel” wurde übrigens Ende der 1980er Jahre auch noch in den USA veröffentlicht. Dort war der Song ebenfalls einigermaßen erfolgreich.

Obwohl ich mich sehr für die 80er Jahre interessiere und auch einen Großteil der Musik kenne, war der Song mir lange unbekannt. Erst durch ein Cover der Band ADAM wurde ich 2007 auf das Original von Real Life aufmerksam. Und ich muss sagen, dass es direkt und auf Anhieb gefallen hat. Und wie sieht es bei euch aus?

YouTube Preview Image

Song der Woche: NamNamBulu – Alone

Ein Blick aus dem Fenster oder ein Gang vor der Tür verrät ganz eindeutig, dass der Winter das Ruhrgebiet gefunden hat. Seit heute Morgen hat es ununterbrochen geschneit – zumindest bis vor ein paar Minuten. Und nun sind die Bürgersteige, Vorgärten, Autos und Dächer von einer weißen Schicht bedeckt. Einzig die Straßen und Hausfassaden bringen ein paar dunkle Töne ins Landschaftsbild mit ein.

Irgendwie freue ich mich ja über den fallenden und liegenbleibenden Schnee, aber irgendwie auch nicht. Wenn ich ehrlich bin, dann ging mir das alles viel zu schnell. Vor ein paar Tagen waren die Temperaturen noch ganz angenehm. Und heute friert man sich – umgangssprachlich gesehen – den Arsch ab. Hätte es da nicht auch etwas langsamer gehen können? Dann kann man sich da viel besser dran gewöhnen. Aber egal… meckern nützt ja eh nichts. Nun heißt es: Mach das Beste aus der Situation. Immerhin habe ich mich vor einigen Tagen noch darüber aufgeregt, dass Weihnachtsmärkte mit warmen Temperaturen eher nicht so mein Fall sind. Aber wie dem auch sei… darum soll es hier gar nicht gehen.

Es ist Montag und somit gilt es erneut einen Song der Woche zu präsentieren. Er stammt von NamNamBulu. Gegründet wurde NamNamBulu im Jahre 2002 vom Duo Henrik Iversen und Vasi Vallis. Drei Jahre später, 2005, erfolgte die Auflösung. Im August 2010 habe ich bereits ihren Song “Now of never” als Song der Woche vorgestellt. Und nun folgt mit “Alone” also erneut ein Song des Duos. Veröffentlicht wurde er im Januar 2005 auf der gleichnamigen EP.

Mir gefällt er einfach unheimlich gut. Liegt vor allem an der Stimme von Henrik Iversen, die ich sowieso richtig gerne höre. Aber auch die Melodie ist meiner Meinung nach einfach klasse. Natürlich muss man schon auf Future-Pop und Synthie-Pop stehen, damit man sich damit richtig anfreunden kann. Mich würde mal interessieren, wie euch der Song gefällt. Also zögert nicht und schreibt mir eure Meinung.

YouTube Preview Image
1234510 »

Über Lordy

    Jahrgang 1986, Student an der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft in Dorsten, dauernd unterwegs, Serien-Junkie, Wii-Freak, Musik-begeistert und leidenschaftlicher BVB-Anhänger.
    ArchivImpressumCC-Lizenz
    Facebook Twitter Last.fm E-Mail RSS-Feed

Blog-Suche

Letzte Kommentare

  • jakub: "Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Mir war das Thema etwas zu persönlich :P ^^,"
  • monstaaas: "Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin *Blümken reich*. Und danke dir Lordy, die..."
  • Lordy: "@Consuela: Ich werde mir Mühe geben ;)."
  • Consuela: "Auch von mir herzlichen Glückwunsch an Susi! Zumindest geht der Gutschein in die 20km..."

Facebook